Sport: Ein HSV-Moment für die Ewigkeit

2. Liga: So sehen Paderborn - HSV live

  2. Liga: So sehen Paderborn - HSV live Julian Nagelsmann verpasste den Sieg seiner Bayern über Benfica Lissabon auf Grund einer Corona-Infektion. Nun meldet sich der 34-Jährige auf der Pressekonferenz des deutschen Rekordmeisters aus der häuslichen Quarantäne zu Wort.

Vor sechs Jahren traf der Hamburger Sportverein in der Relegation auf den Karlsruhe SC. SPORT1 erinnert sich.

Ein HSV-Moment für die Ewigkeit © Bereitgestellt von sport1.de Ein HSV-Moment für die Ewigkeit

In den Annalen finden sich ein 0:8, ein 0:7 und insgesamt 20 Punktspielniederlagen des Karlsruher SC gegen den Hamburger SV. Keine aber war bitterer als jene vor sechs Jahren, als es nicht um Punkte, sondern schlicht um die Bundesliga-Teilnahme ging.

Der „Dino“ setzte sich damals durch und feierte seine Rettung tagelang. Für den KSC ging es anschließend bergab in die 3. Liga. Doch nichts währt ewig – im Fußball schon mal gar nicht. (2. Bundesliga: Karlsruher SC - Hamburger SV, 20.30 Uhr im LIVETICKER)

2. Liga: 2. Liga LIVE HSV-Elfer wird zurückgenommen - Aue jubelt im Keller

  2. Liga: 2. Liga LIVE HSV-Elfer wird zurückgenommen - Aue jubelt im Keller In einem von zwei Spielen, die den elften Spieltag in der 2. Bundesliga eröffnen sollten, gastierte der Hamburger SV beim Tabellenvierten aus Paderborn. Hier gibt's den Liveticker zum Nachlesen. © Bereitgestellt von SPOX Eine über weite Teile hochinteressante Partie entschied die Mannschaft von Tim Walter am Ende durchaus verdient für sich. Mehr bei SPOX Wegen 2G: Hansa verzichtet auf Tickets Skandal-Banner: DFB ermittelt gegen Hansa Rassismus-Eklat: Ermittlungen gegen HSVSC Paderborn vs. HSV: 2. Bundesliga - Statistiken zum späten 1:2-Erfolg für den HSVSC Paderborn vs.

Heute treffen sie sich im Topspiel schon zum dritten Mal seit jenen Ereignissen aus dem Frühsommer 2015 im Wildpark wieder. In der 2. Liga, die die einen verlassen und die anderen eigentlich niemals hatten betreten wollen.

  • Hamburger SV - Holstein Kiel: Das Topspiel der 2. Bundesliga am Samstag ab 19.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1

Karlsruhers geglaubter Aufstieg

Mai 2015. Wie im Vorjahr beendet der HSV die Bundesligasaison auf dem 16. Platz, wieder muss er in die Relegation. So wie 2014 gegen Fürth kommt er auch gegen den Karlsruher SC zu Hause nicht über ein Unentschieden (1:1) hinaus und hat noch Glück angesichts von zwei Lattentreffern der Gäste. Die sind dank der Auswärtstorregelung bei Anpfiff des Rückspiels schon mit einem Bein in der Bundesliga an jenem wolkenverhangenen Montag des 1. Juni 2015.

Als der HSV fast Salah geholt hätte

  Als der HSV fast Salah geholt hätte Weltstar Mohamed Salah hätte gleich dreimal beim Hamburger SV landen können. Oliver Kreuzer erinnert sich bei SPORT1 und verrät, warum es nicht klappte. © Bereitgestellt von sport1.de Als der HSV fast Salah geholt hätte Man muss sich das mal vorstellen: Da hätte Oliver Kreuzer fast Mohamed Salah für den Hamburger SV verpflichtet.Doch der wohl größte Coup der Vereinsgeschichte kam dann nicht zustande. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 2.

