Kochen & Genuss: Diese essenziellen Ergänzungs-Stoffe bringen dich gesund durch den Winter

Winter White: Das ist die überraschende Trend-Farbe im Winter 2020 - und ihr könnt die schönsten Teile direkt nachshoppen

  Winter White: Das ist die überraschende Trend-Farbe im Winter 2020 - und ihr könnt die schönsten Teile direkt nachshoppen Wir dürfen uns auf einen strahlenden Winter 2020 freuen, denn in den kommenden kalten Monaten soll ausgerechnet Weiß die absolute Trend-Farbe seinDie Mode-Suchmaschine Lyst nimmt die Fashion-Industrie und mögliche Trends bekanntlich gerne genauer unter die Lupe. Bei einem aktuellen Report ging es unter anderem um eine ganz bestimmte Farbe, nämlich Weiß. Eigentlich ist diese vor allem in den Sommermonaten beliebt. Doch dieses Jahr werden wir wohl auch im Winter noch etwas davon haben. Darauf lässt jedenfalls eine aktuelle Entwicklung schließen.

Teaserbild © Shutterstock Teaserbild Kapseln mit Vitamin C und Zink. Beide Substanzen werden oft als Kombi-Präparat verabreicht, da das Vitamin die Aufnahme und Wirksamkeit des Minerals durch den Körper erhöht. © Shutterstock Kapseln mit Vitamin C und Zink. Beide Substanzen werden oft als Kombi-Präparat verabreicht, da das Vitamin die Aufnahme und Wirksamkeit des Minerals durch den Körper erhöht.

In einem Grundlagenpapier empfiehlt ein «Expertenkreis Corona» aus Medizinern und Wissenschaftlern der Bevölkerung, spezifische Nahrungs-Ergänzungsstoffe zu sich zu nehmen – um das Immunsystem widerstandsfähiger zu machen, das Infektionsrisiko zu mindern und so auch im Falle von Covid-19 schwere Verläufe unwahrscheinlicher zu machen. Die Experten verweisen auf US-Präsident Donald Trump, der sofort nach seinem positiven Corona-Test neben einem Cocktail von Medikamenten und Antikörpern auch eine Dosis Zink und Vitamin D erhielt. Eine gute Versorgung mit diesen essenziellen Nährstoffen sei besonders in den Herbst- und Wintermonaten wichtig, die zusätzliche Risiken für Virusinfektionen wie Erkältung oder Grippe brächten.

Bordeauxrotes Leder ist diesen Winter ein Modetrend für mehr Sinnlichkeit

  Bordeauxrotes Leder ist diesen Winter ein Modetrend für mehr Sinnlichkeit Die schönste Mode aus Leder ist diesen Winter in sattes Bordeaux getaucht und macht den Modetrend so besonders sinnlich und elegant.Mit dem passenden Layering oder an milderen Wintertagen wird die Lederjacke, die Virginie Viard bei Chanel Herbst/Winter 2020/21 in Paris präsentierte, zum glänzenden Statement: Das bordeauxrote Lackleder erinnert an glasierte Winterfrüchte und Konfitüre und ist dabei edgy wie elegant. Durch den verkürzten Schnitt passt das Design besonders gut zu hochtaillierten Hosen und Röcken, ergänzt aber auch Kleider in Midi- und Maxilänge.

Die Forscher betonen in ihrem «White Paper», das sie in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung herausgeben haben, dass derzeit noch keine klinischen Studien zur Rolle dieser Nährstoffe im Hinblick auf Covid-19 vorliegen.

Im Einzelnen geht es um folgende Stoffe, mit denen die Bevölkerung in der Schweiz – besonders die älteren Generationen – nach Ansicht der Experten unterversorgt ist:

Vitamin D

Vitamin D (Calciferol) – genauer gesagt dessen Variante Vitamin D3 – ist das einzige Vitamin, das der Körper mit Hilfe von Sonnenlicht, das heisst UV-B-Strahlung, selber bilden kann. Streng genommen ist es daher kein Vitamin im eigentlichen Sinn, sondern ein Hormon. Calciferole regulieren den Kalziumhaushalt des Körpers. Sie beeinflussen die Aufnahme des Minerals im Darm und dessen Einbau in die Knochen.

