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Sport: NFL: Packers und Rams treffen sich im Spitzenspiel - Überrennt Taylor auch die Bucs?

Monday Night Football Chancen, zu verbreiten, Linie: Rams vs. 49ers Picks, NFL Prognosen von Experten auf 37-19 Rolle

 Monday Night Football Chancen, zu verbreiten, Linie: Rams vs. 49ers Picks, NFL Prognosen von Experten auf 37-19 Rolle Der San Francisco 49ers wird versuchen, ihre Leiden zu Hause zu beenden, wenn sie das Los Angeles Rams Gastgeber am Montag Abend Fußball. Die 49ers (3-5) sind auf einer Acht-Spiel Durststrecke zu Hause. Doch ihr letzter Sieg bei Levi-Stadion kam gegen die Rams in Woche 6 der letzten Saison. In dieser Saison, San Francisco hat nach Green Bay, Seattle, Indianapolis und Arizona zu Hause verloren. Inzwischen werden die Rams (7-2) auf der Suche 5-0 auf dem Weg in dieser Saison zu gehen.

In dieser Woche treffen die Packers und Rams in Green Bay zum Spitzenspiel aufeinander. Jonathan Taylor will auch gegen die Buccaneers wieder dominieren. Die Patriots empfangen die Titans im AFC-Topspiel.

Die Los Angeles Rams treffen auf die Green Bay Packers. © Bereitgestellt von SPOX Die Los Angeles Rams treffen auf die Green Bay Packers.

Den kompletten Sonntag gibt es sowohl in der deutschen Konferenz ENDZN als auch in der Original-Konferenz NFL RedZone live auf DAZN. Los geht es jeden Sonntag ab 19 Uhr live.

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Das Spiel der Woche

Green Bay Packers (8-3) - Los Angeles Rams (7-3) (So., 22.25 Uhr)

  • Das Lazarett bei den Packers wird nicht kleiner. Aaron Rodgers wird auch gegen die Rams mit einer schmerzhaften Zehenverletzung spielen müssen, zudem fällt mit Elgton Jenkins der wohl beste O-Liner des Teams aus, David Bakhtiari fehlt nach seiner Knie-OP weiter. Nun trifft die mittlerweile doch sehr angeschlagene Offensive Line der Packers also auf Aaron Donald, Von Miller, Leonard Floyd und Co., hier droht den Gastgebern ein echtes Mismatch an der Line of Scrimmage.
  • In der Pass-Defense dürfte sich Jalen Ramsey wie schon im Playoff-Match in der Vorsaison im Eins-gegen-eins um Davante Adams kümmern. Damals gelang es Green Bay, Adams schematisch trotzdem ins Spiel einzubinden, das wäre auch am Sonntagabend wichtig. Angesichts der Verletzungssituation könnte Green Bay auch einen noch größeren Fokus aufs Run-Game legen, hier wird Aaron Jones nach kurzer Pause wohl zurückkehren.
  • Die Offense der Rams präsentierte sich zuletzt nicht mehr in der Form, die sie in den ersten Wochen der Saison so gefährlich gemacht hatte. Gelingt gegen die Packers nun wieder ein Schritt nach vorne? Green Bays Defense spielt eigentlich gut, wurde in der Vorwoche aber von den Vikings zerlegt. Matthew Stafford muss in jedem Fall wieder besser spielen und die gravierenden Fehler zurückschrauben, doch auch die Drops der Receiver müssen weniger werden.
  • Eine entscheidende Frage dürfte ohnehin sein, mit welchem Plan die Rams das Spiel offensiv angehen wollen. Los Angeles könnte sich wieder mehr aufs Laufspiel fokussieren, das könnte gegen die Front der Packers durchaus Erfolg haben. Möglich ist aber auch, dass Sean McVay noch mehr auf Spread Formations setzen will, das könnte Neuzugang Odell Beckham Jr. entgegen kommen. Die Pass-Defense der Packers konnte sich über weite Strecken der Saison aber sehen lassen.