3600 Fans begleiten den HSV im Grundvertrauen darauf, dass dieser Verein nicht absteigen kann. Von den 16 Gründungsmitgliedern 1963 hat nur der HSV nie gefehlt und so firmiert er 2015 längst als der letzte Dino der Bundesliga, dementsprechend sieht das Klubmaskottchen aus. Mit Stolz lassen sie im eigenen Stadion die überdimensionale Bundesligauhr laufen, die die Sekunden zählt seit dem 24. August 1963.

Viel Folklore und Kult, die der Mannschaft nicht unbedingt hilft. Der Druck, nicht absteigen zu dürfen, weil es das absolut Undenkbare wäre, lähmt die Rothosen auch in der Relegation. Das Rückspiel lebt von der Spannung, die KSC-Fans zählen die Minuten bis Abpfiff, ein 0:0 würde ja schon reichen. Ein 1:0 wäre natürlich noch besser und als es nach 78 Minuten durch Joker Reinhold Yabo fällt, tanzt der Wildpark.

Vor dem HSV-Block postieren sich die Ordner, die, je näher das Ende rückt, von einer Polizeistaffel Verstärkung erhalten. Man befürchtet einen Platzsturm, wie es längst Unsitte geworden ist bei Fans, deren Vereine absteigen. Dieser Moment ist nahe, näher denn je. Der HSV stürmt mit dem Mute der Verzweiflung, Pierre-Michel Lasogga trifft den Pfosten, Karlsruhes Manuel Gulde klärt einen Kopfball von Johann Djourou auf der Linie. Soll es diesmal nicht sein?

Pichler trifft gleich nach der Pause: Siebtes Remis für den HSV

  Pichler trifft gleich nach der Pause: Siebtes Remis für den HSV Der Hamburger SV hat mal wieder unentschieden gespielt - schon zum siebten Mal in der laufenden Saison. Beim 1:1 gegen Kiel waren die Rothosen eigentlich auf Kurs, verschliefen dann aber den Start nach der Pause. © imago images/Nordphoto Beide Mannschaften durften am Samstagabend einmal jubeln. Hamburg seit zehn Spielen ungeschlagen - und in Liga zwei weiter ohne Sieg gegen KielDen 4:2-Pokalsieg im Elfmeterschießen in Nürnberg musste der HSV teuer bezahlen, denn Linksverteidiger Leibold zog sich einen Kreuzbandriss zu und fällt lange aus. Für ihn spielte Muheim links hinten.

90+1 Die Rettung des HSV

Dann lächelt Fortuna den Hanseaten doch noch zu. In der 91. Minute schießt der aufgerückte HSV-Verteidiger Slobodan Rajkovic Karlsruhes Jonas Meffert aus nächster Nähe mit Wucht an. Meffert kann sich nicht mehr ganz wegdrehen, der Ball landet am Oberarm. Schiedsrichter Manuel Gräfe, einer der Besten seiner Zunft, sieht ein Handspiel und gibt einen umstrittenen Freistoß.

  • Der Maschinensucher Doppelpass 2. Bundesliga mit Werder-Trainer Markus Anfang und Ex-HSV-Star Toni Leistner - am Montag ab 21.45 Uhr LIVE im Free-TV und im Stream auf SPORT1

Die Frage, ob Absicht oder nicht bei Mefferts Handspiel vorgelegen habe, wird noch bis heute diskutiert. Damals gibt es noch keinen VAR, Gräfe erhält keinerlei Assistenz. Jens Todt, damals Sportdirektor des KSC, ist sich Jahre später sicher: „Der heutige Videobeweis hätte Gräfe damals korrigiert.“ Aber niemand hilft oder berät Gräfe, zumindest nicht von neutraler Seite. Dass die KSC-Bank tobt, liegt in der Natur der Sache.

Beim HSV behalten sie kühlen Kopf. Etwa 20 Meter vor dem Tor schnappt sich Marcelo Diaz, ein im WSV (dem Wintertransferfenster) erworbener Chilene, den Ball. Rafael van der Vaart kommt hinzu, will in seinem letzten Spiel Verantwortung tragen und zum Retter werden. Doch Marcelo Diaz schickt ihn lächelnd weg und sagt die längst legendären Worte: „Tomorrow, my friend, tomorrow.“ Angeblich.

