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Finanzen: Elon Musk for President? So politisch ist Tesla-Chef Elon Musk wirklich

Tesla: Chef Musk lässt sich von Twitter-Nutzern zu Aktienverkauf verpflichten

  Tesla: Chef Musk lässt sich von Twitter-Nutzern zu Aktienverkauf verpflichten Aktienverkäufe sind für Musk der einzige Weg, Steuern zu bezahlen.Als mit Abstand reichster Mensch der Welt sah sich der 50-Jährige zuletzt verstärkt mit Forderungen konfrontiert, mehr zur Lösung der Probleme der Welt beizutragen und mehr Steuern zu zahlen. Musks Vermögen ist in den vergangenen Monaten zwar mit dem steten Kursanstieg der Tesla-Aktie zumindest auf dem Papier stark gewachsen. Steuern werden nach den aktuellen Regeln aber erst fällig, wenn er die Kursgewinne durch einen Verkauf einstreicht.

Elon Reeve Musk [. ˈiːlɒn ˈɹiːv ˈmʌsk] (* 28. Juni 1971 in Pretoria) ist ein aus Südafrika stammender und in den USA wirkender Unternehmer. Er besitzt durch Geburt sowohl die südafrikanische als auch die kanadische Staatsbürgerschaft, 2002 erhielt er zusätzlich die US-amerikanische.

Nachdem der zweitreichste Mann der Welt die meiste Zeit seines Lebens in Kalifornien verbrachte, schloss er sich kürzlich dem Fünftel der amerikanischen Bevölkerung an, das während der Pandemie den Wohnort wechselte. Load Error. • Elon Musk zieht von Kalifornien nach Texas. • Neue Standorte für SpaceX und Tesla in Texas geplant. • Musk kritisiert Kaliforniens Umgang mit Tech-Innovatoren. Das sind die Gründe für seine Entscheidung.

Milliardär Elon Musk gerät häufig öffentlichkeitswirksam mit Staatsvertretern und US-Behörden aneinander. Politisch wolle er aber nicht sein, betont der Tesla-Chef. Dennoch hat er mit seinen Unternehmen Millionen in Lobbying investiert.

Spencer Platt/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net Spencer Platt/Getty Images

• Elon Musk hält sich für unabhängig und politisch moderat

• SpaceX und Tesla investieren in Lobbyarbeit

• Musk als Kritiker von Corona-Politik

Elon Musk hat sich selbst in einem Interview einst als "halb Demokrat, halb Republikaner" bezeichnet. Er sei unabhängig und "politisch moderat", verkündete er 2018 auf Twitter.

Musk lässt sich von Twitter-Nutzern zu Aktienverkauf verpflichten

  Musk lässt sich von Twitter-Nutzern zu Aktienverkauf verpflichten Austin. Der Kursanstieg der Tesla-Aktien hat Elon Musk auf dem Papier zum reichsten Menschen der Welt gemacht. Steuern auf die Kursgewinne würden aber erst bei einem Anteilsverkauf fällig. Bei Twitter ließ er abstimmen, ob er ein milliardenschweres Aktienpaket abstoßen soll. © Patrick Pleul Tesla-Chef Elon Musk. Tesla-Chef Elon Musk hat sich von Twitter-Nutzern dazu verpflichten lassen, für höhere Steuerzahlungen ein Zehntel seines Anteils am Elektroauto-Hersteller zu verkaufen. In einer von Musk angestoßenen Twitter-Umfrage wurden 57,9 Prozent der Stimmen für den Aktienverkauf abgegeben.

Tesla - Chef Elon Musk hat seine Twitter-Follower über den möglichen Verkauf von zehn Prozent seiner Aktien an dem US-Elektroautobauer abstimmen lassen. Der Multimilliardär hatte angekündigt, er werde sich an das Ergebnis des Votums halten – „wie auch immer es ausgeht“. Der Tesla-Gründer Elon Musk will sechs Milliarden Dollar an die UN spenden, wenn ihm nachgewiesen wird, dass der Welthunger damit wirklich besiegt werden kann. Ein Wirtschaftsprofessor erklärt, welche Beweise es gäbe – und wie das Geld eingesetzt werden könnte.

