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Finanzen: Matter: Passt im Smarthome jetzt endlich alles zusammen?

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2022 steht dem vernetzten Wohnen Großes ins Haus: Der Superstandard Matter soll nichts Geringeres erreichen, als dass im Smarthome endlich alles mit allem zusammenpasst. Kann das klappen? Was wir jetzt schon wissen.

Der Smarthome-Übertragungsstandard Matter soll die Steuerung diverser smarter Geräte im Zuhause vereinfachen. © CSA/t3n Der Smarthome-Übertragungsstandard Matter soll die Steuerung diverser smarter Geräte im Zuhause vereinfachen.

Das wichtigste Smarthome-Thema des Jahres 2022 steht schon fest: Matter. So heißt eine Art Superstandard, den die Initiatoren Amazon, Apple, Google und Samsung mit rund 200 anderen Marken im Sommer mit einem halben Jahr Verspätung starten wollen. Matter (ehemals CHIP) soll Smarthome-Geräte über alle Plattformen hinweg zusammenarbeiten lassen. Das wäre ein Meilenstein, der endlich ein großes Hindernis beseitigen könnte: den teils stark fragmentierten Zubehörmarkt.

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Denn wer sich bisher ein Smarthome einrichten oder dieses ergänzen möchte, sieht sich mit jeder Menge Recherchebedarf konfrontiert. Welche Lampen, Zwischenstecker und Sensoren passen zu meinem System? Lassen sie sich nur mit der jeweiligen Hersteller-App oder auch mit der Software einer übergeordneten Plattform steuern?

Oft ist die Antwort noch unbefriedigend, weil sich viele Geräte trotz ähnlichen technischen Unterbaus letztlich unvollständig oder gar nicht miteinander verstehen. Ein Homekit-Bewegungssensor steuert bislang keine rein Alexa-kompatible Lampe. Das führt im schlechtesten Fall zu einem App-Wildwuchs auf dem Smartphone, zu frickeligen Einrichtungsvorgängen und dazu, dass sich das mit Technik vollgestopfte Zuhause nicht so einfach bedienen lässt, wie erhofft. Immer mehr Hersteller sehen ein, dass sich der Smarthome-Markt nur dann endlich aus dem Dornröschenschlaf wecken lässt, wenn die Kompatibilität wächst und der Einrichtungsaufwand sinkt.

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Inwiefern kann Matter der Schlüssel zu diesen paradiesischen Aussichten sein? Welche Hersteller und welche Geräte werden den Standard unterstützen? Welche Aspekte der Einrichtung und Bedienung soll er vereinfachen, und wo liegen womöglich seine Grenzen? Wir fassen zusammen, was schon vor dem Marktstart im Sommer 2022 bekannt ist.

Eine Smarthome-Sprache namens Matter

Matter ist keine weitere Plattform wie Amazons Alexa oder Apples Homekit und auch keine neue drahtlose Funktechnik für Heimelektronik. Vielmehr handelt es sich um ein Software-Protokoll, das Grundregeln für den Datenaustausch zwischen Smarthome-Geräten im lokalen Netzwerk schafft. Wie eine Art universelle Verkehrssprache ermöglicht Matter die markenübergreifende Interpretation von Schaltbefehlen und Sensormesswerten. Ein bisher nur mit Apples Homekit kompatibles Gerät hört dann etwa auf den Google Assistant, ohne dafür in der Google-Cloud registriert sein zu müssen.

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Viele Hersteller bauen in ihr Zubehör zwar vielfach die gleiche Übertragungstechnik fürs Heimnetz ein, brachten damit die Botschaften aber bisher trotzdem nicht ins andere Markenlager, ohne ein Übersetzungsbuch in Form einer speziell angepassten Schnittstelle mit auf den Weg zu geben. Statt weiterhin einzelne Brücken zu bauen, können Matter-kompatible Marken nun in einem Rutsch die Anschlussfähigkeit zur Smarthome-Welt herstellen.

Der Superstandard dient als allgemeingültige Hausordnung, sofern die Komponenten bestimmte IP-basierte Übertragungswege verwenden. Als kabellose Techniken kommen der bewährte WLAN-Funk und der Newcomer Thread infrage. Wegen des geringen Energieverbrauchs ist Thread vor allem für batteriebetriebene Geräte interessant. Zudem schließt die meshfähige Netzwerktechnik automatisch Funklöcher in verzweigten Smarthomes. Der verbreitete Bluetooth-Funk spielt bei Matter nur eine Nebenrolle. Er kommt bloß für die Kontaktaufnahme bei der Ersteinrichtung, nicht aber bei der eigentlichen Datenübertragung zum Einsatz.

