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Welt & Politik: Ukraine-News am Dienstag: Nato will Unterstützung für Ukraine verstärken

China warnt die USA vor schweren Konsequenzen, wenn die Ukraine der NATO

 China warnt die USA vor schweren Konsequenzen, wenn die Ukraine der NATO China eintritt, die die Vereinigten Staaten warnen, dass es schwerwiegende Folgen haben könnte - einschließlich der Aussicht auf Atomkrieg - wenn es die Ukraine erlaubt, sich der Organisation des North Atlanty Contrare ( NATO ) anzuschließen, die die Nordatlantik -Vertragsorganisation beitreten ( NATO ), zeichnet die Zeichnen der 30-köpfige Allianz in den Konflikt des Landes mit Russland.

Die Ukraine fordert mehr Hilfe vom Westen, die Nato will sie liefern. Der stellvertretende Leiter des AKW Saporischschja soll von Russland entführt worden sein. Und: Putin trifft Erdoğan am Donnerstag. Die News.

  Ukraine-News am Dienstag: Nato will Unterstützung für Ukraine verstärken © YVES HERMAN / REUTERS

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Türkischer Außenminister ruft Ukraine und Russland zu Waffenruhe auf

16.11 Uhr: Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu hat Russland und die Ukraine zu einem schnellstmöglichen Waffenstillstand aufgerufen. »Eine Waffenruhe muss so schnell wie möglich erreicht werden. Je schneller, desto besser«, sagte Çavuşoğlu in einem Fernsehinterview. Beide Parteien hätten sich seit Gesprächen zwischen russischen und ukrainischen Unterhändlern im März in Istanbul von der Diplomatie entfernt.

Atomare Konfrontation zwischen Ost und West: Wie groß ist die Gefahr?

  Atomare Konfrontation zwischen Ost und West: Wie groß ist die Gefahr? Moskau/Kiew/Brüssel . Russland droht, annektierte ukrainische Territorien „mit allen Mitteln“ zu verteidigen. US-Präsident Joe Biden warnt vor der Gefahr eines „Armaggeddons“ und der ukrainische Präsident Selenskyj spricht gar von Präventivschlägen. Wie groß ist die Gefahr wirklich? Die wichtigsten Fragen und Antworten. © dpa Ein Atompilz steigt nach der Explosion einer Atombombe 1971 über der französischen Pazifikinsel Mururoa in die Höhe (Archivfoto). Angesichts der zunehmend unklaren Lage auf den Schlachtfeldern in der Ukraine werden die Töne in mehreren Hauptstädten schriller.

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Nato beginnt nächste Woche Übung zur Verteidigung des Bündnisgebiets mit Atomwaffen

15.47 Uhr: Die Nato wird in der kommenden Woche ihre jährlichen Manöver zur Verteidigung des Bündnisgebiets mit Atomwaffen beginnen. Die bereits lange geplante Abschreckungsübung Steadfast Noon sei ein Routine-Training, um die Abschreckung sicher und wirksam zu halten, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg während einer Pressekonferenz in Brüssel. Kern der nuklearen Fähigkeiten der Nato sei es immer, den Frieden zu bewahren und Aggressionen zu verhindern.

NATO-Pläne, nukleare fähige Flugzeuge in jährlichen "Abschreckungsübungen" zu fliegen. wachsen

 NATO-Pläne, nukleare fähige Flugzeuge in jährlichen . © Kenzo Tribouillard/AFP über Getty Images In diesem Bild spricht der Generalsekretär der NATO-Generalsekretärin Stoltenberg während einer Pressekonferenz in Brüssel am 11. Oktober 2022. Die NATO wird im Rahmen einer Routine-Abschreckungsübung nächste Woche am nächsten Woche fliegen Inmitten der nuklearen Bedenken.

Die verdeckten nuklearen Drohungen von Russlands Präsident Wladimir Putin im Krieg gegen die Ukraine nannte Stoltenberg »gefährlich und unverantwortlich«. Zugleich betonte er, dass die Nato bislang keine Veränderungen der russischen Nuklearstrategie gesehen habe. Die russischen Atomstreitkräfte würden genau beobachtet.

Nato-Generalsekretär Stoltenberg kündigt weitere Ukraine-Hilfe an

15.28 Uhr: Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat nach massiven russischen Luftangriffen gegen die Ukraine zusätzliche Militärhilfe für die Streitkräfte der Regierung in Kiew angekündigt. »Wir werden unsere Unterstützung für die Ukraine verstärken und aufrechterhalten, damit sie sich weiterhin verteidigen und ihr Territorium von der russischen Besatzung befreien kann«, sagte der Norweger vor einem Treffen der Verteidigungsminister der 30 Nato-Staaten in dieser Woche in Brüssel. Das Momentum liege bei der Ukraine. Diese mache weiterhin bedeutende Fortschritte.

News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Donnerstag (13. Oktober)

  News zum Russland-Ukraine-Krieg: Das geschah in der Nacht zu Donnerstag (13. Oktober) Die Ukraine benötigt dringend Geld aus dem Ausland – für Haushalt und Wiederaufbau. Immer mehr Länder sagen Waffenlieferungen zu. Und: Der Krieg könnte den Erdgasverbrauch dauerhaft senken. Das geschah in der Nacht. © AP Was in den vergangenen Stunden geschahDer ukrainische Generalstab hat weitere russische Raketen- und Luftangriffe auf Wohnhäuser und Objekte der zivilen Infrastruktur registriert. Im abendlichen Lagebericht aus Kiew war die Rede von drei Raketenangriffen und vier Fällen von Beschuss durch Flugzeuge. Zehn Mal seien Mehrfachraketenwerfer eingesetzt worden.

