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Kochen & Genuss: Brandenburg: Der Kampf um den letzten Fleischer der Stadt

Krankenkassenstudie aus Brandenburg: Mehr Mädchen im Jahr 2021 neu wegen Depressionen behandelt

  Krankenkassenstudie aus Brandenburg: Mehr Mädchen im Jahr 2021 neu wegen Depressionen behandelt Corona hat in Brandenburg bei Teenagerinnen zu mehr psychischen Störungen geführt. Die Zahl der Adipositas-Diagnosen stieg insbesondere bei Grundschülern. © Foto: Imago/Niehoff Jugendliche sitzt traurig auf dem Boden, Personen , Highlight , Einsamkeit , Trauer , pessimistisch; 2008, Symbolfoto, model released, indoor, Studioaufnahme , Mädchen, Jugendlicher, Jugendliche, Teenager, sitzen, depressiv, Depressionen, Kummer, Traurigkeit, Einsamkeit, Liebeskummer; , quer, Kbdig, Einzelbild, , Im zweiten Corona-Jahr 2021 sind nach einer Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit in Brandenburg vergleichsweise vi

Im Dorf, in dem sich unser Wochenendgrundstück befindet, gibt es keinen einzigen Laden mehr. In der nächstliegenden Stadt hat der letzte Bäcker vor drei Jahren zugemacht, vom Fleischer ist nur noch die Beschriftung an der Fassade übrig geblieben. Die letzten beiden Lebensmittelgeschäfte befinden sich im Eingangsbereich des Supermarkts: ein Bäcker und ein Fleischer. Beim Bäcker stehen immer Leute an. Beim Fleischer nie.

  Brandenburg: Der Kampf um den letzten Fleischer der Stadt © Bereitgestellt von Berliner Zeitung

Im Sommer fiel es mir zum ersten Mal auf. Der Fleischer stand hinter seiner gut gefüllten Theke und wartete auf Kunden. Aber alle schoben ihre Einkaufswagen an ihm vorbei – darunter ich.

Jaden Smith war der ultimative Gestaltwandler bei der Paris Fashion Week

 Jaden Smith war der ultimative Gestaltwandler bei der Paris Fashion Week Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen. Guess Originals hat eine Collaboration mit einer kulturellen Ikone, Betty Boop, auf den Markt gebracht. Die Kollektion ließ sich von Betty Boops Flapper Look und der Casual Wear -Ästhetik der -Marke inspirieren.

Ich bin keine Fleischesserin mehr, in Israel habe ich es mir abgewöhnt. Wir wohnten in Jaffa am Meer, aßen Fisch, Hummus, frisches Gemüse, Olivenöl statt Butter. Nach Israel kam die Pandemie, ich war wieder in Berlin und probierte ein Ottolenghi-Rezept nach dem nächsten aus, wenig Fleisch, viel Gemüse, und so blieb es, bis heute.

Die Weihnachtsfeiertage sind die Ausnahme oder Familienbesuche oder Momente, in denen ich plötzlich Heißhunger auf Wiener Würstchen habe. Dann gehe ich zum Biofleischer in die Greifswalder Allee, wo das Fleisch von Tieren stammt, die artgerecht gehalten werden. Auch das ist ein Grund für meine Abstinenz. Die Tiere, die Umwelt, der CO₂-Ausstoß.

In Brandenburg aber ist die Welt eine andere. Werde ich eine andere. Hier kämpft der letzte Fleischermeister der Stadt gegen Supermarktware zu Discounterpreisen, und ich kämpfe mit. Ich will frischen Salat und Rosenkohl kaufen und gehe mit Schweinekoteletts und Leberwurst nach Hause.