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Kabelgebunden geht Matter auch. Als Übertragungsweg akzeptiert Matter in dieser Hinsicht Ethernet. Dadurch lassen sich Bridges für Zigbee- oder Z-Wave-Komponenten ebenfalls in ein gemeinsames Netzwerk mit dem neuen Superstandard einbinden. In allen Fällen gilt: Automatisch sind WLAN-, Thread- und Ethernet-Geräte nicht kompatibel zu Matter. Dafür müssen schon die Hersteller aktiv sorgen. Wer springt auf den Zug auf?

Welche Produkte Matter zusammenführt

Wie viele Geräte sich zum geplanten Marktstart mittels Matter herstellerübergreifend steuern lassen, ist eine noch offene Frage. Es stehen nämlich längst nicht alle technischen Details des Standards fest, weswegen der Startschuss auch von Herbst 2021 um ein halbes Jahr auf Sommer 2022 verschoben wurde. Deshalb lauern viele Hersteller noch und halten sich mit verbindlichen Aussagen zurück. Doch das Potenzial ist sehr groß.

Etwa 200 Hersteller feilen unter dem Dach der Connectivity Standard Alliance (CSA) an den Spezifikationen von Matter. Neben den Initiatoren Amazon, Apple, Google und Samsung befindet sich darunter das Who-is-Who der Smarthome-Welt und verwandter Technikbereiche. Zu den Aushängeschildern zählen zum Beispiel Signify (Philips Hue), Ikea, Legrand (Netatmo), Tuya, Somfy, Huawei und Oppo.

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 Sean Hannity weist nicht erwähnen, dass der Brief an ihm bis zum 6. Januar geschickt wurde. © Theo Wargo / Getty Sean Hannity besucht, dass Geraldo Rivera sein neues Buch startet "The Geraldo Show: ein Memoirs" im Del Frisco's Grill am 2. April 2018 in New York City. Hannity sagte, das 6. Januar-Ausschuss wurde geschaffen, um die Aufmerksamkeit von dem, was er als Präsident Joe Bidingen s "Misserfolge beschrieben hat, aufmerksam zu machen. Dies kommt, nachdem das Ausschuss am 6. Januar den Brief an die Hannity am 4. Januar der Öffentlichkeit geschickt hat.

Die Matter-Mitglieder haben der CSA als zuständige Zertifizierungsorganisation bisher 134 Geräte von 53 Marken zum Test vorgelegt. Das ist in dieser frühen Phase beeindruckend viel. Allerdings werden wohl nicht sämtliche Kandidaten zur Matter-Premiere auch direkt im Handel verfügbar sein. Dagegen spricht vor allem, dass sich die Geräte in höchst unterschiedlichen Entwicklungsstadien befinden.

Manche Hersteller können ihre vorhandenen Geräte relativ einfach mit neuer Firmware fit für Matter machen. Andere müssen neue Modelle entwickeln, weil die Elektronik in der bisherigen Generation nicht leistungsstark genug ist. Gerade für die vielen kleineren Produzenten des Smarthome-Marktes ist eine Neuentwicklung ein Wagnis, mit dem sie womöglich bis nach dem idealerweise geglückten Auftakt von Matter warten.

Zum Marktstart in 2022 sollen unterschiedliche Smarthome-Gerätekategorien mit Matter erscheinen, die gängige Einsatzszenarien abdecken. (Screenshot: CSA/t3n)

Mit leeren Händen steht die Matter-Initiative zum Marktstart aber keinesfalls da. Laut CSA ist mit einer Handvoll Zubehörkategorien zu rechnen, darunter smarte Lampen, Sensoren, Zwischenstecker und Heizungsthermostate. Das genügt für grundlegende Smarthome-Szenarien.

Diese Marken sind zum Matter-Start dabei

Vermutlich etwa die Hälfte der aktuell 130 für die Zertifizierung gemeldeten Geräte kommt wohl direkt zum Marktstart in den Handel. Die Produkte stammen von Herstellern, die leichter Hand bereits konkrete Absichtserklärungen abgeben konnten, weil für sie die Matter-Kompatibilität per Firmware-Update infrage kommt.

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So will Amazon fast die ganze Echo-Familie mit Matter ausstatten, wenn auch nicht alle Modellgenerationen. Das Gleiche gilt für die WLAN-Router vom Typ Eero. Google steuert die Lautsprecher und Displays der Nest-Reihe bei. Samsung arbeitet an einem Software-Update für die Smarthome-Schaltzentrale des Smartthings-Systems. Damit wären auch darüber gekoppelte Zigbee- und Z-Wave-Komponenten auf einen Schlag Matter-kompatibel. Der Family-Hub-Kühlschrank und mindestens einige Fernseher sollen Matter ebenfalls unterstützen.