Bewegender Corona-Appell: DEL-Profi will Augen öffnen

  Bewegender Corona-Appell: DEL-Profi will Augen öffnen Janik Möser geht mit seiner Herzmuskelentzündung an die Öffentlichkeit. Die Erkrankung ist wohl eine Folge von Corona. Daher will er nun für das Thema sensibilisieren. © Bereitgestellt von sport1.de Bewegender Corona-Appell: DEL-Profi will Augen öffnen Ehrliche Worte in einer schweren Zeit!Erst vor wenigen Tagen ging Janik Möser mit seiner Herzmuskelentzündung an die Öffentlichkeit, die möglicherweise die direkte Folge einer Corona-Erkrankung im Oktober war."Bei mir ist die Herzmuskelentzündung jedenfalls akut und erst vor Kurzem aufgetreten.

Vitamin-D-Mangel führt daher zu einer gestörten Knochenmineralisation, die sich bei Kindern als Rachitis, bei Erwachsenen als Osteomalazie manifestiert. Zu den Mangelerscheinungen gehören zudem Muskelschwäche sowie erhöhte Infektanfälligkeit. Es kann auch zu Haarausfall kommen. Die Expertengruppe weist darauf hin, dass ein niedriger Vitamin-D-Spiegel im Blut mit einem erhöhten Risiko einer Covid-19-Infektion assoziiert wird. So habe man in 20 europäischen Ländern eine umgekehrte Korrelation zwischen Vitamin-D-Status und den nationalen Covid-19-Fallzahlen festgestellt.

Nur wenige Lebensmittel enthalten Vitamin D in ausreichender Menge. Der Körper kann es mithilfe von Sonnenbestrahlung selber herstellen. Darum ist eine Unterversorgung im Winter häufiger. © Shutterstock Nur wenige Lebensmittel enthalten Vitamin D in ausreichender Menge. Der Körper kann es mithilfe von Sonnenbestrahlung selber herstellen. Darum ist eine Unterversorgung im Winter häufiger.

Durch ausreichende Sonnenbestrahlung kann der Körper bis zu 90 Prozent der benötigten Menge an Vitamin D selber herstellen. Eine Unterversorgung mit Vitamin D ist daher im Winter häufiger, da die Leute sich dann weniger im Freien aufhalten und die Haut weniger dem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Über die Ernährung lässt sich der Tagesbedarf von etwa 20 Mikrogramm aber nicht so leicht decken; es gibt nur wenige Lebensmittel, die Vitamin D in ausreichender Menge enthalten. Sie sind vornehmlich tierischer Herkunft, beispielsweise Fettfische wie Heringe oder Makrelen. Hohe, aber jahreszeitlich schwankende Mengen finden sich in Milchprodukten und Eiern. Es gibt auch pflanzliche Nahrungsmittel mit relativ hohem Vitamin-D-Gehalt, etwa Pilze.

Die Kleider-Trends für den Winter 2020 vereinen Praktikabilität und Chic

  Die Kleider-Trends für den Winter 2020 vereinen Praktikabilität und Chic Kleider sind im Winter 2020/21 als Modetrend ein simpler Weg, um mit wenig Aufwand chic gekleidet zu sein. Das sind die begehrtesten Designs.Wer von Bodycon Dresses liest, denkt vermutlich nicht primär an Komfort. Zu sehr hat sich die Erinnerung an die hautengen Kleider der frühen 2000er-Jahre eingebrannt, in denen man eine maximal gute Figur machte, dabei aber auch seine Luftzufuhr erheblich einschränken musste. Mit diesen Modellen gemein haben die neuen Varianten des Kleider-Trends nicht mehr viel, nur dies: Auch in ihnen kann sich die Figur mehr als sehen lassen.

Da Sonnenlicht und Ernährung in der Schweiz keine verlässlichen Quellen für eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D sind, ist Vitamin-D-Mangel hier weit verbreitet. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt deshalb, Vitamin D zusätzlich zu verabreichen.

