Popular News

Finanzen: „Eine Ohrfeige bekommen“: Tarifverhandlungen mit Privatbanken abgebrochen

Touristik: Druck von allen Seiten – Die Kreuzfahrtbranche gerät in den Corona-Strudel

  Touristik: Druck von allen Seiten – Die Kreuzfahrtbranche gerät in den Corona-Strudel Coronainfektionen plagen immer wieder Reedereien. Die Dauerkrise hat Folgen bis weit in die Zukunft: Kaum eine Reederei bestellt Schiffe, Werften haben so wenig Aufträge wie nie. © dpa Großes Problem, geringe Aufregung. Zwangsaufenthalt in Lissabon statt Silvester-Feuerwerk auf Madeira: Knapp 3000 Menschen an Bord des deutschen Kreuzfahrtschiffs „Aida Nova“ haben ihre Reise in Portugal abbrechen müssen, noch bevor sie begann. 52 Crewmitglieder waren positiv auf das Coronavirus getestet worden, das Schiff blieb im Hafen. Auch für die Passagiere der „Mein Schiff 6“ war Anfang der Woche in Dubai Schluss.

Frankfurt/Berlin (dpa) - Nach dem Abbruch der Tarifverhandlungen für Deutschlands Privatbanken laufen bei Verdi die Streikvorbereitungen. «Wir haben gestern Abend mit der Streikplanung begonnen», sagte der Verhandlungsführer der Gewerkschaft, Jan Duscheck, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. «Die Arbeitgeber sind uns mit der ausgestreckten Hand entgegengekommen und als wir sie ergriffen haben, haben wir eine Ohrfeige bekommen . Es wird vertrauensbildende Maßnahmen von Seiten des AGV Banken brauchen, um ihn überhaupt wieder als seriösen Gesprächspartner

Nach dem Abbruch der Tarifverhandlungen für Deutschlands Privatbanken laufen bei Verdi die Streikvorbereitungen. Wir haben gestern Abend mit der Streikplanung begonnen, sagte der | 18 Januar 2022. "Die Arbeitgeber sind uns mit der ausgestreckten Hand entgegengekommen und als wir sie ergriffen haben, haben wir eine Ohrfeige bekommen . Es wird vertrauensbildende Maßnahmen von Seiten des AGV Banken brauchen, um ihn überhaupt wieder als seriösen Gesprächspartner anzuerkennen."

Nach dem Abbruch der Tarifverhandlungen für Deutschlands Privatbanken laufen bei Verdi die Streikvorbereitungen. „Wir haben gestern Abend mit der Streikplanung begonnen“, sagte der Verhandlungsführer der Gewerkschaft, Jan Duscheck, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. „Wir werden sicher die Streiks in den nächsten Wochen hochfahren und ausweiten. Der gestrige Verlauf hat zu großem Unmut bei uns und bei unseren Mitgliedern geführt.“ Erste Arbeitskampfmaßnahmen könnte es in der kommenden Woche geben.

Neue Bewegung in den ins Stocken geratenen Tarifverhandlungen für Deutschlands Privatbanken. © dpa Neue Bewegung in den ins Stocken geratenen Tarifverhandlungen für Deutschlands Privatbanken.

Gegenseitige Schuldzuweisungen

Die vierte Runde der Gespräche für 140 000 Beschäftigte privater Banken war am Montag bereits nach kurzer Zeit abgebrochen worden. Der Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes (AGV Banken) argumentierte, Verdi habe „zusätzliche unüberwindbare Hürden für eine Tarifeinigung aufgebaut“. Die Gewerkschaft ihrerseits warf der Arbeitgeberseite vor, sie sei nicht bereit gewesen, ernsthaft über das von Verdi vorgelegte modifizierte Forderungspaket zu verhandeln.

