Sport: "Große Chance für uns": Warum Vettel so optimistisch ist

Vettel 'lässt kein stein unbelehrt', sagt Team Boss

 Vettel 'lässt kein stein unbelehrt', sagt Team Boss Aston Martin Team Boss Otmar Szafnauer ist beeindruckt von Sebastian Vettels Wert von ethic, sagt, dass Lance-Spaziergang auch daraus lernt. © PA Images Sebastian Vettel auf einem Tablet. Großbritannien Juli 2021 Vettel kam zu Beginn dieser Saison an Aston Martin, und während es ein felsiger Start war, hat sich der deutsche Fahrer langsam an seine neue Umgebung anpassen.

Sebastian Vettel liegt in der WM derzeit nur auf Rang zwölf. Doch die Weichen für die Zukunft über 2021 werden gerade gestellt. Um von der neuen Fabrik zu profitieren, muss Vettel länger bleiben.

© Bereitgestellt von sport1.de "Große Chance für uns": Warum Vettel so optimistisch ist

Die erste Halbzeit der Formel-1-Saison endete für Sebastian Vettel (36) mit einer Enttäuschung. Platz zwei in Ungarn wurde dem Aston Martin-Star wegen zu wenig Benzin im Tank aberkannt.

Mit der Bitte um Überprüfung der Disqualifikation scheiterte Aston Martin. Für Vettel bleibt es dabei: WM-Rang zwölf statt zehn. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Magazin enthüllt: Sebastian Vettel verbrannte in Ungarn absichtlich Sprit!

  Magazin enthüllt: Sebastian Vettel verbrannte in Ungarn absichtlich Sprit! Sebastian Vettel hatte in Ungarn sogar zu viel Benzin im Tank und verbrannte daher sogar absichtlich Sprit - Der Defekt im Auto wurde dabei zu spät bemerktErst jetzt wurde bekannt, dass Aston Martin Vettel während des Rennens angewiesen hatte, besonders viel Benzin zu verbrennen. Das berichtet 'auto motor und sport'. Erst zu spät bemerkte man, dass plötzlich zu viel Sprit im Auto fehlte - da war der Schaden aber bereits angerichtet.

Vettel: 2022 wird eine große Chance für uns

Doch der Deutsche hat seinen Fokus längst aufs nächste Jahr gelegt. Dann kommen ganz neue Autos nach ganz neuen Regeln. Seit jeher sind solche Technik-Revolutionen DIE Chance für Angriffe auf die Spitze.

Vettel weiß das aus eigener Erfahrung. 2009 fuhr er mit Red Bull plötzlich um Siege.

Entsprechend sagt er nun zur Gazzetta dello Sport: “2022 wird mit den Regeländerungen eine große Chance für uns, auch wenn ich erwarte, dass die großen Teams weiter eine wichtige Rolle spielen werden.” (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Aston-Martin-Teamchef zufrieden mit Vettel

Was Vettel indirekt damit aber auch andeutet: Er wird auch 2022 bei Aston Martin fahren.

Eine offizielle Bestätigung steht zwar noch aus, doch auch Teamchef Otmar Szafnauer betont gegenüber SPORT1: “Sebastian ist ein großartiger Fahrer und eine hervorragende Ergänzung für jedes Team. Wir freuen uns darauf, auch nächstes Jahr mit ihm zu arbeiten.” (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Sebastian Vettel rechtfertigt Abbruch: "Man sieht einfach nichts"

  Sebastian Vettel rechtfertigt Abbruch: Sebastian Vettel hat nach dem Abbruch des Formel-1-Rennens in Spa Mitleid mit den Fans, die Entscheidung sei aber die richtige gewesen"Während der Fahrerparade hat man schon Mitleid mit den Leuten da draußen gehabt. Dass sie da jetzt noch drei Stunden auf den Tribünen und Hängen gesessen haben, ist natürlich bitter", sagt Vettel: "Sie sind einen weiten Weg gelaufen, in fürchterlichen Bedingungen, um überhaupt zur Strecke zu kommen und saßen dann den ganzen Tag auf den Tribünen. Sie haben auf uns gewartet, damit wir unser Rennen beginnen.

