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Sport: Ginter gehört trotz DFB-Niederlage zu den Gewinnern

LIVE: Wie will Löw die Generalprobe angehen?

  LIVE: Wie will Löw die Generalprobe angehen? Das DFB-Team trifft auf Lettland - es ist die Generalprobe vor der EM. In der PK verrät Joachim Löw, wie er den Test angehen will. SPORT1 begleitet die PK im LIVETICKER. © Bereitgestellt von sport1.de LIVE: Wie will Löw die Generalprobe angehen? Gegen Dänemark gelang der deutschen Nationalmannschaft kein Sieg - nun steht die Generalprobe an.Am Montag trifft das DFB-Team auf Lettland. Es ist der letzte Test vor der Europameisterschaft. Doch wie will Joachim Löw die Partie angehen? (Deutschland gegen Lettland am Montag ab 20.

Mönchengladbach. Während Florian Neuhaus, Jonas Hofmann und Marcus Thuram beim Spiel zwischen Deutschland und Frankreich nur die Zuschauerrolle blieb, konnte Gladbachs Matthias Ginter überzeugen. Er dürfte unter Bundestrainer Joachim Löw auch im nächsten Spiel gesetzt sein.

An sieben Turnieren seit 2013 hat Nationalspieler Matthias Ginter teilgenommen – eine in Europa einmalige Serie. © Bereitgestellt von RP ONLINE An sieben Turnieren seit 2013 hat Nationalspieler Matthias Ginter teilgenommen – eine in Europa einmalige Serie.

Im Vorfeld des EM-Auftaktspiels der deutschen Nationalmannschaft wurde reichlich spekuliert: Die Dreierkette galt als die wahrscheinlichste Variante von Bundestrainer Joachim Löw. Dort hatte der Gladbacher Matthias Ginter neben Antonio Rüdiger und Eigentor-Verursacher Mats Hummels am Dienstagabend in der Münchener Allianz-Arena vor rund 13.000 Zuschauern seinen Platz – und den dürfte Ginter mit seiner guten Leistung auch erst mal verteidigt haben.

Ginter nach Trainingslager: «Vorwärts gekommen»

  Ginter nach Trainingslager: «Vorwärts gekommen» Abwehrspieler Matthias Ginter hält die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am Ende des EM-Trainingslagers in Seefeld für «gut vorbereitet» auf die Europameisterschaft. «Grundsätzlich kann man schon sagen, dass wir viel abgearbeitet haben, die Inhalte, die das Trainerteam vermitteln will», sagte der 27-Jährige von Borussia Mönchengladbach. Als zentrale Baustellen für die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw nannte Ginter eine kompaktere Defensive, eine bessere Chancenverwertung sowie das Verhalten bei Standards in Abwehr und Angriff. «Wir sind bei allen Dingen vorwärts gekommen», sagte der 39-malige Nationalspieler.

64 Ballkontakte kamen bis zu seiner Auswechslung nach 88 Minuten zusammen, zudem hatte der 27-Jährige keinen einzigen Zweikampf verloren. Mit mehreren guten Klärungsaktionen, wie in der 15. Spielminute, als er eine flache Hereingabe am Fünfer entschärfte und so schneller als Kylian Mbappé am Ball war oder bei einer ähnlichen Aktion vor der Halbzeit, löste er seinen Job souverän.

Glück hatten er und seine Mitspieler Joshua Kimmich und Ilkay Gündogan aber, als der Treffer von Kylian Mbappé nach 66 Minuten wegen Abseits aberkannt wurde. Zuvor hatte dieser die drei Deutschen alt aussehen lassen, denn Mbappé wurde im Strafraum mit großem Abstand umstellt – auch Ginter agierte hier zu zögerlich – und so blieben Mbappé genügend Raum und die Lücke, den Ball gekonnt ins lange Eck zu schlenzen.

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Insgesamt gehörte der Gladbacher gegen Frankreich aber sicherlich zu den Gewinnern. Dabei könnte sich Ginter, dessen Zukunft weiterhin unklar ist, in diesem Turnier noch in den Fokus interessierter Klubs spielen. Anfang Mai hatte Ginter im Interview mit unserer Redaktion gesagt: „Ich glaube schon, dass die Chancen nicht schlecht stehen, dass ich bleibe. Es passt wahnsinnig viel, ein paar Detailfragen stehen noch aus, aber die sind eher zweitrangig“, sagte Ginter, der seine Entscheidung erst nach der Europameisterschaft treffen wird, damals.

Auch Robin Gosens, neben Ginter ein weiterer EM-Debütant, konnte sich für den nächsten Startelf-Einsatz am Samstag gegen Portugal (18 Uhr) empfehlen. Wohl weiterhin erst mal zuschauen müssen die anderen beiden Borussen: Florian Neuhaus und Jonas Hofmann. Neuhaus saß gegen Frankreich 90 Minuten auf der Bank. Hofmann, der zuletzt angeschlagen war, gehörte nicht zum 23er-Kader des DFB-Teams.

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Marcus Thuram blieb bei Frankreich ebenfalls nur die Tribüne. Hofmann und Thuram dürften es auch weiterhin schwer haben, bei diesem Turnier auf Einsatzzeiten zu kommen. Während Deutschland es nach dem Spiel gegen Portugal am nächsten Mittwoch (21 Uhr) mit Ungarn zu tun bekommt, misst sich Frankreich erst mit Ungarn (Samstag, 15 Uhr) und dann zum Abschluss der Gruppenphase mit Portugal (Mittwoch, 21 Uhr).

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