2. Liga live: So seht ihr Hamburger SV vs. Holstein Kiel

  2. Liga live: So seht ihr Hamburger SV vs. Holstein Kiel Herzlich Willkommen zur 2. Bundesliga. Der Hamburger SV und Holstein Kiel treffen am 30. Oktober 2021 (20:30 Uhr) am 12. Spieltag am Samstag aufeinander. Wir zeigen euch, wo ihr die Partie live im TV, Web und Livestream verfolgen könnt.Zudem zeigen wir Euch hier im Überblick, wo und wie Ihr die Partie live im TV, Ticker und im Live-Stream verfolgen könnt.Für die Statistik Fans unter euch, die wichtigsten Statistiken und Fakten (Laufleistungen,Mehr zu Hamburg und Holstein Kiel findest Du unter Zweite Liga News - täglich die neuesten News, Infos, Ergebnisse und Tabellen zur 2.

So steht es nun auf T-Shirts und Kaffeebechern, denn – man ahnt es – Diaz trifft prompt mit einem sehenswerten Schlenzer über die springende Mauer und verschiebt den HSV-Abstieg um drei Jahre. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

2. Liga live: Hier seht ihr KSC vs. HSV

  2. Liga live: Hier seht ihr KSC vs. HSV Herzlich Willkommen zur 2. Bundesliga. Der Karlsruher SC und der Hamburger SV treffen am 6. November 2021 (20:30 Uhr) am 13. Spieltag aufeinander. Wir zeigen euch, wo ihr die Partie live im TV, Web und Livestream verfolgen könnt.Zudem zeigen wir Euch hier im Überblick, wo und wie Ihr die Partie live im TV, Ticker und im Live-Stream verfolgen könnt.Für die Statistik Fans unter euch, die wichtigsten Statistiken und Fakten (Laufleistungen,Auch bei KSC läuft es noch nicht nach Plan. In den vergangenen drei Spielen kassierten die Badener zwei Niederlagen und liegen nur auf Platz 9 der Tabelle.

Dass die Worte so gefallen sein sollen, streitet van der Vaart übrigens später ab. „Das hat er nie gesagt, aber für die Geschichte ist es schön.“, erzählt er der Sport Bild im Mai 2017, „Diaz war einfach schneller, er ist angelaufen, hat ihn reingeschossen. Alles gut.“ Diaz wiederum hat die andere Version in einem TV-Interview bestätigt.

Vielleicht war es einfach zu laut in diesem Moment brodelnder Emotionen als dass van der Vaart sie gehört haben konnte? Für die Fans sind die Worte gefallen, so wie das Tor gefallen ist, das den HSV in die Verlängerung bringt. Wo das Drama um Leben und Tod in der Bundesliga weitergeht. Es kostet Nerven, gleich zwei HSV-Spieler (Maximilian Beister und Petr Jiracek) sehen auf der Bank Gelb. In der Verlängerung ist der HSV psychologisch im Auftrieb und er hat die besseren Joker.

  • Die Highlights der 2. Bundesliga in „Hattrick Pur“ am Sonntag um 7 Uhr und um 9 Uhr im TV auf SPORT1

Der 4,5 Millionen-Einkauf aus Mainz, Nicolai Müller schießt in der 115. Minute auf Vorlage des Brasilianers Kleber das Tor zur nächsten Bundesliga-Saison. Beide hat Labbadia eingewechselt. Nun braucht der KSC plötzlich zwei Tore und resigniert. Dass Rouwen Hennings mit seinem Elfmeter in letzter Minute an Keeper René Adler scheiterte, rundet den glücklichen HSV-Montag ab. Adler sagte nach dem Spiel: „Die Mannschaft lag am Boden, aber wir haben den Glauben niemals verloren, niemals!“ Der Kicker schrieb: „Dieser HSV ist unabsteigbar!!“

Nur noch Mittelmaß

  Nur noch Mittelmaß Der Hamburger SV kam in Karlsruhe nicht über ein 1:1 hinaus und spielte bereits zum achten Mal in dieser Saison nur remis. Nicht nur das Ergebnis bedeutet einen weiteren Dämpfer. Sondern auch der Gesamtvortrag. © imago images/Jan Huebner Enttäuschte Mienen bei Mikkel Kaufmann und Sonny Kittel (r.) nach dem 1:1 in Karlsruhe. Nicht nur das nächste 1:1 des HSV, sondern auch der Vortrag ist ein DämpferImmerhin, hadern mussten die Protagonisten an diesem Wochenende nicht mit dem erneuten 1:1, der bereits achten Punkteteilung des HSV in dieser noch jungen Spielzeit.

