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Sport: Sebastian Vettel erklärt P17: "Hätten keinen Blumentopf gewonnen"

Formel 1: LIVE - Katar-GP: Hamilton souverän in Führung - Verstappen hält Schaden in Grenzen

  Formel 1: LIVE - Katar-GP: Hamilton souverän in Führung - Verstappen hält Schaden in Grenzen In der Formel 1 könnte es beim Großen Preis von Katar bereits eine Vorentscheidung im Titelkampf geben. Mit unserem Liveticker könnt Ihr Euch hier auf dem Laufenden halten. © Bereitgestellt von SPOX Formel 1, Katar Formel 1: Rennen beim GP von Katar - ZwischenstandRunde 35/571.Hamilton2.Verstappen3.Perez4.Alonso5.GaslyDieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert. Klicke hier für den Refresh der Seite. Mehr bei SPOX Noch ein Jahr bis zur WM: Die DFB-VorschauFormel 1: Rennen in Katar JETZT im LivetickerVettel auf Platz 13: Sebastian Vettel kämpft seinerseits nur um ein paar Punkte.

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Sebastian Vettel im Aston Martin AMR21 in Dschidda 2021: In Q1 war Endstation © Motorsport Images Sebastian Vettel im Aston Martin AMR21 in Dschidda 2021: In Q1 war Endstation

"Es ist einfach zu erklären", sagt Sebastian Vettel nach P17 im Formel-1-Qualifying in Saudi-Arabien. "Wir waren zu langsam." Und das trifft auf beide Fahrzeuge von Aston Martin zu: Neben Vettel schied im ersten Qualifying-Segment auch dessen Teamkollege Lance Stroll aus, weil der Speed des AMR21 über eine schnelle Runde auf dem Jeddah Street Circuit nicht gut genug war.

Für Vettel kam das einerseits überraschend. Als ihn das Team per Funk über das Q1-Aus in Kenntnis setzte, reagierte er ungläubig. Andererseits sagt er: "Wenn man ehrlich ist, hatte es sich schon abgezeichnet am Freitag." Denn Aston Martin ist in den bisherigen Trainings praktisch nur hinterhergefahren.

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Am fahrerischen Einsatz jedenfalls hat es nicht gelegen, versichert Teamchef Otmar Szafnauer: "Sebastian und Lance haben ihr Bestes gegeben." Vielmehr seien die äußeren Umstände schuld am schwachen Abschneiden des Rennstalls, der erstmals in der Formel-1-Saison 2021 beide Autos schon in Q1 verloren hat.

Aston-Martin-Theorie: Dschidda passt dem Auto nicht

"Vielleicht ist es eine Strecke, die nicht zu uns passt", sagt Vettel. "Unser Auto ist wohl nicht gemacht für diese Strecke. Zu viele lange Geraden, auf denen wir Zeit verlieren. Wir haben hier mehr Probleme als andere." Und konkret große Schwierigkeiten, das "richtige Einsatzfenster" für die Pirelli-Reifen zu finden, so Vettel weiter.

"Im Endeffekt hätten wir heute keinen Blumentopf gewinnen können. Wir waren einfach nicht schnell genug, obwohl die Runde eigentlich ziemlich gut war", meint der viermalige Formel-1-Weltmeister. Deshalb sei er im ersten Moment auch überrascht gewesen, dass es nicht für Q2 gereicht habe.

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"Ich hatte gedacht, die Runde war ordentlich und vielleicht gut genug, um weiterzukommen. War aber nicht der Fall", sagt Vettel. Erschwerend hinzugekommen sei dann noch viel Straßenverkehr. Ohne im Weg stehende Fahrzeuge hätte es "vielleicht gerade so gereicht" für Q2, "aber dann wäre wahrscheinlich auch Schluss gewesen".

Ein "Albtraum" auf dem "Parkplatz"

Vettel bezeichnet die letzten Augenblicke im Q1-Qualifying als "chaotisch" und als einen "Albtraum". Er habe "viel Verkehr aus der letzten Ecke" gehabt. "Und dann noch mehr Verkehr auf meiner Runde. Das hat nicht geholfen."

Stroll hat Ähnliches erlebt und meint: "Verkehr hat mein Qualifying ruiniert. Es ging zu wie auf einem Parkplatz. Ich konnte nichts machen. Das kam uns teuer zu stehen. Sonst hätte es ausgereicht für das Weiterkommen."

Laut Vettel sind die Alpine-Fahrer Fernando Alonso und Esteban Ocon vorrangig für das "Schlamassel" verantwortlich, "indem sie nicht in der Schlange geblieben sind", so sagt er. "Jeder kriegt Panik und überholt. Das ändert sich nie, solange jeder denkt, er hat Vorfahrt. Da können wir [in der Fahrerbesprechung] so oft drüber reden. Wenn es dann alle wieder anders machen, bringt es nichts."

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 Brundle ausschließt Vettel aus seiner Elite-Fahrerliste Martin Brundle glaubt, dass Sebastian Vettel nicht mehr zwischen den fünf besten Treibern der Formel 1 ist, der glaubt, dass seine beste Zeit hinter ihm ist. © PA Images Sebastian Vettel Gespräche mit Martin Brundle Planetf1 Vettel hat seit 2018 einen ziemlich schnellen Rückgang des Vermögens erlebt, als er in der Weltmeisterschaft mit fünf Rennsiegen für Ferrari absolvierte.

Vettel: Aufholen im Rennen wird schwierig

Aston Martin sei aber so oder so "zu langsam" gewesen, meint Vettel: "Wenn du dich auf P17 qualifizierst, wenn mehr oder weniger alles geklappt hat, dann gibt es meist einen Grund. Ich hoffe einfach, im Renntrimm sind wir besser unterwegs. Normalerweise ist das der Fall." (Den Grand Prix in Saudi-Arabien am Sonntag im kostenlosen Formel-1-Liveticker verfolgen!)

Außerdem sei in Dschidda mit einem turbulenten Grand Prix zu rechnen. "Entweder es passiert gar nichts oder es passiert sehr viel", sagt Vettel. "Und wenn sehr viel passiert, dann hoffe ich, dass wir profitieren können."

Ansonsten seien die Aussichten seines Teams nicht berauschend. Überholen sei in Dschidda zwar "möglich", meint Vettel, aber "es dürfte sehr schwierig werden". Der Jeddah Street Circuit sei "nicht die einfachste Strecke für Überholmanöver". Und: "Du musst wohl eine Sekunde schneller sein [als der Vordermann]." Einen solchen Speed hatte Aston Martin zumindest bisher nicht in Dschidda.

Diese Eigenschaft schätzt Vettel besonders an Schumacher .
Sebastian Vettel ist voll des Lobes über Mick Schumacher nach dessen Debüt-Saison in der Formel 1. Vor allem der Arbeitseifer seines Landsmannes begeistert ihn. © Bereitgestellt von sport1.de Diese Eigenschaft schätzt Vettel besonders an Schumacher Es war eine schwierige erste Saison in der Formel 1 für Mick Schumacher.Im unterlegenen Haas war er von Vornherein chancenlos, wenn es auf den Rennstrecken dieser Welt um die Top-Plätze ging.Das schmälert aber nicht die individuelle Leistung des 22-Jährigen. Das findet auch Landsmann Sebastian Vettel.

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