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Reisen: Altenberg: Hotelbaupläne zerschlagen sich erneut

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Eine geeignete Fläche in der Kernstadt scheint gefunden, doch wieder scheitert es am Investor. Warum die Stadt trotzdem an den Plänen festhält.

Das Areal an der Zinnwalder Straße in Altenberg, auf dem früher das Gymnasium stand, wäre ein geeigneter Standort für ein Hotel. © Egbert Kamprath © Egbert Kamprath Das Areal an der Zinnwalder Straße in Altenberg, auf dem früher das Gymnasium stand, wäre ein geeigneter Standort für ein Hotel. © Egbert Kamprath

Bergbaumuseum, Sommerrodelbahn, Wander- und Wintersportgebiet - mit ihren touristischen Angeboten lockt die Bergstadt jedes Jahr zahlreiche Touristen. Um zu übernachten, steuern größere Reisegruppen allerdings Zinnwald oder Schellerhau an, denn ein Hotel in der Größenordnung fehlt in der Kernstadt Altenberg.

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Die Stadt selbst ist schon seit Jahren bemüht, das zu ändern. Ein geeigneter Platz für ein Hotelprojekt ist auch längst gefunden: auf der Fläche gegenüber dem Europark, ehemals Standort des Gymnasiums. Es hapert bisher am geeigneten Geldgeber. Auch auf der jüngsten Stadtratssitzung sollten neue Hotelbaupläne an diesem Standort vorgestellt werden. Doch Bürgermeister Markus Wiesenberg (CDU) musste zu Beginn der Sitzung bekannt geben, dass der interessierte Investor abgesprungen sei.

"Der aktuelle Stand zu dem Vorhaben ist, dass ein deutsch-dänischer Investor kurz vor dem Kauf der Fläche war, um auf dem Gelände ein Hotel sowie eine Ferienhausanlage zu errichten", erklärte Markus Wiesenberg gegenüber Sächsische.de. "Leider wurde dieses Vorhaben aufgrund der steigenden Baupreise, Zinsen sowie der gesamten Weltsituation im letzten Augenblick verworfen."

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Da die Summe, die in das Hotelprojekt gesteckt werden müsste, doch recht hoch ist, springen immer wieder Investoren ab, so der Bürgermeister. Um seine Pläne umsetzen zu können, hätte der deutsch-dänische Geldgeber etwa 20 Millionen Euro in die Hand nehmen müssen.

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Ein Hotel als Anreiz für Gaststätten

Schon einmal stand die Bergstadt kurz davor, die Fläche an der B170 an einen Investor zu verkaufen. Vor gut zwei Jahren waren die Planungen bereits konkreter, es lag damals sogar ein Entwurf für einen ersten Bebauungsplan vor. Stand jetzt ist ein solcher aber nicht vorhanden, da Bebauungspläne immer projektbezogen sind, erklärt Markus Wiesenberg. Und die Pläne der potenziellen Geldgeber gingen bisher sehr weit auseinander. Im Raum stand zum Beispiel schon die Idee, ein Sporthotel zu bauen. Dem jetzigen Investor schwebte ein Hotel mit 73 Zimmern vor, außerdem 26 Ferienhäuser, alles klimaneutral gebaut.

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Um die Fläche entsprechend zu vermarkten, hat die Stadt Altenberg einen Vertrag mit der Firma Zandt Management GmbH & Co. KG. "Durch diese Firma ist die Qualität der Investoren sehr gestiegen. Leider hat uns die aktuelle Weltlage einen Strich durch die Rechnung gemacht", so Markus Wiesenberg.

Trotz allem will die Stadtverwaltung an den Hotelbauplänen festhalten und sich weiter um mögliche Investoren bemühen. Nicht zuletzt verspricht sich das Stadtoberhaupt davon, dass sich im Zuge des Hotelneubaus auch wieder Gaststätten in der Kernstadt ansiedeln. "In all unseren Ortsteilen mit einem oder mehreren Hotels gibt es Gaststätten", sagt Markus Wiesenberg. Hingegen hätten es Gaststätten in einem Ort mit reinem Tagestourismus schwer.

Großer Zuwachs an Ferienhäusern und Ferienwohnungen

Das bekräftigen Carolin Krupp und Ina Morgenstern von der Tourist-Information. Sie haben Gästezahlen und Übernachtungsangebot im Blick. An sich gebe es in Altenberg genügend Betten. Auch das Portfolio stimme - vom Vier-Sterne-Haus über schicke Ferienwohnungen bis zur einfachen Pension sei alles abgedeckt. "Trotzdem freuen wir uns über jeden Investor, der herkommt, und in Altenberg ein kleines feines Hotel mit Gastronomie baut", sind sich die Touristikerinnen einig. Sie denken da an etwas Besonderes, was in die Region passt und eine Nische füllt, zum Beispiel könnte es in die Richtung Bio-Hotel gehen oder Holz-Chalet.

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Was an Hotelbetten fehlt, machen andere Angebote wieder wett. "Wir haben einen großen Zuwachs an Ferienhäusern und Ferienwohnungen, worüber wir uns sehr freuen", sagt Carolin Krupp, Leiterin der Tourist-Information. Denn diese Form der Unterbringung sei nicht nur sachsenweit, sondern auch in Altenberg absolut im Trend. "Aufgrund von Corona haben viele Leute ein höheres Sicherheitsbedürfnis", erklärt sich Carolin Krupp diese Entwicklung. Trotzdem sei auch das Vorbuchungsverhalten für diesen Winter in den beiden größten Häusern der Umgebung - im Lugsteinhof in Zinnwald und dem Ahorn-Waldhotel in Schellerhau - gut, weiß Ina Morgenstern.

Zugewinn für touristische Betriebe und Einzelhandel

Ebenfalls mit regem Betrieb rechnet diesen Winter Manuel Püschel, der im Auftrag der Firma Wiegand die Skilifte in Geising und Altenberg betreibt. Auch aus seiner Sicht fehlt ein Hotel in der Kernstadt. "Wir bekommen viele Anfragen von unseren Gästen, die direkt in Altenberg eine Übernachtungsmöglichkeit im Hotel suchen." Diese verweise er an das Ahorn-Waldhotel oder den Lugsteinhof. "In Altenberg haben wir Ferienwohnungen, ja, aber es gibt eben auch Leute, die sich nicht selbst verpflegen wollen."

Statt in Altenberg zu übernachten, treten viele Touristen den Heimweg an. Mit einem Hotel wäre das anders, ist sich Manuel Püschel sicher, außerdem würde das nochmal eine ganz andere Zielgruppe ansprechen und zusätzliche Gäste nach Altenberg bringen. Das wäre wiederum ein Zugewinn für den Einzelhandel und die Gastro-Branche. "Ich denke da an Eibenstock, die einen vergleichbaren Skihang haben. Wenn da die Hotels voll sind, ist Leben im Ort", sagt der Altenberger.

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