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Sport: Windows 11: Wechsel des Standardbrowsers wird schwieriger

Windows 11: Microsoft erschwert Auswahl von Standard-Apps

  Windows 11: Microsoft erschwert Auswahl von Standard-Apps Bestimmte Anwendungen wie Browser lassen sich nicht mehr direkt zum Standard machen. Stattdessen müssen Nutzer alle unterstützten Dateitypen der App einzeln zuordnen. Kritik kommt unter anderem von Mozilla und Opera. Microsoft plant offenbar eine Änderung für Windows 11, die vor allem bei Browseranbietern auf wenig Gegenliebe stößt. Im Gegensatz zu Windows 10 wird es künftig nicht mehr möglich sein, eine Standardanwendung gezielt für Funktionen wie E-Mail, Musikplayer, Bildanzeige und Webbrowser zu hinterlegen. Stattdessen müssen nun für die jeweiligen Anwendungen alle unterstützten Dateitypen einzeln zugeordnet werden.

Mit dem nahenden Markstart von Windows 11 werden immer mehr Details über Microsofts neues Betriebssystem bekannt. Die sind nicht immer erfreulich, wie der vorliegende Fall zeigt.

„Nimm mich!“ Microsoft arbeitet hart daran, dass Nutzer:innen Edge auswählen. © Wachiwit / Shutterstock.com „Nimm mich!“ Microsoft arbeitet hart daran, dass Nutzer:innen Edge auswählen.

Menschen kann man anhand vieler Kriterien in Kategorien einteilen: danach, welche Musik sie mögen, welchen Fußballverein sie unterstützen, ob sie Hunde oder Katzen lieber mögen – und welchen Browser sie nutzen. Wer letztere Frage mit Chrome, Brave oder Vivaldi beantwortet, dem könnte Microsoft das Leben unter Windows 11 etwas schwerer machen.

Windows 11 startet am 5. Oktober

  Windows 11 startet am 5. Oktober Eine Woche vor dem Oktober-Patchday beginnt die Verteilung von Windows 11 an berechtigte Systeme mit Windows 10. Auch die ersten neuen PCs mit vorinstalliertem Windows 11 kommen dann in den Handel. Der Support für Android-Apps fehlt allerdings noch. Microsoft hat den Marktstart von Windows 11 angekündigt. Das neue Betriebssystem aus Redmond wird ab dem 5. Oktober an berechtigte PCs mit Windows 10 verteilt. Außerdem sollen an diesem Tag die ersten PCs in den Handel kommen, auf denen Windows 11 ab Werk vorinstalliert ist.

Default-Browser festlegen? Microsoft 11 macht Nutzer:innen das Leben schwer

Wie The Verge herausgefunden hat, hat Microsoft den Weg, auf dem Nutzer:innen ihren Standardbrowser festlegen, ziemlich kompliziert gestaltet. Wer zum ersten Mal einen Browser neu installiert und einen Link öffnen möchte, wird eigentlich in einem Popup gefragt, welcher Browser verwendet werden soll. So weit, so bekannt. Windows-11-Nutzer:innen, die hier allerdings keinen Haken bei „Always use this app“ setzen – weil sie es beispielsweise vergessen oder noch nicht sicher sind, was ihr Standardbrowser sein soll –, können diese Entscheidung später nur noch sehr schwer ändern beziehungsweise festlegen.

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  Windows 11: Vorabversion bringt Neues für Explorer, Store und Familien Die neue Vorabversion von Windows 11 bringt eine neue Funktion für Familien sowie überarbeitete Menüs und viel optischen Feinschliff. Außerdem wurde jede Menge „Housekeeping“ betrieben und zahllose Fehler beseitigt. Neues Familien-Widget Im Bereich der Widgets steht ein neues mit dem Namen „Family Safety“ zur Verfügung. Es zeigt beispielsweise den Standort von Familienmitgliedern an (sofern diese […]Im Bereich der Widgets steht ein neues mit dem Namen „Family Safety“ zur Verfügung. Es zeigt beispielsweise den Standort von Familienmitgliedern an (sofern diese ihn freigegeben haben) und liefert Infos zu letzten Aktivitäten und beispielsweise zur Bildschirmzeit von Kindern.

