Auto: Silverado ZR2 als dezenter Raptor-Fighter - Chevrolet Silverado Facelift (2022)

Günstig-SUV mit neuem Look und mehr Ausstattung - Dacia Duster (2022) Facelift

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Chevrolet stellt dem großen Rivalen Ford F-150 ein neues Sportmodell entgegen. Der Silverado profitiert aber in vielerlei Hinsicht vom Facelift zum Modelljahr 2022.

  Silverado ZR2 als dezenter Raptor-Fighter - Chevrolet Silverado Facelift (2022) © General Motors

Die "Großen Drei" der US-Autobranche befinden sich mal wieder mittendrin im Wettrüsten. Aktuell geht es um das beliebteste Fahrzeugsegment der US-Bürger: die Pickup-Trucks. Ford hat mit dem F-150 Raptor vorgelegt: 3,5-Liter-Biturbo-V6, 456 PS, maximal 691 Newtonmeter. Dann zog Stellantis (zuvor Fiat-Chrysler, davor Daimler-Chrysler und noch früher nur Chrysler) nach und hat mit seiner Pickup-Marke Ram richtig einen rausgehauen: Der 1500er TRX verfügt über einen 6,2-Liter-Kompressor-V8, der 712 PS leistet und brutale 881 Newtonmeter liefert.

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 Rare 1955 Corvette Prototyp könnte den Auktionsrecord ein wichtiges Stück -Chevrolet-Corvette-Historie auf der Erstellung einer Trailer Auction-Website zum Verkauf bringen. © bereitgestellt von Motoring Research BAT C1 Chevrolet Corvette Prototyp Das 1955 Car ist eines der ersten Prototypen, das zum Auswerten einer drei-Gang-Schaltgetriebe eingebaut ist. zusammen mit einem einzigartigen Backstory, ist der klassische Corvette in einem atemberaubenden Zustand dargestellt - und ist ein starker Zug für Chevrolet-Fans.

Chevrolet wollte sich das leistungsgeschwängerte Treiben der beiden Rivalen offenbar nicht länger tatenlos mit ansehen und mischt nun mit beim bunten Pickup-Power-Reigen. Doch gar so heftig wie die Konkurrenz geht die von Konzernchefin Mary Barra immer stärker auf Effizienz und Nachhaltigkeit getrimmte Marke nicht vor. Sie nutzt zwar das tiefgreifende Facelift des Silverado zum Modelljahr 2022, um ihrer Pickup-Baureihe eine neue sportliche Modellversion zur Seite zu stellen. Aber Chevy belässt es bei einer dynamisch angehauchten Ausstattungsvariante, die vor allem in Sachen Geländeeigenschaften nachlegt.

6,2-Liter-V8 mit 426 PS und 624 Nm

Sie trägt die Bezeichnung ZR2 und wird, na klar, ebenfalls von einem großvolumigen V8-Motor angetrieben. Der an eine Zehngang-Automatik gekoppelte und für den Pickup bereits angebotene 6,2-Liter-Benziner verzichtet jedoch auf eine Aufladung oder irgendeine andere Art der Leistungssteigerung, weshalb er es bei 426 PS und höchstens 624 Newtonmetern belässt.

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  Oben ohne, unten wasserscheu - Chevrolet Corvette Stingray (C8) Cabriolet Nach zwei Jahren schafft es die Corvette Stingray nun endlich offiziell nach Europa. Als kleine Entschädigung dürfen wir nun die Cabrio-Version fahren – auch bei Regen in einer Intensität, die auch dem Coupé Probleme bereiten würden. Welche, lesen Sie hier. © Lena Willgalis So haben wir uns das nicht vorgestellt: Anders als die Schönwetterbilder suggerieren, macht der Herbst genau dort weiter, wo der Sommer aufgehört hat: Mit schmuddeligem Regenwetter. Nicht gerade optimale Voraussetzungen für die erste Ausfahrt mit einem Mittelmotor-Cabriolet, wie der Corvette Stingray. Dabei hat die C8 einen echten Sprung gemacht.

Tiefgreifendere Änderungen erhält das Fahrwerk. Erstmals im Silverado kommt das Multimatic-Fahrwerk mit adaptiven Dämpfern zum Einsatz: Diese verfügen über drei mit Flüssigkeit gefüllte Kammern, deren Dämpfwirkung elektronisch über Schieberventile geregelt wird. Hinzu kommen Federn mit längeren Wegen, elektronische Sperrdifferenziale an beiden Achsen und neue Fahrmodi, zu denen auch eine "Terrain"-Abstimmung zum Felsenkraxeln gehört. Die auf speziellen 18-Zoll-Felgen montierten 33-Zoll-Geländereifen sollen ebenfalls die Offroad-Eigenschaften des Pickups verbessern.