Elon Musk , inzwischen Zweitplatzierter auf dem Bloomberg-Billionärsindex, erklärte dazu, dass Gewinn bedeuten sollte, "dass der Wert des Outputs im Laufe der Zeit mehr wert ist als die Inputs." Um seine These zu untermauern, brachte Musk einige Beispiele aus seiner eigenen Karriere: "Wenn ich Zeit in der Fabrikhalle verbringe oder die Autos wirklich benutze oder über die Raketen nachdenke dann sind die Dinge besser gelaufen," wird er von CNBC zitiert. Sein größter Fehler als Chef von Tesla und SpaceX sei gewesen, zu viel Zeit mit dem Ansehen von PowerPoints und Tabellen zu verbringen.

Er selbst wolle sich gern aus der Politik heraushalten, hieß es noch vor einigen Wochen ebenfalls auf der Newsplattform:

Entgegen seiner eigenen Aussage ist der Tesla-Chef aber durchaus politisch ausgesprochen aktiv, was sich auch daran zeigt, dass seine Unternehmen Tesla und SpaceX allein in diesem Jahr einen Millionenbetrag in Lobbyarbeit investiert haben.

Elon Musks Bruder und Tesla-AR Kimbal verkauft Tesla-Aktien - einen Tag vor Twitter-Umfrage

  Elon Musks Bruder und Tesla-AR Kimbal verkauft Tesla-Aktien - einen Tag vor Twitter-Umfrage Vor Kurzem sorgte Tesla-Chef Elon Musk erneut in den sozialen Netzwerken für Furore, nachdem er seine Twitter-Follower darüber abstimmen ließ, ob er ein Zehntel seiner Tesla-Anteile verkaufen solle. Wie nun bekannt wurde, nutzte sein Bruder Kimbal ebenfalls die Gunst der Stunde und versilberte einen Teil seiner Tesla-Aktien - nur einen Tag vor der Twitter-Umfrage. © Bereitgestellt von Finanzen.

Umstrittener Tesla - Chef Ist Elon Musk ein Magier - oder ein Blender? Tesla - Chef Elon Musk wird wie ein Guru verehrt; er treibt VW und Daimler mit immer neuen Ankündigungen vor sich her. Für sie ist Elon Musk ein Guru, ähnlich wie früher Steve Jobs bei Apple. Er hat eine Marke geschaffen, die vor ein paar Jahren noch keiner gekannt hat: Tesla baute Elektroautos mit flottem Design und großer Reichweite - und ließ damit Konzerne wie BMW, Daimler und Volkswagen plötzlich ziemlich alt aussehen.

• Musk berichtet von "Stress und Schmerzen" durch Model 3. Der Model 3 machte es Tesla nicht leicht. Dabei wurde das Fahrzeug nach den vorherigen Luxusvarianten als massentaugliches Modell konzipiert und galt schon vorab als der Hoffnungsträger schlechthin. Die Schwierigkeiten, mit denen sich der E-Autokonzern konfrontiert sah, als er den Model 3 auf den Weg zum Massenprodukt brachte, verursachten laut CEO Elon Musk "Stress und Schmerzen." Das äußerte der 49-Jährige kürzlich auf Twitter.

Fast 2 Millionen Dollar für Lobbyarbeit

Allein das Raumfahrtunternehmen SpaceX soll in diesem Jahr 1,8 Millionen US-Dollar für Lobbyarbeit ausgegeben haben, berichtet CNBC unter Berufung auf Daten des überparteilichen Center for Responsive Politics. Im gesamten Vorjahr hätte der Konzern mehr als 2 Millionen US-Dollar für diese Zwecke investiert. Das Konkurrenzunternehmen von Jeff Bezos, Blue Origin, soll unterdessen in diesem Jahr 1,4 Millionen US-Dollar für Lobbying investiert haben.

Auch der Autobauer Tesla hatte demnach in diesem Jahr Budget für Lobbyarbeit übrig: Bis September sollen 400.000 US-Dollar in diesem Topf geflossen sein, damit habe man den Wert aus dem Vorjahr bereits nach rund neun Monaten übertroffen, so CNBC weiter. Zum Vergleich: Der Traditionsautobauer Ford hat im bisherigen Jahresverlauf 2,6 Millionen US-Dollar ausgegeben.