Google wird praktisch alle seine Smarthome-Geräte mit Matter nachrüsten. (Screenshot: Google/t3n)

Darüber hinaus planen der Zubehörhersteller Aqara und Lichtspezialist Philips Hue Software-Updates für ihre Schaltzentralen, was dann die Matter-Geräteliste im Handumdrehen um einen ganzen Schwung an Zigbee-Zubehör erweitert. Der bisher auf Homekit fokussierte Zubehörproduzent Eve will ein Dutzend Thermostate, Zwischenstecker, Lichtschalter, Rolllädenmotoren sowie Sensoren für Raumklimawerte, Bewegung und Fensteröffnungen mit Matter nachrüsten. Ferner werden sich Leuchtmittel von Nanoleaf, Wiz und Yeelight sowie smarte Türschlösser von Yale in das Matter-Ökosystem einreihen.

Der deutsche Hersteller Eve Systems aus München bringt zum Marktstart verschiedene Zubehörkomponenten mit Matter in den Handel (Foto: t3n)

Eine zentrale Kompatibilitätsliste gibt die CSA angesichts der vagen Gemengelage noch nicht heraus. Einen Blick wert ist jedoch die inoffizielle Übersicht des Blogs Matter-Smarthome.de.

Setup und Bedienung: Was Matter vereinfachen will

Matter wird insbesondere an drei Stellschrauben drehen. Der neue Standard soll die Inbetriebnahme neuer Hardware erleichtern, die gemeinsame manuelle Bedienung von Geräten verschiedener Marken verbessern und die Unabhängigkeit von Cloud-Verbindungen erhöhen.

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Die Einrichtung neuer Technik ist für viele Smarthome-Interessierte vor allem dann eine Hürde, wenn sie sich dafür in eine weitere Hersteller-App einarbeiten müssen. Matter macht damit Schluss. Demnach sind Geräte, die den neuen Standard unterstützen, beim Setup nicht auf genau eine Hersteller-App angewiesen. Stattdessen lassen sie sich ohne Vorarbeit mit einer anderen Anwendung dem Heimnetz hinzufügen, die das sogenannte Comissioning für Matter beherrscht.

Wie dieser Einrichtungsprozess ungefähr aussehen wird, haben Apple auf der WWDC 2021 und Google auf dem Smart Home Summit 2021 gezeigt. Dabei ist ein Setup-Code mit dem Smartphone zu scannen, sprich zu fotografieren. Dadurch stellt die jeweilige App eine verschlüsselte Verbindung zum Zubehör her und überträgt die Zugangsdaten zum Heimnetz. Damit die Geräte möglichst manipulationssicher sind, setzt Matter auf Blockchain-Technologie, die zum Beispiel Änderungen an der internen Software dokumentiert.

Wie der Matter-Einrichtungsvorgang ungefähr aussehen wird, hat Apple für iOS Entwickler während der WWDC 2021 gezeigt. (Screenshot: Apple/t3n)

Die Bedienung vereinfacht Matter insofern, als dass sich das mit einer App eingerichtete Smarthome-Gerät auch an andere Matter-kompatible Software übergeben lässt. Die entsprechenden Schaltflächen sind dann etwa wahlweise in Apple Home, Amazon Alexa und in Google Home verfügbar, ohne dass eine neue Einrichtung nötig wäre. Das ist zum Beispiel in Haushalten praktisch, in denen Familienmitglieder sowohl iOS als auch Android einsetzen oder unterschiedliche Steuer-Apps bevorzugen.

Die Unabhängigkeit von Cloud-Verbindungen ist der dritte Kernaspekt von Matter. Der Fokus liegt auf einer lokalen Steuerung im Heimnetz. Weder für das Setup noch für lokale Steuersignale ist ein Kontakt zu Webservern des Herstellers nötig. Dadurch lassen sich Smarthome-Geräte auch ohne Internetanschluss betreiben. Der Privatsphäre ist das zuträglich.

Praxis-Demo: Was jetzt schon mit Matter funktioniert

Ausprobieren lässt sich Matter für interessierte Enthusiasten noch nicht. Die Fachwelt kann aber vereinzelt schon einen Blick auf bereits funktionsfähige Aspekte werfen. Einen Vorgeschmack auf die Praxis bot etwa Hersteller Eve mit einer Produktdemo vor Fachjournalisten.

Dabei kommandierte ein Google-Assistant-Sprachbefehl den Zwischenstecker Eve Energy und schaltete auf diese Weise eine Tischleuchte ein. Ein weiteres Google-Kommando fragte die Raumtemperatur des Wettersensors Eve Weather ab. Die Sprachbefehle verarbeitete und verschickte ein Google Nest Hub 2. Das Smartdisplay tauschte sich dabei lokal via Thread mit dem Zubehör aus. Eve hat auch gar keine eigene Cloud und lässt sich auf diesem Weg nicht mit Google-Technik verbinden.