ZR2 mit eigenem Front-Design

Die optischen Änderungen im Vergleich zum Standard-Silverado finden sich am ZR2 vor allem frontseitig. Hier gibt es nicht nur neue Stoßfänger aus Stahl zu sehen, die den vorderen Böschungswinkel vergrößern und über abnehmbare Endkappen verfügen, die bei Beschädigung leicht ausgetauscht werden können. Sondern auch einen Kühlergrill mit eigener Formgebung sowie integrierter Beleuchtung und einen schwarzen Einsatz in der Motorhaube. Hinzu kommen Unterfahrschutz-Elemente, ZR2-Embleme und ein einige Zentimeter nach vorne verlegtes Auspuff-Doppelendrohr, um auch dieses vor eventuellen Beschädigungen beim Offroad-Einsatz zu schützen. Innen verfügt der Hardcore-Silverado über eine schwarz-graue Lederausstattung und dunkle Zierelemente.

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Eigenständige Front-Designs mit anderer Schürze, neuen Kühlergrills und tiefer platzierten Scheinwerfern gibt es im Zuge des Facelifts aber für jede Silverado-Ausstattungslinie. LT-Modelle erhalten zudem neue Tagfahrleuchten samt animierter Lichtsequenzen beim Annähern ans und Verlassen des Autos. Hinzu kommen die drei neuen Außenfarben Aschgrau, Sanddüne und ein leuchtendes Blau.

Größere Monitore und besseres Sprachverständnis

Den Innenraum wertet Chevrolet ab der LT-Ausstattung mit vergrößerten Monitoren auf. Das vierfach konfigurierbare Instrumenten-Display misst in der Diagonale 12,3 Zoll, während der zentrale Touchscreen sogar 13,4 Zoll aufweist. Hinzu kommen optional ein Head-up-Display und ein Monitor, der das Bild einer Rückspiegel-Kamera anzeigt. Die Bedienung per Sprachbefehl funktioniert nun auf Wunsch über den Google-Assistenten oder Amazon Alexa, während sich Smartphones kabellos per Android Auto oder Apple Carplay einbinden lassen.

Gestalterisch ist das Armaturenbrett durch horizontale statt vertikale Linien fortan eher in die Breite ausgerichtet. Hübschere Farben und hochwertigere Materialien gibt es für die Modellversionen in den teureren Linien. So präsentiert die Top-Ausstattung High Country serienmäßig offenporiges Holz, Ledersitze mit farblich abgesetzten Nähten sowie Edelstahl-Gitter für die Lautsprecher des Bose-Soundsystems. Autos mit Schalensitzen erhalten zudem einen neu gestalteten und elektronisch gesteuerten Automatik-Wählhebel auf der Mittelkonsole. Bei allen anderen Silverado-Varianten befindet sich dieser weiterhin rechts hinter dem Lenkrad.

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Modifizierter Basismotor und Super-Cruise-Fahrassistent

Im Rahmen der Modellpflege erhält der Pickup zudem modifizierte Motoren. Der Basismotor, ein Vierzylinder-Turbobenziner mit 2,7 Litern Hubraum, verfügt nun über einen steiferen Block und eine stabilere Kurbelwelle. Davon soll nicht nur die Laufruhe, sondern auch das maximale Drehmoment profitieren, das von 472 auf 569 Newtonmeter wächst. Gleichzeitig soll sich die angebundene Achtgang-Automatik durch schnellere und sanftere Schaltvorgänge auszeichnen. Den Silverado mit Dreiliter-V6-Duramax-Turbodiesel rüstet Chevrolet mit einem verbesserten Fahrwerk aus, weshalb er sich nun mit dem "Max Tow Package" ausrüsten lässt und damit schwerere Anhänger an den Haken nehmen kann.

Im Zuge des Facelifts spendiert Chevy seinem Pickup optional die jüngste Evolutionsstufe des Super-Cruise-Fahrassistenten. Dieser ermöglicht freihändiges Fahren auf etwa 320.000 Kilometern des nordamerikanischen Straßennetzes, wobei das System stets überwacht, ob der Fahrer oder die Fahrerin aufmerksam bleibt. Beim Silverado ist Super Cruise speziell auf das Schleppen von Anhängern vorkonditioniert, wobei es sich mit den dafür vorgesehenen Kamerasystemen kombinieren lässt. Serienmäßig ist ein sechs Posten umfassendes Assistenz-Paket an Bord.

Im Frühjahr 2022 rollen die ersten Exemplare des aufgefrischten Chevrolet Silverados zu den Händlern. Die Preise nennt der Hersteller noch nicht. Beim 2021er-Modell geht es bei 29.300 Dollar (aktuell umgerechnet gut 24.800 Euro) los.

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Mary Barra sagt, dass GM "zuerst" in eV-Technologien ist. Die 2022 CES-Show in Las Vegas ist für Chevrolet sehr wichtig. Der Automobilhersteller wird die elektrische Version des Silverado enthüllt, die auf einer modularen Plattform basieren und die Ultium-Batterien des Unternehmens verwenden wird. Es wird direkt gegen den Ford F-150 Lightning und den Likes im schnell wachsenden Segment von Null-Emission-Trucks abgerufen. Und laut GM-Chef ist es auf dem Markt unübertroffen. © motor1.com 2023 Che

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