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Welt & Politik: Zentralrat der Juden kritisiert Vergleiche der Corona-Politik mit Dritten Reich

Ehemaliger US-Talk-Show-Gastgeber Treffer in JK Rowling für "Antisemitische" Bildern in Harry Potter Film

 Ehemaliger US-Talk-Show-Gastgeber Treffer in JK Rowling für Ehemaliger US-Talk-Show-Host Jon Stewart hat auf JK Rowling für das "antisemitische" Bildern getroffen, das in der Film Harry Potter und der Stein des Philosophers. Der Comedian sagte, es sei "so seltsam", dass die Menschen nicht auf die "Juden" reagiert hatten, die die unterirdischen Assistenten Bank Gringotts leiten. Es kommt, da der weltberühmte Schriftsteller für ihre Ansichten über Transgender -Rechte auf die -Transgender- aufweist.

Der Zentralrat der Juden kritisiert die Anti- Corona -Demos. Präsident Josef Schuster warnt vor Antisemitismus und Verschwörungstheorien. Er appelliert an Demoteilnehmer, sich zu überlegen, mit wem man da protestiert. Als “unsäglich” bezeichnete Schuster Vergleiche von Demonstranten, die aktuelle Lage gleiche der der Juden während der NS-Zeit. Kein Bürger erfahre seit Beginn der Corona -Krise auch nur in Ansätzen die Verfolgung, die Juden ab 1933 bis schließlich zur Vernichtung erfahren hätten.

Der Präsident des Zentralrats der Juden warnt, dass die Corona -Krise als Nährboden für Antisemitismus und Verschwörungsmythen dient. Judensterne, Holocaustvergleiche. Schuster hält sämtliche Vergleiche der Anti- Corona -Demonstranten mit der Lage der Juden während der Zeit des Nationalsozialismus für unangebracht. Kein Bürger erfahre seit Beginn der Corona -Krise auch nur in Ansätzen die Verfolgung, die Juden durch den Holocaust erfuhren.

Der Präsident des Zentralrates der Juden, Josef Schuster, hat Vergleiche zwischen der deutschen Corona-Politik und dem Dritten Reich scharf kritisiert. "Ich habe dafür überhaupt kein Verständnis", sagte Schuster der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Er missbillige "diese Vergleiche, unter anderem weil Juden im Dritten Reich keine Möglichkeit hatten zu entkommen". Heutige staatliche Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie als Verfolgung zu bezeichnen, sei "schlicht falsch".

Der Präsident des Zentralrates der Juden, Josef Schuster, hat Vergleiche zwischen der deutschen Corona-Politik und dem Dritten Reich scharf kritisiert. © John MACDOUGALL Der Präsident des Zentralrates der Juden, Josef Schuster, hat Vergleiche zwischen der deutschen Corona-Politik und dem Dritten Reich scharf kritisiert.

Schuster, der selbst Mediziner ist, führte aus, Menschen ohne eine Corona-Impfung würden aus Gründen des Gesundheitsschutzes aus bestimmten Bereichen ausgegrenzt, in denen 2G herrsche. "Aber die Menschen haben es selbst in der Hand, das zu ändern - sie müssen sich nur impfen lassen", fügte der Präsident des Zentralrats der Juden hinzu.

„Die sollen jetzt mal zu Potte kommen!“: Weltärzte-Chef rügt Tempo der Politik bei Impfpflicht

  „Die sollen jetzt mal zu Potte kommen!“: Weltärzte-Chef rügt Tempo der Politik bei Impfpflicht Die Politik sei sehr langsam, klagt Montgomery mit Blick auf die Impfpflicht-Debatte. Und die Grüne Haßelmann rechnet in der Sache mit mehreren Gruppenanträgen. © Foto: dpa Der Chef des des Weltärztebundes: Frank Ulrich Montgomery. Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hat kein Verständnis dafür, dass die Corona-Impfpflicht auf sich warten lässt. „Politik ist derzeit sehr langsam“, sagte er am Dienstagabend dem Fernsehsender RTL.

Im Vergleich zu den Vorjahren also etwa die Hälfte der sonstigen Grippetoten. Weit über 90 Prozent der Verstorbenen waren über 80 Jahre alt, moribund (hatten zahlreiche schwere andere Erkrankungen) und starben nicht an, sondern mit Corona : Sie wären also sowieso an Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Altersschwäche gestorben. Die Einbeziehung dieser Alten und Gebrechlichen in die Todesliste der Corona -Opfer ist eine bewusste Irreführung durch die Regierung und der mit ihnen engstens verflochtenen Presse.

2013 startete der Zentralrat der Juden in Deutschland eine Bildungsoffensive: Seminare und Konferenzen zu Themen, die die jüdische Gemeinschaft bewegen, sowie Fortbildungen für Gemeindemitglieder werden seitdem von der Bildungsabteilung organisiert. Die Bildungsabteilung legte damit die Basis für die Jüdische Akademie, mit deren Bau im September in Frankfurt a. M. begonnen wird.

Bei Protesten gegen die Corona-Maßnahmen in Deutschland erheben Teilnehmer immer wieder den Vorwurf, damit werde eine Diktatur ähnlich wie im Dritten Reich errichtet. Auch gelbe Sterne mit der Aufschrift "Ungeimpft", die an das Zwangskennzeichen für Juden unter der NS-Herrschaft erinnern, waren wiederholt bei den Protesten zu sehen.


Video: Asselborn bei Baerbock: "Das Kind beim Namen nennen" (Reuters)

Schuster übte in der "NOZ" auch Kritik an der AfD. Die Partei trage "mit ihrer Hetze" erheblich zur Veränderung des politischen Klimas in Deutschland bei, sagte der Zentralratspräsident. Er hoffe daher, "dass bald über Klagen der AfD gerichtlich entschieden wird, damit der Verfassungsschutz die gesamte Partei als Verdachtsfall führen und damit beobachten darf".

yb

Corona: Bund und Länder beschließen neue Reihenfolge bei PCR-Tests .
Keine Lockerung, keine Verschärfung: Nach ihrem Corona-Gipfel wollen Bund und Länder die bisherigen Regeln beibehalten. Bei PCR-Tests und Kontaktverfolgung gibt es jedoch künftig Einschränkungen. Der Überblick. © Sebastian Gollnow / dpa Als sich Bundesregierung und Länderchefs Anfang Januar bei der Ministerpräsidentenkonferenz trafen, lag die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 303,4.

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