Auto: In 7:38,9 Minuten über die Nordschleife - Porsche Cayenne stellt SUV-Rekord auf

Letztes Facelift vor dem Ende - Erlkönig Porsche Macan

  Letztes Facelift vor dem Ende - Erlkönig Porsche Macan Porsche bringt 2021 die nächste Generation des Macan als rein elektrisches Modell an den Start. Das bedeutet jedoch nicht das Aus des Macan mit Verbrennungsmotoren. © Stefan Baldauf Nach dem großen Facelift 2018 überarbeitet Porsche den Macan erneut, um ihn fit für ein Leben neben der Elektroversion zu machen. Zusammen dürften sie dann ab 2021 für drei Jahre den gemeinsamen Weg beschreiten. Allerdings kommt der konventionelle Macan nur noch mit Benziner-Motoren an den Start, vom Diesel hat sich Porsche bereits seit 2018 verabschiedet.

Porsche stellt bald eine Performance-Version des Cayenne Turbo Coupés vor. Nun hat der SUV-Brecher auf dem Nürburgring gezeigt, was in ihm steckt.

  In 7:38,9 Minuten über die Nordschleife - Porsche Cayenne stellt SUV-Rekord auf © Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

7:38,9 Minuten für die Nürburgring-Nordschleife: Es ist nicht lange her, da hätten sich waschechte Sportwagen mit dieser Rundenzeit rühmen können. Heutzutage sind SUV dazu in der Lage, die 20,832 Kilometer lange Variante der Grünen Hölle in dieser Zeit zu umrunden. Oder präziser: Exakt ein SUV ist dazu in der Lage. Und zwar eine neue Performance-Version des Porsche Cayenne Turbo Coupés, die auto motor und sport bereits bei einer Erprobungsfahrt fahren konnte.

Mit 70 Jahren! Stuck gibt Renn-Comeback

  Mit 70 Jahren! Stuck gibt Renn-Comeback Motorsport-Ikone Hans-Joachim Stuck kehrt in der GT2 in Monza auf die Rennpiste zurück - und das als Senior mit 70 Jahren. Das Comeback hat sich angedeutet. © Bereitgestellt von sport1.de Mit 70 Jahren! Stuck gibt Renn-Comeback Er will es wirklich noch mal wissen - und das im fortgeschrittenen Alter von nunmehr 70 Jahren:Hans-Joachim Stuck will am kommenden Wochenende beim Saisonauftakt der GT2-European-Series in Monza sein erneutes Comeback als Rennfahrer hinlegen.Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin mit Colin Kolles und Christian Danner – Sonntag ab 21.

Die Nürburgring GmbH hat die Rundenzeit offiziell anerkannt und führt sie in der Kategorie "SUVs, Geländewagen, Vans, Pick-Ups". Porsche-Testfahrer Lars Kern nahm die schnelle Nordschleifenrunde am 14. Juni 2021 um 11:31 Uhr bei 23 Grad Außen- und 46 Grad Asphalt-Temperatur in Angriff. Abgesehen vom aus Sicherheitsgründen eingebauten Rennsitz und Überrollkäfig befand sich das Auto dabei – von einem Notar bestätigt – im Serienzustand. Es rollte auf dem eigens dafür entwickelten Performance-Reifen Pirelli P Zero Corsa im 22-Zoll-Format (vorne 285 und hinten 315 Millimeter breit), der auch bei allen Serienautos montiert sein wird.

"Maximale Längs- und Querdynamik"

Die Performance-Version des Cayenne Turbo Coupés wurde mit einem neu abgestimmten Luftfahrwerk, einer modifizierten Vorder- und Hinterachslenkung sowie verringertem Gewicht "noch konsequenter auf maximale Längs- und Querdynamik ausgelegt", sagt Baureihenleiter Stefan Weckbach. Kern bescheinigt dem Crossover eine hohe Einlenkpräzision und stoische Ruhe an der Hinterachse – "das gibt einem schon im Bereich Hatzenbach viel Vertrauen". Auch zwischen der Hohen Acht und der Eiskurve habe der Cayenne ohne Nachwippen oder Tendenz zum Untersteuern "blitzschnelle Richtungswechsel" hingelegt.

Aber viel Power hilft natürlich ebenfalls: Mit 640 PS leistet der Biturbo-Achtzylinder 90 PS mehr als das reguläre Turbo-Modell. Das maximale Drehmoment steigt um 80 auf 850 Newtonmeter. Kern zufolge macht der Antriebsstrang einen "souveränen Eindruck" und "liefert Leistung in jeder Lebenslage". Auf dem Papier bedeutet das: Null auf Hundert in 3,3 bis 3,4 Sekunden und 300 km/h Topspeed.

Altes Gesetz verhindert Handschalter - Porsche 911 GT3 Handschalter zu laut für Kalifornien .
Im Golden State wird es den aktuellen 911 GT3 nicht als Handschalter geben. Grund dafür ist ein Gesetz aus den frühen 1990er-Jahren. © Porsche / Pressmaster / Patrick Lang Die Gesichtsfarbe einiger Porsche-Fans in Kalifornien dürfte angesichts dieser Meldung zwischen Indischrot und Lavaorange changieren. Da bringen die Zuffenhausener ihren neuen 911 GT3 als begehrenswerte Kombination aus Sechszylinder-Saugboxer, vier Litern Hubraum, Heckantrieb und manuellem Getriebe auf den Markt – also ziemlich genau das, was man im Lexikon findet, wenn man "Sportwagen" nachschlägt.

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