Wohnen: Einblatt vermehren: So gelingt es

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Das Einblatt lässt sich leicht durch Teilung vermehren. Wir erklären, was Sie dabei beachten müssen und stellen weitere Vermehrungsmethoden vor.

Einblatt (Spathiphyllum) umtopfen © Bereitgestellt von Mein schöner Garten Einblatt (Spathiphyllum) umtopfen

Das Einblatt ist eine der beliebtesten Zimmerpflanzen zur Wohnraumbegrünung. Da macht man aus einem Spathiphyllum – so der botanische Name – gerne zwei oder mehr. Über Teilung funktioniert die Vermehrung völlig problemlos.

Einblatt vermehren: Das Wichtigste in Kürze

Am einfachsten lässt sich das Einblatt vermehren, indem man den Wurzelballen teilt. Der beste Zeitpunkt dafür ist kurz vor Beginn der Wachstumsphase im Frühjahr. Verwenden Sie zum Teilen ein langes Messer oder einen Spaten. Setzen Sie die Teilstücke in Töpfe mit frischer Blumenerde und kürzen Sie die Blätter etwas ein. Alternativ kann man junge Seitentriebe, die bereits Wurzeln gebildet haben, abtrennen und in frische Erde topfen. Auch eine Aussaat ist möglich, dauert aber sehr lange.

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Wie vermehrt man das Einblatt durch Teilung?

Das Einblatt kann man wie eine normale Staude im Garten teilen. Die perennierende Pflanze aus den Tropen wächst krautig aus einem dichten Wurzelballen. Der beste Zeitpunkt liegt kurz vor der neuen Wachstumszeit gegen Winterende. Sie können das Einblatt beim Umtopfen teilen. Hat man den Wurzelballen der Zimmerpflanzen ausgetopft, wird man feststellen, dass das Wurzelwerk dicht ist und sich nur schwer mit den Händen auseinanderreißen lässt. Am besten schneidet man es mit einem langen Messer (im Profibereich verwendet man Metzgermesser) durch. Je nach Größe kann man die Pflanzen sogar mit einem Spaten teilen. Ob man halbiert, drittelt oder viertelt, richtet sich ebenfalls nach der Größe.

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Einblatt (Spathiphyllum) umtopfen © iStock/Katjabakurova Einblatt (Spathiphyllum) umtopfen

Die Teilstücke topft man in frische Blumenerde. Kürzen Sie das Laub etwas ein. Das reduziert die Verdunstungsfläche der neu gewonnenen Pflanzen und beschleunigt die Wurzelbildung. Warmhausbedingungen, Bodenwärme und hohe Luftfeuchtigkeit fördern die Regeneration. Stellen Sie die Nachkommen des Aronstabgewächses an einem hellen Standort mit diffusem Licht auf. Das Einblatt wächst ursprünglich im Schatten großer Bäume und Sträucher. Am Anfang gießen Sie etwas zurückhaltender. Sobald die Pflanze einen neuen Schub macht, hat sie sich von der Verletzung des Teilens erholt und man hält sie wieder normal mit Wasser feucht. Auch das Düngen stellt man in den ersten vier Wochen nach der Teilung ein. Danach fängt man wieder flüssig an. Damit sich die Pflanzen nicht einseitig zum Licht hin entwickeln, können Sie die Töpfe immer wieder drehen.

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Einblatt vermehren über junge Seitentriebe

An alten Einblattpflanzen bilden sich häufig Seitentriebe, die bereits Wurzeln haben. Sie eignen sich ebenfalls zur Gewinnung neuer Pflanzen. Auch hier topft man die Pflanze aus und trennt die Seitentriebe ab. Alles was ausreichend bewurzelt ist, setzt man in frische Erde in einen eigenen Topf. Belassen Sie nur die jüngsten Blätter an der Pflanze, um den Wasserverbrauch zu reduzieren. Ältere Blätter schneiden Sie ab.

Kann man das Einblatt aussäen?

Die Vermehrung über Teilung ist so einfach, dass die langwierige generative Vermehrung des Einblatts bedeutungslos ist. Wollen Sie es trotzdem versuchen, brauchen Sie möglichst frische Samen. Im Zimmer setzen Spathiphyllum selten Samen an. Sie können versuchen, mit Bestäubung nachzuhelfen, indem Sie Pollen mit einem Pinsel auf die Narbe übertragen. Den Samen legen Sie in Aussaaterde (zum Beispiel Torf und geschäumtes Polystyrol im Verhältnis 2:1) und decken ihn dünn ab. Die Abdeckung schützt in diesem Fall gegen Austrocknen. Sorgen Sie für gespannte Luft, etwa in einer abgedeckten Anzuchtbox oder unter einer durchsichtigen Plastikfolie. Tagsüber sollte man kurz lüften. Zeigen sich zwei bis drei Blättchen, wird vereinzelt. Das kann zwei bis drei Monate dauern. In dieser Zeit müssen Sie für ausreichende Luftfeuchtigkeit und Wärme sorgen. Im Prinzip sind Zimmertemperaturen ausreichend. Doch je höher die Temperatur liegt, desto schneller entwickeln sich die Einblätter. In der professionellen Anzucht wird das Keimen der Samen in speziellen Klimakammern genauestens überwacht. Für die Entwicklung braucht es ein stabiles Klima, das im privaten Wohnbereich nur mit größtem Aufwand erreicht werden kann.

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