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Finanzen: RWE: Energiekonzern unterzeichnet Liefervertrag für Flüssiggas aus den USA

Bloß kein Ärger beim Gas: Grüne halten trotz EU-Razzia am Katar-Deal fest

  Bloß kein Ärger beim Gas: Grüne halten trotz EU-Razzia am Katar-Deal fest Politiker hatten nach dem EU-Korruptionsskandal den Katar-Deal infrage gestellt. Die Grünen plädieren, Gas-Vertrag und Skandal auseinanderzuhalten. Brüssel – Nach dem Korruptionsskandal im EU-Parlament sind Forderungen laut geworden, die Geschäftsbeziehungen mit Katar zu überdenken. Parlamentarier Dennis Radtke (CDU) sprach sich im Gespräch mit unserer Redaktion für eine Überprüfung des Katar-Deals aus.

Der Energiekonzern RWE hat einen Liefervertrag über jährlich 2,25 Millionen Tonnen Flüssiggas (LNG) aus den USA abgeschlossen. Begonnen werden soll mit den Lieferungen allerdings erst 2027, wie RWE Supply & Trading am Mittwoch mitteilte. Das vereinbarte Volumen entspricht nach Unternehmensangaben etwa 30 Schiffsladungen oder rund 3 Milliarden Kubikmetern Erdgas pro Jahr. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 15 Jahren. Vertragspartner ist das US-Unternehmen Sempra Infrastructure, das LNG-Anlagen und LNG-Erschließungsprojekte an der Golfküste Nordamerikas und der Pazifikküste Mexikos entwickelt, baut und betreibt.

Wirtschaftsministerium erwartet Überkapazität: Gasmenge in LNG-Terminals dürfte Niveau ehemaliger russischer Pipelines übersteigen

  Wirtschaftsministerium erwartet Überkapazität: Gasmenge in LNG-Terminals dürfte Niveau ehemaliger russischer Pipelines übersteigen Ein Bericht aus dem Bundeswirtschaftsministerium erwartet ein hohes Potenzial der zehn geplanten LNG-Terminals. Das liegt auch an geplanten Sicherheitspuffern. © Foto: REUTERS/ Aizhu Chen Ein Flüssiggastanker steht an einem Terminal. Das Bundeswirtschaftsministerium rechnet einem Medienbericht zufolge bei der Realisierung aller Flüssigerdgas(LNG)-Terminals in Deutschland mit einer deutlichen Überkapazität.

Der Energiekonzern RWE hat einen Liefervertrag über jährlich 2,25 Millionen Tonnen Flüssiggas (LNG) aus den USA abgeschlossen (Symbolbild). © dpa Der Energiekonzern RWE hat einen Liefervertrag über jährlich 2,25 Millionen Tonnen Flüssiggas (LNG) aus den USA abgeschlossen (Symbolbild).

Das LNG soll von einem neuen Terminal im texanischen Port Arthur aus geliefert werde, das voraussichtlich 2027 in Betrieb genommen wird. Die Lieferungen können von RWE an jeden beliebigen Ort der Welt geliefert werden - zum Beispiel zu den LNG-Importanlagen in Deutschland, hieß es. Der Chef von RWE Supply & Trading, Andree Stracke, bezeichnete die Vereinbarung als weiteren wichtigen Schritt zur Diversifizierung der deutschen Gasversorgung und zur langfristigen Erhöhung der Versorgungssicherheit in Europa. (dpa)

Wie Putins Krieg Russlands Geschäftsmodell zerstört hat .
Wegen des Krieges in der Ukraine hat die russische Wirtschaft Europa verloren - den Hauptabsatzmarkt für ihre wichtigsten Exportgüter und den größten ausländischen Investor. © NTB via REUTERS Der russische Öltanker Beginnen wir mit einem Blick zurück. Das Jahr 2022 begann für die russischen Staatsunternehmen Gazprom und Rosneft, die größten Einzahler in den Staatshaushalt Russlands, sehr vielversprechend, vor allem in Deutschland, dem größten Markt Europas.

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