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Wohnen: Duftende Zimmerpflanzen heben die Stimmung

Zimmerpflanzen pflegen: 7 absolute No-Gos

  Zimmerpflanzen pflegen: 7 absolute No-Gos Mit Zimmerpflanzen können Sie Ihr Zuhause verschönern. Die Voraussetzung: Die richtige Pflege. Diese Fehler gilt es zu vermeiden.Die eine ist ein Schluckspecht, die andere mag es lieber trocken: Bei Zimmerpflanzen gibt es eine große Varianz, was die benötigte Wassermenge anbelangt. Kakteen oder Sukkulenten stammen aus trockenen Regionen und benötigen deshalb nur sehr wenig Wasser. Sie verdunsten kaum, speichern das erhaltene Wasser und legen so eine Reserve an. Andere Pflanzen, die beispielsweise aus Mooren oder den Tropen stammen, haben schon wieder völlig andere Ansprüche.

Gerüche beeinflussen unsere Gefühlswelt. Nicht nur im Frühling und Sommer verwöhnen die vielen Blüten in den Gärten unsere Nasen. Dank dieser duftenden Zimmerpflanzen kommt das ganze Jahr über gute Laune in der Wohnung auf.

Die Wachsblume trumpft mit einem faszinierenden Blütenkleid auf. © Bereitgestellt von Das Haus Die Wachsblume trumpft mit einem faszinierenden Blütenkleid auf.

Der Duft der Gardenie

Mit ihren großen weißen Blüten macht die Gardenie (Gardenia jasminoides) zunächst einmal einen tollen optischen Eindruck. Doch auch der herrliche Geruch, den sie verströmt, ist nicht zu verachten. Von Juli bis Oktober trägt die Gardenie ihre 10 bis 12 Zentimeter großen Blüten, die früher zu besonderen Anlässen sogar als Schmuck im Knopfloch getragen wurden. In dieser Zeit verbreitet sie ihren wunderbaren Duft, der ein wenig an die Tuberose erinnert. Wobei sie weniger süß riecht und stattdessen eine leicht erdige Note beinhaltet. Wohl fühlt sich die Gardenie in einem Zimmer an einem ganzjährig hellen Platz, an dem sie nicht zu lange dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt ist. Was sie gar nicht mag: Temperaturschwankungen. Im Sommer liegt die ideale Temperatur für die Pflanze zwischen 18 und 25 Grad Celsius und im Winter zwischen 10 und 15 Grad Celsius. Außerdem bevorzugt sie eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit.

Diese duftenden Zimmerpflanzen verschönern jedes Zuhause

  Diese duftenden Zimmerpflanzen verschönern jedes Zuhause Wenn Sie eine dieser tollen Pflanzen besitzen, ist das Betreten eines Raumes gleich doppelt so schön. Sie verströmen nämlich einen unwiderstehlichen Duft © ISTOCKPHOTO Diese Pflanzen duften einfach herrlich ISTOCKPHOTO Zimmerpflanzen sind etwas Schönes. Sie bereichern das Zuhause nur durch ihre Anwesenheit. In unzähligen Farben, Formen und Größen tragen Zimmerpflanzen zu einem harmonischen und gemütlichen Gesamtbild bei. Außerdem reinigen sie die Luft und können sogar positive Energie ins eigene Haus bringen. Hier ist also für jeden Geschmack etwas dabei.

Unter den duftenden Blumen ist die Gardenie eine besondere Schönheit. © Flora Press/Visions Unter den duftenden Blumen ist die Gardenie eine besondere Schönheit.

Süß riechende Zimmerpflanze: Die Kranzschlinge

Auffallende Blüten mit sanftem Duft hat auch die Kranzschlinge (Stephanotis floribunda) zu bieten. Viele Wochen lang haben Sie etwas von ihrem geradezu betörenden, süßen Geruch, denn als Zimmerpflanze blüht sie von Juni bis September. Das Gewächs duftet besonders intensiv und erinnert dabei ein wenig an den Geruch von Jasmin. Ihr Standort sollte möglichst hell und luftig, aber nicht vollsonnig sein. Zugluft verträgt die Stephanotis gar nicht. Was sie hingegen liebt: Feuchtigkeit. Ihr Ballen sollte immer feucht bleiben und das Substrat an der Oberfläche nur leicht abtrocknen. Im Sommer liegt ihre Idealtemperatur zwischen 20 und 25 Grad Celsius, im Winter benötigt sie eine Ruhephase bei 12 bis 14 Grad Celsius und nur wenig Wasser.

