Gesundheit: So gefährlich ist die Corona-Variante Omikron wirklich - Omikron

Corona-Variante: Warum Omikron der Körperabwehr entwischen könnte

  Corona-Variante: Warum Omikron der Körperabwehr entwischen könnte Kann die neue Corona-Variante auch Geimpfte und Genesene infizieren? Noch fehlen Labordaten. Aber was Forscher aus dem Erbgut von Omikron lesen, versetzt sie in Sorge. © Rithwik photography/​Getty Images Erst Daten aus dem Labor werden Klarheit bringen, wie stark Omikron dem Zugriff durch Antikörper entgehen könnte. Gerade jetzt, da viele Staaten mit der Pandemie kämpfen wie nie zuvor, da Delta die Infektionszahlen in bislang ungekannte Höhen treibt; gerade jetzt ist sie aufgetaucht: die neue Corona-Variante namens Omikron.

Das ist anders bei der Corona-Mutation Omikron: Die wichtigsten Symptome und größten Gefahren. Plus: So schützt du dich vor einem schweren Verlauf

Die Ansteckungen mit der Omikron-Variante des Corona-Virus steigen rasant an. © Marian Weyo / Shutterstock.com Die Ansteckungen mit der Omikron-Variante des Corona-Virus steigen rasant an.

Das südafrikanische Gesundheitsministerium berichtete am 24.11.2021 erstmals über die Corona-Variante Omikron (B.1.1.529), seitdem verbreitet sie sich rasend schnell über den ganzen Globus. In UK wurde sie bereits im Dezember zur dominanten Variante, viele Länder folgten. Auch in Deutschland wird sie bald diesen Status erreicht haben.

Untersuchungen der Mutante zeigten schnell, dass sie eine ungewöhnlich hohe Zahl von über 30 Aminosäure-Änderungen am Spike-Protein hat, über das sich das Virus Eintritt in unsere Zellen verschafft und auf das unsere Impfstoffe abgestimmt wurden.

Omikron: Mildere Infektionen machen noch kein harmloses Coronavirus

  Omikron: Mildere Infektionen machen noch kein harmloses Coronavirus Zahlen aus Südafrika deuten an, dass Omikron weniger schwere Infektionen verursachen könnte. Stimmt das wirklich? Für Deutschland wäre das ohnehin keine Entwarnung. © Emmanuel Croset/​AFP/​Getty Images Viele Omikron-Infizierte in Südafrika erwischt das Virus nicht so schwer wie befürchtet. Ob das auch in Deutschland eintritt, ist offen. Seit Omikron Ende November in Südafrika entdeckt wurde, hält sich eine Erzählung hartnäckig: Die neue Coronavirus-Variante könne sich zwar besonders gut verbreiten, sei aber nicht so schlimm.

Omikron stellt uns deshalb vor neue Herausforderungen, aufgrund derer wir unsere bisherigen Strategien gegen das Virus neu justieren müssen. Schon jetzt sorgt die Variante für neue Höchststände bei den Neuinfektionen. Was du jetzt über Omikron wissen musst, erfährst du hier.

Welche Symptome hat man bei Omikron? Wie unterscheiden sie sich von Delta?

Die besten Informationen darüber liefert uns die Zoe Covid App aus Großbritannien, wo bereits im Dezember 2021 Omikron zur dominanten Corona-Variante wurde. In der App melden Infizierte ihre Corona-Symptome, die dann ausgewertet werden. Die britischen Analysten verglichen die gemeldeten Symptome vom Oktober 2021, als noch die Delta-Variante des Corona-Virus in England dominierte, mit Meldungen von Patienten, bei denen eindeutig mittels PCR-Test eine Omikron-Infektion nachweisen worden war.