Indianapolis Colts (6-5) - Tampa Bay Buccaneers (7-3) (So., 19.00 Uhr)

  • Jonathan Taylor for MVP? Der Running Back der Colts überrennt aktuell eine Defense nach der anderen. Sind in dieser Woche die Bucs fällig? Für die Beantwortung dieser Frage ist die vielleicht wichtigste Personalie: Vita Vea könnte gegen Indy zurückkehren, er ist der mit Abstand beste Run-Defender der Gäste und könnte Taylor das Leben enorm erschweren. Kann Tampa Bay den Run stoppen, müsste Carson Wentz gegen die aggressive Defense von Todd Bowles wohl mehr Verantwortung übernehmen. Das ist nicht ungefährlich.
  • Tom Brady meldete sich mit einer guten Vorstellung gegen die Giants aus seinem Formtief zurück. Die Rückkehr von Rob Gronkowski half der Offense merklich, auch wenn Antonio Brown nach wie vor ausfällt. Indianapolis' Front ist stark, sie könnten Brady auch ohne Blitzing unter Druck setzen, zumal mit Ali Marpet Tampa Bays vielleicht bester O-Liner wohl ausfällt. Doch: Kann die Secondary der Colts die Waffen der Bucs in Schach halten?

Houston Texans (2-8) - New York Jets (2-8) (So., 19.00 Uhr)

  • Vier Siege in 20 Spielen. Sowohl die Texans als auch die Jets konnten in dieser Spielzeit nur wenige Erfolgserlebnisse feiern, das Duell in Houston scheint eher ein Kampf um einen höheren Pick im Draft zu sein. Wollen die beiden Teams angesichts dieser Ausgangslage überhaupt gewinnen? Klar ist: Die Jets wollen sicher, dass Zach Wilson bei seiner Rückkehr gut spielt. Die Offense sah ohne den zweiten Pick des letzten Drafts eher besser als mit ihm aus. Nimmt Wilson nun häufiger auch kürzere Pässe ohne das Big Play erzwingen zu wollen? Und: Kann er den zuletzt so starken Elijah Moore ebenfalls in die Offense einbinden?
  • Die Texans wiederum sahen mit Tyrod Taylor als Quarterback in dieser Saison oft durchaus gut aus, gegen die Jets wird er sich weiter für Aufgaben in der Zukunft empfehlen können. Die Secondary der Jets ist nicht gut, hier könnte Taylor im Passspiel Erfolg haben, vor allem über Brandin Cooks.

New York Giants (3-7) - Philadelphia Eagles (5-6) (So., 19.00 Uhr)

  • Jason Garrett ist weg, Freddie Kitchens übernimmt als Play-Caller in der Offense. Wie viel sieht man gegen die Eagles schon von der neuen Handschrift? Mit Saquon Barkley, Kenny Golladay und mit Abstrichen auch Darius Slayton verfügt New York offensiv über Waffen, auch wenn Kadarius Toney und Sterling Shepard wohl weiter fehlen. Die Offensive Line der G-Men bleibt jedoch ein Problem. Die Eagles wollen Spiele mit ihrem Four-Men-Rush kontrollieren, gegen die Giants könnte das Fletcher Cox und Co. gelingen.
  • Auf der Gegenseite steht ein Run-Game, das zuletzt alles und jeden überrennen konnte. Dass Jalen Hurts und Co. auch gegen die Giants viel laufen werden, scheint sicher, auch wenn Jordan Howard verletzungsbedingt ausfällt. Die Giants verfügen defensiv über eine gute Front, doch ist sie auch gut genug, um Phillys Laufspiel aufzuhalten? Die Offense der Eagles ist in der NFL aktuell durchaus einzigartig.

Miami Dolphins (4-7) - Carolina Panthers (5-6) (So., 19.00 Uhr LIVE AUF DAZN)

  • Drei Siege in Serie, die Dolphins haben nach ihrem enttäuschenden Saisonstart eine kleine Siegesserie hingelegt. Mit einem Sieg über die Panthers könnte Miami tatsächlich nochmal ein wenig in Richtung Playoffs schielen. Die Defense präsentierte sich in den letzten Wochen gut, gegen Cam Newton dürfte diese erneut stark auf den Blitz setzen. In der Offense ist die O-Line allerdings eine große Schwachstelle. Gegen den starken Pass-Rush der Panthers wird Tua Tagovialoa den Ball schnell loswerden müssen.
  • Auf Seiten der Panthers spielt Newton allerdings ebenfalls hinter einer wackligen Line. Findet Carolina bessere Antworten auf die Pressure-Pakete der Dolphins, als es beispielsweise den Ravens gelungen war? Mit Christian McCaffrey und D.J. Moore verfügen die Gäste auf jeden Fall über Waffen, um den Blitz im Kurzpassspiel bestrafen zu können.