Einreise des Serben abgelehnt: Novak Djokovic muss Australien wieder verlassen

  Einreise des Serben abgelehnt: Novak Djokovic muss Australien wieder verlassen Der wohl ungeimpfte Novak Djokovic sollte mit einer Ausnahmegenehmigung an dem Tennisturnier teilnehmen. In Melbourne aber hielt man sein Visum für ungültig. © Foto: Dave Hunt/AAP/dpa Über die mögliche Teilnahme von Novak Djokovic wird in Australien und im internationalen Tennis schon lange diskutiert. Kurz nach der Landung in Melbourne nahm die Farce um Tennis-Superstar Novak Djokovic eine jähe Wendung.

FRANKFURT/BERLIN (dpa-AFX) - Nach dem Abbruch der Tarifverhandlungen für Deutschlands Privatbanken laufen bei Verdi die Streikvorbereitungen. "Wir haben gestern Abend mit der Streikplanung begonnen", sagte der Verhandlungsführer der Gewerkschaft "Die Arbeitgeber sind uns mit der ausgestreckten Hand entgegengekommen und als wir sie ergriffen haben, haben wir eine Ohrfeige bekommen . Es wird vertrauensbildende Maßnahmen von Seiten des AGV Banken brauchen, um ihn überhaupt wieder als seriösen Gesprächspartner anzuerkennen."

Frankfurt/Berlin (dpa) - Nach dem Abbruch der Tarifverhandlungen für Deutschlands Privatbanken laufen bei Verdi die Streikvorbereitungen. Erste Arbeitskampfmaßnahmen könnte es in der kommenden Woche geben. Die vierte Runde der Gespräche für 140.000 Beschäftigte privater Banken war am Montag bereits nach kurzer Zeit abgebrochen worden. Der Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes (AGV Banken) argumentierte, Verdi habe «zusätzliche unüberwindbare Hürden für eine Tarifeinigung aufgebaut».

„Ich habe es noch nie erlebt, dass ein Arbeitgeber sagt, er sei bereit, auf Augenhöhe Gespräche fortzuführen, sich die Forderungen anhört und dann geht“, sagte Verdi-Sekretär Stefan Wittmann, der ebenfalls an den Verhandlungen beteiligt ist. „Die Arbeitgeber sind uns mit der ausgestreckten Hand entgegengekommen und als wir sie ergriffen haben, haben wir eine Ohrfeige bekommen. Es wird vertrauensbildende Maßnahmen von Seiten des AGV Banken brauchen, um ihn überhaupt wieder als seriösen Gesprächspartner anzuerkennen.“

Kompromissangebot wurde von Verdi vorgelegt

Verdi war am 1. Juli vergangenen Jahres mit einer Forderung von 4,5 Prozent mehr Geld für 12 Monate in die Verhandlungen gegangen. Nun verlangt Verdi bei einer Laufzeit von 24 Monaten eine Einmalzahlung von 1500 Euro, die Erhöhung der Tarifentgelte um 3,5 Prozent zum Januar 2022 sowie um weitere 2,5 Prozent zum Januar 2023, plus zwei zusätzliche Urlaubstage.

„Das ist eindeutig ein Kompromissangebot deutlich unter unseren ursprünglichen Forderungen“, betonte Duscheck. „Mein Eindruck ist, dass dieses ganze Manöver der Arbeitgeber angelegt ist, um auf Zeit zu spielen und die Inflationsentwicklung auszusitzen, statt sich ihr in Gehaltsverhandlungen zu stellen.“ Die Teuerungsraten sind in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Höhere Lohnabschlüsse könnten den Kaufkraftverlust für Beschäftigte abfedern. (dpa)

Verdi will über höhere Löhne in sozialen Berufen verhandeln .
Die Gewerkschaft will sich dieses Jahr auf bessere Arbeitsbedingungen und eine höhere Bezahlung von Beschäftigten in Sozial- und Erziehungsberufen fokussieren.Wie die Gewerkschaft bei ihrer Jahrespressekonferenz in Berlin erklärte, werden die Tarifverhandlungen im Sozial- und Erziehungsdienst am 25. Februar nach langer Unterbrechung wieder aufgenommen. Wegen des Pandemie-Ausbruchs waren sie im März 2020 auf Eis gelegt worden.

Siehe auch