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Reisen: Tropenmediziner rät: Auf 3 Dinge solltest du vor einer Fernreise achten

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  Tropenmediziner rät: Auf 3 Dinge solltest du vor einer Fernreise achten © GettyImages Wenn in Deutschland die Temperaturen sinken, zieht es viele in wärmere Länder. Damit die Reise wirklich entspannt wird, solltest du dich schon weit vor dem Abflug um deine Gesundheit kümmern. Ein Reisemediziner gibt wichtige Tipps.

Die Lust auf Reisen ist nach über zwei Pandemie-Jahren stärker als je zuvor. Auch wenn dank gefallener Corona-Beschränkungen die Einreise in viele Länder wieder problemlos möglich ist, sollten Urlauber die gesundheitlichen Gefahren vor Ort nicht außer Acht lassen.

Medizinerinnen und Mediziner empfehlen daher vor jeder Auslandsreise mindestens acht bis spätestens vier Wochen vor Reiseantritt beim Hausarzt oder bei der Hausärztin eine reisemedizinische Beratung und einen Impf-Check zu machen.

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Denn gerade die Auffrischung wichtiger Standardimpfungen sind in der Corona-Zeit zu kurz gekommen, so dass häufig Impflücken entstanden sind.

Drei wichtige Tipps für Fernreisen

Dazu rät auch der Tropenmediziner Karl-Heinz Herbinger von der Ludwig-Maximilians-Universität in München und gibt Urlaubern drei wichtige Ratschläge mit auf den Weg.

Mehr Infos findest du unter bereit-zu-reisen.de

  1. "Eine individuelle Impfberatung in der Hausarztpraxis sollte vor der nächsten Reise Pflicht sein, denn unser Immunsystem war durch die Kontaktbeschränkungen lange Zeit nur wenigen Erregern ausgesetzt. Eine Grippe ist daher bei Reisenden keine Seltenheit", sagt er in einer Pressemitteilung von GSK. Standardimpfungen sollten daher vor dem Urlaub aufgefrischt werden.
  2. "Nicht nur bei exotischen Fernreisen ist ein Impfstatus-Check sinnvoll. Auch bei Trips in den Mittelmeerraum und Osteuropa sollten Reisende sich zum Beispiel gegen Hepatitis impfen lassen".
  3. "Ein Großteil der Menschen ist mittlerweile gegen Corona geimpft. Oftmals sind die Impfungen schon eine Weile her, so dass der Schutz vermutlich abgenommen hat. Optionen zur Auffrischung sollten daher frühzeitig in der Hausarztpraxis besprochen werden", rät Herbinger.

Diese Impfungen empfiehlt die Stiko Urlaubern

Wer also in den Urlaub startet, sollte nicht nur Sonnencreme und Insektenschutz einpacken sowie eine kleine Reiseapotheke mit Mitteln gegen Durchfall, Fieber und Schmerzen, sondern sich über die Impfvorschriften einzelner Länder bei der Einreise informieren.

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Denn je exotischer das Reiseziel, desto größer ist eventuell auch die Infektionsgefahr mit gefährlichen Krankheiten, die in Europa gar nicht vorkommen.

Die gesundheitlichen Risiken werden aber nicht allein durch das Reiseland bestimmt, sondern hängen auch von individuellen Faktoren wie beispielsweise dem Alter und möglichen Vorerkrankungen ab. Deshalb rät auch das Robert-Koch-Institut, sich unbedingt vor einer Reise ärztlich beraten zu lassen und Nutzen und Risiko einer Impfung abzuwägen.

Denn gerade viele reisespezifischen Impfungen gehen teilweise mit zwar harmlosen, aber unangenehmen Impfreaktionen einher. Eine medizinische Impfberatung ist daher unerlässlich.

Folgende Impfungen gehören laut Stiko zu den wichtigsten Standard- und Indiaktionsimpfungen, die jeder unabhängig vom Reiseland haben sollte:

  • Tetanus: Gerade bei Verletzungen ist das Risiko an Wundstarrkrampf zu erkranken, in Ländern mit niedrigem hygienischem Standard erhöht. Die Infektion führt zu Krämpfen und Lähmungserscheinungen und verläuft ohne Impfung häufig tödlich.
  • Diphterie: Ist in vielen tropischen Ländern weit verbreitet. Fälle, die in Deutschland auftreten, wurden meistens von Reisen mitgebracht.
  • Pertussis: Das Risiko, sich auf Reisen mit Keuchhusten zu infizieren, ist zwar gering, dennoch gehört die Impfung zum Standard.
  • Poliomyelitis: Gehört ebenfalls zu den Standardimpfungen, über die jeder verfügen sollte, da Kinderlähmung in manchen Ländern noch existiert.
  • Masern: In fast allen Ländern der Welt ist das Infektionsrisiko vorhanden.
  • Hepatitis A: Außerhalb von Industrieländern (in tropischen Gebieten sowie im Mittelmeerraum und in Osteuropa) weit verbreitete virale Leberinfektion, die über Lebensmittel, Trinkwasser, Gegenstände und Hände übertragen werden kann. Sie wird als Reiseimpfung daher empfohlen.
  • Hepatitis B: Weltweit verbreitete Virusinfektion, die zu Leberzirrhose und -krebs führen kann und durch Blut- und Körperflüssigkeiten (zum Beispiel bei sexuellen Kontakten) übertragen wird. Die Impfung ist für Erwachsene bei längeren Aufenthalten empfehlenswert.
  • Covid-19: Die Stiko rät zu einem vollständigen Impfschutz bestehend aus drei Impfungen.

