Welt & Politik: Umweltschützer protestieren mit Kanus gegen Oder-Ausbau

In diesem Winter muss die Regierung liefern

  In diesem Winter muss die Regierung liefern Düsseldorf. Die schwarz-grüne Landesregierung hat neue Regeln angekündigt, die den Ausbau der erneuerbaren Energien in NRW vorantreiben sollen. Jetzt nennt sie nicht mal einen klaren Zeitplan dafür, wann sie Nägel mit Köpfen machen will. Warum sie das nicht lange so weiter treiben kann. © Julian Stratenschulte Sonnenblume und Windrad – das scheint ja zu passen (Symbolbild). Aber im grün geführten NRW-Energieministerium gibt es bei dem Thema gerade Verzögerungen.

Umweltschützer haben zum Internationalen Tag der Flüsse in Kienitz bei Letschin (Märkisch-Oderland) gegen den Ausbau der Oder protestiert. Mit Kanus und Transparenten waren sie am Hafen von Kienitz auf dem deutsch-polnischen Grenzfluss unterwegs.

Protest auf dem Wasser: Mit Kanus und Transparenten begingen Umweltschützer in Kienitz bei Letschin den Internationalen Tag der Flüsse. © Patrick Pleul/dpa Protest auf dem Wasser: Mit Kanus und Transparenten begingen Umweltschützer in Kienitz bei Letschin den Internationalen Tag der Flüsse.

Im August war es in der Oder zu einem massenhaften Fischsterben gekommen. «Um weiteren Katastrophen vorzubeugen, müssen wir gemeinsam den Oderausbau beenden und in die Durchführung des Schutzes und der Renaturierung der gesamten Oder investieren sowie giftige Einleitungen untersagen», forderte der Initiator der Protestaktion, Norbert Bartel.

In diesem Winter muss die Regierung liefern

  In diesem Winter muss die Regierung liefern Düsseldorf. Die schwarz-grüne Landesregierung hat neue Regeln angekündigt, die den Ausbau der erneuerbaren Energien in NRW vorantreiben sollen. Jetzt nennt sie nicht mal einen klaren Zeitplan dafür, wann sie Nägel mit Köpfen machen will. Warum sie das nicht lange so weiter treiben kann. © Julian Stratenschulte Sonnenblume und Windrad – das scheint ja zu passen (Symbolbild). Aber im grün geführten NRW-Energieministerium gibt es bei dem Thema gerade Verzögerungen.

Save or Die: Jüngst war es in der Oder zu einem massenhaften Fischsterben kommen - die Umweltkatastrophe hatte zu Unstimmigkeiten zwischen Deutschland und Polen geführt. © Patrick Pleul/dpa Save or Die: Jüngst war es in der Oder zu einem massenhaften Fischsterben kommen - die Umweltkatastrophe hatte zu Unstimmigkeiten zwischen Deutschland und Polen geführt.

Das Fischsterben hatte zu Verstimmungen im Verhältnis zwischen Deutschland und Polen geführt. Polen pocht auf einen Ausbau der Oder, Deutschland will einen Stopp.

Auch das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) mahnt, die Oder nicht weiter durch flussbauliche Maßnahmen etwa zur Vertiefung zu regulieren und Grenzwerte für Emissionen zu senken. Es gibt auch Klagen von Umweltschutzorganisationen.

Iran bestellt infolge der Proteste britischen Botschafter erneut ein .
Teheran. Der Iran hat im Zusammenhang mit den anhaltenden systemkritischen Protesten erneut den britischen Botschafter in Teheran einbestellt. Das Land wirft europpäischen Ländern eine Einmischung in die Konflikte vor. © Markus Schreiber Die Iranerin Mahsa Amini wurde wegen eines Verstoßes gegen die strenge islamische Kleiderordnung festgenommen und war unter ungeklärten Umständen gestorben. Ihr Tod hatte im Land Proteste ausgelöst, die immer noch andauern. Auch weltweit kam es zu Demonstrationen, unter anderem in Berlin, Istanbul und New York. Die Bilder.

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