New England Patriots (7-4) - Tennessee Titans (8-3) (So., 19.00 Uhr)

  • Fünf Siege in Serie, in der Vorwoche ein Shutout gegen die Falcons - die Patriots gehen in bestechender Form in das Wochenende, sie sind aktuell das vielleicht beste Team in der AFC und bei den Buchmachern sogar klarer Favorit gegen die Titans, immerhin Erster in der Conference. Mac Jones bewegt den Ball offensiv sehr gut und macht mittlerweile deutlich mehr, als nur zu verwalten. Tennessee will darauf mit seiner Front antworten. Diese spielt stark und könnte selbst die immer besser auftretende Offensive Line der Patriots vor Probleme stellen.
  • Die Titans gehen allerdings mit riesigen Verletzungssorgen in das AFC-Topspiel. Nach Derrick Henry und Julio Jones fällt gegen die Patriots nun auch noch A.J. Brown aus, es fehlen die offensiven Playmaker. Angesichts dieser Personallage dürfte New England versuchen, Tannehill unter Druck zu setzen. Macht er dann erneut so viele Fehler wie in der letzten Woche? Die Patriots sind im Run-Game theoretisch verwundbar, zuletzt konnten die Titans in diesem Bereich aber kaum überzeugen.

Cincinnati Bengals (6-4) - Pittsburgh Steelers (5-4-1) (So., 19.00 Uhr)

  • Wichtiges Duell in der AFC North. Das Aufeinandertreffen zwischen den Bengals und Steelers könnte im Playoff-Rennen noch entscheidend werden, mit einem zweiten Sieg im zweiten direkten Duell würde Cincy Pittsburgh ordentlich auf Distanz halten. Die Steelers bekommen wohl mehrere wichtige Verteidiger zurück, vor allem T.J. Watts Rückkehr sollte helfen. Pittsburghs Front Four sollte Joe Burrow in der Pocket unter Druck setzen können, er wird den Ball schnell loswerden müssen. Die Secondary der Gäste ist allerdings verwundbar. Hier könnte Ja'Marr Chase für Big Plays sorgen, Burrow muss allerdings aufpassen, dass er den Ball nicht zu sehr zu seinem besten Receiver forciert.
  • Die Offense der Steelers präsentierte sich in der letzten Woche gut. Können sie das in Cincinnati wiederholen? Die Defense der Bengals ist aktuell eine Wildcard. Gegen die Raiders sah die Unit gut aus, zuvor wurde man aber zweimal böse überrollt. Der Pass-Rush der Bengals ist gut, Ben Roethlisberger wird den Ball aber ohnehin schnell los. Es könnte ein ähnliches Bild wie auf der Gegenseite geben: Die Receiver sind im direkten Duell mit den Cornerbacks wohl im Vorteil.

Jacksonville Jaguars (2-8) - Atlanta Falcons (4-6) (So., 19.00 Uhr)

  • Ein Must-Win-Game für die Falcons, sofern sie im Playoff-Rennen in der NFC ein Faktor bleiben wollen. Atlanta hofft auf die Rückkehr von Cordarrelle Patterson, der sich zu einer echten Matchup-Waffe entwickelt hat. Die Offensive Line wurde in der Vorwoche von den Patriots dominiert, auch gegen die Jaguars könnte die Unit wackeln. Bekommt Matt Ryan in der Pocket Zeit, sind die Gastgeber definitiv verwundbar.
  • Jacksonville gehen offensiv derweil die Playmaker aus. Urban Meyer deutete an, dass Laviska Shenault nun Snaps im Backfield sehen könnte - ähnlich wie Patterson auf der Gegenseite. Das Run-Game der Jaguars ist nicht schlecht, doch reicht das, um das Spiel gegen die Falcons enghalten zu können?