Omikron-Variante: Britische Studien bestätigen offenbar mildere Verläufe bei Erkrankungen

  Omikron-Variante: Britische Studien bestätigen offenbar mildere Verläufe bei Erkrankungen Zwei Untersuchungen aus Großbritannien legen minderschwere Erkrankungen bei Omikron-Infektionen nahe. Die Zahl der Krankenhausaufenthalte sank im Vergleich zu Delta teils drastisch. Eine Entwarnung ist das aber nicht. © TOBY MELVILLE / REUTERS Weltweit wird die rasante Verbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus mit größter Sorge beobachtet. In zahlreichen Ländern – darunter die USA – hat die Mutante bereits die bisher vorherrschende Delta-Variante verdrängt. Unklar war bisher allerdings, wie die Krankheitsverläufe bei der neuen Variante ausfallen.

Unter den häufigsten Symptomen sind nur leichte Unterschiede zu erkennen. So sind die Top 5 beider Varianten:

  • Laufende Nase
  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Niesen
  • Halsschmerzen

Im Vergleich zu Delta-Infizierten klagten mit Omikron Infizierte jedoch wesentlich seltener über Fieber, Husten und Geschmacks- und Geruchsverlust. Dagegen verursacht Omikron häufiger Appetitlosigkeit und Nachtschweiß.

Ist Omikron gefährlicher als die vorherigen Corona-Varianten?

Jein. Ja, weil die Mutationen der Omikron-Variante es dem Virus erleichtern, in menschliche Zellen einzudringen, und Omikron deshalb wesentlich ansteckender ist als die vorherige Corona-Varianten. Im Vergleich zum Wildtyp gilt Omikron bisherigen Erkenntnissen nach als 4-mal so ansteckend.

Omikron ist auch deshalb gefährlicher, weil es im Gegensatz zu den vorherigen Mutationen wie zuletzt Delta auch Genesene und doppelt Geimpfte leichter anstecken kann. Die Vielzahl seiner Mutationen macht es zu einer s.g. "Fluchtmutation", welche die durch die Impfung aufgebauten Abwehrreaktionen teilweise zu umgehen vermag.

Karl Lauterbach warnt vor Omikron-Welle: »In sehr, sehr in Sorge um die Ungeimpften«

  Karl Lauterbach warnt vor Omikron-Welle: »In sehr, sehr in Sorge um die Ungeimpften« Omikron verbreitet sich rasend schnell – aber der Zug für Ungeimpfte sei nicht abgefahren, sagt Gesundheitsminister Lauterbach. Schon eine erste Impfung senke die Risiken einer Infektion deutlich. © Kay Nietfeld / dpa Das RKI meldet derzeit wieder einen langsamen Anstieg der Neuinfektionen, aber die Experten sind sich weitgehend einig, dass sich das Infektionsgeschehen dramatisch verändern kann, wenn sich die ansteckendere Omikron-Variante des Coronavirus durchsetzt. Derzeit verdoppelt sich die Zahl der Infektionen mit der Mutante etwa alle vier Tage.

Zum Glück aber nur teilweise. Denn die Impfungen regen die Produktion von zwei Waffen im Kampf gegen das Virus an: Antikörper und T-Zellen. Zwar vermag Omikron Laboruntersuchungen nach die durch die Impfungen aufgebauten Antikörper zum Teil zu umgehen. Die das Immungedächtnis bildenden T-Zellen sind jedoch weniger selektiv: "Für T-Zellen sehen all Sars-Cov2-Varianten gleich aus", erklärt Infektiologe Amesh Adalja vom Johns Hopkins Center für Health Security. T-Zellen heften sich nicht direkt an das Virus, sondern erkennen vom Virus befallene Zellen und zerstören sie. Deshalb sind Geimpfte und Genesene, vor allem 3-mal Geimpfte, in den allermeisten Fällen gegen schwere Krankheitsverläufe geschützt.

Andererseits gilt Omikron auch als weniger gefährlich, weil es zahlreichen Studien zufolge seltener schwere Krankheitsverläufe verursacht. Ursache dafür sind ebenfalls Veränderungen des Virus: Laborversuche lassen vermuten, dass sich Omikron eher in den oberen als den unteren Atemwegen vermehrt, also möglicherweise die Lunge weniger betrifft. Krankenhauseinweisungen aufgrund schwerer Lungenentzündungen und Sauerstoffmangel sind dadurch seltener.

