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Finanzen: Neue Corona-Hilfen können beantragt werden

Corona-Hilfen: Wirtschaft fordert Nachjustierung

  Corona-Hilfen: Wirtschaft fordert Nachjustierung Ab 30 Prozent Umsatzrückgang durch die Corona-Krise springt der Staat ein. Doch die Hilfen laufen aus. Wirtschaftsverbände fordern mehr Planungssicherheit.«Die Stimmung in unserer Branche ist verheerend, die Unternehmen haben null Planungssicherheit», sagte die Hauptgeschäftsführerin des Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga), Ingrid Hartges, dem «Handelsblatt». «Alle Unternehmen - egal welcher Größe - müssen jetzt auf den hoffentlich letzten Metern der Pandemie die Unterstützung bekommen, die ihnen das Überleben sichert.

Ab sofort können Unternehmen die neue Überbrückungshilfe IV zum Ausgleich für Belastungen durch die Corona-Krise erhalten.

Für die Bearbeitung sind die Bewilligungsstellen der Länder zuständig, die Abschlagszahlungen von bis zu 100.000 Euro je Fördermonat bewilligen könnten. © Monika Skolimowska/dpa Für die Bearbeitung sind die Bewilligungsstellen der Länder zuständig, die Abschlagszahlungen von bis zu 100.000 Euro je Fördermonat bewilligen könnten.

Auf der Internetplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de können Steuerberater nun bis Ende April Anträge für den Förderzeitraum Januar bis März 2022 stellen, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Freitag in Berlin mitteilte.

Man gehe davon aus, dass je nach Pandemieverlauf bis zu 100.000 Unternehmen Anträge stellen könnten. Bereits in den nächsten Wochen würden die ersten Abschlagszahlungen ausgezahlt, sagte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) der Deutschen Presse-Agentur.

Querdenker-Szene: Die Corona-Proteste einer radikalen Minderheit

  Querdenker-Szene: Die Corona-Proteste einer radikalen Minderheit Bautzen ist nur ein Beispiel für die Radikalisierung. Ein Rückblick auf 2021.Der „Widerstand“, der hier geleistet wird, richtet sich nur vordergründig gegen die Corona-Schutzmaßnahmen und eine mögliche Impfpflicht. Viele demonstrieren längst gegen den Staat an sich, gegen den demokratischen Grundkonsens einer freiheitlichen Gesellschaft. In Bautzen laufen die Demonstrierenden – rechtsextreme wie vermeintlich bürgerliche – hinter einem Transparent mit der Aufschrift „Heimatschutz statt Mundschutz“ her. Zwölf Polizisten werden laut Polizeiangaben bei den Ausschreitungen verletzt, die beginnen, als die Einsatzkräfte einen nicht zulässigen Aufzug stoppen.

Erneute Belastungsprobe für Unternehmen

Anders als bisher fördert der Bund nicht nur Sach- sondern auch Personalkosten zur Umsetzung der Zutrittsbeschränkungen. «Damit stehen wir den Unternehmen zur Seite, um die Belastungen durch die Pandemie so gut es geht abzumildern», erklärte Finanzminister Christian Lindner (FDP).

Habeck sagte, die nötigen Einschränkungen bedeuteten für viele Unternehmen und ihre Beschäftigten eine erneute Belastungsprobe. «Und das, nachdem sie schon knapp zwei Jahre Pandemie hinter sich haben - eine Zeit voller Unsicherheit, Einschränkungen und Sorgen, eine Zeit, die viele aufgezehrt hat.» Mit der Überbrückungshilfe IV wolle man den Unternehmen sehr schnell eine helfende Hand reichen, um wenigstens einige Härten abzufedern.

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  Corona-Sorgen im Profifußball wachsen Berlin. Die Bayern müssen wegen mehrerer Corona-Fälle den Trainingsstart verschieben. Darunter Kapitän Manuel Neuer. Auch in anderen Top-Ligen erwischt es prominente Namen: Lionel Messi wurde positiv getestet, Jürgen Klopp verpasste das Spitzenspiel. Die Sorgen wachsen. © Jan Woitas Manuel Neuer (Archiv). Von wegen frohes neues Jahr! Wenige Tage vor dem Rückrunden-Start in der Fußball-Bundesliga drängen die Sorgen um Corona schon wieder massiv die sportlichen Schlagzeilen in den Hintergrund.

«Wir wissen, dass es für viele Unternehmen aufwändig und kostspielig ist, 2G Regeln umzusetzen oder andere Corona-Zutrittsbeschränkungen zu vollziehen», sagte Habeck.

Länder sind zuständig

Für die Bearbeitung sind den Angaben zufolge die Bewilligungsstellen der Länder zuständig, die Abschlagszahlungen von bis zu 100.000 Euro je Fördermonat bewilligen könnten. Abschlagszahlungen sind Vorauszahlungen, die später mit den tatsächlich entstandenen wirtschaftlichen Schäden abgeglichen werden.

Antragsberechtigt sind wie bisher Unternehmen mit einem coronabedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent, Fixkosten können bis zu 90 Prozent erstattet werden. Darüber hinaus können sie weitere Zuschläge bei einem besonders starken Umsatzrückgang erhalten oder wenn sie auf besondere Weise betroffen sind wie etwa die Schausteller und Händler auf Weihnachtsmärkten oder Feuerwerkshersteller. Auch Unternehmen, die schließen, weil die Zugangsregeln den Betrieb unwirtschaftlich machen, können Überbrückungshilfe erhalten.

Meinung: Corona-Pandemie - Impf Dich Reich! .
Während das Pflegepersonal auf den Corona-Stationen schier Übermenschliches leistet und dafür nur mäßig entlohnt wird, verdienen viele niedergelassene Ärzte mit Impfungen erstaunlich viel, meint Marco Müller. © MiS/imago images Die Corona-Impfung als Geschäftsmodell - in manchen Arztpraxen wird wie am Fließband geimpft Die Corona-Pandemie kostet den Staat - und damit alle Bürger - Geld. Sehr viel Geld. Wenn das medizinisch, ökonomisch oder sozial notwendig ist, spricht auch nichts dagegen. Aber wenn einzelnen Berufsgruppen Geschenke auf Kosten der Allgemeinheit gemacht werden, endet jedes Verständnis.

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