Christusdorn pflegen: 3 Profi-Tipps

  Christusdorn pflegen: 3 Profi-Tipps Trotz spitzer Dornen und ätzendem Milchsaft ist der Christusdorn als Zimmerpflanze wieder begehrt, denn Heizungsluft verträgt er bestens und er kommt mit wenig Wasser aus. Diese Pflege-Tipps sollten Sie dennoch beherzigen. © Bereitgestellt von Mein schöner Garten Christusdorn (Euphorbia milii) Der Christusdorn (Euphorbia milii) gehört zu den Weihnachtspflanzen, weil er im Winter rote Blüten zeigt. Seine dornigen Triebe sollen an die Dornenkrone Christi erinnern. Früher fehlte er auf keinem Fensterbrett, inzwischen kommt er als anspruchslose Zimmerpflanze wieder in Mode.

Die Blüten der Kranzschlinge verströmen einen zarten Duft. © istock/plelo Die Blüten der Kranzschlinge verströmen einen zarten Duft.

Mediterranes Flair mit Zitrusgewächsen

Ein frisches fruchtiges Bukett entfalten die Blüten der Zitrusgewächse. Es gibt verschiedene Sorten Mandarinen, Zitronen oder Pomelo, die sich gut im Zuhause machen. Wobei die Chinotto oder Duftorange (Citrus aurantium myrtifolia) alle ihre Verwandten mit ihrem Duft übertrumpft: Oftmals blühen Zitrusgewächse zur gleichen Zeit, in der ihre Früchte noch reif am Strauch hängen. Das wirkt besonders reizvoll. Nicht umsonst gehören die edlen Exoten zu den beliebtesten Kübelpflanzen. Für all diese mediterranen Pflanzen gilt: Als Substrat ist reine Torferde für sie ungeeignet, denn ein Drittel des Substrats sollte aus mineralischen Zugaben wie Kies bestehen. In der Zeit, in der die Pflanzen stark wachsen, müssen sie immer gleichmäßig mit Wasser versorgt werden. Staunässe ist jedoch zu vermeiden. Im Winter sind die Zitrusgewächse sehr pflegeleicht und begnügen sich an einem frostfreien Standort damit, einmal im Monat gegossen zu werden. Das Beste: Nicht nur die Blüten, sondern auch die Blätter der Zitruspflanzen sondern einen tollen Geruch ab. Die Duftorange besticht mit einem süßlich-herben Geruch.

Orchideen pflegen: Vermeiden Sie diese 3 Fehler

  Orchideen pflegen: Vermeiden Sie diese 3 Fehler Exotische Orchideen zählen zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Bei der Pflege der Pflanzen gilt es, diese 3 Fehler zu vermeiden. Nur so bleiben Ihre Pflanzen gesund und können farbenprächtige Blüten bilden. Egal ob Schmetterlingsorchidee (Phalaenopsis), Dendrobium, Cambria-, Cattleya- oder Vanda-Orchideen. Die beliebten Orchideen sind äußerst dekorative, langlebige und allergikerfreundliche Blühpflanzen. Mit ihren exotischen Blüten sind sie echte Hingucker und schmücken Badezimmer und Fensterbänke.

Zitrusgewächse bringen als duftende Zimmerpflanzen ein mediterranes Flair in die eigenen vier Wände. © Flora Press/Visions Zitrusgewächse bringen als duftende Zimmerpflanzen ein mediterranes Flair in die eigenen vier Wände.

Betörend duftende Zimmerpflanze: Jasmin

Zur Gattung Jasmin gehören über 200 verschiedene Sorten. Der Zimmerjasmin (Jasminum officinale) besitzt zierliche weiße Blüten, deren Geruch für so manche empfindliche Nase geradezu aufdringlich wirkt. Doch gerade wegen dieser Duftnote ist er als Zimmerpflanze so beliebt, da er jeden Ort in eine Duftoase verwandelt. Zwischen Juni und September wirkt er mit seinen sternenförmigen Blüten, die innen weiß leuchten und außen rosa überhaucht sind, geradezu betörend. Die Pflanze sollte nach der Blüte leicht zurückgeschnitten werden und an einem hellen, sonnigen und luftigen Platz stehen.

Jasmin ist für seinen sehr intensiven Geruch bekannt. © istock/Liudmila Chernetska Jasmin ist für seinen sehr intensiven Geruch bekannt.

