Reisen: Hamburger Hafengeburtstag geht zu Ende

Pandemie hat Probleme der Traditionsschifffahrt verschärft

  Pandemie hat Probleme der Traditionsschifffahrt verschärft Feste wie die Hanse Sail in Rostock locken Hunderttausende an. Im Fokus sind die Traditionsschiffe. Doch so schön die Schiffe sind, ihr Unterhalt kostet sehr viel Geld. Zusätzliche Vorschriften erhöhen den Druck auf die Branche.Derzeit haben die Schiffe Saison, so wird beispielsweise in gut zweieinhalb Wochen die 31. Hanse Sail in Rostock, das Treffen der Traditionssegler und Museumsschiffe, eröffnet. In der Woche darauf beginnen die Maritimen Tage in Bremerhaven, im September wird der Hafengeburtstag in Hamburg gefeiert.

«Leinen los, wir feiern wieder» lautet das Motto des 833. Hamburger Hafengeburtstages, der am Sonntag endet. Zweimal musste das maritime Volksfest wegen Corona ausfallen, nun erwartet die Besucher am letzten der drei Veranstaltungstage ein ökumenischer Gottesdienst an Bord der Fregatte «Bayern», Livemusik auf zehn Bühnen und eine große Auslaufparade.

Schaulustige beobachten das traditionelle Schlepperballett auf der Elbe. © Jonas Walzberg/dpa Schaulustige beobachten das traditionelle Schlepperballett auf der Elbe.

Die Parade mit mehr als 100 Schiffen bildet den Abschluss. Bis Sonntagabend soll auf der rund vier Kilometer langen Flaniermeile an der Elbe gefeiert werden.

Der Hamburger Hafengeburtstag wird seit 1977 begangen und gilt als eines der größten Hafenfeste der Welt. Zum ersten Mal in seiner Geschichte wird das Volksfest in diesem Jahr im September gefeiert. Im kommenden Jahr sollen die Feierlichkeiten, die normalerweise bis zu eine Million Besucherinnen und Besucher in die Stadt locken, dann wieder wie gewohnt im Mai stattfinden.

Hafengeburtstag mit großer Einlaufparade gestartet .
Zweimal musste der Hafengeburtstag wegen Corona ausfallen, nun beginnen die Feierlichkeiten mit einer großen Parade. Tausende schiffsbegeisterte Besucher verfolgen das Spektakel - trotz typischem Hamburger Schietwetters.Offiziell eröffnet wurde der Hafengeburtstag von Hamburgs Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) und dem Botschafter des Partnerlandes Kroatien, Gordan Bakota, mit dem Läuten der Schiffsglocke auf dem Frachtensegler Rickmer Rickmers. Das Museumsschiff gilt als schwimmendes Wahrzeichen Hamburgs.

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