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Finanzen: Warten auf Fed-Zinsentscheid: DAX schafft Sprung über 15.500-Punkte-Marke

Powell signalisiert Zinswende - US-Notenbankchef sagt Inflation den Kampf an

  Powell signalisiert Zinswende - US-Notenbankchef sagt Inflation den Kampf an US-Notenbankchef Jerome Powell hat angesichts der guten Wirtschaftsentwicklung und der hohen Inflationsrate für die Zeit ab März eine Erhöhung des Leitzinses signalisiert. © Bereitgestellt von Finanzen.net DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images Die Federal Reserve (Fed) werde ihre milliardenschweren Anleihekäufe im März abschließen und danach "den Leitzins im Lauf des Jahres erhöhen", sagte Powell am Dienstag bei einer Anhörung im US-Senat. Später im Jahr solle dann auch rasch die Bilanz der Fed abgebaut werden.Powell betonte, der Arbeitsmarkt habe sich weitgehend von der Corona-Krise erholt.

Am Mittwoch blicken Anleger gespannt in die USA, der deutsche Leitindex zeigt sich vor dem Entscheid der US-Notenbank gut behauptet.

YASUYOSHI CHIBA/AFP/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net YASUYOSHI CHIBA/AFP/Getty Images

Der DAX begann den Tag 0,99 Prozent höher bei 15.273,06 Punkten. Auch im weiteren Verlauf bleiben die Bullen dominant: Aktuell gewinnt das Börsenbarometer 2,53 Prozent auf 15.506,15 Zähler. Und damit fällt zeitweise auch wieder die psychologisch wichtige 15.500er-Marke.

Der deutsche Aktienmarkt hat am Mittwoch vor den mit Spannung erwarteten geldpolitischen Signalen der US-Notenbank seine Erholung mit deutlichen Kursgewinnen fortgesetzt.

VanEck-Experte zeigt sich zuversichtlich für Gold - auch wegen Geldpolitik der Fed

  VanEck-Experte zeigt sich zuversichtlich für Gold - auch wegen Geldpolitik der Fed Trotz Corona-Pandemie und stark steigender Inflationsraten trat Gold im vergangenen Jahr mehr oder weniger auf der Stelle. Dabei gilt das gelbe Edelmetall als sicherer Hafen und Schutz vor Geldentwertung. Laut einem Experten des Fondsanbieters VanEck sollte man eine Rally bei Gold aber noch nicht abschreiben - gerade auch wegen der geplanten geldpolitischen Wende der US-Notenbank. © Bereitgestellt von Finanzen.


Video: Türkei stemmt sich gegen Währungsverfall (dpa afx)

Zinsangst & Ukraine-Konflikt weiter Belastungsfaktoren

Zinsängste und die zugespitzte Ukraine-Krise hatten den DAX am Montag und Dienstag zeitweise unter die runde Marke von 15.000 Punkten gedrückt, die er aber letztlich halten konnte. Die aus dem Ukraine-Konflikt resultierende Kombination aus einem hohen Ölpreise und starker Unsicherheit sei wie ein Damoklesschwert über den Märkten, kommentierte Marktanalyst Thomas Altmann von QC Partners. "Und so wie es aussieht, werden die Börsen noch länger mit dieser Unsicherheit leben müssen."

Entscheidungen und Hinweise der US-Notenbank Fed erwartet

Im Fokus steht am Abend die Leitzinsentscheidung der Fed und insbesondere die Pressekonferenz mit Fed-Chef Jerome Powell. Viele Experten gehen davon aus, dass Signale einer baldigen Zinserhöhung gesendet werden. Noch wichtiger als die Zinswende selbst sind für den Markt aber Hinweise auf das Tempo der Straffungen. Dabei sei es aber wohl kaum noch möglich, die Märkte auf der restriktiven Seite zu überraschen, da schon viel eingepreist sei, hatten die Devisenmarktexperten der Commerzbank zuletzt erklärt.Redaktion finanzen.net / dpa-AFX

Zinsen, Inflation, Ukraine-Krise: Gefahr für Finanzmarkt? .
Kursschwankungen verunsichern Anleger auf der ganzen Welt. Gleich mehrere Faktoren sorgen für einen angespannten Finanzmarkt. Welche Branchen sind betroffen und sind die Aussichten wirklich so düster?Taten Notenbanken wie die amerikanische Fed und die Europäische Zentralbank den rasanten Anstieg der Inflation im vergangenen Jahr noch als vorübergehendes Phänomen ab, laufen sie nun der Entwicklung hinterher. Investoren und Anleger fürchten daher eine Hektik der Zentralbanken. Aber auch die - abseits möglicher Überreaktionen - notwendige Straffung der Geldpolitik müssen sie erst noch verdauen.

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