Welt & Politik: Neue Explosion auf der Krim – Munitionslager detoniert

Rätselraten um schwere Explosionen auf russischer Luftwaffen-Basis

  Rätselraten um schwere Explosionen auf russischer Luftwaffen-Basis Jewpatorija. Russland hat die Halbinsel Krim 2014 der Ukraine weggenommen. Es nutzt die Perle des Schwarzen Meeres als Militärbasis und als Ferienparadies. Nun kam es dort zu schweren Explosionen. © Uncredited Nach einer Explosion auf der von Russland besetzten ukrainischen Halbinsel Krim steigt am Strand von Saky Rauch auf. Gewaltige Explosionen haben am Dienstag eine wichtige russische Luftwaffenbasis auf der 2014 annektierten Halbinsel Krim erschüttert. In sozialen Netzwerken kursierten Videos, die Detonationen und große Rauchwolken direkt in der Nähe von Schwarzmeer-Badestränden zeigten.

Simferopol. Bereits zum dritten Mal in diesem Sommer ist es auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim zu einem schweren militärischen Zwischenfall mit Verletzten gekommen. Diesmal explodierte ein Munitionsdepot.

 Auf der von Russland annektierten ukrainischen Halbinsel Krim im Schwarzen Meer ist Munition auf einem russischen Luftwaffenstützpunkt explodiert. © Uncredited Auf der von Russland annektierten ukrainischen Halbinsel Krim im Schwarzen Meer ist Munition auf einem russischen Luftwaffenstützpunkt explodiert.

Eine Woche nach einer Serie von Explosionen auf einem russischen Luftwaffenstützpunkt auf der Halbinsel Krim ist dort ein Brand in einem Munitionslager ausgebrochen. Detonationen erschütterten am frühen Dienstagmorgen die Ortschaft Mayskoje, zwei Menschen wurden verletzt, wie russische Medien berichteten.

Explosionen und Notstand auf der Krim – Kiew will Halbinsel zurück

  Explosionen und Notstand auf der Krim – Kiew will Halbinsel zurück Simferopol. Die von Russland annektierte Halbinsel Krim wird binnen weniger Tage von einer Drohnenattacke gegen die Schwarzmeerflotte und von Explosionen auf einer Militärbasis erschüttert. Versucht die Ukraine, sich ihr Gebiet mit militärischer Gewalt zurückzuholen? © Uncredited Am Strand von Saky steigt Rauch nach einer Explosion auf. Auf der von Russland annektierten ukrainischen Halbinsel Krim im Schwarzen Meer ist Munition auf einem russischen Luftwaffenstützpunkt explodiert.

Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, das Feuer sei an einem Standort für die vorübergehende Lagerung von Munition ausgebrochen. Die Flammen hätten zur Explosion der gelagerten Munition geführt. Die Ursache des Brandes sei nicht bekannt. Der von Russland ernannte Gouverneur der Krim, Sergej Aksjonow, sagte, zwei Menschen seien verletzt worden. In der Umgebung seien rund 2000 Menschen evakuiert worden, weil die Explosionen andauerten.

„Auf der von den Russen besetzten Krim geht es um die Explosion von Lagerhallen und ein hohes Todesrisiko für Eindringlinge und Diebe“, hieß es in einer kryptischen Twitter-Nachricht des ukrainischen Präsidentenberaters Mychajlo Podoljak. Er äußerte sich nicht dazu, ob die Ukraine für den Brand und die Explosionen verantwortlich war, sondern schrieb lediglich, der Morgen habe mit Explosionen begonnen. „Eine Erinnerung: Auf der Krim geht es um das Schwarze Meer, Berge, Erholung und Tourismus“, schrieb der Präsidentenberater und bezog sich dabei auf die Zeit vor der russischen Annexion der Krim 2014.

House Explosion tötet drei, zerstört die Nachbarschaftsblöcke von der Schule

 House Explosion tötet drei, zerstört die Nachbarschaftsblöcke von der Schule Eine Haussexplosion durch ein Wohngebiet von Evansville, Indiana, drei Tote und schickte das Fliegen von Trümmern, während die Behörden nach mehr verletzten in der Nähe suchen. © Mike Lawrie/Getty Images Eine ungeklärte Explosion in Evansville, Indiana, tötete drei und ließ mehrere Häuser beschädigt. Über einem Krankenwagen nähert sich am 23. April 2020 im Viertel der Brooklyn in der Stadt Brooklyn in New York City den Eingang zum Brooklyn Hospital Center.

