Digital: Registrierung bei Teams: Tutanota wirft Microsoft Missbrauch seiner Marktmacht vor

iOS Rundschau KW 31/22 mit Outlook, Skype und Teams

  iOS Rundschau KW 31/22 mit Outlook, Skype und Teams Nach einer etwas längeren Sommerpause präsentieren wir euch diese Woche wieder einige Updates der Microsoft Apps unter iOS/iPadOS. 3 Apps bekamen neue Features, dazu kommen noch 10 Wartungs-Updates und 6 Beta-Updates. Microsoft Outlook – Version 4.2230.0 Die Teilnehmeroptionen bieten Ihnen mehr Flexibilität und Kontrolle über die von Outlook Mobile aus geplanten Besprechungen! Legen […]Microsoft Outlook – Version 4.2230.

Zwischen Microsoft und den hiesigen Kartellwächtern könnte bald neuer Ärger ins Haus stehen. Die in Hannover ansässige Tutao GmbH, die den privatsphäre-freundlichen Maildienst Tutanota betreibt, erhebt neue Vorwürfe gegen den Konzern aus Redmond und hebt in einem heute erschienenen Blogpost hervor, warum ein deutlich strengeres Kartellrecht notwendig ist, um die Marktmacht der großen Technikkonzerne zu brechen. Hintergrund der aktuellen Vorwürfe ist Microsoft Teams.

Kunden von Tutanota sind aktuell nicht in der Lage, sich mit einer entsprechenden Mailadresse bei Microsoft Teams zu registrieren, sodass eine zweite Mailadresse notwendig wird. Matthias Pfau, Mitgründer von Tutanota, bezeichnet diese Praxis in seinem Blogpost als schwerwiegend wettbewerbswidrig. Man habe wiederholt versucht, das Problem mit Microsoft zu lösen, diese Anfragen wurden aber ignoriert. Am Ende konnte Microsoft es schlicht nicht zulassen, dass man sich mit einer Mailadresse von Tutanota bei Teams registriert.

Designer: Microsofts bisher unangekündigtes Projekt zeigt sich erneut

  Designer: Microsofts bisher unangekündigtes Projekt zeigt sich erneut Microsoft hatte bisher diverse Projekte, wenn es darum geht, grafische Bearbeitungen vorzunehmen. Dazu gehören das altehrwürdige Microsoft Paint, der in Microsoft 365 integrierte Microsoft Publisher, aber auch mittlerweile eingestellte Produkte wie das damalige Microsoft Expression Design. Im Mai gab es jetzt erstmals Leaks zu einem neuen Projekt mit dem Namen Designer, zu dem jetzt wieder […]Was das Projekt, das intern unter dem Codenamen Oasis entwickelt werden soll, am Ende darstellen soll, ist noch nicht genau bekannt. Die Vermutungen reichen von Synergien mit Microsoft PowerPoint bis hin zum offiziellen Nachfolger von Microsoft Sway, was schon lange nicht mehr aktualisiert wurde.

In der Folge schreibt Pfau weiter:

„Wir müssen die Marktmacht von Big Tech aufbrechen, wie wir es in den neunziger Jahren getan haben. Dies wird zu einem neuen Boom in der heutigen Online-Welt führen. Einem, in dem Produkte entstehen, die sich auf den Nutzen für die Verbraucher konzentrieren – und nicht auf die Maximierung von Werbeeinnahmen. Um sich davon zu befreien, online getracked zu werden, brauchen die Menschen Alternativen, die die Privatsphäre schützen. Mit Microsoft zu konkurrieren, ist jedoch angesichts der schieren Marktmacht des Unternehmens nahezu unmöglich.“

In den vergangenen Jahren ist die Nachfrage nach datensparsamen und auf Datenschutz ausgerichteten Alternativen stetig größer geworden und das Problem mit Teams soll nur ein Beispiel sein, für welche Probleme Microsoft bei kleineren Konkurrenten sorgt. Ob aus dem aktuellen Vorfall tatsächlich kartellrechtliche Konsequenzen durch die EU oder das Bundeskartellamt folgen, ist indes noch nicht abzusehen.

Microsoft verfehlt Schätzungen - und steigt trotzdem .
Ergebnisse verfehlt Um kurz nach 22 Uhr war es so weit und Microsoft präsentierte die Zahlen für ihr viertes Quartal. Doch die Ergebnisse waren noch schlechter als erwartet. Kürzlich hatte das Unternehmen schon seine Prognosen kassiert und konnte trotzdem nicht die Schätzungen der Wall Street halten. Mit einem Umsatz von 51,8 Milliarden gegenüber einer Erwartung von 52,4 Milliarden verfehlte man den Analystenkonsens leicht und das EPS mit 2,23 US-Dollar statt erwarteten 2,29 US-Dollar sehr deutlich. Größtes Problem waren laut Microsoft die aktuellen Wechselkurse.

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