Gesundheit: Autsch: Das sind die häufigsten Ursachen für Zahnschmerzen und das können Sie dagegen tun

Zahnarztangst: Symptome, Ursachen, Tipps

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Kaum etwas ist so unangenehm wie Zahnschmerzen: Während man sich von einem Wespenstich am Fuß oder einem Ziehen im Rücken noch einigermaßen ablenken kann, können Zahnschmerzen richtig quälen. Die Zähne können dabei stechen, pochen oder ziehen – in jedem Fall möchte man die Schmerzen so schnell wie möglich loswerden.

  Autsch: Das sind die häufigsten Ursachen für Zahnschmerzen und das können Sie dagegen tun © Getty Images

Besonders gemein ist es, wenn die Zahnschmerzen sich mitten in der Nacht melden und einem den Schlaf rauben. Viele berichten, dass ihre Schmerzen in der Nacht am stärksten sind. Das liegt nicht nur an der Wärme im Bett und daran, dass nachts eine Ablenkung fehlt. Eine Rolle spielt auch, dass der Spiegel des Hormons Cortisol dann am niedrigsten ist. Eine Aufgabe des Hormons ist es nämlich, Schmerzen zu hemmen. Diese Wirkung fehlt in der Nacht – und die Schmerzen fühlen sich dadurch stärker an als am Tag. (Lesen Sie auch: Diese 11 Lebensmittel verfärben Ihre Zähne am meisten)

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Wichtig: Schmerzen nicht ignorieren

Nachts hilft dann oft nur eine Schmerztablette, um überhaupt wieder in den Schlaf zu finden. Das sollte aber auf gar keinen Fall eine Dauerlösung sein. Viel wichtiger ist es, der Ursache für die Schmerzen so schnell wie möglich auf den Grund zu gehen und sie behandeln zu lassen. Was der häufigste Grund für Zahnschmerzen ist, weiß Dr. Christoph Sliwowski. Er ist Leiter der Zahnimplantat-Klinik Düsseldorf im St. Vinzenz-Krankenhaus. Er erklärt auch, warum Zähne überhaupt wehtun können.

Grundsätzlich sind Zähne durch den Zahnschmelz sehr gut geschützt. “Er gilt sogar als das härteste Material des Körpers”, sagt der Experte. “Doch unter dem Schmelz liegen sehr empfindliche Nervenstränge.” Sie ragen über das Zahnmark und die Zahnwurzel bis in den Kiefer. “Bei einer Reizung können sie starke Schmerzsignale senden.” (Auch interessant: Zahnbleaching zu Hause: Gelbe Zähne trotz putzen?)

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& GettyImages_Zahnschmerzen2.jpg © Getty Images GettyImages_Zahnschmerzen2.jpg

Eine häufige Ursache der Schmerzen: Karies

Was die Nerven reizt und zu Schmerzen führt, kann zum Beispiel Karies sein – eine der häufigsten Ursachen für Zahnweh. Dabei wandeln schädliche Kariesbakterien Zucker im Mund in Säure um. Die Säure führt mit der Zeit wiederum dazu, dass sich Löcher im Zahnschmelz bilden – auf die der Zahnnerv dann reagiert.

Viele Menschen empfinden die Schmerzen bei Karies als ziehend. Oft stellen sie auch fest, dass die Zähne sowohl auf Hitze und Kälte wie auch auf süße oder saure Lebensmittel empfindlich reagieren. (Auch lesenswert: Die besten Schallzahnbürsten 2022: 10 Bürsten liefern Glanzleistungen)

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Bakterien lieben Süßes

Manchmal lassen die Schmerzen zwischendurch nach oder verschwinden für einige Zeit sogar ganz. Das bedeutet aber nicht, dass im Mund alles in Ordnung ist. An dieser Stelle ist es wichtig, die Beschwerden trotzdem abklären zu lassen, sofern sie immer wieder auftreten.

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Karies entsteht in erster Linie durch eine ungesunde Ernährung. “Die meisten Menschen essen heutzutage viel zu zuckerhaltig und bieten Bakterien damit den perfekten Nährboden”, sagt der Zahnarzt. (Auch interessant: Strahlendes Lächeln: Mit diesen 3 Tipps hauen Sie alle von den Socken)

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Tipp vom Zahnarzt: Weniger Zucker essen

Dagegen hilft nur, regelmäßig die Zähne zu putzen und dabei auch daran zu denken, die Zwischenräume zu reinigen. Idealerweise isst man auch einfach weniger Zucker.

Wenn schon Löcher entstanden sind, müssen diese behandelt und gefüllt werden, um weitere Probleme am Zahn zu vermeiden. Dabei kommen Füllungen oder bei größeren Schäden auch Inlays und Kronen zum Einsatz. (Auch lesenswert: Munddusche Test: Die 7 besten Produkte im Vergleich)

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Richtig schmerzhaft: Wurzelentzündung

Richtig schmerzhaft und deutlich unangenehmer als ein einfaches Loch im Zahn ist eine Entzündung an der Zahnwurzel. Sie kann entstehen, wenn Karies nicht behandelt wird und sich immer weiter ausbreitet. In der Folge gelangen Bakterien durch die Löcher über den Zahnnerv bis an die Wurzelspitze. Dort entsteht dann eine sehr schmerzhafte Entzündung.