Man könne “tausend Dinge” nennen, die Vettel mit zu Aston Martin gebracht habe. Beispielsweise eine andere Ergonomie des Lenkrads, Tipps für ein besseres Ansprechverhalten des Motors, detailgetreue Rekapitulation einer Runde.

Vettel würde von neuer Fabrik erst 2023 profitieren

Szafnauer: “Sebastian ist ein vierfacher Weltmeister. Sein Fachwissen ist für jedes Formel-1-Team von großem Wert, und unser Team bildet da keine Ausnahme. Unser oberstes Ziel ist es, Weltmeisterschaften zu gewinnen, und Sebastian hat die Erfahrung, Weltmeisterschaften zu gewinnen.”

Von einer neuen Fabrik würde Vettel indes erst 2023 profitieren. SPORT1 weiß: Entsprechende Verlängerungs-Optionen sind in seinem ursprünglichen Kontrakt verankert.

“Wir haben in letzter Zeit unsere Produktionskapazitäten erweitert und verbessert”, erklärt der Teamchef. “Der Bau eines Windkanals dauert allerdings mehr als zwei Jahre, unsere neue Fabrik wird in etwa eineinhalb Jahren in Betrieb gehen. In der Zwischenzeit werden wir die vorhandene Infrastruktur nutzen.”

Sebastian Vettel: Was die Formel 1 für die Umwelt tun kann

  Sebastian Vettel: Was die Formel 1 für die Umwelt tun kann Sebastian Vettel und Lewis Hamilton über Umwelt- und Klimaschutz: Was die Formel 1 besser machen kann - Protestaktion am Rande des Niederlande-GPs geplant"Ich habe davon gehört", entgegnet der Aston-Martin-Pilot auf die Protestaktion angesprochen. "Ich denke, dass wir im Allgemeinen in einer Zeit leben, in der es wichtig ist, Aufmerksamkeit zu erregen. Und ich denke, dass sie genau das tun. Ich denke also, das ist gut", begrüßt er die Aktion.

Das allerdings mit rund 150 Mitarbeitern mehr als zu Zeiten des Vorgängerteams Racing Point. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Aston Martin soll in Zukunft um Titel mitfahren

Die Ziele sind gesteckt.

“Teambesitzer Lawrence Stroll will aus Aston Martin einen Sieger machen und langfristig ein Wörtchen um den Titel mitreden können”, erklärt Szafnauer. “Mit dem Schritt zu einem ganz anderen Rennwagen (mit den neuen Regeln; d. Red.) halte ich das für realistisch. Wir haben das technische Wissen dazu und auch die finanziellen Mittel.”

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin am Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1

2021 müssen Vettel und Aston Martin dagegen weiter kleinere Brötchen backen. Im Visier: Platz fünf bei den Konstrukteuren.

“Dafür müssen wir unsere Chancen in der zweiten Saisonhälfte besser nutzen”, mahnt Vettel. Auf Alpine (P5) fehlen derzeit 27 Punkte, auf AlphaTauri 20.

Vettel ruft zu Toleranz auf: "Kann sich nicht wegducken" .
Sebastian Vettel setzt beim Ungarn-GP ein klares Zeichen. Er erklärt seine Aktion und ruft zu Toleranz auf. © Bereitgestellt von sport1.de Vettel ruft zu Toleranz auf: "Kann sich nicht wegducken" Sebastian Vettel hat vor dem Großen Preis von Ungarn ein Zeichen für Toleranz gesetzt. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)Vor dem Rennstart auf dem Hungaroring trug der Ex-Weltmeister während der ungarischen Nationalhymne ein T-Shirt in Regenbogenfarben mit der Aufschrift „SAME LOVE“.

Siehe auch