Denver Broncos (5-5) - Los Angeles Chargers (6-4) (So., 22.05 Uhr)

  • Vic Fangio trifft auf Brandon Staley, der Meister gegen den Schüler also. Wer setzt sich durch? Fangio wird, wie es der Grundsatz seiner Defense ist, die tiefen Pässe der Chargers wegnehmen wollen, Justin Herbert agiert in dieser Saison aber ohnehin viel im Kurzpassspiel. In der letzten Woche zerlegte der junge Quarterback die Defense der Steelers, die Broncos-Verteidigung dürfte allerdings eine härtere Prüfung werden.
  • Auf der Gegenseite dürften die Broncos offensiv stark aufs Run-Game setzen. Die Laufverteidigung der Chargers ist die vielleicht die schwächste der Liga, hier dürften sich Räume für Melvin Gordon und Javonte Williams ergeben. Denver kommt aus seiner Bye Week und konnte sich dementsprechend lange auf das Matchup mit den Chargers vorbereiten.

San Francisco 49ers (5-5) - Minnesota Vikings (5-5) (So., 22.25 Uhr)

  • Es könnte das entscheidende Spiel im Kampf um die NFC-Playoffs werden. Aktuell belegen die Niners und Vikings in der NFC die Plätze sechs und sieben, die Eagles, Panthers und Saints lauern allerdings direkt dahinter. Mit einem Sieg im direkten Duell könnte sich der Sieger also ein Stück weit absetzen.
  • Die Niners zeigten sich offensiv zuletzt wieder richtig gut in Form, die Rückkehr von George Kittle eröffnet Kyle Shanahan neue Möglichkeiten. Die Run-Defense der Vikings ist in dieser Spielzeit eine echte Schwäche, hier dürfte San Francisco, das wohl Elijah Mitchell nach einwöchiger Pause zurückbekommt, ansetzen. Auf der Gegenseite ist die Secondary der 49ers derweil anfällig. Hier könnten Kirk Cousins, Justin Jefferson und Adam Thielen das nächste richtig gute Spiel machen.

Baltimore Ravens (7-3) - Cleveland Browns (6-5) (Mo., 2.20 Uhr LIVE AUF DAZN)

  • Das nächste Division-Duell in der AFC North! Die Ravens könnten sich mit einem Sieg über den direkten Konkurrenten Luft an der Spitze der Division verschaffen, die Browns mit einem Auswärtssieg derweil wieder an Platz eins heranrücken. Baltimore bekommt Lamar Jackson zurück, auch Marquise Brown wird in dieser Woche wohl wieder spielen können. Clevelands Defense war zuletzt nicht immer auf der Höhe, gegen die Ravens und ihre anfällige Offensive Line müssen mehr Spieler als nur Myles Garrett einen guten Tag erwischen.
  • In der Offense wird Baker Mayfield einmal mehr starten - und das obwohl er immer noch angeschlagen spielt. Zuletzt spielte Mayfield mehrfach schwach, gegen die blitzintensive Defense der Ravens könnte der Quarterback erneut Probleme bekommen. Es gibt allerdings Grund zur Hoffnung für die Gäste: Jack Conklin kehrt nach längerer Verletzungspause zurück und sollte die rechte Seite der Offensive Line sofort stabilisieren. Im Backfield soll zudem Kareem Hunt sein Comeback feiern.

Washington Football Team (4-6) - Seattle Seahawks (3-7) (Di., 2.15 Uhr LIVE AUF DAZN)

  • Zwei Siege in Serie und das gegen die Bucs und die Panthers - Washington hat endlich in die Saison gefunden. Taylor Heinicke spielte bei den Siegen zwei seiner besten Saisonspiele und wird gegen Seattle an diese Leistungen anknüpfen wollen. Hilfe könnte es dabei im Receiving Corps geben: Logan Thomas kehrt nach längerer Pause wohl zurück. Die Defense der Seahawks ist durchaus angreifbar.
  • Die Seahawks wiederum kämpfen darum, die winzig kleine Chance auf die Playoffs in ihrer bis dahin völlig enttäuschenden Saison am Leben zu erhalten. Seattle fehlt offensiv nach wie vor jede Grundlage, das Team scheint komplett von Big Plays von Russell Wilson auf D.K. Metcalf oder Tyler Lockett abhängig zu sein. Kann sich das gegen Washington bessern? Die Defense der Gastgeber spielte über weite Strecken der Saison schwach, präsentierte sich zuletzt aber etwas besser.