Coronavirus: Omikron weiter auf dem Vormarsch – neue RKI-Daten

  Coronavirus: Omikron weiter auf dem Vormarsch – neue RKI-Daten Die Corona-Variante Omikron breitet sich in Deutschland stark aus. Nach neuen Daten des Robert Koch-Instituts liegt ihr Anteil jetzt schon bei 44,3 Prozent. © Manngold / IMAGO Die Feiertage haben in Deutschland für eine deutliche Verzerrung der Coronafallzahlen gesorgt. Mal wieder ist der Kampf gegen die Pandemie hierzulande in den Blindflug übergegangen, unter anderem verspätete Meldungen sorgen nach wie vor für ein unvollständiges Bild.

Vor allem Genesene und Geimpfte, die einen zusätzlichen Booster erhalten haben, dürfen also bei einer Infektion auf einen milderen Verlauf hoffen. Was in gewisser Weise aber auch relativiert werden muss, da statistisch die höheren Infektionszahlen auch prozentual mehr schwere Verläufe hervorbringen wird, was die medizinische Versorgung unter Druck bringen kann, zumal immer noch knapp 28 Prozent der Menschen in Deutschland ungeimpft sind.

Was versteht man unter "milden" und "moderaten" Symptomen?

In Südafrika, wo die ersten Omikron-Infektionen auftraten, berichteten die Wissenschaftler des dortigen Medical Research Councils als erste, dass sich die Omikron-Variante zwar wesentlich schneller verbreite, bei den meisten mit Omikron Infizierten jedoch nur "milde Symptome" aufträten und sie keine zusätzlichen Sauerstoff-Gaben oder Atemhilfen brauchten.

Eine Studie des Imperial College in London vom Dezember 2021 kommt ebenfalls zum Ergebnis, dass für mit Omikron Infizierte die Wahrscheinlichkeit, im Krankenhaus behandelt werden zu müssen, gering ist. Aber heißt das, dass man bei einer Infektion mit Omikron mit leichten Erkältungssymptomen davonkommt? Leider nicht. Lass dich von dem Begriff "milde Symptome" nicht in falscher Sicherheit wiegen.

So gefährlich ist die Corona-Variante Omikron - Omikron

  So gefährlich ist die Corona-Variante Omikron - Omikron Das ist anders bei der Corona-Mutation Omikron: die wichtigsten Symptome und größten Gefahren. Plus: So schützt du dich vor einem schweren VerlaufUntersuchungen der Mutante zeigten schnell, dass sie eine ungewöhnlich hohe Zahl von über 30 Aminosäure-Änderungen am Spike-Protein hat, über das sich das Virus Eintritt in unsere Zellen verschafft und auf das unsere Impfstoffe abgestimmt wurden.

Das Robert Koch Institut (RKI) definiert, angelehnt an die Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO), diese Verlaufsformen:

  • Asymptomatischer Verlauf: In dem Fall wurde eine Infektion nachgewiesen, ohne dass der Infizierte irgendwelche Symptome entwickelt
  • Leichter bzw. moderater Verlauf: Dazu zählt die WHO nicht nur leichte Erkältungssymptome, wie viele vielleicht meinen. Die Bandbreite eines "milden Verlaufs" reicht von Halsschmerzen, Schnupfen und Kopfweh bis hin zu Kurzatmigkeit, Fieber und einer so heftigen Abgeschlagenheit, dass man das Bett kaum mehr verlassen kann. Auch Atemnot und eine leichte Lungenentzündung werden noch zu den moderaten bis mittelschweren Verläufen gezählt.
  • Schwerer Verlauf: Erst wenn ein Infizierter eine schwere Lungenentzündung bekommt, die Sauerstoffsättigung unter 90 Prozent fällt und ein Erwachsener eine Atemfrequenz von mehr als 30 Atemzüge pro Minute entwickelt, spricht man von einem schweren Verlauf. Bedenke: Bereits eine normale Lungenentzündung kann dich ins Krankenhaus bringen, bei diesen "schweren" Symptomen kannst du nur hoffen, dort oder auf der Intensivstation ein Bett zu bekommen.
  • Kritischer Verlauf: In diesen Fällen liegt man mit Hilfe künstlicher Beatmung auf der Intensivstation, im schwersten Fall im künstlichen Koma und mit dem Tod ringend.