Vitamin-D-Mangel ist in der Schweiz verbreitet. Deshalb empfehlen Ärzte eine zusätzliche Verabreichung. © Shutterstock Vitamin-D-Mangel ist in der Schweiz verbreitet. Deshalb empfehlen Ärzte eine zusätzliche Verabreichung.

Empfohlene Vitamin-D-Supplementierung

(IE = Internationale Einheiten. 1 μg = 1 Mikrogramm = 1/1000 Milligramm)

Die Expertengruppe empfiehlt sogar eine Supplementierung mit 2000 IE pro Tag (50 μg/Tag), da dies nachweislich das Risiko für Atemwegsinfektionen senke.

Die zusätzliche Verabreichung von Vitamin D ist gut verträglich und kann in aller Regel ohne vorhergehende Blutspiegelmessung vorgenommen werden.

Vitamin C

Vitamin C (Ascorbinsäure) ist wohl das bekannteste aller Vitamine. Es hat einen sauren Geschmack und ist eine wasserlösliche, labile Substanz, die auf Einflüsse wie Luft, Feuchtigkeit oder Wärme empfindlich reagiert. Das lebenswichtige Vitamin C ist an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt und hat antioxidative Wirkung – es fängt Sauerstoffverbindungen im Körper, sogenannte freie Radikale, ab, die zellschädigend wirken und etwa durch UV-Strahlung oder Nikotin entstehen. Auch an der Wundheilung, der Bildung von Bindegewebe (Kollagen) und der Immunabwehr ist Vitamin C beteiligt. Zudem verbessert es die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln und hemmt die krebserregende Nitrosaminbildung. Und es gilt als Co-Faktor für Zink und erhöht dessen Resorption und Wirksamkeit. In Fertigpräparaten sind daher oft beide Substanzen gemeinsam enthalten.

Essen Sie bitte diese 10 ungesunden Lebensmittel

  Essen Sie bitte diese 10 ungesunden Lebensmittel Wer sich gesund ernähren will, darf nur Gemüse und Obst essen? Ernährungswissenschaftler sagen „Nein“ und geben sogar für diese Lebensmittel grünes Licht © istockphoto ungesunde Lebensmittel istockphoto Viel zu oft ist Essen mit einem schlechten Gewissen verbunden: Jetzt hat man schon wieder etwas Ungesundes gegessen oder viel zu viele Kohlenhydrate zu sich genommen.

Vitamin C, auch Ascorbinsäure genannt, ist das wohl bekannteste aller Vitamine. © Shutterstock Vitamin C, auch Ascorbinsäure genannt, ist das wohl bekannteste aller Vitamine.

Körpereigene Vitamin-C-Reserven reichen für zwei bis sechs Wochen. Da der Körper Vitamin C nicht selber bilden kann, müssen wir es regelmässig über die Nahrung aufnehmen. Dies ist heutzutage kein Problem, etwa 200 Gramm Kiwi oder Orange pro Tag reichen in der Regel dafür schon aus. Vitamin-C-Mangel ist denn auch in Industrieländern sehr selten. Leichte Mängel führen unter anderem zu allgemeiner Müdigkeit und schlechter Wundheilung. Wie die Expertengruppe betont, erhöht Vitamin-C-Mangel auch die Infektionsanfälligkeit, etwa für Lungenentzündungen, wie sie bei schweren Covid-19-Verläufen auftreten. Früher kam Vitamin-C-Mangel bei Seeleuten öfter vor und manifestierte sich als Skorbut, eine gefürchtete Krankheit, die mit Müdigkeit und Muskelschmerzen begann und später zu Zahnfleischbluten, Zahnausfall und Wasseransammlungen im Gewebe führte.

Nicht nur Zitrusfrüchte weisen einen hohen Vitamin-C-Gehalt auf, sondern auch andere Früchte und Gemüse. © Shutterstock Nicht nur Zitrusfrüchte weisen einen hohen Vitamin-C-Gehalt auf, sondern auch andere Früchte und Gemüse.

