Auto: Ford Puma 1.0 Ecoboost Hybrid Titanium X - Kosten und Realverbrauch

2022 TOYOTA RAV4 Hybrid

 2022 TOYOTA RAV4 Hybrid Während der RAV4 seit drei Jahrzehnten ist, hat Toyota erst beim Modelljahr 2016 keine Hybridversion eingeführt. Der RAV4-Hybrid bietet mehr Leistung und bessere Kraftstoffverbraucher als der traditionelle RAV4 sowie die Option eines XSE-Zierniveaus. Für das Modelljahr 2022 konnte der RAV4-Hybrid Tech-Upgrades erhalten.

Die milde Hybrid-Unterstützung soll beim kleinen Ford-SUV Verbrauch und Kosten drücken. Hier erfahren Sie, ob das funktioniert.

  Ford Puma 1.0 Ecoboost Hybrid Titanium X - Kosten und Realverbrauch © Achim Hartmann

"Mit Biss? Ein bisschen! Ja, in Handling und Fahrleistungen ist der enge Puma hier am besten, aber er federt garstig, ist teuer, sollte bissiger bremsen." Das Urteil des Testredakteurs Sebastian Renz über den kleinen Ford-SUV fällt zwiegespalten aus – und lässt in Bezug auf die Kosten nicht viel Positives erwarten. Doch wie durstig und teuer ist der Ford Puma in der Modellversion 1.0 Ecoboost Hybrid Titanium X im Alltag?

Unser Testverbrauch

Der Mildhybrid-Antrieb des kleinen Kölners soll den Verbrauch senken. Das gelingt ihm im Test nur unzureichend: Obwohl Ford einen WLTP-Normverbrauch von 5,5 Litern auf 100 Kilometer verspricht, konsumiert er im Testdurchschnitt 6,9 Liter. Das hebt die Kraftstoffkosten auf dieser Distanz auf 11,59 Euro. Auch bei gemütlicher Gangart sinkt der Durst nur knapp unter den WLTP-Wert: 5,3 Liter Verbrauch mindern den Gegenwert des getankten Benzins auf 8,90 Euro. Im anderen Extrem, nämlich auf der Sportrunde, steigt der Kraftstoffkonsum auf 8,9 Liter und infolgedessen die Spritkosten auf 14,94 Euro. Diese errechnen sich anhand des tagesaktuellen Kraftstoff-Preises auf unserem Partner-Portal mehr-tanken.de (05.10.2021 / Super E5: 1,679 Euro/Liter).

Toyota Highlander 2.5 Hybrid Luxury - Kosten und Realverbrauch

  Toyota Highlander 2.5 Hybrid Luxury - Kosten und Realverbrauch Der 63.690 Euro teure Toyota Highlander 2.5 Hybrid Luxury tritt zum Verbrauchs-Check an. © Arturo Rivas So teuer der Toyota in der opulenten Luxury-Variante für 63.690 Euro auch ist, hat er doch viel zu bieten. Angefangen von der ausladenden Karosse, der hohen Sitzposition in Kombination mit einem luftigen Platzangebot (selbst für die Passagiere sechs und sieben), reichlich Stauraum bis hin zum soliden Fahrkomfort. Kleine Unebenheiten und kurze Wellen bringen ihn selten in Unruhe, lange Wellen meistert er ohne Nachschwingen – ganz ohne Adaptiv-Dämpfer.

Monatliche Unterhaltskosten

Wer einen Ford Puma 1.0 Ecoboost Hybrid Titanium X besitzt, muss pro Jahr mit einer Kfz-Steuer von 86 Euro rechnen. Für die Haftpflicht-Versicherung werden im selben Zeitraum 246 Euro fällig. Die Upgrades für Teil- und Vollkasko kosten 288 beziehungsweise 476 Euro im Jahr. Alles eingerechnet kostet der Ford-SUV Monat für Monat 240 Euro, wenn er jährlich 15.000 Kilometer bewegt wird. Verdoppelt sich die Fahrleistung, steigt diese Summe auf 438 Euro. Der Wertverlust spielt bei dieser Kalkulation keine Rolle.

Ford-Chef Farley wäre willig - Ford Bronco für Europa

  Ford-Chef Farley wäre willig - Ford Bronco für Europa Ford-Chef Jim Farley könnte sich die Neuauflage des Bronco auch für den europäischen Markt vorstellen. Der Ball liegt aber wohl im Feld von Ford Europe. © FORD Die Türen mit Durchguck sind vermutlich ein Aufpreis-Extra, als Standard gibt es Ganzstahl-Türen Ford hat mit dem neuen Bronco in den USA einen Bestseller gelandet. Der Geländewagen, der auch wirklich Gelände kann, ist dort direkt gegen den Jeep Wrangler positioniert. Jetzt deutet Ford-CEO Jim Farley an, dass der Bronco tatsächlich auch seinen Weg nach Europa finden könnte.

So wird getestet

Der auto motor und sport-Testverbrauch setzt sich aus drei unterschiedlich gewichteten Verbrauchsfahrten zusammen. 70 Prozent macht der sogenannte "Pendler-Verbrauch" aus. Dabei handelt es sich um eine Fahrt vom Wohnort zum Arbeitsplatz, die im Schnitt 21 Kilometer misst. Mit 15 Prozent geht eine besonders sparsam gefahrene, ca. 275 Kilometer lange Eco-Runde in die Wertung ein. Die übrigen 15 Prozent entfallen auf die Sportfahrer-Runde. Die Länge gleicht in etwa der Eco-Runde, die Routenführung enthält aber einen größeren Autobahn-Anteil und damit im Schnitt höhere Geschwindigkeiten. Die Berechnungsgrundlage für die Kraftstoffkosten bildet immer die Preisangabe des Portals "mehr Tanken" vom Tag der Artikel-Erstellung.

Die monatlichen Unterhaltskosten enthalten Wartung, Verschleißteilkosten und Kfz-Steuern bei einer angenommenen Jahresfahrleistung von 15.000 und 30.000 Kilometern ohne Wertverlust. Grundlage der Berechnung sind der Testverbrauch, eine dreijährige Haltedauer, Schadenfreiheitsklasse SF12 für Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung bei der Allianz Direct inklusive Vergünstigungen für Garagenparker und die Beschränkung auf bestimmte Fahrer (unfallfrei/jährlich 15.000 km/wohnhaft im Postleitzahlenbereich 70174/nicht unter 21/Partnerfahrer älter als 25 Jahre).

Doch kein Ford auf Rivian-Basis - Ford und Rivian beenden Kooperation .
Statt aufs Rivian-E-Skateboard setzt Ford in den USA komplett auf eigene Elektro-Plattformen – bleibt aber weiter mit 12 Prozent am Elektroauto-Start-up beteiligt. Rivian ist nach dem Börsenstart mittlerweile höher bewertet als Ford selbst. © Ford / Rivian ´ Ursprünglich sollten aus der Kooperation komplett neue Elektromodelle für die geplante E-Auto-Offensive von Ford hervorgehen. Die umfasste 2019 lediglich den Mustang Mach E sowie die Elektro-Version des Ford F-150 Pick-ups.

Siehe auch