Finanzen: Zinsängste drücken DAX zum Handelsstart weit nach unten

Freitag an der Börse: 10 wichtige Fakten

  Freitag an der Börse: 10 wichtige Fakten Diese 10 Fakten dürften heute für Bewegung an den Märkten sorgen. © Bereitgestellt von Finanzen.net DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images Behalten Sie hier den kompletten aktuellen Handelstag im Auge.1. DAX schwächer erwartetZum Abschluss der Börsenwoche dürfte der deutsche Aktienmarkt niedriger starten. Eine Stunde vor Handelsauftakt verliert der DAX 1,5 Prozent auf 15.678 Punkte.2. Börsen in Fernost in RotDie Börsen in Fernost weesen am Donnerstag rote Vorzeichen aus. In Japan schloss der Nikkei mit einem Verlust von 0,90 Prozent bei 27.522,26 Punkten. Auch in China dominieren die Bären.

Am Donnerstag geht es für den DAX nach dem Fed-Zinsentscheid am Vorabend zunächst ins Minus.

YASUYOSHI CHIBA/AFP/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net YASUYOSHI CHIBA/AFP/Getty Images

Der DAX begann die Sitzung 1,48 Prozent schwächer bei 15.229,98 Punkten.

Die nach der US-Notenbanksitzung vom Vorabend aufgekommenen Zinsängste verpassen dem deutschen Aktienmarkt am Donnerstag einen gehörigen Dämpfer. Ansonsten richtet sich das Augenmerk der Anleger auf die Fahrt aufnehmende Quartalsberichtssaison der Unternehmen. Unter anderem haben die DAX-Unternehmen Deutsche Bank und Sartorius über ihre jüngste Geschäftsentwicklung berichtet.

Schreckgespenst Zinserhöhung: DAX fällt unter 15.500-Punkte-Marke

  Schreckgespenst Zinserhöhung: DAX fällt unter 15.500-Punkte-Marke Aktienanleger bleiben angesichts der Ungewissheit über das Tempo der geldpolitischen Straffung in den USA nervös. © Bereitgestellt von Finanzen.net PHILIPPE HUGUEN/AFP/Getty Images Der DAX büßte zum Start am Freitag 1,37 Prozent auf 15.694,82 Punkte ein und geht aktuell um 2,6 Prozent auf 15.499,17 Zähler in die Knie. In den vergangenen beiden soliden Tagen hatte sich der deutsche Leitindex charttechnisch etwas Luft verschafft, die ihm nun wieder auszugehen droht: Mit dem Rückschlag würde er wieder unter die 50-Tage-Linie fallen, die er zuletzt mühsam zurückerobert hatte.

Fed signalisiert Zinserhöhung

Angesichts der hohen Inflationsrate und der guten Lage am Arbeitsmarkt signalisierte die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) eine baldige Zinserhöhung. Damit machte sie den Weg frei für die erste Anhebung des Leitzinses seit Beginn der Corona-Pandemie. Zunächst bleibt der Zins in der extrem niedrigen Spanne von 0 bis 0,25 Prozent. Die Experten der Credit Suisse gehen davon aus, dass die Fed in jedem kommenden Quartal bis ins Jahr 2023 hinein einen weiteren Zinsschritt nach oben machen wird.Redaktion finanzen.net

Handelsblatt-Umfrage: Wegen Corona-Impfpflicht: Kliniken klagen über Kündigungen .
In ersten Kliniken und Pflegeheimen kündigen ungeimpfte Mitarbeiter. Das verschärft die ohnehin angespannte Personallage. Wie eine mögliche allgemeine Impfpflicht in anderen Branchen gesehen wird. © dpa Kliniken und Pflegeeinrichtungen in Deutschland klagen über Kündigungen, die mit der Impfpflicht im Gesundheitswesen zusammenhängen. Die ersten Kündigungen hat die Klinikleitung schon auf dem Tisch.

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