Vitamin C ist in vielen Früchten und Gemüsen enthalten, beispielsweise in Hagebutten, Sanddornfrüchten, Johannisbeeren, Kiwis oder Zitrusfrüchten. Eine über den Bedarf hinausgehende Aufnahme von Vitamin C bringt keine Vorteile; es wird vom Körper einfach wieder ausgeschieden. Studien konnten bisher nicht nachweisen, dass die zusätzliche Einnahme von Vitamin C Erkältungen oder Grippe vorbeugen oder therapieren kann. In der Regel sind mit einer Überdosierung keine Nachteile verbunden – bei längerer Einnahme von hochdosiertem Vitamin C kann es jedoch zu Verdauungsbeschwerden und Durchfall kommen. Zudem erhöht sich das Risiko für Nierensteine.

Cool und cosy: Das sind die Top 7 Skandi-Interior-Trends für den Winter 2020/2021

  Cool und cosy: Das sind die Top 7 Skandi-Interior-Trends für den Winter 2020/2021 Teddyfleece, Keramik & Co: Hier kommen die wichtigsten Einrichtungstrends aus SkandinavienKein Wunder, sind die Stoffe doch total gemütlich und im Kontrast zu glatten Oberflächen ein tolles Interior-Highlight.

Empfohlene Vitamin-C-Zufuhr

(1 mg = 1 Milligramm. Raucher weisen höhere stoffwechselbedingte Vitamin-C-Verluste auf und haben daher einen höheren Bedarf.)

Auch beim Vitamin C empfiehlt die Expertengruppe eine Supplementierung. 200 mg pro Tag und Person sollen die Immunabwehr stärken. Ein Vitamin-C-Mangel erhöhe die Anfälligkeit für Infektionen wie Lungenentzündung.

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren sind lebensnotwendige Stoffe, die der menschliche Körper nicht selber herstellen kann. Zu den wichtigsten Omega-3-Fettsäuren gehören die Eicosapentaensäure (EPA) und die Docosahexaensäure (DHA). Die mehrfach ungesättigten und langkettigen Fettsäuren kommen in pflanzlichen und tierischen Fetten und Ölen vor. Bedeutende Lieferanten der essenziellen Omega-3-Fettsäuren sind Baumnüsse, Lein- und Rapsöl, Soja und besonders Kaltwasserfische wie Lachs, Heringe oder Sardellen. Als Nahrungsergänzungsmittel werden sie in Form von Kapseln oder als Öl zum Einnehmen verabreicht. Vegane Präparate werden aus Algenöl hergestellt.

Kein Wundermittel, aber unverzichtbarer Teil der Nahrung: Besonders viel Omega-3-Fettsäuren enthalten diese Lebensmittel. © Shutterstock Kein Wundermittel, aber unverzichtbarer Teil der Nahrung: Besonders viel Omega-3-Fettsäuren enthalten diese Lebensmittel.

Omega-3-Fettsäuren haben lipidsenkende, antithrombotische, schwach blutdrucksenkende und entzündungshemmende Eigenschaften. Allerdings ist zu beachten, dass sie in einem optimalen Verhältnis zu Omega-6-Fettsäuren stehen; idealerweise liegt das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 bei 5:1. Diskutiert wird auch die Möglichkeit, dass die gesundheitsfördernden Eigenschaften auf ebenfalls im Fisch enthaltene Furanfettsäuren zurückzuführen sein könnten.

Rezept: Erdbeer-Eierlikör mit weißer Schokolade

  Rezept: Erdbeer-Eierlikör mit weißer Schokolade Gehört Eierlikör unterm Weihnachtsbaum für Sie auch zu einem gelungenen Fest? Dann versuchen Sie doch mal dieses besondere DIY-Rezept © istock Erdbeer-Eierlikör istock An großen Familienfesten wird bei vielen traditionell der Eierlikör ausgepackt. Warum das so ist, wissen wir nicht. Dafür kennen wir aber ein Rezept, bei welchem auch den größten Eierlikör-Kritikern das Wasser im Mund zusammenlaufen wird. Gefunden haben wir diese besondere Variante bei Johanna von Dinkelliebe.

Struktur des Docosahexaensäure-Moleküls. © Shutterstock Struktur des Docosahexaensäure-Moleküls.