Wohlriechende Schönheit: die Wachsblume

Die Wachsblume (Hoya carnosa), auch Porzellanblume genannt, ist ein echter Blickfang in jedem Zimmer. Grund dafür sind die duftenden Blüten der Pflanze, ihre langen Ranken sowie ihre dekorativen Blätter. In der Blütezeit von Mai bis September, nachdem sich die ersten Knospen gebildet haben, sollte man die Pflanze nicht mehr drehen. Sonst kann es passieren, dass die Blume ihre Knospen verliert. Von Frühjahr bis Herbst erfreuen die duftenden, porzellanweißen bis rosafarbenen Blüten mit rotem Punkt in der Mitte ihre Betrachter. Damit Sie lange etwas davon haben, sollten Sie die Wachsblume besonders beim Austrieb und bis zur Blüte regelmäßig, aber nicht zu viel gießen. Außerdem tut es ihr gut, die Blätter einzusprühen. Besonders schön gedeiht das Gewächs in einem hellen und warmen Raum, in dem es nicht in der prallen Sonne steht.

Christusdorn: Die 3 größten Fehler bei der Pflege

  Christusdorn: Die 3 größten Fehler bei der Pflege Christusdorn, botanisch Euphorbia milii, gehört zu den wenigen blühenden Zimmerpflanzen, die am Südfenster stehen können und trockene Heizungsluft vertragen. Diese 3 Pflegefehler sollten Sie aber kennen.Christusdorne (Euphorbia milii) stammen aus Madagaskar und besiedeln dort offene Hochland- und Küstenregionen. Wie immer gibt der Naturstandort die ersten Empfehlungen, welche Pflege grundsätzlich angesagt ist. Und da der Christusdorn eine mehrjährige, ja langlebige Pflanze ist, kann er am Fensterbrett uralt werden, wenn man ihm seine wichtigsten Bedürfnisse erfüllt.

Die Porzellanblume ist ein atemberaubender Anblick. © Flora Press/Arnaud Descat Die Porzellanblume ist ein atemberaubender Anblick.

Duftende Blätter: die Myrte

Eine klassische Duftpflanze ist die Myrte (Myrtus communis): Ihre Blüten riechen kaum, während die Blätter leicht zwischen den Fingern zerrieben ein frisches Aroma verbreiten. Die Blätter glänzen lederartig und sind eirund bis lanzettlich zugespitzt. In manchen Mittelmeerländern gewinnt man aus ihnen ätherisches Öl, das zur Linderung von Atemwegserkrankungen eingesetzt wird. Um sich ganz zu entfalten, braucht die Myrte einen Standort mit viel Licht. Steht die Pflanze hingegen im Schatten, werden ihre Triebe zwar sehr lang, hängen jedoch herunter. Im Sommer fühlt sich die Myrte auch auf dem Balkon wohl. Im Winter mag sie es ein bisschen kühler: Dann sollte das Thermometer in ihrer Umgebung nicht mehr als 15 Grad Celsius anzeigen. Ganz pflegeleicht ist sie jedoch nicht, denn beim Gießen ist Fingerspitzengefühl gefragt: Die Erde darf nicht austrocknen, sollte aber auch nicht richtig feucht sein.

Der duftende, immergrüne Strauch ist auch ein schönes Mitbringsel. © Flora Press/flora production Der duftende, immergrüne Strauch ist auch ein schönes Mitbringsel.

Frisch riechende Pfefferminze

Vielseitig einsetzbar und leicht in der Pflege ist Pfefferminze (Mentha x piperita). Das Gewürz und Heilkraut ist sehr robust und verströmt einen angenehm frischen Geruch. Leicht feuchter und nährstoffreicher Boden ist für die Pflanze ideal. Die direkte Sonne und zu viel Wärme liebt sie weniger. Deshalb sollte man die Pfefferminze im Sommer ausreichend gießen und im besten Fall mit Mulch vor dem Austrocknen schützen. Alle 3 bis 5 Jahre nach der Blüte sollten Sie die Stauden teilen und ihren Standort wechseln, da sie den Boden stark auslagen können.

Duftet und schmeckt: Pfefferminze kann in der Küche viele Speisen verfeinern. © Flora Press/Spring Duftet und schmeckt: Pfefferminze kann in der Küche viele Speisen verfeinern.

Orchideen pflegen: 3 häufige Fehler .
Die exotischen Orchideen gehören zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Wenn Sie diese Fehler bei der Pflege vermeiden, bleiben sie gesund und blühen reich.Orchideen, wie die Schmetterlingsorchidee (Phalaenopsis), Dendrobium, Cambria-, Cattleya- oder Vanda-Orchideen, sind äußerst dekorative, langlebige und allergikerfreundliche Blühpflanzen. Mit ihren schönen exotischen Blüten schmücken sie Badezimmer und Fensterbänke. Leider bekommen die Pflanzen häufig eine schlechte Pflege und so ist vielen Orchideen nur eine kurze Verweildauer als Topfpflanze vergönnt.

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