Das Munitionslager liegt im Bezirk Dschankoj, etwa 50 Kilometer von der russisch kontrollierten Region Cherson in der Südukraine entfernt. Die ukrainischen Streitkräfte verübten in letzter Zeit eine Reihe von Angriffen auf Ziele in der Region, mit denen Nachschubrouten für das russische Militär unterbrochen und Munitionslager zerstört werden sollten.

Russland spricht nach neuer Explosion auf Krim von „Sabotageakt“

  Russland spricht nach neuer Explosion auf Krim von „Sabotageakt“ Moskau/Simferopol . Nach der Explosion in einem Munitionsdepot auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim hat das Verteidigungsministerium in Moskau von einem „Sabotageakt“ gesprochen. Bei dem Angriff sei am Dienstagmorgen ein Militärlager getroffen worden. © Uncredited Auf der von Russland annektierten ukrainischen Halbinsel Krim im Schwarzen Meer ist Munition auf einem russischen Luftwaffenstützpunkt explodiert Das teilte das Ministerium nach Angaben der Agentur Interfax in Moskau mit.

Aksjonow sagte, einige Wohngebäude in der Nähe des Brandortes seien beschädigt worden. Russischen Medien zufolge wurden auch Eisenbahnlinien beschädigt. Aksjonow sagte, alle Züge sollte an einem Bahnhof etwa 90 Kilometer südlich angehalten werden, damit die Reisenden ihre Fahrt in Bussen fortsetzen könnten.

In der vergangenen Woche war es auf dem Luftwaffenstützpunkt Saki auf der Krim zu einer Reihe von Explosionen gekommen. Die russischen Streitkräfte führten die Detonationen auf versehentlich explodierte Munition zurück, allerdings schien auch ein ukrainischer Angriff möglich. Nach Angaben aus Kiew wurden neun russische Flugzeuge zerstört.

Ukrainische Vertreter sprachen damals nicht von einem ukrainischen Angriff, machten sich aber über die russische Erklärung lustig, eine weggeworfene Zigarette sei möglicherweise der Auslöser für die Zerstörung auf dem Stützpunkt gewesen. Beobachter hielten die russischen Angaben für unglaubwürdig und erklärten, die ukrainischen Truppen hätten möglicherweise Anti-Schiffs-Raketen eingesetzt, um den Stützpunkt anzugreifen.

Crimea Highlights Russlands Probleme im Ukraine War

 Crimea Highlights Russlands Probleme im Ukraine War Die Sabotage Eine Flut von Bränden und Explosionen hat die russisch-veranlasste Krim von einer sicheren Basis für die weitere Invasion der Ukraine in den jüngsten Flashpoint geworden die Halbjahresmarke. Eine Erklärung des British Defense Intelligence am Mittwoch sagte: „Die russischen Kommandeure werden sich zunehmend mit der offensichtlichen Verschlechterung der Sicherheit auf der Krim befassen, die als Hintergrundbereich für die Besetzung fungiert.“ Sogar Russland selbst räumte an, es sei ein

In einem Geheimdienstbericht des britischen Verteidigungsministeriums hieß es, dass die Schiffe der russischen Schwarzmeerflotte in den Gewässern vor der Krim weiterhin eine extrem defensive Haltung einnähmen. Die Schiffe bewegten sich kaum aus der Sichtweite der Küste. Die begrenzte Effektivität der russischen Flotte untergrabe Russlands Invasionsstrategie, erklärte das Ministerium. „Das bedeutet, dass die Ukraine Ressourcen umleiten kann, um die russischen Bodentruppen anderswo unter Druck zu setzen.“

Russland hat bereits sein Flaggschiff „Moskwa“ im Schwarzen Meer verloren. Zudem eroberte das ukrainische Militär im Juli die strategisch wichtige Schlangeninsel vor der ukrainischen Südwestküste zurück, die für die Sicherung der Seewege aus Odessa, dem größten Hafen der Ukraine, unerlässlich ist.

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Waffen liefern, finanziell helfen, Russlandsanktionen beibehalten: Der Kanzler sichert der Ukraine weitere Unterstützung zu. Präsident Selenskyj bekräftigt den Anspruch auf die Krim – und beklagt jahrelange Ignoranz. © CARLOS OSORIO / REUTERS Kanzler Olaf Scholz hat der Ukraine anhaltende Unterstützung im Krieg gegen Russland zugesichert. »Die internationale Gemeinschaft wird Russlands illegale, imperialistische Annexion ukrainischen Territoriums niemals akzeptieren«, sagte der SPD-Politiker bei einer Konferenz zur Lage auf der Krim, zu der er per Video aus Kanada zugeschaltet war.

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