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  Jefferies sieht Tesla-Aktie bei 1.400 US-Dollar: Wie die Analysten das höchste Kursziel der Wall Street rechtfertigen Elon Musk hat mit seiner Umfrage bei Twitter, ob er sich von Tesla-Aktien trennen soll, für Aufruhr unter Anlegern gesorgt. Das Analystenhaus Jefferies scheint dies aber wenig zu beeindrucken, die Experten hoben ihr Kursziel für die Tesla-Aktie um 50 Prozent an. © Bereitgestellt von Finanzen.net YASUYOSHI CHIBA/AFP/Getty Images • Jefferies hebt Tesla-Kursziel an • Höchstes Kursziel der Wall Street• Tesla als handfester Konkurrent der AutomobilindustrieIn einer Kundenmitteilung zeigten sich die Analysten von Jefferies überaus optimistisch für die weitere Kursentwicklung der Tesla-Aktie.

Heute im Update: Giga Texas, Giga Berlin Eröffnungsparty, neue Cybertruck Patente und neuer Chef für Öffentlichkeitsarbeit in China. Wir freuen uns auf

Musk selbst hat unterdessen in öffentlichen Wahlen Kandidaten unterstützt. Wie Daten des Center for Responsive Politics zu entnehmen ist, hat der Milliardär sowohl Wahlkampfspenden als auch Spenden für Wahl- und Parteikomitees geleistet. Seine Zuwendungen sind dabei verhältnismäßig gleichmäßig auf die Demokraten und die Republikaner verteilt - etwas mehr wurde in Musks Namen an demokratische Kandidaten gespendet.

Corona-Politik lautstark kritisiert

Auch während der Corona-Pandemie hat sich Elon Musk durchaus politisch geäußert. Nachdem auch Tesla von Werksschließungen infolge von Lockdown-Maßnahmen betroffen war, diskutierte er mit den ortsansässigen Behörden über Sonderregelungen für sein Unternehmen und machte seinem Unmut über die behördlich angeordnete zwischenzeitliche Stilllegung der Produktion öffentlichkeitswirksam Luft. Zwar betonte er zunächst "Wir halten uns an die gesetzlichen Vorschriften", dennoch kündigte er im Mai 2020 an, das Tesla-Werk in Kalifornien den örtlichen Bestimmungen zum Trotz wieder öffnen zu wollen - auch auf die Gefahr hin, dafür festgenommen zu werden.

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  Elon Musk wirft Tesla-Aktien auf den Markt: Warum der Tesla-Chef die Papiere ohnehin hätte verkaufen müssen - Aktie leichter Der reichste Mensch der Welt trennt sich von Aktien, um besteuert zu werden. Doch dieser Grund für den geplanten Verkauf von Tesla-Aktien durch Firmenchef Elon Musk scheint nur das offizielle Narrativ zu sein. © Bereitgestellt von Finanzen.net Thomas Lohnes/Getty Images • Tesla-Chef Musk fragt Community nach Aktienverkauf • Steuerschuld hätte Aktienverkauf wohl ohnehin notwendig gemacht• Beleihung von Aktien als einzige andere Option23 Prozent der Tesla-Aktien sind in der Hand von Konzernchef Elon Musk. Zehn Prozent seiner Beteiligung wollte er nun auf den Markt werfen - auf Wunsch seiner Twitter-Follower.

Und auch andere Regierungsmaßnahmen, die infolge der COVID-19-Pandemie getroffen wurden, kommentierte Elon Musk im vergangenen Jahr kritisch. So missbilligte er etwa die zwischenzeitlichen Ausgangssperren im US-Bundesstaat Kalifornien. Die staatliche Anordnung, zuhause zu bleiben, sei ein "ernsthaftes Risiko" für das Geschäft. Dann fügte er hinzu: "Zu sagen, dass sie nicht ihr Haus verlassen können und sie verhaftet werden, wenn sie es tun, ist faschistisch. Das ist nicht demokratisch, das ist keine Freiheit".