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Statt mit einem Klick festzulegen, dass Links beispielsweise in Chrome geöffnet werden sollen, müssen Nutzer:innen nämlich jeweils einzeln auswählen und festlegen, dass HTM-, HTML-, PDF-, SHTML-, PVG-, WEBP-, XHT-, XHTML-, FTP-, HTTP- und HTTPS-Dateien in Chrome geöffnet werden sollen. Ist in etwa vier Mal so nervig und kompliziert, wie es sich liest. Lediglich bei Firefox scheint der Prozess einfach und schnell zu funktionieren.

Die besten Photoshop-Alternativen für Windows, macOS und Linux

  Die besten Photoshop-Alternativen für Windows, macOS und Linux Adobe Photoshop gehört zur Standardausrüstung im Design- und Fotografiebereich. Doch nicht immer muss es der Branchenprimus sein. Diese Photoshop-Alternativen solltest du kennen. © Dxo AdoDxo Photolab: Professionelle RAW-Fotobearbeitung. Mit einem Abo-Modell vertrieb das US-Unternehmen Adobe lange Zeit die beliebte Bildbearbeitungs-Software Photoshop*. Alte Versionen laufen zum einmaligen Verkaufspreis wie gehabt auf dem lokalen Gerät, die neuen Versionen sind jedoch fester Bestandteil der Creative Cloud. Nur wer monatlich zahlt, kann sie grenzenlos einsetzen.

Kein Wunder also, dass sich die Konkurrenz wenig begeistert zeigt. Microsoft mache Anbietern alternativer Browser das Leben schon länger schwer, kommentiert etwa ein:e Mozilla-Sprecher:in. Jede neue Windows-Iteration mache es schwerer, Default-Einstellungen zu ändern. „Sie wissen genau, dass sie die Kund:innen nur dazu bringen, ihre eigenen Browser zu verwenden, wenn sie sie zwingen“, erklärte sie weiter.

Microsoft hat seine Browser-Power verloren

Gerade Browser dürften für Microsoft ein wunder Punkt sein. Der hauseigene Internet Explorer war nach dem Sieg über Netscape im sogenannten Browserkrieg lange Zeit Marktführer mit Anteilen von zeitweise mehr als 90 Prozent. Mit Aufkommen des Firefox und Googles Chrome sanken die Marktanteile des Internet Explorer jedoch kontinuierlich; am 15. Juni 2022 soll der Browser endgültig beerdigt werden.

Sein offizieller Nachfolger Edge wurde 2015 veröffentlicht. Es ist ihm jedoch nicht gelungen, nennenswerte Marktanteile zu erreichen. Stand Februar 2021 nutzten acht Prozent aller Desktop-Nutzer:innen weltweit Edge. Spitzenreiter war Chrome mit 66,5 Prozent. Vermutlich ist Microsoft auch deshalb stark daran gelegen, dass mehr Leute Edge nutzen – ob freiwillig oder nicht.

Windows 11: Microsoft legt Testern mit nicht unterstützter Hardware Wechsel zu Windows 10 nahe .
Eigentlich sollten Insider Windows 11 bis zum offiziellen Marktstart uneingeschränkt testen können. Die Drohung, keine Updates mehr an nicht berechtigte Systeme auszuliefern, setzt Microsoft offenbar noch nicht um. Microsoft drängt Teilnehmer des Windows Insider Program, die derzeit Windows 11 auf einem offiziell nicht unterstützten System testen, zum Downgrade auf Windows 10. Im Juni hatte das Unternehmen diesen Schritt bereits angekündigt, aber erklärt, dies erst ab dem Marktstart von Windows 11 umzusetzen – der Termin wurde inzwischen für den 5. Oktober festgelegt.

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