Wie sieht der Krankheitsverlauf bei Omikron aus?

Was wir momentan wissen, ist, dass mit Omikron Infizierte seltener eine Behandlung im Krankenhaus benötigen. Die Ursache dafür kann sein, dass es sich bei Omikron um eine harmlosere Virusvariante handelt. Aber auch, dass das erst seit Dezember 2021 registrierte Virus auf eine Bevölkerung trifft, in der ein Großteil bereits eine Corona-Infektion oder eine mehr oder weniger vollständige Impfung hinter sich hat. Vermutlich handelt es sich um eine Kombination aus beidem.

Coronavirus: Kann Deutschland Endemie? Der Corona-Wochenüberblick

  Coronavirus: Kann Deutschland Endemie? Der Corona-Wochenüberblick Die Omikron-Wand ist da. Die Hoffnung auf einen baldigen Übergang in die Endemie wächst, doch der muss auch mental gelingen. Und aktuelle Entwicklungen aus der Forschung: unser Corona-Wochenüberblick. © Timo Lenzen/ DER SPIEGEL Liebe Leserin, lieber Leser,in gewissen Teilen der Gesellschaft hat die Coronapandemie offenkundig ihren Schrecken verloren. Trotz Rekordinzidenzen sitzen Menschen mit dem Status 2G plus entspannt in Restaurants. In den Omikron-Hotspots im Norden gehören Positivmeldungen in Schule und Kita bei Kindern wie Betreuungskräften neuerdings zum Alltag.

Wer jedoch noch nicht geimpft ist, sollte sich nicht zu sicher fühlen, zumal die Bezeichnung "milder Verlauf" wie oben erklärt nicht immer harmlos ist, und auch "milde" Verläufe Long Covid-Folgen wie z.B. anhaltende Mattigkeit, Atemnot und Gedächtnisschwierigkeiten nach sich ziehen können. Eine Studie des Hamburger Universitätskrankhauses Eppendorf (UKE) wies zudem nach, dass es auch nach dem milden Verlauf einer Omikron-Infektion zu schwerwiegenden Organschäden kommen kann.

Wie gut schützen die bisherigen Impfstoffe auch gegen Omikron?

Das hat unter anderen zum Beispiel das Leibniz-Institut für Primatenforschung anhand von Zellkulturstudien untersucht, mit der abschließenden Erkenntnis, dass "die SARS-CoV-2-Variante Omikron Antikörpern ausweicht, die nach Infektionen und Impfung gebildet wurden, und gegen mehrere therapeutische Antikörper resistent ist", so berichtet es das Deutsche Gesundheitsportal. Die Ergebnisse der Untersuchungen weisen darauf hin, dass eine zweifache Immunisierung (mit dem in diesem Fall untersuchten Impfstoff von BionTech-Pfizer) möglicherweise nicht so gut schützt wie vor der Delta-Variante, eine 3-fache Immunisierung dagegen einen stärkeren Schutz aufbauen könnte.

Heißt: Lass dich boostern, um den momentan bestmöglichen Schutz vor einer schweren Covid-19-Erkrankung durch Omikron zu bekommen, bis es einen auf die Omikron-Variante abgestimmten Impfstoff und bewährte Medikamente gegen Covid-19 gibt. Zahlreiche internationale Studien kommen zu diesem Ergebnis.

Unsere Impfstoffe sind sehr gut, aber auf die neuen Mutationen des Corona-Virus noch nicht optimiert. Die Impfstoffhersteller wie Biontech und Moderna arbeiten bereits unter Hochdruck an angepassten Vakzinen und hoffen, bald auf Omikron optimierte Impfstoffe bereitstellen zu können.