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Dabei treten nicht nur sehr starke und anhaltende Zahnschmerzen auf, sondern der Zahn wird auch sehr empfindlich gegenüber Berührungen – etwa, wenn man beim Kauen auf den Zahn beißt. (Lesen Sie auch: Jürgen Klopp: Neue Zähne, neues Lachen?)

Insbesondere in einem solchen Fall sollten Betroffene nicht zögern und so schnell wie möglich zum Zahnarzt gehen. Oft kann der Zahn dann noch erhalten werden. “Zur Rettung des Zahnes führen wir eine Wurzelkanalbehandlung durch”, sagt Dr. Sliwowski. “Dabei entfernen wir den entzündeten Nerv, damit nicht der komplette Zahn gezogen werden muss.”

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Zahnhälse reagieren empfindlich

Auch ein anderes Phänomen rund um Zahnschmerzen kennen viele Menschen: Wenn sie sehr kalte oder heiße Speisen essen, zieht es schmerzhaft im Mund – und kurz darauf ist alles schon wieder gut.

Das spricht für freiliegende Zahnhälse, die empfindlich auf solche Reize reagieren. “Wenn das Zahnfleisch beispielsweise durch eine unbehandelte Parodontitis-Erkrankung zurückgeht, werden darunter kleine Dentinkanäle freigelegt, die Kälte- und Hitzereize direkt an den Nerv weiterleiten”, erklärt der Zahnarzt.

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Gut zu wissen: Nicht zu stark schrubben

Damit die Beschwerden verschwinden, ist es wichtig, zunächst einmal die Ursache zu behandeln, damit das Zahnfleisch sich nicht noch weiter zurückbildet. Danach werden die entsprechenden Zähne und die offenen Dentinkanäle mit einem Fluoridlack versiegelt. (Auch interessant: Ölziehen: So gesund ist es wirklich)

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Damit das Zahnfleisch gesund bleibt, ist es wichtig, die Zähne sorgfältig zu pflegen. Der Experte empfiehlt dafür auch eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung. Allerdings kann man es mit der Pflege auch übertreiben: Wer beim Putzen zu stark aufdrückt oder auch besonders harte Borsten wählt, kann ebenfalls dazu beitragen, dass der Zahnschmelz angegriffen wird und die Zähne empfindlich reagieren.

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Stress als möglicher Auslöser

Es kommt allerdings auch immer wieder vor, dass sich keine direkte Ursache für die Schmerzen findet. Dann kann es beispielsweise auch sein, dass Stress eine Rolle spielt: Viele spannen unbewusst ihre Kiefermuskulatur an und knirschen mit dem Zähnen, wenn sie das Gefühl haben, unter Druck zu stehen. Die Zähne können dann empfindlich reagieren. (Auch lesenswert: Warum Stress laut Studien ansteckend sein kann – und was dagegen hilft)\\„Wer morgens nach dem Aufwachen häufig Verspannungen im Kiefer und Zahnschmerzen bemerkt, sollte von seinem Arzt prüfen lassen, ob er unter nächtlichem Zähneknirschen leidet“, rät Sliwowski. Um die Zähne vor Schäden zu schützen, sollten Betroffene sich dann für nachts eine Anti-Knirsch-Schiene anfertigen lassen. Ebenso wichtig ist es in einem solchen Fall aber auch, einen besseren Umgang mit Stress zu lernen, um das Knirschen an sich in den Griff zu bekommen.

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Hausmittel helfen bis zum Zahnarzt-Termin

Auch andere gesundheitliche Probleme können sich als Zahnschmerzen äußern: Ohrentzündungen können etwa bis in den Kiefer ziehen und bei Migräne können sich Zähne und Kiefer ebenfalls bemerkbar machen. Auch eine Gürtelrose kann zu Schmerzen führen – und selbst ein Herzinfarkt kann schmerzhaft in Mund und Kiefer ausstrahlen. Auch deshalb ist es wichtig, Zahnschmerzen schnell abklären zu lassen. (Lesen Sie auch: Diese fünf Hausmittel helfen wirklich gegen Zahnschmerzen)

Wer die Zeit bis zu einem Termin überbrücken muss und gerade kein Schmerzmittel zur Hand hat, kann auch versuchen, seine Zahnschmerzen mit Hausmitteln zu lindern: Helfen können etwa Nelkenöl oder ein kühler Eisbeutel an der Wange auf der betroffenen Seite. Auch Spülungen mit Salbeitee können die Schmerzen oft etwas besser erträglich machen.

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