Die empfohlene Menge der täglichen Aufnahme von EPA und DHA liegt bei 250 mg, was etwa ein bis zwei Portionen Fisch pro Woche entspricht. Gesunde Personen benötigen an sich keine zusätzliche Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren über Nahrungsergänzungsmittel. Die Wirkung solcher Präparate ist ohnehin laut mehreren Studien kaum nachweisbar. Insbesondere schützen sie nicht, wie oft angepriesen, vor Schlaganfällen oder Herzinfarkten. Die entzündungshemmende Funktion von EPA und DHA wird jedoch von der Expertengruppe als Grund für eine zusätzliche Aufnahme betrachtet.

Die Expertengruppe empfiehlt die Supplementierung mit 500 mg DHA und EPA pro Person und Tag, um Entzündungsrisiken zu reduzieren.

Selen

Das Halbmetall Selen ist ein essenzielles Spurenelement, das in Form der Aminosäure Selenocystein Bestandteil von rund 30 Enzymen und Proteinen ist. Es ist damit lebensnotwendig für den Körper. Über das Enzym Iodothyronin-Deiodinase ist es an der Regulierung der Schilddrüsenhormone beteiligt. Das Enzym Glutathionperoxidase wiederum ist Bestandteil des antioxidativen Schutzsystems, also dem Abbau von freien Radikalen. Selen ist zudem wichtig für die normale Funktion des Immunsystems. Als Baustein von Spermien ist es überdies notwendig für die Fertilität des Mannes.

Hochreines, feinkristallines Selen. © Shutterstock Hochreines, feinkristallines Selen.

Selen wird über die Nahrung aufgenommen; es kommt vornehmlich in Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten, Eiern, Getreide und Milchprodukten vor, dazu auch in Pilzen und Nüssen, vor allem in der Paranuss. Allerdings hängt der Gehalt von Selen in den Nahrungsmitteln stark von der Konzentration des Halbmetalls im Boden ab – und diese ist in Mitteleuropa eher niedrig. In der Viehzucht wird dies daher mit Selenzusätzen im Futtermittel ausgeglichen. Bei rein veganer Ernährung ist es schwierig, den Selenbedarf ausreichend zu decken.

Lederkleider sind im Winter 2020/21 als Modetrend edgy und elegant

  Lederkleider sind im Winter 2020/21 als Modetrend edgy und elegant Von minimalistisch bis edgy und extravagant: Lederkleider sind im Winter 2020/21 als Modetrend vielseitig wie nie. Die schönsten Modelle.Was also tun, um Leder 2021 verantwortungvoller zu tragen? Neben dem gänzlichen Verzicht oder der Entscheidung für umweltfreundliche Lederalternativen aus Pflanzenfasern, Vintage-Leder oder Lab Grown Stoffen, am besten das: die Lederstücke, die man besitzt oder neu anschaffen möchte, so viel und lange wie möglich tragen. Denn am nachhaltigsten sind immer noch die Kleidungsstücke aus dem eigenen Kleiderschrank, die man tatsächlich trägt. Und womit man zugleich ihre aufwendige Produktion und den Einsatz der Arbeiter angemessen würdigt.

Der Gehalt von Selen in den Nahrungsmitteln hängt auch von der Konzentration des Halbmetalls im Boden ab. © Shutterstock Der Gehalt von Selen in den Nahrungsmitteln hängt auch von der Konzentration des Halbmetalls im Boden ab.

Selenmangel – wenn der Selenspiegel im Blut unter 100 bis 140 Mikrogramm pro Liter liegt – verursacht Störungen verschiedener Organsysteme. Laut der Expertengruppe zeigte sich bei Covid-19-Patienten mit niedrigem Selen-Status eine höhere Mortalität. Nur bei Selenmangel hat die zusätzliche Supplementierung über Nahrungsergänzungsmittel laut mehreren Studien einen positiven Effekt. Ansonsten kann es die Entwicklung eines Diabetes mellitus begünstigen. Selen und Selenverbindungen sind giftig – eine Aufnahme von mehr als 3000 µg/Tag kann zu Leberzirrhose, Haarausfall und Herzinsuffizienz führen. Diese Dosis ist naturgemäss sehr viel höher als die täglich empfohlene Menge von rund 70 µg. Die Überversorgung mit Selen wird Selenose genannt.