Angst vor der Omikron-Welle +++ Inzidenz über 800! +++ Wie gefährlich ist die Virus-Variante wirklich? +++ Virologin: Das Risiko, sich zu infizieren, war nie größer

  Angst vor der Omikron-Welle +++ Inzidenz über 800! +++ Wie gefährlich ist die Virus-Variante wirklich? +++ Virologin: Das Risiko, sich zu infizieren, war nie größer Eine immense Omikron-Welle rollt durch Deutschland, längst ist die Virusvariante vorherrschend. Was sicher scheint: Omikron verbreitet sich zwar besonders schnell, schwere Verläufe sind aber seltener. Im Podcast „Coronavirus-Update“ des NDR fasst Virologin Sandra Ciesek zusammen: Nie sei das Risiko, sich zu infizieren, größer gewesen - zugleich sei das Risiko für eine schwere Erkrankung, wenn man geimpft oder geboostert sei, niedrig wie nie. Wie Omikron das individuelle Risiko bei einer Infektion verändert – und warum Experten weiter zu Vorsicht mahnen.

Wie ansteckend ist die Omikron-Variante?

Alle Erfahrungen mit der Omikron-Variante haben bisher gezeigt, dass sie wesentlich ansteckender ist als vorherige Corona-Mutation, auch für Geimpfte und Genesene. Das solltest du über Impfdurchbrüche wissen. "Wir haben festgestellt, dass das Risiko einer erneuten Infektion mit der Omikron-Variante im Vergleich zur Delta-Variante, die ebenfalls im Umlauf ist, um das Fünffache erhöht sein könnte", erklärt WHO-Europa-Expertin Catherine Smallwood.

Wo ist Omikron schon verbreitet?

Omikron hat alle 7 Kontinente bereits erreicht, auch Deutschland und unsere unmittelbaren Nachbarn. Laut dem Virus-Tracking Portal GISAID macht Omikron in Südafrika bereits 100 Prozent der Corona-Fälle aus, in Australien 78,5 Prozent, in England 76,5 Prozent, in Dänemark 69,9 Prozent, in Israel 64,2 Prozent und in den USA 59,5 Prozent, um nur die Länder mit den höchsten Anteilen zu nennen (Stand 10.1.2022).

Wie viele Omikron-Fälle gibt es bereits in Deutschland?

Nachgewiesen wurden 3.512, das macht etwa 16,1 Prozent der Infektionen aus (Stand 10.1.2022). Wissenschaftler gehen aber davon aus, dass die Dunkelziffer wesentlich höher ist. Auch geht man davon aus, dass sich die Zahl täglich verdoppelt und Omikron schon in den nächsten Tagen und Wochen auch bei uns zur dominanten Corona-Variante wird.

Auch Omikron ist gefährlich, lass dich von dem Begriff „milder Verlauf“ nicht in falscher Sicherheit wiegen. Aber eine Impfung, am besten mit Booster, schützt dich gut vor schweren Verläufen. Auch Masken, Tests, Hygiene- und Abstandregeln helfen, eine Ansteckung mit dem Corona-Virus zu verhindern.

Angst vor der Omikron-Welle +++ Inzidenz über 800! +++ Wie gefährlich ist die Virus-Variante wirklich? +++ Virologin: Das Risiko, sich zu infizieren, war nie größer .
Eine immense Omikron-Welle rollt durch Deutschland, längst ist die Virusvariante vorherrschend. Was sicher scheint: Omikron verbreitet sich zwar besonders schnell, schwere Verläufe sind aber seltener. Im Podcast „Coronavirus-Update“ des NDR fasst Virologin Sandra Ciesek zusammen: Nie sei das Risiko, sich zu infizieren, größer gewesen - zugleich sei das Risiko für eine schwere Erkrankung, wenn man geimpft oder geboostert sei, niedrig wie nie. Wie Omikron das individuelle Risiko bei einer Infektion verändert – und warum Experten weiter zu Vorsicht mahnen.

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