Detroit Lions (0-10-1) - Chicago Bears (4-7)

Ergebnis: 14:16 (7:0, 0:13, 7:0, 0:3) BOXSCORE

  • Die Lions bleiben ohne einen Sieg in der laufenden Saison. Im Heimspiel gegen die Bears hatte Detroit - mal wieder - bis zuletzt eine Chance, verlor aber einmal mehr. Die Niederlage gegen Chicago markierte die fünfte Pleite mit einem oder weniger Touchdowns Unterschied in dieser Saison, das bittere Unentschieden gegen die Steelers kommt noch obendrauf.
  • An Thanksgiving führten die Lions sogar bis zur letzten Sekunde, bei ihrem letzten Drive des Spiels marschierten die Bears, angeführt von Quarterback Andy Dalton, allerdings bis in die gegnerische Red Zone. Dort konnte Chicago die Zeit bis zur letzten Sekunde herunterlaufen lassen - auch weil die Lions durch Missverständnisse in ihrer Defense wichtige Timeouts verbraten mussten. Mit einer Sekunde auf der Uhr traf Cairo Santos aus 28 Yards das Field Goal zum Sieg für die Bears.
  • Dalton, der den angeschlagenen Justin Fields als Starter vertrat, zeigte eine ordentliche Leistung. Der nominelle Backup passte für 317 Yards und gute 8,1 Yards pro Passversuch. Mehrfach fand er Darnell Mooney, der auf 123 Yards kam, bei tiefen Routes. Könnte Dalton Fields somit wieder verdrängen? Matt Nagy wollte sich in dieser Frage zuletzt nicht festlegen.
  • A propos Nagy: Vor dem Spiel hatte es Berichte gegeben, dass das Thanksgiving-Spiel bei den Lions Nagys letzter Auftritt als Head Coach der Bears sein würde. Ob diese Meldungen der Wahrheit entsprachen, werden nun die nächsten Tage zeigen. Chicago gewann zwar in Detroit, allerdings auch alles andere als glanzvoll. Nagy sitzt auf einem glühend heißen Stuhl, so viel ist klar.
  • Auf Seiten der Lions kehrte Jared Goff nach einwöchiger Auszeit als Starting Quarterback zurück und spielte solide, allerdings auch sehr konservativ. Goff brachte herausragende 21 seiner 25 Pässe zum Mitspieler, warf jedoch bis auf zwei, drei Ausnahmen auch überhaupt nicht tief. Dennoch: Diese Leistung hätte mit etwas mehr Glück durchaus für einen Sieg reichen können.
  • Mit zahlreichen Strafen machten sich die Lions das Leben offensiv allerdings selbst schwer. Mehrfach sahen sich die Gastgeber unglaublich langen Downs gegenüber, die eine Conversion nahezu unmöglich machten. Holdings und False Starts brachten die Offense immer wieder aus dem Rhythmus, Detroit beendete das Spiel mit zehn Penalties.

Dallas Cowboys (7-4) - Las Vegas Raiders (6-5)