Empfohlene Selen-Zufuhr

(1 μg = 1 Mikrogramm = 1/1000 Milligramm. Der genaue Bedarf ist nicht bekannt. Schätzwerte nach D-A-CH-Referenzwerten.)

Die Expertengruppe empfiehlt eine Supplementierung mit 50 bis 100 µg pro Person und Tag, da der Selenstatus in der Schweizer Bevölkerung – wie in anderen europäischen Bevölkerungen – teilweise niedrig sei.

Zink

Das Metall Zink ist unverzichtbar für unseren Körper – das Spurenelement ist an der Funktion von ungefähr 300 Enzymen des Zellstoffwechsels beteiligt und in rund 50 Enzymen und nicht-enzymatischen Proteinen selber enthalten. Zink ist wichtig für eine Vielzahl von Prozessen, darunter das Wachstum, die Insulinspeicherung und die Synthese von Eiweiss, die Wundheilung, die Spermienproduktion, den Abbau von Alkohol und die Immunantwort. Zudem bindet Zink gemeinsam mit Selen toxische Schwermetalle wie Blei im Körper und macht sie damit unschädlich.

Ohne Zink geht kaum etwas in unserem Körper. © Shutterstock Ohne Zink geht kaum etwas in unserem Körper.

Zink stärkt nicht nur die Immunabwehr, sondern wirkt auch antiviral und verbessert zugleich die Schleimhautstruktur, was den Viren erschwert, sich dort anzuheften und in den Körper einzudringen. Das Mineral kann deshalb die Dauer von Erkältungen verkürzen, sodass es zur Vorbeugung und Behandlung von Erkältungskrankheiten verabreicht wird. Zu hohe Dosen sollten jedoch ohne Indikation nicht längerfristig eingenommen werden, da mit Nebenwirkungen wie Verdauungsbeschwerden, Kupfermangel und Vergiftungserscheinungen zu rechnen ist.

Zinkmangel kann vielfältige negative Auswirkungen haben: Dazu zählen beispielsweise Haarausfall, rissige Haut, verminderte Wundheilung, eingeschränkter Geruchssinn, Nachtblindheit, bei Männern Impotenz, bei Kindern Wachstumsstörungen. Der Bedarf an Zink lässt sich in der Regel über die Nahrung decken, wobei Lebensmittel tierischer Herkunft einen höheren Zinkgehalt aufweisen. Besonders Austern enthalten viel Zink, daneben Rindfleisch, Seefisch, Meeresfrüchte, Milchprodukte – besonders Käse – und Eier. Bei Lebensmitteln pflanzlicher Herkunft sind es vornehmlich Vollkornprodukte.

Lebensmittel tierischer Herkunft weisen einen höheren Zinkgehalt auf. © Shutterstock Lebensmittel tierischer Herkunft weisen einen höheren Zinkgehalt auf.

Empfohlene Zink-Zufuhr

Die Expertengruppe empfiehlt die Supplementierung mit 10 mg pro Person und Tag. Der Status in der Schweizer Bevölkerung sei zum Teil niedrig.

(dhr)

Lederkleider sind im Winter 2020/21 als Modetrend edgy und elegant .
Von minimalistisch bis edgy und extravagant: Lederkleider sind im Winter 2020/21 als Modetrend vielseitig wie nie. Die schönsten Modelle.Was also tun, um Leder 2021 verantwortungvoller zu tragen? Neben dem gänzlichen Verzicht oder der Entscheidung für umweltfreundliche Lederalternativen aus Pflanzenfasern, Vintage-Leder oder Lab Grown Stoffen, am besten das: die Lederstücke, die man besitzt oder neu anschaffen möchte, so viel und lange wie möglich tragen. Denn am nachhaltigsten sind immer noch die Kleidungsstücke aus dem eigenen Kleiderschrank, die man tatsächlich trägt. Und womit man zugleich ihre aufwendige Produktion und den Einsatz der Arbeiter angemessen würdigt.

Siehe auch