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Welt & Politik: Italien: Berlusconi verzichtet auf Kandidatur für italienische Präsidentschaft

Mitte-Rechts-Parteien wollen Berlusconi als Staatspräsident

  Mitte-Rechts-Parteien wollen Berlusconi als Staatspräsident Rom. Dass sich die italienischen Mitte-Rechts-Parteien auf Silvio Berlusconi als Kandidaten für das Amt des Staatsoberhauptes geeinigt haben, überrascht nicht. Sehr wohl aber sorgt die Zustimmung von Europa-Politiker Manfred Weber für Irritationen. © Roberto Monaldo Silvio Berlusconi im Dezember 2021. „Als Fraktionsvorsitzender der Europäischen Volkspartei unterstütze ich Berlusconi für die Präsidentschaft der Republik, weil er gezeigt hat, dass er das Bewusstsein hat, um das Amt zu bekleiden“, sagte der CSU-Politiker der italienischen Zeitung „Corriere della Sera“.

Offenbar konnte der ehemalige Ministerpräsident vorab nicht genügend Wahlleute für die Abstimmung für sich gewinnen.

Silvio Berlusconi, ehemaliger Premierminister von Italien, zieht seine Kandidatur zurück. © Roberto Monaldo/dpa Silvio Berlusconi, ehemaliger Premierminister von Italien, zieht seine Kandidatur zurück.

Berlusconi verzichtet auf Kandidatur für italienische Präsidentschaft

Silvio Berlusconi hat seine Kandidatur für das Amt des Staatspräsidenten in Italien aufgegeben. Der ehemalige Ministerpräsident ließ auf einem virtuellen Spitzentreffen der Mitte-Rechts-Parteien am Samstagabend mitteilen, dass er sich aus dem Rennen um die höchste politische Position zurückziehe. Der Parteichef der Forza Italia sei bei der Videoschalte gar nicht selbst dabei gewesen und habe seine Entscheidung verlesen lassen, hieß es.

Berlusconi zieht Kandidatur bei italienischer Präsidentschaftswahl zurück

  Berlusconi zieht Kandidatur bei italienischer Präsidentschaftswahl zurück Zwei Tage vor der Präsidentschaftswahl in Italien hat sich Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi aus dem Rennen um das höchste Staatsamt zurückgezogen. Bei einem Online-Treffen mit anderen rechtsgerichteten Spitzenpolitikern sagte der 85-Jährige am Samstag, zwar habe er Chancen auf das Amt, aber im Geiste der "nationalen Verantwortung" habe er diejenigen, die ihn für die Wahl aufgestellt hatten, gebeten, seinen Namen von der Kandidatenliste zu streichen. © Piero CRUCIATTI Zwei Tage vor der Präsidentschaftswahl in Italien hat sich Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi aus dem Rennen um das höchste Staatsamt zurückgezogen.

Der 85 Jahre alte Politiker hatte zuletzt intensiv versucht, genug Wahlleute für die am Montag beginnenden Abstimmungen für sich zu gewinnen. Nun fordere der viermalige Regierungschef, der neben seinem politischem Auftreten vor allem durch Skandale und Strafprozesse von sich reden machte, einen gemeinsamen Vorschlag für einen Kandidaten von den rechten Parteien Forza Italia, Lega und Fratelli d'Italia.

Lega-Chef Matteo Salvini sagte, nun habe Mitte-Rechts "die Ehre und Verantwortung, seine Vorschläge zu machen". Zuletzt galt Ministerpräsident Mario Draghi als Favorit auf die Wahl - Berlusconi aber drängt darauf, dass Draghi auf seiner aktuellen Position bleibe. Auch andere Parteichefs sind gegen einen Wechsel des früheren EZB-Chefs, der vorzeitige Neuwahlen nach sich ziehen könnte.

Kein Sieger nach fünftem Wahlgang: Italien sucht weiter neues Staatsoberhaupt .
Kein Kandidat konnte die notwendige Mehrheit von 505 Stimmen erzielenAm Vormittag einigten sich die Parteien wegen der sich hinziehenden Wahl auf einen zweiten Durchgang. Fico berief die Wahlmänner und -frauen für 17.00 Uhr wieder in die Aula ein.

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