Ergebnis: 33:36 (6:14, 7:3, 6:10, 14:6, 0:3) BOXSCORE

  • Overtime-Drama in Arlington! Erst ein Field Goal in der Verlängerung bescherte den Raiders den prestigeträchtigen Auswärtssieg. Nach einem Three-and-Out der Gastgeber zu Beginn der Overtime marschierte Las Vegas tief in die Hälfte der Cowboys - vor allem dank einer Pass-Interference-Strafe gegen Anthony Brown. Aus 29 Yards verwandelte Daniel Carlson schließlich den spielentscheidenden Kick.
  • Zum Ende der regulären Spielzeit hatten sich die Cowboys eigentlich stark zurück ins Spiel gekämpft. Dak Prescott warf zwei spektakuläre Pässe auf Michael Gallup an der linken Seitenlinie, in der letzten Minute fand der Quarterback schließlich Tight End Dalton Schultz in der gegnerischen Endzone. Schultz fing kurz darauf auch die Two-Point-Conversion. Damit glich Dallas zum 33:33 aus und rettete sich noch in die Overtime.
  • Das Spiel wurde geprägt von jeder Menge Strafen - auf beiden Seiten. Die Raiders bekamen 14 Penalties für 110 Yards gegen sich gepfiffen, die Cowboys traf es noch härter: Dallas kassierte 14 Strafen für 166 Yards. Brown war für besonders viele Flaggen verantwortlich, der Cornerback kassierte ganze vier Pass-Interference-Penalties.
  • Nach einigen durchwachsenen Auftritten zeigte Dak Prescott bei mehreren Highlight-Würfen, welche Klasse in ihm steckt - selbst in Abwesenheit seiner beiden besten Receiver, Amari Cooper und CeeDee Lamb. Prescott kam auf 375 Passing Yards und 2 Touchdowns - und das ohne Turnover. Bei Third-and-Four in der Overtime verfehlte Prescott allerdings Receiver Noah Brown - ein Wurf, den er im Nachhinein sicher gerne zurückhätte.
  • Derek Carr stand seinem Gegenüber in Nichts nach. Auch Carr knackte die 300-Yards-Marke problemlos und blieb ohne Turnover, hatte bei einem Fumble allerdings auch etwas Glück. Darren Waller fiel früh verletzt aus, in seiner Abwesenheit kam Hunter Renfrow auf 8 Catches für 134 Yards.
  • Auf Seiten der Cowboys zeigte Micah Parsons seine nächste richtig starke Leistung als Pass-Rusher. Der Rookie, der eigentlich als Off-Ball-Linebacker gedraftet worden war, setzte Carr immer wieder unter Druck und schien mit einem Sack gegen Carr sogar den Raiders-Drive in der Overtime zu beenden. Die Strafe von Brown bescherte den Raiders bei Third-and-18 aber dennoch ein First Down.

New Orleans Saints (5-6) - Buffalo Bills (7-4)

Ergebnis: 6:31 (0:7, 0:3, 0:14, 6:7) BOXSCORE

  • Die Bills sind zurück - zumindest in dieser Thanksgiving-Nacht. Gegen die Saints ließen die Gäste vom Kickoff an keinen Zweifel daran aufkommen, welches der beiden Teams das bessere ist. Vor allem defensiv präsentierten sich die Bills herausragend.
  • Buffalos Front, in der Defensive Coordinator Leslie Frazier auch gegen die Saints ordentlich durchwechselte, konnte gegen die angeschlagene Offensive Line der Saints gehörig Druck auf Quarterback Trevor Siemian ausüben. Anders als in der Vorwoche gegen die Colts hielt auch die Run-Defense: Buffalo ließ weniger als 2 Yards pro Carry zu.
  • Dabei profitierten die Gäste aber natürlich auch von den Verletzungsproblemen auf Seiten der Saints. Ohne Alvin Kamara und Mark Ingram musste New Orleans offensiv vor allem auf Tony Jones Jr. setzen, der Running Back fand aber nie wirklich ins Spiel. Jones Jr. erhielt zwar 16 Carries, damit erreichte er allerdings gerade mal 27 Yards Raumgewinn.
  • Gegen die vielleicht beste Pass-Defense der Liga offenbarte Siemian wie schon im letzten Spiel gegen die Eagles seine Limitierungen. Siemian konnte den Ball im Passspiel offensiv kaum bewegen. Obwohl Sean Payton sich sehr aggressiv zeigte und gleich mehrere Fourth Downs ausspielte - darunter auch ein Fake-Punt -, erzielten die Saints erst in der Garbage Time ihre ersten Punkte. Mit Siemian als Quarterback könnten die Playoffs ernsthaft in Gefahr geraten.
  • Auf der Gegenseite offenbarte Josh Allen Licht und Schatten. Allen verteilte den Ball zwar gut und nahm auch immer wieder bereitwillig kurze Pässe oder lief selbst für neue First Downs, allerdings unterliefen ihm auch zwei vermeidbare Fehler, die in Interceptions resultierten. So beendete der Bills-QB das Spiel mit 4 Touchdowns und 2 Picks. Gegen die harmlose Saints-Offense wurden seine Turnover allerdings nicht bestraft.
  • Eine Überraschung gab es im Backfield der Bills, wo Zack Moss fit auf der Bank bleiben musste und dafür Matt Breida deutlich mehr Spielanteile erhielt. Der Running Back kam auf 9 Carries und fing sogar einen Touchdown-Pass. Größte Red-Zone-Waffe der Gäste war allerdings einmal mehr Dawson Knox. Der Tight End kam auf 3 Catches für 32 Yards und 2 Touchdowns.

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