Sport: Eine glatte 1: Die kicker-Elf des 4. Spieltags

Demut, Vorfreude, Anspannung: Werner blickt dem Debüt entgegen

  Demut, Vorfreude, Anspannung: Werner blickt dem Debüt entgegen Nach einjähriger Abstinenz geht es für Werder Bremen am Samstag in Wolfsburg wieder in der Bundesliga los. Neuland für Ole Werner. Der Werder-Trainer gibt einen kurzen Einblick, wie er sein Debüt angeht. © Getty Images 1. Spieltag, 1. Bundesligaspiel: Ole Werner sieht sich nicht im Blickpunkt bei Werders Rückkehr. Bremens Rückkehr geht in Wolfsburg über die BühneZunächst klärte Ole Werner die Personalien für die Partie beim VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr, LIVE! bei kicker).

In seiner Vita stehen bereits Klubs wie Galatasaray Istanbul oder der FC Liverpool. Die TSG Hoffenheim ist von deren Renommee noch weit entfernt. Und gerade deshalb der richtige Ort für Ozan Kabak.

Ozan Kabak fühlt sich bei der TSG Hoffenheim bereits sehr wohl. © IMAGO/Kirchner-Media Ozan Kabak fühlt sich bei der TSG Hoffenheim bereits sehr wohl.

Türkischer Nationalspieler über die "perfekte Wahl" Hoffenheim

Sein bisheriger Karriereweg war turbulent und durchaus auch schlagzeilenträchtig: Noch im Teenageralter unterschrieb Ozan Kabak seinen ersten Profivertrag bei Galatasaray, mit 18 Jahren feierte er sein Pflichtspieldebüt für Istanbul. Ebenfalls noch 18 Jahre jung war der Verteidiger, als ihn der VfB Stuttgart für elf Millionen Euro holte. Nach dem Abstieg der Schwaben ging es mit dann 19 Jahren nur ein halbes Jahr später für 15 Millionen Euro zum FC Schalke 04. Die Knappen liehen den schnell zum Topverdiener aufgestiegenen Hoffnungsträger zum FC Liverpool aus. Doch auch bei den Reds fasste er nicht Fuß, wiederum sechs Monate später wurde er an den FC Norwich verliehen.

Schmidt warnt: "Der HSV ist angefixt"

  Schmidt warnt: Für den 1. FC Heidenheim kommt es nach drei Siegen zum Saisonauftakt zur großen Nagelprobe beim Hamburger SV. © IMAGO/Eibner Heidenheims Chefcoach Frank Schmidt trifft seinen Ex-Stürmer Robert Glatzel wieder. Wiedersehen mit Ex-Stürmer GlatzelDas Team von Cheftrainer Frank Schmidt steht nach zwei Spielen in der Liga und dem Einzug in die 2. DFB-Pokalrunde (2:0 in Illertissen) mit weißer Weste und ohne Gegentor da. Nun geht es am Samstag zum Aufstiegstopfavoriten HSV (13 Uhr, LIVE! bei kicker). Negele fällt mit Bänderriss ausPersonell kann Schmidt fast aus dem Vollen schöpfen.

"Ich konnte mich nirgends richtig eingewöhnen", sagt Kabak im kicker (Montagausgabe) zu seinem Weg mit den vielen Stationen in jungen Jahren: "Da bist du immer der neue, der fremde Spieler. Aber es ist wichtig gerade für junge Spieler, anzukommen und sich den Respekt und das Vertrauen der Kollegen zu erarbeiten." Bislang aber blieb alles eher flüchtig. Im doppelten Wortsinn.

Kabak: "Deswegen ist Hoffenheim die perfekte Wahl für mich"

Deshalb sei sein Wechsel zur TSG Hoffenheim ganz bewusst erfolgt: "Ich denke, jetzt ist es an der Zeit, mich mal fest einzuleben und konstant bei einem Klub zu spielen", erläutert Kabak seine Beweggründe. "Deswegen ist Hoffenheim die perfekte Wahl für mich, weil es hier beste Voraussetzungen gibt, mich auf einem sehr guten Niveau in Ruhe noch weiterzuentwickeln."

Diese elf Spieler fielen in der Woche besonders auf

  Diese elf Spieler fielen in der Woche besonders auf Düsseldorf. Der 1. Spieltag der neuen Bundesliga-Saison ist rum und bot sogleich einige Highlights - und Lowlights. Die alternative Elf der Woche beschäftigt sich mit beidem. © Bernd Thissen Der 1. Spieltag der neuen Bundesliga-Saison ist rum und bot sogleich einige Highlights - und Lowlights. Die alternative Elf der Woch Im Regelfall besteht eine Elf der Woche in der Fußball-Bundesliga aus den besten Spielern des Wochenendes: Einem Torwart, der besonders gut gehalten hat und natürlich Stürmern, die gleich mehrere Tore erzielt haben.

Dabei war 1899 nicht der einzige Klub, der sich im Sommer um ihn bemühte. Alternative Angebote lagen ihm aus Spanien und Italien vor, auch aus der Türkei bekundeten Klubs Interesse. Doch statt des nächsten Abenteuers wählte Kabak eben den Kraichgau gewissermaßen als Basislager aus, von dem aus dereinst der nächste Angriff auf die höchsten Höhen des europäischen Fußballs unternommen werden soll.

Dazu will Kabak in Hoffenheim weiter an sich arbeiten und reifen. "Es sind kleine Schritte, die ich gehen will, um mein Level wieder weiter nach oben zu schrauben", so der Innenverteidiger, der sich besonders Fortschritte durch "Spielpraxis und Rhythmus" erhofft. "Vielleicht kann man am Ende der Saison schon sehen, dass ich ein Spieler bin, der sich wieder auf dem Weg nach oben befindet. Das ist das Ziel."

Um dann wieder interessant für Topklubs zu werden. Dann könnte die Rechnung für alle Beteiligten aufgehen - und der bis 2026 gebundene Kabak mit seinem angestrebten Aufstieg der TSG deutlich mehr einbringen als die Investition von maximal sechs Millionen Euro.

In der großen Story über Ozan Kabak in der kicker-Montagsausgabe oder im eMagazine lesen Sie zudem, warum der 22-Jährige Liverpools Virgil van Dijk bewundert, welche Ziele er sich mit Hoffenheim in dieser Saison vorgenommen hat, mit wem er sich vor wichtigen Entscheidungen berät und warum TSG-Coach André Breitenreiter davon überzeugt ist, dass Kabak seinen Weg gehen wird.

"Wir dachten, das war's": Bittencourt schrieb den Aufstieg ab .
Für Leonardo Bittencourt (29) und den SV Werder läuft es nach dem Aufstieg bisher sehr ordentlich. Gute Laune hatte der Mittelfeldmann deswegen im "kicker meets DAZN"-Podcast und blickte neben dem BVB-Spiel auch nochmal auf die Aufstiegssaison. © IMAGO/Moritz Müller Große Freude: Leonardo Bittencourt & Co. feierten ein Riesen-Comeback in Dortmund. Bremens Mittelfeldmann zu Gast bei "kicker meets DAZN"Einen viel besseren Termin hätte man für einen Podcast mit Leonardo Bittencourt kaum finden können.

Siehe auch