Für die Unabhängigkeit von der Cloud war das dennoch nicht das konsequenteste Beispiel. Denn der Google Assistant braucht für die Verarbeitung der Sprachbefehle stets eine Internetverbindung. Das hat aber nichts mit Matter zu tun, sondern ist ein Merkmal aller großen Sprachdienstanbieter.

Technik-Demo als Vorgeschmack auf Matter: Obwohl bisher nur mit Apple Homekit kompatibel, ließen sich eine Steckdose und ein Wettersensor des Herstellers Eve ohne Cloud mit einem Google Nest Hub 2 verbinden und dann mit Google-Sprachbefehlen steuern. (Foto: t3n)

Unabhängig davon veranschaulichte die Demo überzeugend, wie Matter die Brücke zwischen zwei bisher unverbundenen Technik-Inseln schlagen kann. Auch wenn der Einrichtungsprozess der Geräte nicht Teil der Demonstration war, vermittelte das Zusammenspiel in Bezug auf die herstellerübergreifende Bedienung einen sehr vielversprechenden Eindruck.

Während Matter für Anwender:innen ein Plus an Komfort in Aussicht stellt, eröffnen sich für einen vergleichsweise kleinen Hersteller wie Eve große wirtschaftliche Perspektiven. Die bisher rein auf Homekit spezialisierte Marke kann durch den neuen Standard auf einen Schlag auch Kund:innen von Amazons und Googles Ökosystemen erreichen, ohne im gleichen Maße Entwicklungsarbeit leisten zu müssen. „Dadurch wächst unser potenzieller Markt um den Faktor 20“, prognostiziert Eve-CEO Jerome Gackel.

Für Hersteller, die schon jetzt mit allen großen Smarthome-Ökosystemen kompatibel sind, dürfte die Wachstumsperspektive nicht ganz so astronomisch, aber immer noch attraktiv sein, weil die vereinfachte Bedienung auf Konsument:innenseite einen Hemmschuh beseitigt.

Automation und Fernzugriff: Was Matter nicht regelt

Alle bisherigen Probleme schafft Matter wohl nicht aus der Smarthome-Welt. Denn mit Einrichtung und manueller Bedienung deckt der neue Standard nur einen Teil dessen ab, was die Steuerung insgesamt ausmacht. So werden die Automationen mit Wenn-Dann-Regeln und der Fernzugriff außerhalb des Heimnetzes voraussichtlich nicht Teil der Spezifikationen sein. Hersteller Eve bestätigt dies: „Zusätzliche Funktionalität wie etwa Automatisierung oder Fernzugriff sind wie gehabt Hoheitsgebiet der Ökosysteme oder Hersteller.“

Das begrenzte Funktionsspektrum ist womöglich ein kalkuliertes Zugeständnis der großen Plattformanbieter an die meist kleineren Zubehörhersteller und ihrem nachvollziehbaren Interesse an differenzierenden Werkzeugen für die Markenbindung. Auf diese Weise lässt sich Amazons Auskunft interpretieren. Der Konzern wolle sich auf die Kompatibilität zwischen Matter-Geräten konzentrieren und lasse Geräteherstellern somit „die Flexibilität, die Einrichtungs- und Steuerungsprozesse zu wählen, die ihren Kunden das beste Erlebnis bieten.“

Fazit

Technik für das Smarthome so zusammenstellen, dass alles bestmöglich zusammenpasst und sich ohne App- und Cloud-Wildwuchs bedienen lässt, ist aktuell zum Teil eine langwierige Geduldsprobe. Der bisherige Kenntnisstand zu Matter nährt die Hoffnung, dass hier tatsächlich ein Superstandard entsteht, der die oft mühselige Suche nach kompatiblem Zubehör vereinfachen und den Wunsch nach weniger Abhängigkeit von Cloud-zu-Cloud-Verbindungen besser erfüllen kann, als dies bisherigen Übertragungsstandards fürs Smarthome gelungen ist.

Selbst wenn es Automatisierung und Fernzugriff bis zum Marktstart nicht in die Spezifikationen schaffen, bedeutet Matter zumindest in der Theorie einen großen Fortschritt für den Bedienkomfort. Wie gut der neue Ansatz in der Praxis aber wirklich funktioniert, wird damit stehen und fallen, wie viele Hersteller ihre Geräte dafür tatsächlich anpassen. Dass einige der bedeutendsten Tech-Größen dieser Zeit hinter Matter stehen, ist ein starker Sogfaktor. Klangvolle Namen allein waren aber auch für bisherige Einigungsversuche der Smarthome-Welt kein Erfolgsgarant. Insofern gibt es allen Grund zur Hoffnung, aber nicht zur Euphorie.

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Siehe auch