Bundespolizei: Illegale Einreisen nach Brandenburg steigen

  Bundespolizei: Illegale Einreisen nach Brandenburg steigen Bis Ende September wurden fast 58.000 unerlaubte Einreisende entdeckt. Die damit einhergehenden steigenden Asylanträge besorgen die Politik.Unerlaubte Einreise bedeutet, dass Ausländer ohne den nötigen Aufenthaltstitel kommen und dies entdeckt wird. Häufig beantragen die Menschen dann Asyl oder einen anderen Schutzstatus. Die Politik zeigte sich zuletzt besorgt über steigende Bewerberzahlen. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) berät heute mit Vertretern der Westbalkan-Staaten und einiger EU-Staaten über Maßnahmen gegen Migration über die sogenannte Balkanroute.

Psychologen könnten das Phänomen vermutlich erklären. Wofür der Fleischermeister steht, wen oder was ich in ihm sehe: den Fleischersohn aus meiner Straße in Lichtenberg, in den ich in der fünften Klasse ein bisschen verliebt war. Oder meinen Vater, der nach der Wende seine Arbeit verloren hat. Oder all die ausgestorbenen amerikanischen Innenstädte, in denen Geschäfte, Cafés und Kinos schon lange dichtgemacht haben, weil die Leute lieber mit ihren Autos in die riesigen Einkaufszentren am Stadtrand fahren.

Am meisten ärgert mich, dass die Kühltruhen mit dem Discounterfleisch direkt hinter der Lichtschranke des Supermarktes stehen, genau vor der Nase des Fleischermeisters. Der arme Mann muss den ganzen Tag mit ansehen, wie die Leute Produkte aus der Massentierhaltung in ihre Einkaufswagen legen, statt seine Ware zu kaufen. Es ist, als schaue er sich selbst beim Sterben zu.

Nach Krise: Wieder mehr Pendler in Brandenburg unterwegs

  Nach Krise: Wieder mehr Pendler in Brandenburg unterwegs In Brandenburg waren zuletzt wieder deutlich mehr Pendler als noch im ersten Corona-Jahr 2020 unterwegs. Neben Bahn und Auto setzten sie verstärkt auch auf Fahrgemeinschaften. Parallel dazu entwickelte sich aber der Trend zum Homeoffice.Mit Stichtag 31. März 2022 ist die Zahl der Auspendler sogar auf fast 310.000 gestiegen, wie Christian Henkes, Sprecher der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit mitteilt. Fast drei Viertel davon pendelten jeden Tag nach Berlin. An zweiter Stelle folgte mit einem Anteil von nur 1,2 Prozent Hamburg.

Wobei ich, wie ich zugeben muss, gar nicht weiß, wie die Tiere, die er zu Wurst verarbeitet, gehalten werden. Ich frage ihn nicht. Ich will es nicht wissen. Ich will, dass er überlebt. Manchmal streite ich mit mir selbst: ob es nicht besser wäre, wenn er zumacht, besser für die Tiere und die Umwelt, aber auch für mich. Aber dann denke ich, dass es einfacher ist, erst mal den Brandenburger Fleischermeister zu retten als gleich die ganze Welt.

Mein Mann, der eigentlich auch kein Fleisch mehr ist, steht hinter mir. Er erkundigt sich bei dem Fleischer, ob das Schmalz selbstgemacht ist. Ist es, natürlich. Oder erwähnt, dass die Bratwürste ja wieder sehr gut waren. So laut, dass es auch die Kunden am Bäckerstand hören.

Am vorletzten Wochenende haben wir unseren Bungalow winterfest gemacht. Der Fleischermeister muss die nächsten Monate ohne uns überstehen. Und wir werden wieder Vegetarier.

Kliniken in Brandenburg sagen Operationen ab .
Kliniken in Brandenburg sagen Operationen ab © T - Online Personalausfälle und viele Patienten mit Atemwegserkrankungen: Auch Brandenburgs Krankenhäuser stehen derzeit vor Herausforderungen. Nach der Charité in Berlin sagen Krankenhäuser auch in Brandenburg planbare und nicht zwingend notwendige Operationen ab. Damit reagieren sie auf die große Belastung durch steigende Personalausfälle und eine hohe Zahl von Patienten mit Atemwegserkrankungen. Die Behandlung etwa von Krebspatienten soll so gesichert werden.

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