Der KSC im freien Fall

Fragt sich nur, warum. Beim KSC wittern sie Betrug. Trainer Markus Kauczinski ist noch relativ gefasst auf der Pressekonferenz, aber Kritik kann er Gräfe nicht ersparen, nennt den Freistoß noch höflich „zweifelhaft“, obwohl er eigentlich keine Zweifel hat, denn „das Kriterium der Körpervergrößerung habe ich nicht gesehen.“

Er wisse aber „dass es im Fußball Aktionen gibt, die an im Nachhinein nicht erklären kann, die aber dazu gehören.“ Da sprach ein Verlierer der besonders fairen Sorte.

Weniger gelassen drückte sich Sportdirektor Todt aus, er spricht im ersten Eifer die legendären Worte: „Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte.“ Präsident Ingo Wellenreuther, seit sieben Jahren im Amt, glaubt: „Jetzt wird ein bisschen getrauert, aber die Spieler und wir alle werden aus der Topleistung gegen den großen HSV und der gesamten Saison Kraft schöpfen.“ Irrtum.

Tatsächlich ergeht es den Badenern wie den meisten Zweitligisten, die in der Relegation scheitern. Sie lassen nach. (DATEN: Die Tabelle der 2. Bundesliga)

HSV ärgert den Pokalsieger

  HSV ärgert den Pokalsieger Pokalsieger TBV Lemgo Lippe hat in der Handball-Bundesliga den dritten Sieg in Folge verpasst. Aufsteiger HSV Hamburg verdirbt die Tour. © Bereitgestellt von sport1.de HSV ärgert den Pokalsieger Pokalsieger TBV Lemgo Lippe hat in der Handball-Bundesliga (HBL) den dritten Sieg in Folge verpasst. (NEWS: Alles zur Handball-Bundesliga)Bei Aufsteiger HSV Hamburg kam das Team um Trainer Florian Kehrmann nicht über ein 28:28 (14:14) hinaus. (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan der HBL)Den Ausgleich für die Norddeutschen erzielte 26 Sekunden vor Schluss Casper Ulrich Mortensen.

Platz 7 im nächsten Jahr folgt der Abstieg 2017 als Dritter und zwei Jahre Warteschleife in Liga 3. Als sie 2018 zurückkehren, ist der HSV schon ein Jahr Zweitligist. Der Abwärtsstrudel, in dem sich der Dino seit Jahren befunden hat, ist stärker als alle Folklore.

Mittendrin ist am Ende übrigens Jens Todt, der im Januar 2017 als „Direktor Profifußball“ ausgerechnet beim HSV, für den er einst kickte, einsteigt und im März 2018 wieder entlassen wird. So hat er immerhin noch 14 Monate Bundesligaluft bei dem Klub geschnuppert, der ihm im alten Job diese verwehrt hatte. Dass er ihn absichtlich auf Abstiegskurs getrimmt hat, behaupten nur böse Zungen. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 2. Bundesliga)

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Der geballte KSC-Ärger galt ja 2015 dem Schiedsrichter, der Todt „die größte Enttäuschung in meinem Fußballerleben“ eingebracht hat, wie er 2019 sagt.

Und Manuel Gräfe? Hat schon mehrmals beteuert, dass ihn keine Entscheidung mehr beschäftigt habe als jener Freistoß am 1. Juni 2015 im Wildpark. „HSV gegen Karlsruhe war das schwerste Spiel meiner Karriere“, sagte er noch im April dieses Jahres. Er pfeift immer noch Spiele in beiden Ligen, aber eine KSC-Partie hat er nie mehr geleitet.

Zufall? Eher nicht:

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