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Finanzen: 10 neue DAX-Unternehmen: Diese Konzerne stellen ein

Deutschlands DAX-Index wächst von 30 bis 40 Firmen in REVAMP

 Deutschlands DAX-Index wächst von 30 bis 40 Firmen in REVAMP -TEN-Unternehmen werden am Montag an dem DAX teilnehmen, da der Blue-Chip-Börsenindex in seiner 33-jährigen Geschichte als Reaktion auf Turbulenzen in der deutschen Unternehmenswelt seinen größten Facelift unterzogen wird.

Am 17. September 2021 wurden den ursprünglichen 30 größten Unternehmen Deutschlands zehn weitere hinzugefügt. Wer bei einem DAX-Konzern arbeiten will, hat bei diesen Neulingen im Leitindex die besten Chancen.

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Der "neue" DAX

Seit dem 1. Juli 1988 wird der DAX an der Frankfurter Börse berechnet. Und viele der Unternehmen, die schon seit der Gründung Teil des DAX waren, sind auch heute noch dabei, darunter zum Beispiel die Allianz, Bayer und Daimler. Im November 2020 entschied sich die Deutsche Börse für die Erweiterung des Deutschen Leitindex. Nach über 30 Jahren wurden dem DAX 30 zehn weitere Unternehmen hinzugefügt. Der DAX 40 soll die deutsche Wirtschaft von nun an besser repräsentieren. Außerdem soll die Zusammensetzung des DAX von jetzt an häufiger kontrolliert werden: Eine Überprüfung der DAX-Zusammensetzung soll damit nicht nur einmal, sondern zweimal im Jahr erfolgen.

DAX 40 startet tiefrot in den ersten Handelstag

  DAX 40 startet tiefrot in den ersten Handelstag Am Montag wird der DAX zum ersten Mal in seiner Geschichte mit 40 beinhalteten Aktien gehandelt. Es geht weit nach unten. © Bereitgestellt von Finanzen.net Hannelore Foerster/Getty Images Der DAX startete mit einem Abschlag von 1,49 Prozent bei 15.259,50 Punkten in den ersten Handelstag.Gleich zum Start in seiner Neubesetzung mit 40 Mitgliedern startet der DAX am Montag tiefer. Im Sog der schwachen Vorgaben aus den USA und Hongkong könnte es dabei auf den tiefsten Stand seit Wochen gehen. Der DAX hat bereits drei Wochen mit Kursabschlägen hinter sich.

Zu den zehn neuen DAX-Unternehmen gehören: Der Flugzeughersteller Airbus, der Chemikalienhändler Brenntag, der Kochboxenlieferant HelloFresh, die Holdinggesellschaft Porsche, der Sportartikelhersteller PUMA, das Biotechnologieunternehmen QIAGEN, das Labor- und Prozesstechnologie-Unternehmen Sartorius, der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers, der Duft- und Geschmacksstoffhersteller Symrise sowie der Online-Modehändler Zalando.

In diesen Städten wird am meisten eingestellt

In einer Analyse von über 3.400 Stellenangeboten ermittelte die Berlin School of Business and Innovation (BSBI), welche der zehn neuen DAX-Unternehmen die meisten freien Stellen im Angebot hat. Die Ergebnisse dieser Analyse liegen dem Business Insider exklusiv vor. Die Analyse zeigte, dass es in der Bundeshauptstadt die meisten freien Stellen gibt: Fast zwei Drittel der untersuchten ausgeschriebenen Stellen befinden sich in Berlin. In Göttingen sind sieben Prozent der untersuchten offenen Stellen ausgeschrieben. Damit liegt die Unistadt, nach Berlin, auf dem zweiten Platz. Nur knapp dahinter liegt Stuttgart auf dem dritten Platz. 5,7 Prozent der untersuchten Stellen fallen auf die Baden-Württembergische Hauptstadt, so Business Insider.

Dax-Umfrage: Die Schnäppchenjagd an der Börse ist eröffnet – was Anleger dabei beachten sollten

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Zalando hat die meisten Stellen ausgeschrieben

Die meisten offenen Stellen bietet dem Bericht nach der Online-Modehändler Zalando an. Insgesamt 1.158 der 3.400 untersuchten Stellenangebote kommen von Zalando. Den zweiten Platz belegt die Holdinggesellschaft Porsche, mit 718 freien Stellen. Auf dem dritten Platz liegt der Riese Airbus, der insgesamt 593 neue Stellen im Angebot hat. Im Zuge der Analyse wurde außerdem festgestellt, dass gerade Studierende bei den Unternehmen besonders gefragt sind. Jedes fünfte der untersuchten Stellenangebote soll sich laut Business Insider an Studierende richten. Das größte Jobangebot für Studenten bietet dabei Porsche mit 43 Prozent an. Ein ebenfalls großes Angebot an Studentenjobs bietet Siemens Healthineers mit 32,6 Prozent. Trotzdem richten sich die meisten Stellenangebote an Interessenten einer Festanstellung. 75,5 Prozent der untersuchten Stellen sollen auf ein langes Arbeitsverhältnis abzielen. "Im Hinblick auf die Covid-19-Pandemie ist die Vielzahl an ausgeschriebenen Festanstellungen sowie Studierendenjobs ein positives Zeichen. Die Wirtschaft erholt sich", zitiert Business Insider den BSBI-Geschäftsführer Ernst Suganandarajah.

E. Schmal / Redaktion finanzen.net

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Der deutsche Leitindex hat einige schwierige Wochen hinter sich. Doch trotz temporärer Rückschläge befindet sich das deutsche Börsenbarometer noch immer auf einem hohen Niveau. Laut Anlagestratege Dr. Ulrich Stephan von der Deutschen Bank gab es in der Vergangenheit sogar nur wenige Zeiten in denen der DAX noch teurer war als heute. © Bereitgestellt von Finanzen.net TORU YAMANAKA/AFP/Getty Images • DAX verbringt volatile Wochen• DAX-Aufstockung sorgt für teure Bewertung des Leitindex• Korrektur wahrscheinlichFür Anleger am deutschen Aktienmarkt waren die letzten Wochen sicher nichts für schwache Nerven.

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