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Finanzen: Vor Zinsentscheid der US-Notenbank: DAX scheitert trotz Plus am Ende an 15.500-Punkte-Marke

USA: „Biden zerstört unser Land“: Die Inflation wird für den US-Präsidenten zum größten Problem im Wahljahr

  USA: „Biden zerstört unser Land“: Die Inflation wird für den US-Präsidenten zum größten Problem im Wahljahr Die US-Wirtschaft erholt sich von Corona, die Aktienmärkte befinden sich in Rekordlaune. Und trotzdem ist Joe Biden im Jahr der wichtigen Kongresswahlen so angreifbar wie nie. © dpa Der US-Notenbankchef wurde erst kürzlich vom US-Präsidenten für eine zweite Amtszeit nominiert. Joe Biden versucht, gute Stimmung zu verbreiten. „Amerika hat das Glück, dass unsere Wirtschaft weltweit mit am schnellsten wächst“, sagte der US-Präsident diese Woche. „Wir werden es schaffen, Preiserhöhungen zu bewältigen und einen starken, nachhaltigen Aufschwung aufrechtzuerhalten.

Am Mittwoch blicken Anleger gespannt in die USA, der deutsche Leitindex zeigte sich vor dem Entscheid der US-Notenbank gut behauptet.

Peter Bischoff/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net Peter Bischoff/Getty Images

Der DAX begann den Tag höher und auch im weiteren Verlauf blieben die Bullen dominant. Zeitweise überwand das Börsenbarometer auch wieder die psychologisch wichtige 15.500er-Marke. Zum Börsenende ging es um 2,22 Prozent auf 15.459,39 Zähler nach oben.

Der deutsche Aktienmarkt hat am Mittwoch vor den mit Spannung erwarteten geldpolitischen Signalen der US-Notenbank seine Erholung mit deutlichen Kursgewinnen fortgesetzt.

Börsenampel bleibt auf Rot - Dax im Minus

  Börsenampel bleibt auf Rot - Dax im Minus Zinssorgen drücken zur Wochenmitte weiter auf die Stimmung am Aktienmarkt. Nach einem anfänglichen Rutsch bis auf knapp 15.630 Zähler stabilisierte sich der Dax aber vorerst. Gegen Ende der ersten Handelsstunde verlor der Leitindex am Mittwoch noch 0,24 Prozent auf 15.735,35 Punkte. Der MDax fiel zuletzt um 0,33 Prozent auf 34.041,33 Punkte. In New York war es am Vorabend nach der Feiertagspause weiter bergab gegangen. Diesen schwachen Trend nahmen die asiatischen Börsen auf - allen voran Japan mit massiven Verlusten. Zinssorgen hätten den Markt durchgerüttelt, hieß es bei der Commerzbank in Erwartung schneller Zinsschritte durch die US-Notenbank Fed.


Video: Türkei stemmt sich gegen Währungsverfall (dpa afx)

Zinsangst & Ukraine-Konflikt weiter Belastungsfaktoren

Zinsängste und die zugespitzte Ukraine-Krise hatten den DAX am Montag und Dienstag zeitweise unter die runde Marke von 15.000 Punkten gedrückt, die er aber letztlich halten konnte. Die aus dem Ukraine-Konflikt resultierende Kombination aus einem hohen Ölpreise und starker Unsicherheit sei wie ein Damoklesschwert über den Märkten, kommentierte Marktanalyst Thomas Altmann von QC Partners. "Und so wie es aussieht, werden die Börsen noch länger mit dieser Unsicherheit leben müssen."

Entscheidungen und Hinweise der US-Notenbank Fed erwartet

Im Fokus steht am Abend die Leitzinsentscheidung der Fed und insbesondere die Pressekonferenz mit Fed-Chef Jerome Powell. Viele Experten gehen davon aus, dass Signale einer baldigen Zinserhöhung gesendet werden. Noch wichtiger als die Zinswende selbst sind für den Markt aber Hinweise auf das Tempo der Straffungen. Dabei sei es aber wohl kaum noch möglich, die Märkte auf der restriktiven Seite zu überraschen, da schon viel eingepreist sei, hatten die Devisenmarktexperten der Commerzbank zuletzt erklärt.Redaktion finanzen.net / dpa-AFX

Zinsen, Inflation, Ukraine-Krise: Gefahr für Finanzmarkt? .
Kursschwankungen verunsichern Anleger auf der ganzen Welt. Gleich mehrere Faktoren sorgen für einen angespannten Finanzmarkt. Welche Branchen sind betroffen und sind die Aussichten wirklich so düster?Taten Notenbanken wie die amerikanische Fed und die Europäische Zentralbank den rasanten Anstieg der Inflation im vergangenen Jahr noch als vorübergehendes Phänomen ab, laufen sie nun der Entwicklung hinterher. Investoren und Anleger fürchten daher eine Hektik der Zentralbanken. Aber auch die - abseits möglicher Überreaktionen - notwendige Straffung der Geldpolitik müssen sie erst noch verdauen.

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