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Sport: Darmstadt will Erfolgsserie ausbauen

Dauerlauf in Hamburg, Klassiker in Bremen - und das wahre Spitzenspiel

  Dauerlauf in Hamburg, Klassiker in Bremen - und das wahre Spitzenspiel Werder und Schalke - die ganz großen Namen der Liga treffen sich am Samstagabend in Bremen. Das wirkliche Spitzenspiel steigt aber am Böllenfalltor, wo Darmstadt 98 mit Tabellenführer St. Pauli gleichziehen kann. Und der 14. Spieltag in der 2. Liga hat noch einiges mehr zu bieten. © imago images/MIS Auf der Erfolgswelle: St. Pauli will die Tabellenführung in Darmstadt behaupten. 2. Liga, 14. SpieltagBremen - SchalkeEisig war nicht nur das Wetter in Bremen Ende Januar, ganz besonders war es die Stimmung der Schalker. Die Knappen waren beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Klubs nämlich abgeschlagenes Bundesligaschlusslicht.

2. Liga: FC Erzgebirge Aue – SV Darmstadt 98 (Samstag, 13:30 Uhr)

Darmstadt will Erfolgsserie ausbauen © Bereitgestellt von sport1.de Darmstadt will Erfolgsserie ausbauen

Aue sollte vor dem kommenden Gegner SV Darmstadt 98 gewarnt sein, spielte dieser doch zuletzt wie aus einem Guss. Der FC Erzgebirge Aue schlug FC Hansa Rostock am Samstag mit 2:1 und hat somit Rückenwind. Darmstadt gewann das letzte Spiel gegen den FC St. Pauli mit 4:0 und nimmt mit 26 Punkten den zweiten Tabellenplatz ein.

Beleg für das durchwachsene Heimabschneiden von Aue sind acht Punkte aus sieben Spielen. Im Angriff des Gastgebers herrscht Flaute. Erst 13-mal brachte der FC Erzgebirge Aue den Ball im gegnerischen Tor unter. Die Zwischenbilanz von Aue liest sich wie folgt: drei Siege, fünf Remis und sechs Niederlagen. Zuletzt machte der FC Erzgebirge Aue etwas Boden gut. Drei Siege und ein Unentschieden schaffte der FC Erzgebirge Aue in den letzten fünf Spielen. Um das letzte Drittel der Tabelle zu verlassen, muss Aue diesen Trend fortsetzen.

Darmstadts Offensive rockt weiter: St. Pauli am Böllenfalltor chancenlos

  Darmstadts Offensive rockt weiter: St. Pauli am Böllenfalltor chancenlos Der SV Darmstadt 98 ist die Mannschaft der Stunde: Die beste Offensive der Liga zeigte dem bisherigen Tabellenführer, dem FC St. Pauli, vor allem im ersten Durchgang klar die Grenzen auf. Wieder einmal erlebte vor allem das Sturmduo einen perfekten Nachmittag. © imago images/Jan Huebner Luca Pfeiffer (re.) erzielte gegen St. Pauli seine Saisontreffer zehn und elf. Lilien vorerst neuer TabellenführerDie beste Offensivreihe (Darmstadt, 31 Treffer) traf auf die drittbeste (St. Pauli, 28), ein Spektakel war also bereits vorher durchaus im Bereich des Möglichen.

Der SV Darmstadt 98 holte auswärts bisher nur acht Zähler. Für hohen Unterhaltungswert war in den bisherigen Spielen der Gäste stets gesorgt, mehr Tore als Darmstadt (35) markierte nämlich niemand in der 2. Liga. Acht Siege und zwei Remis stehen vier Pleiten in der Bilanz des SV Darmstadt 98 gegenüber. Darmstadt tritt mit einer positiven Bilanz von 13 Punkten aus den letzten fünf Spielen an.

Vor allem die Offensivabteilung des SV Darmstadt 98 muss Aue in den Griff kriegen. Im Schnitt trifft der Gegner mehr als zweimal pro Spiel. Ob das Spiel so eindeutig endet, wie die Tabelle vermuten lässt? Der FC Erzgebirge Aue schafft es mit 14 Zählern derzeit nur auf Platz 14, während Darmstadt zwölf Punkte mehr vorweist und damit den zweiten Rang einnimmt. Beide Mannschaften stehen am Ende der Fairnesstabelle. Aber vielleicht halten sowohl Aue als auch der SV Darmstadt 98 ihr Temperament im Zaum und der Schiedsrichter muss nicht allzu viele Karten verteilen.

Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung für Darmstadt, schließlich kommt die bisherige Saisonbilanz des SV Darmstadt 98 erheblich erfreulicher daher als das Abschneiden des FC Erzgebirge Aue.

Michel ist bei Kwasnioks Aufstellungs- und Taktikpuzzle gesetzt .
Paderborns Coach Lukas Kwasniok freut sich am Samstag (13.30 Uhr) gegen Darmstadt 98 auf ein nicht erahntes Topspiel. Fragezeichen gibt es noch bei Personal wie System. © imago images/Ulrich Hufnagel Nimmt Lukas Kwasniok das Ergebnis des Spitzenspiels hier vorweg? Der SCP-Coach ist gegen Darmstadt sicherlich auf einen Sieg aus. Hornberger ruft zum Kartenkauf aufDass mit Abschluss der Hinrunde der Tabellenvierte (Paderborn, 27 Punkte) auf den Zweiten aus Darmstadt (29) treffen würde, "das hätte doch zu Beginn der Saison keiner gedacht", sagte Kwasniok auf der Pressekonferenz am Donnerstag voller Vorfreude.

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