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Sport: George Russell nach Dschidda-Quali ratlos: "Formel 1 manchmal verwirrend"

Countdown in Dschidda: Neuer Formel-1-Kurs kurz vor der Fertigstellung

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Williams-Pilot George Russell versteht nach dem Qualifying die Formel-1-Welt nicht mehr: Gleich mehrere Fragen treiben ihn um

Das Qualifying in Dschidda bringt George Russell ins Grübeln © Motorsport Images Das Qualifying in Dschidda bringt George Russell ins Grübeln

George Russell ist in der Formel 1 bekannt als "Mr. Saturday". Beim Qualifying zum Saudi-Arabien-GP in Dschidda zog der Williams-Fahrer zwar einmal mehr in Q2 ein, doch dort konnte er dann kein Highlight mehr setzen.

Russell musste sich mit dem 14. Platz begnügen und ließ lediglich Carlos Sainz hinter sich. Bitter nur: Dem Ferrari-Fahrer misslang im zweiten Abschnitt jede seiner fliegenden Runden. Russell meinte danach: "Die Formel 1 ist manchmal ein bisschen verwirrend."

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Wie ist das zu verstehen? "Um ehrlich zu sein, hat es sich wie eine gute Runde angefühlt. Das Auto fühlte sich gut an, aber die Pace war einfach nicht da", wundert sich der Brite. "Wären wir P14 und ein Zehntel von Q3 entfernt, würde ich sagen: 'Okay, ja, so läuft es manchmal', aber wir sind drei oder vier Zehntel von der Pace entfernt."

George Russell: Welche Rolle spielen die Reifen?

Tatsächlich fehlten Russell in der Endabrechnung 0,438 Sekunden auf den Zehntplatzierten im zweiten Qualifying-Abschnitt, Alfa-Romeo-Pilot Antonio Giovinazzi. Russell vermutet das ungewöhnliche Aufwärmverhalten der Pirelli-Reifen als Ursache.

"Wir haben gesehen, dass es nicht viele Leute geschafft haben, ihre erste gezeitete Runde zu optimieren. Oft haben sich die Fahrer auf ihrer zweiten oder dritten Runde noch verbessert. Es ist einfach so viel Zeit nötig, um die Reifen in ein gutes Fenster zu bekommen, deshalb weiß ich es nicht genau", rätselt der Williams-Pilot.

Russell musste sich im Qualifying sogar ein wenig nach hinten orientieren. Das Haas-Team lag in Saudi-Arabien dichter am Mittelfeld, als gewohnt. Und das, obwohl die Vorzeichen für das US-amerikanische Team ungünstiger sind.

Denn, so Russell: "Ich denke, es ist schwierig für Haas mit zwei Rookies. Ich weiß, wie es mir als Rookie erging, was das technische Verständnis angeht. Zwei Rookies zu haben ist immer schwierig. Ich bin sicher, dass Mick Schumacher mit zunehmender Erfahrung verstanden hat, wie man mehr aus dem Auto herausholen kann und wie man das Auto schneller macht."

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