Zusätzlich Impfungen sind sinnvoll

Gerade bei Fernreisen können abhängig vom Zielgebiet auch weitere Impfungen sinnvoll sein. Sie werden aber nur bei Aufenthalten in Gebieten mit erhöhtem Risiko empfohlen.

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Oft ist eine Impfung auch nur bei Langzeitaufenthalten und für Menschen, die dort leben und arbeiten, offiziell empfohlen. Impfärzte oder Tropenmediziner klären über Notwendigkeit, Wirksamkeit und Nebenwirkungen auf.

  • Gelbfieberimpfung: Gelbfieber ist eine lebensbedrohliche Infektionskrankheit, die durch Mücken übertragen wird und in tropischen Regionen Afrikas und Südamerikas vorkommt. Einige Länder verlangen eine Gelbfieberimpfung bei der Einreise, aber oft nur von Reisenden, die aus Risikogebieten kommen. Für Brasilien wird eine Gelbfieberimpfung zum Beispiel mittlerweile empfohlen.
  • Cholera: Ist eine Darminfektion, die durch verunreinigtes Trinkwasser übertragen werden kann und schwere Durchfälle und Erbrechen auslöst. Eine Impfung wird aber nur bei Aufenthalten in Choleraepidemiegebieten in Afrika und Asien empfohlen, da ansonsten das Risiko für Touristen unter Beachtung der Hygieneregeln gering ist.
  • Japanische Enzephalitis: Diese Erkrankung wird durch Mücken übertragen. Sie ist in tropischen Gebieten Südostasiens verbreitet und löst grippeähnliche sowie neurologische Symptome aus. Die Impfung wird nur bei Aufenthalten in aktuelle Ausbruchsgebieten wie etwa in Teilen von Indien, Japan und China empfohlen – vor allem bei längeren Aufenthalten.
  • Meningokokken: Diese Bakterien werden durch Tröpfcheninfektion übertragen und können eine lebensbedrohliche Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung auslösen. Am häufigsten weltweit kommen Ausbrüche in der Sahelzone in Afrika vor. Eine Impfung wird bei Langzeitaufenthalten und engem Kontakt mit der Bevölkerung in betroffenen Regionen empfohlen.
  • FSME: Die sogenannte Frühsommer-Meningoenzephalitis wird durch Zecken übertragen und kommt sowohl in Deutschland sowie in Zentral-, Nord- und Osteuropa vor sowie in Zentral- und Nordasien. Die Viren lösen grippeähnliche Symptome aus und führen schlimmstenfalls zu einer schweren Entzündung des Gehirngewebes. Eine Impfung wird Reisenden empfohlen, die in den Verbreitungsgebieten reisen und durch Aufenthalte in der Natur einem hohen Risiko (Wanden, Mountainbiken, Campen) ausgesetzt sind.
  • Tollwut: Es handelt sich dabei um eine Zoonose, die von Tieren auf den Menschen durch Bisse übertragen werden. Sie ist auf nahezu allen Kontinenten verbreitet und ruft eine Enzephalitis hervor, die meistens zum Tod führt. Eine Impfung ist dennoch nur bei Reisen in Länder mit hohem Risiko einer Hundetollwut und bei erhöhter Expositionsgefahr (Fahrradtouren, Laufen) empfohlen. Vor allem, wenn dort eine unzureichende medizinische Versorgung besteht. Nach einem Tierbiss muss die Impfung zeitnah erfolgen, damit die betroffene Person überlebt.
  • Typhus/Paratyphus: Dabei handelt es sich um schwere fieberhafte Durchfallerkrankung, die durch Bakterien (Salmonella typhi) verursacht wird. Die Übertragung erfolgt über kontaminiertes Wasser und Nahrungsmittel. Typhus tritt hauptsächlich in armen Ländern mit schlechten hygienischen Bedingungen auf wie Pakistan, Indien, Nepal, Bangladesh sowie in Afrika. Eine Impfung wird bei Reisen in endemische Regionen empfohlen, gerade auch bei Abenteuer, Trekking- und Rucksackreisen. Parathypus wird ebenfalls durch Bakterien der Salmonellenfamilie verursacht, nimmt aber einen milderen Verlauf.

Weitere Infos zu Impfungen findest du hier

  • Mehr Informationen zu Reiseimpfungen gibt's beim Robert-Koch-Institut unter www.rki.STIKO/Reiseimpfung
  • Auf den Seiten des Auswärtigen Amts erfährst du außerdem, ob und welche Impfungen bei der Einreise in dein Urlaubsland erforderlich sind: www.auswaertiges-amt.de
  • Reiseimpfempfehlungen des Auswärtigen Amts: www.auswaertiges-amt/reiseimpfungen

Dieser Artikel erschien zuerst bei FOCUS online.

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