Konfrontationskurs mit US-Behörden

Die Tatsache, dass Elon Musk immer wieder mit offiziellen US-Behörden aneinander gerät, lässt den Automanager ebenfalls politisch erscheinen. So befindet sich der 50-Jährige seit Jahren in einem Kleinkrieg mit dem National Transportation Safety Board (NSTB), der US-amerikanischen Verkehrsbehörde und der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA), der zivilen US-Bundesbehörde für Straßen- und Fahrzeugsicherheit, die die Beteiligung von Teslas Autopilot bei Unfällen mit Fahrzeugen des Unternehmens untersuchen. Dass sich die NHTSA im Oktober 2021 dazu entschied, Marie Louise Cummings, eine bekennende Kritikerin des Autopilot, zur Beraterin zu ernennen, trug nicht zur Entschärfung der Lage bei.

Nach Twitter-Abstimmung zu Tesla-Aktienverkauf: Bekommt Elon Musk erneut Ärger mit der SEC?

  Nach Twitter-Abstimmung zu Tesla-Aktienverkauf: Bekommt Elon Musk erneut Ärger mit der SEC? Tesla-Chef Elon Musk sorgte mit seinen Twitter-Beiträgen schon des Öfteren für Furore, sodass er in der Vergangenheit auch schon Ärger mit der US-Börsenaufsicht bekam. Nun machte Musk erneut mit einem Tweet Schlagzeilen. © Bereitgestellt von Finanzen.net PHILIPPE HUGUEN/AFP/Getty Images • Tesla-CEO befragt Twitter-Community zu Aktienverkauf• Teilnehmer stimmen für Verkauf - Tesla-Aktie gerät unter Druck• Droht Elon Musk nun erneut Ärger mit der US-Börsenaufsicht?Tesla-Chef Elon Musk ist der reichste Mensch der Welt.

Lieblingsfeind: SEC

Darüber hinaus bekommen auch Musks Auseinandersetzungen mit der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) häufig einen durchaus politischen Anstrich. Nicht erst, seitdem Musk 2018 auf Twitter laut überlegte, Tesla von der Börse nehmen zu wollen, haben die Börsenaufseher den Tesla-Chef im Visier. Sie verdonnerten ihn dazu, seine Doppelfunktion als Teslas CEO und Board-Chef aufzugeben und eine Strafzahlung an Investoren zu leisten. Darüber hinaus soll Tesla den Unternehmer stärker an die Kandare nehmen und insbesondere dessen Twitter-Aktivitäten genau unter die Lupe nehmen, um zu verhindern, dass Musk den Tesla-Kurs durch seine Tweets beeinflusst.

In den Folgemonaten fand Musk immer wieder Mittel und Wege, die SEC aufs Korn zu nehmen und nicht zuletzt seine Twitter-Umfrage, ob er Tesla-Aktien verkaufen solle, brachte ihn erneut ins Visier der Börsenaufsicht.

Der Kampf zwischen der Behörde und Elon Musk hat durchaus auch politische Dimensionen, schließlich ist der Tesla-Chef der reichste Mann der Welt und Tesla ein billionenschweres, börsennotiertes Unternehmen. Dass superreiche US-Amerikaner, insbesondere jene, die ihr Vermögen in Aktien investiert haben, in ihrem Heimatland kaum Steuern zahlen, ist auch der aktuellen US-Regierung ein Dorn im Auge. Sie planen daher ein Superreichen-Steuer.

Musks Twitter-Umfrage zielte vordergründig genau auf dieses Thema ab, er könne keine Steuern zahlen, da er kein Gehalt beziehe, wenn er besteuert werden solle, müsse er eben Aktien verkaufen, so der Tenor. Tatsächlich war der Verkauf von Tesla-Aktien durch Musk aber bereits deutlich vor der Twitter-Umfrage geplant gewesen.

Tesla: Produktionsstart in Grünheide im Dezember?

