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Wohnen: Fliesen auf Holz kleben: So gelingt es

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Wenn Sie Fliesen auf einen Untergrund aus Holz, zum Beispiel einen Holzboden, kleben wollen, gibt es einiges zu beachten. Denn im schlimmsten Fall können durch die Bewegungen Risse in den Fliesen entstehen und sie brechen lassen. DAS HAUS erklärt, wie Sie Fliesen ohne spätere Spannungen verlegen.

Fliesen, Teppich oder doch lieber Holzboden? Zumindest der Wechsel von Holz zu Fliesen ist nicht ganz so schwer, denn die Fliesen können auf das Holz geklebt werden – es ist nur eine Zwischenschicht nötig. © Bereitgestellt von Das Haus Fliesen, Teppich oder doch lieber Holzboden? Zumindest der Wechsel von Holz zu Fliesen ist nicht ganz so schwer, denn die Fliesen können auf das Holz geklebt werden – es ist nur eine Zwischenschicht nötig.

Fliesen auf Holz kleben: Was ist die Schwierigkeit daran?

Beide Komponenten, Fliesen und Holz, für sich betrachtet, sind völlig unproblematisch. Die Schwierigkeit besteht darin, beide Werkstoffe miteinander zu verbinden. Während der Holzfußboden stark arbeitet, sind Fliesen sehr unflexibel und starr. Holz zieht sich entsprechend seiner Umgebung je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit zusammen oder dehnt sich aus. Dies erzeugt auch das charakteristische Knarren von Holzdielen. Zudem hat Holz die Eigenschaft, dass es unter Belastung und Schwingungen nachgibt. Dies ist beispielsweise bei einem Holzdielenboden der Fall. Fliesen sind als keramisches Material oder auch Steingut im Vergleich zu Holz kaum flexibel und biegbar. Klebt man nun Fliesen direkt auf Holz, werden die Fliesen durch die Bewegung des Untergrunds an verschiedenen Stellen springen und es kann nicht nur zu Schäden, sondern sogar zu einem Bruch kommen.

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Die Lösung ist daher, die beiden Materialien voneinander zu entkoppeln. Dafür gibt es spezielle Entkopplungsmatten als Meterware oder Entkopplungsplatten in festen Größen. Diese Platten oder Matten kommen als Trennschicht zwischen Fliesen und Holz und fangen die Bewegungen der beiden Untergründe ab.

Fliesen auf Holz kleben: Welcher Fliesenkleber ist der richtige?

Nicht nur die Entkopplungsschicht sorgt für eine stabile Verbindung von Holz und Fliesen, sondern auch die Wahl des richtigen Klebers. Fliesenkleber ist – wie auch der Fliesenbelag – recht starr und lässt kaum Bewegungen zu. Um Fliesen auf einen flexiblen Untergrund zu befestigen, nutzt man daher hochflexiblen Flexkleber. Im Gegensatz zu einem rein zementären Fliesenkleber enthält Flexkleber Kunststoffzusätze. Diese sorgen nicht nur dafür, dass der Kleber Bewegungen mitmacht und Spannungen ausgleicht, sondern erhöhen auch die Klebekraft des Klebers für Bodenfliesen und Wandfliesen. Flexkleber eignet sich jedoch nicht nur für Untergründe aus Holz, sondern ist bei Fliesenarbeiten immer die bessere Wahl, um leichte Bewegungen auszugleichen. Das ist beispielsweise auch der Fall, wenn direkt auf Estrich gefliest wird.

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Fliesen auf Holz kleben: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Materialliste

  • Schleifgerät und Schleifpapier
  • Acryldichtstoff
  • Randdämmstreifen
  • Tiefengrund
  • Ausgleichsmasse für Holzböden
  • Entkopplungsmatte
  • Fliesen-Flexkleber
  • Zahnspachtel
  • Fliesen
  • Flex-Fugenmörtel

Schritt 1: Holzboden vorbereiten

Bevor es mit dem Fliesenlegen losgehen kann, benötigt der Holzuntergrund einiges an Vorarbeiten. Handelt es sich um einen Dielenboden, der schwingt, müssen die einzelnen Holzdielen erst mit ihrem Untergrund verschraubt werden. Ist der Boden insgesamt fest und nur einzelne Dielen lose, müssen Sie diese dennoch stabil verschrauben, um keine Risse in den späteren Fliesen zu erhalten. Löcher im Holz verfüllen Sie mit Acryldichtstoff. Danach schleifen Sie die Oberseite des Holzes an und kehren den Boden ordentlich ab. Das Holz benötigt nun eine Grundierung. Streichen Sie den Untergrund mit einem Tiefengrund, um noch vorhandenen Staub zu binden und eine haftende Oberfläche zu erhalten.

