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Finanzen: Gasleitungen: Von unbenutzt zu unbenutzbar – Probleme legen Ostsee-Pipelines lahm

Nord Stream 1 und 2: CIA warnte wohl vor Wochen vor Anschlägen auf Gas-Pipelines

  Nord Stream 1 und 2: CIA warnte wohl vor Wochen vor Anschlägen auf Gas-Pipelines Vieles spricht bei den Lecks für einen Anschlag, Schweden spricht von „Detonationen“.Frederiksen sagte, die Lecks seien durch „vorsätzliche Handlungen“ und nicht durch einen Unfall entstanden. Schwedens Ministerpräsidentin Magdalena Andersson berichtete von „Detonationen“.

Innerhalb von 24 Stunden haben beide deutsch-russischen Ostsee-Gaspipelines Druckprobleme gemeldet Foto: imago imageshttp://img-s-msn-com.akamaized.net/tenant/amp/entityid/AA12hjOA.img?h=152&w=270&m=6&q=60&o=f&l=f © Bereitgestellt von Wirtschaftswoche Innerhalb von 24 Stunden haben beide deutsch-russischen Ostsee-Gaspipelines Druckprobleme gemeldet Foto: imago imagesdata-portal-copyright=

Beide deutsch-russischen Gasleitungen durch die Ostsee haben zum Wochenstart mit Druckproblemen zu kämpfen. Sowohl Nord Stream 2 als auch ihre ältere Schwester-Pipeline Nord Stream 1 meldeten einen Druckabfall.

Innerhalb von 24 Stunden haben beide derzeit ohnehin ungenutzten deutsch-russischen Ostsee-Gaspipelines – Nord Stream 1 und 2 – Druckprobleme gemeldet. Das Kontrollzentrum habe einen Druckabfall in beiden Röhren der Nord Stream 1-Pipeline festgestellt, teilte der Betreiber am Montagabend mit. Demnach sank die Kapazität der Pipeline ungeplant auf null. Die Ursache werde untersucht.

"Robuste Antwort" auf "Nord Stream"-Leck

  Nach dem mutmaßlichen Sabotageakt gegen die "Nord Stream"-Gaspipelines wächst in der EU die Angst vor weiteren Angriffen auf die Energieinfrastruktur. Dänemark sieht die Sicherheitslage im gesamten Ostsee-Raum in Gefahr. © Danish Defence/handout/AA/picture alliance Die Ostsee bei Bornholm: Ein möglicher "Jede absichtliche Störung der europäischen Energieinfrastruktur ist vollkommen inakzeptabel und wird auf eine robuste und geeinte Antwort treffen", erklärte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell im Namen der 27 Mitgliedstaaten.

Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) und Bundesnetzagentur teilten übereinstimmend mit, man stehe miteinander und mit den betroffenen Behörden im Austausch, um den Sachverhalt aufzuklären. „Aktuell kennen wir die Ursachen für den Druckabfall nicht“, hieß es zu den Problemen an Nord Stream 1.

Nachdem die Nord Stream 2 AG in der Nacht zuvor nach ähnlichen Problemen an einer Röhre bereits alle Marinebehörden der Ostsee-Anrainer informiert hatte, wurde im Verlauf des Montags die wahrscheinliche Ursache ausfindig gemacht: Südöstlich der Insel Bornholm sei ein Gasleck beobachtet worden, hieß es in einem Hinweis der zuständigen dänischen Behörde. Das Leck sei gefährlich für die Schifffahrt und das Fahren innerhalb eines Bereichs von fünf Seemeilen von der besagten Position verboten.

Russland sagt, dass Nord Stream -Pipeline -Lecks in der US -Zone

 Russland sagt, dass Nord Stream -Pipeline -Lecks in der US -Zone Russlands Außenministerium angekündigt wurden, dass Lecks für die Nord -Stream -Pipelines in einer Zone, die von US -Geheimdiensten kontrolliert wurde, am Donnerstag berichtete, dass die RIA Novosti -Nachrichtenagentur gemeldet wurde, da ein viertes Leck gemeldet wurde, da ein viertes Leck gemeldet wurde, da ein viertes Leck gemeldet wurde . In den letzten Tagen haben die Mitgliedstaaten der Europäischen Union plötzliche und unerklärliche Lecks in den Gaspipelines unter der Ostsee untersucht.

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Später folgte ein weiterer Warnhinweis der dänischen Schifffahrtsbehörde, dieses Mal zu einem Gasleck nordöstlich von Bornholm. Auch hier wurde auf die Gefahr für den Schiffsverkehr hingewiesen und ein Fahrverbot für einen Radius von fünf Seemeilen ausgesprochen. Ob der zweite Hinweis im Zusammenhang mit Nord Stream 1 stand, war zunächst unklar.

