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Sport: Funktionäre kritisieren Corona-Maßnahmen

Gastronomie und Ärzte kritisieren Bund-Länder-Beschlüsse zu Corona

  Gastronomie und Ärzte kritisieren Bund-Länder-Beschlüsse zu Corona Die Beschlüsse von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie stoßen weiter auf Kritik. Die Regierungschefs und -chefinnen von Bund und Ländern wollen bereits am 24. Januar erneut über die Corona-Lage beraten. Der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen schloss weitere Verschärfungen nicht aus. "Die einheitliche 2G-Plus-Regel für die Gastronomie als Mindeststandard ist richtig", sagte er der "Rheinischen Post". "Sollte sich die Lage verschlimmern, müssen wir umgehend die 2G-Plus-Regel auf andere Bereiche ausweiten.

Funktionäre von Fußball-Bundesligisten haben die aktuellen Corona-Maßnahmen kritisiert und mehr Zuschauer in den Stadien gefordert.

Der Vize-Präsident des 1. FC Köln: Eckhard Sauren. © Henning Kaiser/dpa Der Vize-Präsident des 1. FC Köln: Eckhard Sauren.

Dass zum Teil nur 500 bis 750 Fans bei einem Spiel erlaubt sind, sei «völlig unverhältnismäßig gegenüber Sport und Kultur. 750 Zuschauer in einem 50.000er Stadion hat nichts mit sinnvollem Infektionsschutz zu tun», wird Eckhard Sauren, Vize-Präsident des 1. FC Köln, vom Nachrichtenportal «The Pioneer» zitiert.

Die Stadien seien keine Infektionsherde, betonte Sauren und mahnte: «Wir haben früh für 2G geworben und Akzeptanz gefördert und jetzt verlieren wir aufgrund dieser Symbolpolitik 1,7 Millionen Euro in jedem Spiel mit 750 Zuschauern.»

Kritik an Deutschland: Trotz 2500er-Inzidenz lockert Dänemark seine Corona-Maßnahmen

  Kritik an Deutschland: Trotz 2500er-Inzidenz lockert Dänemark seine Corona-Maßnahmen Im Interview erklärt der Soziologe Merlin Schaeffer, was die Dänen besser machen.Die Sieben-Tage-Inzidenz in Dänemark hat in diesen Tagen einen neuen Rekord erreicht. Nach offiziellen Angaben liegt sie bei rund 2500. Trotzdem sind die Menschen dort ziemlich entspannt. Keine Alarmstimmung, keine strengen Lockdowns, keine Demonstrationen – und ab Sonntag sogar Lockerungen. Die Regierung setzt beim Impfen auf Freiwilligkeit – mit Erfolg.


Video: Keine Quarantäne mehr für Geimpfte, Geboosterte oder Genesene in Niedersachsen (glomex)

Auch Thomas Hitzlsperger, der Vorstandsvorsitzende des VfB Stuttgart, äußerte sein Unverständnis. «Alle vorliegenden Daten zeigen, dass Fußballstadien unter 2G-Bedingungen und unter Beachtung der mit den zuständigen Behörden ausgearbeiteten Auflagen und Konzepten keine Infektionsherde sind», sagte der frühere Profi und Nationalspieler.

Die Corona-Verordnungen ignorierten die Fakten und stellten den organisierten Sport vor fast unlösbare Herausforderungen: finanziell, organisatorisch und emotional, meinte Hitzlsperger: «Unsere Fans fehlen uns. Das Geschäftsmodell Profifußball kann auf Dauer gerade für Traditionsvereine ohne Zuschauer nicht funktionieren.»

Die Zuschauerregeln sind in Deutschland uneinheitlich. Während beim Drittligisten in Magdeburg 15.000 Zuschauer ins Stadion kommen dürfen, sind in Mönchengladbach, Düsseldorf oder Köln nur 750 Fans erlaubt.

Handelsblatt-Umfrage: Wegen Corona-Impfpflicht: Kliniken klagen über Kündigungen .
In ersten Kliniken und Pflegeheimen kündigen ungeimpfte Mitarbeiter. Das verschärft die ohnehin angespannte Personallage. Wie eine mögliche allgemeine Impfpflicht in anderen Branchen gesehen wird. © dpa Kliniken und Pflegeeinrichtungen in Deutschland klagen über Kündigungen, die mit der Impfpflicht im Gesundheitswesen zusammenhängen. Die ersten Kündigungen hat die Klinikleitung schon auf dem Tisch.

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