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Sport: "Es kommen Chancen": Gasly schließt Red-Bull-Abschied nicht aus

Honda: Verstappen-Titel der Lohn für das Vertrauen ins Motorenprogramm

  Honda: Verstappen-Titel der Lohn für das Vertrauen ins Motorenprogramm Max Verstappen hat mit Red Bull und Honda die Formel-1-Weltmeisterschaft gewonnen - War das der Lohn für das Vertrauen ins Programm der Japaner?Honda ist im Jahr 2015 mit McLaren als Motorenlieferant in den Sport zurückgekehrt, hatte zu Beginn aber mit Leistungs- und Haltbarkeitsdefiziten zu kämpfen. Außerdem mussten die Japaner ihren Motor in das enge McLaren-Chassis einbauen, was keine einfache Aufgabe war. Der Schuss ging nach hinten los, denn es hagelte von allen Seiten Kritik.

Pierre Gasly stand für AlphaTauri 2021 in Baku auf dem Podium © Motorsport Images Pierre Gasly stand für AlphaTauri 2021 in Baku auf dem Podium

Pierre Gaslys Formel-1-Karriere war bislang eine ziemliche Achterbahn. Ende der Saison 2017 wurde er zu Toro Rosso in die Formel 1 geholt, 2019 folgte der Aufstieg zu Red Bull - nur um nach zwölf Rennen wieder zurück zum heutigen AlphaTauri-Team geschickt zu werden. Dort feierte er 2020 in Monza sensationell seinen ersten Sieg.

Doch obwohl der Franzose seit seiner Rückkehr nach Faenza dort ein Garant für gute Ergebnisse ist, trauen ihm nicht alle Beobachter zu, noch einmal den Sprung zu Red Bull zu schaffen. "Mein Verlangen, mein Wille, um Weltmeisterschaften zu kämpfen, ist sehr stark", stellt er selbst im Gespräch mit 'auto motor und sport' klar.

Red Bull Racing ist Horner's 'Life', sagt Perez

 Red Bull Racing ist Horner's 'Life', sagt Perez Sergio Perez in seinem ersten Jahr mit dem Team, er hat bemerkt, dass der Red Bull Racing Christian Horner's "Life" ist. © PA Images Christian Horner auf der Roten Bull Grubenwand. Abu Dhabi Dezember 2021 Horner war der -Team-Principal Red Bull's -Team.

"Ich bin in der Formel 1, um an der Spitze zu kämpfen", sagt Gasly, dem bewusst ist, dass das mit AlphaTauri nicht funktionieren wird. "Red Bull wird immer vor uns sein", weiß er. Will er also irgendwann Weltmeister werden, muss er seinen aktuellen Rennstall verlassen - und Red Bull im Zweifel komplett hinter sich lassen.

Gasly "enttäuscht" über Entscheidung für Perez

"Bei vielen Fahrern laufen die Verträge 2023 aus. Da werden sich Möglichkeiten auftun", erklärt Gasly und erinnert: "In der Formel 1 geht alles sehr schnell. Ich mache mir nicht allzu viele Sorgen. Es kommen Chancen." Es ist kein Geheimnis, dass Gasly enttäuscht ist, dass Sergio Perez bei Red Bull 2022 erneut den Vorzug erhalten hat.

"Ich werde nicht lügen. Es ist schwer, eine solche Saison abzuliefern. Und wenn ich mich dann mit denen vergleiche, die die Möglichkeit auf einen Red-Bull-Sitz bekommen haben, dann enttäuscht das. Auf Basis der Zahlen und Ergebnisse habe ich eine bessere Performance abgeliefert als jeder andere in diesem Team", so Gasly.

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 TOST: Gately nahm in der 2021-Saison © PA-Bilder Pierre-Gubly-Wellen an den Fans. Spielberg 2021 ist eine der beliebtesten Treiber des Formel-1-Netzes und hat sich in seiner Rolle als Teamleiter des Red Bull Schwester-Teams von seiner Demoten von dem Senior Outfit in Midway durch die Kampagne 2019 übertreffen.

110 WM-Punkte holte der Franzose in der abgelaufenen Saison. Damit war er der erste Toro-Rosso- beziehungsweise AlphaTauri-Pilot in der Geschichte, der in einem Jahr die 100-Punkte-Marke knackte. "Am Ende des Tages erhalte ich dafür aber nicht die Anerkennung und Belohnung. Das ist schwer zu schlucken", gesteht er.

Red-Bull-Abschied womöglich schon 2023?

"Das enttäuscht mich natürlich. Ich weiß, was ich in diesem Sport erreichen will. Ich will an der Spitze kämpfen. Das hat sich nicht geändert", betont Gasly, dessen Red-Bull-Vertrag noch bis Ende 2023 läuft. Er erklärt daher: "Im Moment ist der Plan für ein Cockpit 2024. Das werden wir sehen. [...] Ich weiß nicht, was Red Bull mit mir vorhat."

"Ob sie weitermachen wollen oder mich vorher freigeben. Darüber sprechen wir später", so Gasly, der andeutet, auch für einen Teamwechsel offen zu sein - möglicherweise sogar schon 2023. "Wir werden sehen, wann es der richtige Zeitpunkt ist. Momentan konzentriere ich mich auf jedes Rennwochenende, auf meine Performance", so Gasly.

"Ich gebe mein Bestes. Das Beste, was ich machen kann, ist, Ergebnisse wie in Mexiko zu wiederholen. Fünfter in der Qualifikation zu werden - hinter den Mercedes und Red Bull in einem Mittelfeldauto. Mit einem schnelleren Auto würde ich sicher besser abschneiden. Das ist das Einzige, was zählt", sagt Gasly selbstbewusst.

Es bleibt abzuwarten, ob er in der Formel 1 noch einmal die Möglichkeit bekommen wird, das auch zu beweisen.

Perez: Herausforderung eines F1-Teamwechsels wird "unterschätzt" .
Red-Bull-Pilot Sergio Perez weiß aus erster Hand, wie schwierig ein Teamwechsel sein kann, und betont: "Man unterschätzt diese Dinge, selbst als Fahrer""Ja, natürlich unterschätzt man diese Dinge, selbst als Fahrer - bis man sie erlebt hat", sagt Perez, der den Wechsel von Racing Point zu Red Bull vollzog. Neben ihm begannen auch Daniel Ricciardo (McLaren), Carlos Sainz (Ferrari) und Sebastian Vettel (Aston Martin) die Saison 2021 in einem neuen Team.

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