  Tesla: Produktionsstart in Grünheide im Dezember? Zum zweiten Mal konnten Kritiker bei einer Online-Erörterung ihre Einwände gegen die Tesla-Produktion in Grünheide vorbringen. Rückt damit der Produktionsstart von Tesla näher? © Patrick Pleul/dpa/picture alliance Provided by Deutsche Welle Ende der Einspruchsfrist: An diesem Montag endet die erneute Online-Anhörung, bei der Kritiker ihre Bedenken zur Tesla-Fabrik in Grünheide (Bundesland Brandenburg) äußern konnten. Es wird allerdings noch eine Weile dauern, bis das Resultat feststeht, denn die Eingaben müssen erst ausgewertet werden. Der Produktionsstart ist somit weiterhin unklar.

Elon Musk vs. Joe Biden

Ebenfalls ein Hinweis darauf, dass Elon Musk alles andere als unpolitisch ist, ist sein Umgang mit Staatsführern. Als Berater von Ex-Präsident Donald Trump geriet er öffentlich in die Kritik. Während beide in Steuerfragen mehrheitlich die gleiche Linie verfolgten, lagen sie in Klimafragen nicht auf einer Wellenlänge.

Und auch Joe Biden fand nicht immer die vollste Unterstützung des Tesla-Chefs: Insbesondere die geplante Milliardärssteuer ist dem Tesla-Chef offenkundig ein Dorn im Auge. Dass der amtierende US-Präsident darüber hinaus keine Glückwünsche an Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX formulierte, nachdem dieses den ersten Weltraumflug mit rein ziviler Besatzung durchgeführt hatte, nahm ihm Elon Musk ebenfalls übel: "Er schläft noch", schrieb Musk darauf bei Twitter und spielte auf die Kampagne von Amtsvorgänger Trump an, der seinen damaligen Herausforderer während des Wahlkampfes als "Sleepy Joe" bezeichnet hatte.

Hinzu kommt: Biden ist ein großer Verfechter gewerkschaftlicher Organisation - Musk unterdessen will von Gewerkschaften in seinen Fabriken nichts wissen. Dass die US-Regierung sogar Steueranreize für Elektrofahrzeuge von Unternehmen, die gewerkschaftlich organisiert sind, plant, dürfte Musk wohl kaum gefallen.

Elon Musk for President?

Bleibt die Frage offen: Hat Musk selbst Ambitionen auf das Präsidentenamt? Die Antwort darauf dürfte - trotz aller durchaus politisch zu interpretierenden Handlungen von Elon Musk - klar sein: Nein. Denn zunächst erfüllt er eine der Grundvoraussetzungen für den Job nicht: Er ist nicht in den Vereinigten Staaten geboren.

Auch wenn das Präsidentenamt für Musk außer Reichweite wäre - wie steht es um ein anderes politisches Amt? Auch hier dürfte die Antwort wohl eher "nein" lauten. Zwar könnte Musk in einem politischen Amt viel bewegen und möglicherweise im Hinblick auf Umwelt- oder Weltraumpolitik - beides Themen, die die von ihm geleiteten Unternehmen primär betreffen - entscheidende Änderungen vornehmen. Doch der Milliardär würde in offizieller politischer Funktion nur im Rahmen enger Zügel agieren dürfen - die Restriktionen gehen weit über das hinaus, was Musk bei Tesla im Hinblick auf die Überwachung seiner Twitter-Aktivitäten hinnehmen muss. Dass der Tesla-Chef dies in Kauf nimmt, scheint unwahrscheinlich. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass er in diesem Fall die Leitung seiner Unternehmen wohl abgeben müsste, um nicht in einen Interessenskonflikt zu geraten.

Alles in allem ist Elon Musk also alles andere als politisch inaktiv, auch wenn er offiziell nicht in Politik involviert sein will. Als Chef eines Milliarden- und eines Billionenunternehmens kann er Politik nicht vollständig umgehen, dürfte aber die Freiheiten und Unabhängigkeit von politischen Zwängen zugunsten eines offiziellen Amtes wohl nicht aufgeben wollen. Elon Musk als Präsident der Vereinigten Staaten oder Gouverneur? Die Chancen dafür stehen eher schlecht.

Redaktion finanzen.net

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