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Schritt 2: Unebenheiten ausgleichen

Fliesen benötigen einen recht geraden Untergrund. Ideal ist beispielsweise ein Untergrund aus Spanplatten. Weist ein Dielenboden hingegen Unebenheiten auf, die größer als drei Millimeter sind, müssen Sie diese ausgleichen. Der Boden wird dazu mit einer Bodenausgleichsmasse aufgefüllt. Zuvor legen Sie ein Armierungsgewebe aus und tackern es am Boden fest. Ringsum an der Wand entlang verlegen Sie zusätzlich Randdämmstreifen. Diese sorgen dafür, dass die Ausgleichsmasse und der Fliesenkleber nicht mit den Wänden verkleben, sondern auch dort entkoppelt bleiben. Nun kann die Ausgleichsmasse gleichmäßig auf dem Boden verteilt werden – ein Gummiwischer hilft dabei.

Schritt 3: Entkopplungsmatte verbauen

Sobald die Ausgleichsmasse beziehungsweise der Untergrund vollständig trocken ist, können Sie die Entkopplungsmatte verbauen. Ob Sie mit fertigen Entkopplungsplatten oder lieber mit einer Entkopplungsbahn zum selbst zuschneiden arbeiten, bleibt dabei Ihnen überlassen, die Funktion ist die gleiche. Die Entkopplungsplatten gibt es in verschiedenen Stärken und haben in eingeschränktem Maße auch die Funktion einer Trittschalldämmung. Je nach Hersteller und System werden diese nur ausgelegt und nicht befestigt. Es handelt sich dann um eine schwimmende Verlegung. Die etwas dünnere Rollenware dagegen sollte verklebt werden. Dazu tragen Sie auf der Ausgleichsmasse mithilfe eines 8er-Zahnspachtels den Flexkleber auf. Angerührt wird er laut Anleitung auf der Packung. Legen Sie dann die Entkopplungsmatte in das Mörtelbett und drücken Sie sie gleichmäßig fest. Dies gelingt am einfachsten mit einer Walze oder festen Farbrolle. Die Randdämmstreifen schneiden Sie bündig ab, sodass diese später nicht über den Fliesenbelag hervorstehen.

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Eine Alternative zu Entkopplungsmatten sind Zementestrichplatten. Diese sind allerdings deutlich dicker als die Entkopplungsmatten und tragen daher mehr auf. Diese Erhöhung müssen Sie bei Ihrer Planung berücksichtigen. Der Vorteil der Estrichplatten ist die deutlich höhere Schalldämmung. Sie dienen daher nicht nur zur Entkopplung, sondern auch als Trittschalldämmung. Gerade bei hellhörigen Häusern wirkt sich dies positiv aus.

Schritt 4: Fliesen verlegen

Der Holzboden ist nun für die Fliesenarbeiten vorbereitet. Die Fliesenarbeiten werden ganz klassisch durchgeführt; allerdings muss der rein zementäre Fliesenkleber gegen einen Flexkleber ausgetauscht werden. Tragen Sie hierzu entsprechend der Fliesengröße mit einem passenden Zahnspachtel den hochflexiblen Flexkleber abschnittsweise auf und verlegen Sie die Fliesen auf der Entkopplungsmatte. Für einen gleichmäßigen Übergang zwischen den einzelnen Fliesen empfiehlt sich der Einsatz eines Nivelliersystems. Sobald der Fliesenkleber trocken ist, können Sie die Fliesen verfugen. Achten Sie hierbei darauf, dass der verwendete Fugenmörtel ebenfalls flexibel ist, ein sogenannter Flex-Fugenmörtel. Dieser wird schräg zur Fliese mit einem Gummirakel in die Fugen eingeschlämmt. Sobald der Fugenmörtel angezogen hat, reinigen Sie die Fugen und Fliesen mit einem Schwamm oder Schwammbrett. Sockelfliesen kleben Sie an die Wand und verfugen sie ebenfalls. Den Übergang zwischen Wand und Boden verschließen Sie mit einer elastischen Silikonfuge, die der Abdichtung dient. Alternativ können Sie auch Fußleisten aus Holz oder Kunststoff einsetzen.

Fliesen auf Holz kleben: Tipps & Tricks

  • Je größer die Fliesen sind, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass sich Risse trotz Entkopplung bilden können. Nutzen Sie auf einem Holzuntergrund wie Dielen daher bevorzugt kleinformatige Fliesen.
  • Prüfen Sie vorab, ob der gewünschte Flexkleber für das Verkleben einer Entkopplungsmatte geeignet ist.
  • Für Feuchträume wie Bäder gibt es Entkopplungsmatten mit einer Feuchtesperre aus Polyethylen.
  • Auch bei der Fliesenverlegung auf Spanplatten benötigen Sie Entkopplungsmatten. Auf die Ausgleichsmasse können Sie dank der Holzspanplatten bei der Verlegung dann aber verzichten.

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