Trotz des zweiten Vorfalls innerhalb kurzer Zeit sahen BMWK und Netzagentur am Abend keine Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit in Deutschland: „Es fließt seit dem russischen Stopp der Lieferungen Anfang September kein Gas mehr durch Nord Stream 1. Die Speicherstände steigen dennoch weiter kontinuierlich an. Sie liegen aktuell bei rund 91 Prozent.“

Auch Umweltgefahren wegen des Lecks bei Bornholm drohen aus Sicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zumindest kurzfristig nicht. Der Organisation zufolge entspreche Erdgas dem Treibhausgas Methan, welches sich teilweise im Wasser löse und nicht giftig sei. Selbst im Falle einer Explosion unter Wasser gäbe es nur lokale Effekte, so ein Sprecher. Schädlich ist Methan vor allem für das Klima.

Explosionen an Gas-Pipelines: Grenzen der Ermittlungen

  Explosionen an Gas-Pipelines: Grenzen der Ermittlungen Hunderte Kilogramm Sprengstoff sollen an den Ostsee-Pipelines gezündet worden sein. So viel steht schon fest. Anderes wird erst klar, wenn die Röhren zugänglich sind. Die Spurensuche hat begonnen.Nun beginnen Ermittlungen, an denen sich auch die Deutsche Marine beteiligen soll. Sie hat den Ostseeraum im Blick und setzte zuletzt wegen der Eskalation der Spannungen mit Russland wieder verstärkt Flottendienstboote ein. Die Aufklärungsschiffe sind «Auge und Ohr» der Marine, damit der gesamten Bundeswehr und somit auch der Nato. Auch deutsche Seefernaufklärer P-3C Orion sind immer wieder über dem Gebiet unterwegs gewesen.

Im schlimmsten Fall könnte eine große Menge an Gas austreten, vor allem falls auch der Druckabfall in der Nord Stream 1-Leitung auf einen Schaden an der Leitung selbst zurückzuführen ist.

Nord Stream 2-Sprecher Ulrich Lissek befürchtet bereits, dass die mit 177 Millionen Kubikmeter Gas gefüllte Pipeline in den kommenden Tagen leerlaufen könnte. Zum Vergleich: Das Volumen der gesamten jährlichen Trinkwasserentnahme aus dem Bodensee entspricht laut der Bodensee-Wasserversorgung 130 Millionen Kubikmeter. Wäre der mit 48 Milliarden Kubikmeter Wasser gefüllte See ein Gassee, entspräche dies zudem ungefähr den 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas, das jährlich durch beide Röhren von Nord Stream 2 hätte fließen sollen.

Während die Nord Stream 2-Pipeline nach ihrer Fertigstellung aufgrund des russischen Angriffskriegs in der Ukraine nie in Betrieb genommen wurde, sondern nur einmalig mit Gas befüllt wurde, floss durch die Nord Stream 1-Pipeline bis Anfang September Gas nach Deutschland. Nachdem der russische Staatskonzern Gazprom seine Lieferungen durch die Röhre bereits zuvor reduziert hatte, stoppte er diese mit dem Verweis auf einen Ölaustritt in der Kompressorstation Portowaja komplett.

Sabotage-Vorwürfe: Wladimir Putin äußert sich zu Ursache der Nord-Stream-Lecks

  Sabotage-Vorwürfe: Wladimir Putin äußert sich zu Ursache der Nord-Stream-Lecks Explosionen hatten die Ostsee-Pipelines Nord Stream 1und 2 stark beschädigt.Der Kreml teilte mit, dass Putin in einem Telefonat mit dem türkischen Staatsoberhaupt Recep Tayyip Erdogan einen „Akt des internationalen Terrorismus“ hinter den Lecks in zwei der für Russland und Europa wichtigsten Gas-Pipelines vermute. Schwedische und dänische Behörden hatten die Lecks in ihrem Hoheitsgebiet entdeckt, beide Länder erheben den Vorwurf der Sabotage.

Doch nicht nur der bisherige Gasfluss wird durch den Krieg in der Ukraine beeinflusst. Wegen der Sanktionen gegen Russland sieht die Nord Stream 2 AG ihre Fähigkeiten zur Ursachenforschung eingeschränkt: Man stehe unter Sanktionen, verfüge kaum noch über Personal, und Gelder seien eingefroren, sagte der Sprecher. „Die Behörden sind alle informiert.“ In Lubmin, dem Ort, in dem die Pipeline in Deutschland anlandet, ist nach Wissen Lisseks kein Personal der Nord Stream 2 AG. Man könne auch keine Aufträge erteilen, da man diese nicht bezahlen könne, und müsse schauen, woher man nun Informationen erhalte, hieß es weiter.

Schon kurz vor dem russischen Überfall auf die Ukraine hatten die USA Sanktionen gegen die Nord Stream 2 AG verhängt und alle Geschäfte mit dem Unternehmen mit Sitz in der Schweiz unmöglich gemacht. Erst kürzlich konnte ein drohender Konkurs erneut abgewendet werden.

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Swedish Investigative Team findet "Detonations" beschädigt Nord Stream Pipeline .
Ihr Browser unterstützt dieses Video Ein Ermittlungsteam, das mehrere Explosionen untersucht, die das Nord -Stream -Pipeline -Netzwerk am Donnerstag fand, dass "Detonationen" die Linien als Verdacht auf Sabotage beschädigten hoch bleiben.

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