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Reisen: Italien fordert von chinesischen Fluggästen Corona-Tests

Federle fordert wieder mehr PCR-Tests zum Corona-Nachweis

  Federle fordert wieder mehr PCR-Tests zum Corona-Nachweis Vor einem Besuch bei den Großeltern oder aufgrund eines Kratzens im Hals setzen weiterhin viele Menschen auf einen Corona-Schnelltest. Eine Ärztin hat Zweifel an deren Zuverlässigkeit und fordert ein Umschwenken bei der Teststrategie.Viele Menschen machten sogar mehrere Schnelltests, die negativ ausfielen, und hätten dennoch offensichtliche Symptome, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Machten die Betroffenen danach einen PCR-Test, falle das Ergebnis derzeit häufiger als früher positiv aus, sagte Federle. «Ich würde mir deshalb wünschen, dass wieder verstärkt PCR-Tests gemacht werden und die Zuverlässigkeit dieser Tests stärker hervorgehoben wird», so die Ärztin.

Nach der Aufhebung der Corona-Maßnahmen bejubelt China die neugewonnene Reisefreiheit seiner Bürger. Doch in einigen Ländern stoßen sie auf Hürden.

Nicht wie weg - Passagiere auf dem Flughafen in Peking © Kyodo/picture alliance Nicht wie weg - Passagiere auf dem Flughafen in Peking

Italien führt als erstes EU-Land für alle Reisenden aus China verpflichtende Corona-Tests ein. "Die Maßnahme ist unerlässlich, um die Überwachung und Erkennung etwaiger Varianten des Virus zu gewährleisten, zum Schutz der italienischen Bevölkerung", erklärte Gesundheitsminister Orazio Schillaci.

Die italienische Nordregion Lombardei hat das Screening bereits am Dienstag eingeführt. Die Lombardei war die erste Region, die Anfang 2020 eine Sperrung verhängte, als das Coronavirus Europa traf. Die Testpflicht der Ankünfte aus China am Mailänder Flughafen Malpensa sollen mindestens bis zum 30. Januar gelten, sagte das Außenministerium.

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Schmerzliche Erinnerung an 2020 in Bergamo: Militär-LKWs mussten beim Transport der Särge helfen © Carlo Cozzoli/Independent Photo/imago images Schmerzliche Erinnerung an 2020 in Bergamo: Militär-LKWs mussten beim Transport der Särge helfen

Weitere Länder wollen testen

Nachdem auch Länder wie Japan und Indien bei der Ankunft für chinesische Passagiere PCR-Tests eingeführt haben, erwägen auch Taiwan und die USA COVID-Einreisebeschränkungen für Reisende aus China. "In der internationalen Gemeinschaft gibt es wachsende Besorgnis über die anhaltenden COVID-19-Wellen in China und den Mangel an transparenten Daten, einschließlich viraler Genomsequenzdaten, die aus der VR China gemeldet werden", sagten die US-Beamten mit Bezug auf die Volksrepublik China.

Abstriche, die in den letzten Tagen in Malpensa gesammelt wurden, werden bereits vom nationalen Gesundheitsministerium analysiert, um bei der Identifizierung neuer Varianten zu helfen.

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Deutschland noch zurückhaltend

Deutschland reagiert vorerst nicht mit Einreisebeschränkungen auf gelockerte Reisebestimmungen Chinas. "Wir beobachten die Situation in China sehr, sehr aufmerksam", sagte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums. Man habe aber mit Blick auf Corona-Fälle zurzeit keinen Hinweis darauf, "dass sich in diesem Ausbruchsgeschehen in China eine gefährlichere Mutation entwickelt hat, die Anlass für eine Deklarierung eines Virusvariantengebiets wäre - was ja dann entsprechende Reisebeschränkungen nach sich ziehen würde".

Peking war Anfang Dezember in einer radikalen Kehrtwende von seiner strengen Null-COVID-Politik abgerückt. Seitdem breitet sich das Coronavirus in China rasant aus, das Land erlebt den weltweit höchsten Anstieg an Infektionen. Schätzungen zufolge könnten in China in den kommenden Monaten etwa eine Million Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion sterben. Dennoch hatte das Land am späten Montag die Quarantäne für einreisende Reisende ab dem 8. Januar abgeschafft. Der Schritt wurde von chinesischen Bürgern mit Jubel begrüßt, die sich beeilten, internationale Flüge zu buchen.

fab/uh (rtr, dpa, afp)

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