Die Verbündeten seien sich in ihrer Unterstützung für die Souveränität und Selbstverteidigung der Ukraine einig, betonte Stoltenberg. Man werde mit dem ukrainischen Verteidigungsminister Olexij Resnikow besprechen, was sein Land am dringendsten benötige. Er freue sich über die jüngsten Ankündigungen der Bündnispartner, modernere Luftabwehrsysteme und andere Fähigkeiten bereitzustellen, sagte Stoltenberg. »Und ich freue mich auf weitere Lieferungen.«

Russische Finanzaufsicht setzt Facebook-Mutter Meta auf Liste der »Terroristen und Extremisten«

15.18 Uhr: Die russische Finanzaufsichtsbehörde Rosfinmonitoring hat den Facebook-Mutterkonzern Meta auf ihre Liste der »Terroristen und Extremisten« gesetzt, berichtet die Nachrichtenagentur Interfax. Ein Moskauer Gericht hatte im Juni einen Einspruch von Meta abgelehnt, nachdem das Unternehmen im März wegen »extremistischer Aktivitäten« in Russland für schuldig befunden worden war. Vor Gericht hatte der damalige Anwalt von Meta erklärt, dass das Unternehmen keine extremistischen Aktivitäten betreibe. Zu Meta gehören unter anderem Facebook, Instagram und WhatsApp.

Beschädigungen an Ostsee-Pipelines: Nato verstärkt Schutz kritischer Infrastruktur

  Beschädigungen an Ostsee-Pipelines: Nato verstärkt Schutz kritischer Infrastruktur Konkret nannte Nato-Generalsekretär Stoltenberg den Energie- und Unterwasserbereich. Zu letzterem zählen auch Datenkabel. © dpa Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg spricht während einer Pressekonferenz nach dem Treffen der NATO-Verteidigungsminister in Brüssel. Die Nato-Länder wollen nach den mutmaßlichen Sabotageakten gegen die Gas-Pipelines Nordstream 1 und 1 den Schutz kritischer Infrastruktur verstärken. Schon jetzt verstärken die Alliierten nach Angaben von Stoltenberg die Schutzmaßnahmen von besonders wichtigen Einrichtungen und den Austausch von Geheimdienstinformationen.

Luftschläge gegen die Ukraine: Russlands »strategische« Ziele: Museen, Spielplätze, Menschen

15.05 Uhr: Die jüngsten Raketenangriffe haben die zivile Infrastruktur in der Ukraine beschädigt. Moskau zielte wohl aber auch auf Kultureinrichtungen. Die Ukraine räumt auf – und demonstriert Stärke und Zusammenhalt.

Linksfraktion verurteilt russische Angriffe und fordert Verhandlungen

14.50 Uhr: Die Linke im Bundestag hat die seit Wochenbeginn verstärkten russischen Raketen- und Drohnenangriffe auf die Ukraine verurteilt und die Bundesregierung aufgefordert, sich für Verhandlungen einzusetzen. »Diese Angriffe sind grauenvoll, die sind unentschuldbar, sie müssen sofort enden«, sagte die Fraktionsvorsitzende Amira Mohamed Ali vor einer Fraktionssitzung in Berlin.

Alle diplomatischen Kanäle müssten geöffnet und bedient werden, um einen möglichst baldigen Waffenstillstand zu verhandeln. Es reiche nicht zu behaupten, man könne mit Russland nicht verhandeln. »Es müssen Wege gefunden werden zur Entspannung, denn das Sterben muss sofort enden.« Verhandlungen bedeuteten nicht, Russlands völkerrechtswidrige Annexion in Ordnung zu finden. Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) müsse als Chefdiplomatin Deutschlands die Verantwortung übernehmen.

Bundeswehr beteiligt: Was hinter der Nato-Atomübung steckt

  Bundeswehr beteiligt: Was hinter der Nato-Atomübung steckt Zwei Wochen lang proben Luftstreitkräfte aus 14 Ländern den Einsatz von Nuklearwaffen. Zwar handelt es sich, wie die Nato versichert, nur um eine "jährlich wiederkehrende Routineübung". Allerdings ist in diesem Jahr doch manches anders. Die wichtigsten Fragen und Antworten. © Jordan Pix/Getty Images In den kommenden zwei Wochen nehmen bis zu 60 Flugzeuge an der Nato-Übung teil, insbesondere über Belgien, Großbritannien und der Nordsee. Was hinter der Nato-Atomübung steckt Das, was die Nato heute probt, ist eigentlich nichts Besonderes. Das Manöver Steadfast Noon findet jedes Jahr statt.

Ukraine wirft Russland Entführung von stellvertretendem AKW-Leiter vor

14.25 Uhr: Die Ukraine wirft Russland vor, den stellvertretenden Leiter des Atomkraftwerks Saporischschja entführt zu haben. Valeriy Martynyuk sei am Montag von russischen Streitkräften entführt worden und werde an einem unbekannten Ort festgehalten, schreibt AKW-Betreiber Energoatom bei Telegram. Energoatom appellierte an den Chef der Internationale Atomenergieorganisation IAEA, Raphael Grossi, und die Weltgemeinschaft, alle Maßnahmen zu ergreifen, um Martynyuk zu befreien. Grossi trifft sich Angaben von Montag zufolge heute mit Russlands Präsident Wladimir Putin.

Ende September war bereits der Leiter des AKW, Ihor Muraschow, verschwunden. Die Ukraine sprach von einer Entführung, Russland von einer vorübergehenden Festnahme. Am 4. Oktober war Muraschow wieder auf freien Fuß gekommen.

USA sagt Ukraine Lieferung von Luftabwehrsystem zu – Moskau droht

14.10 Uhr: Nach der Zusage der USA, der Ukraine ein modernes Flugabwehrsystem zu liefern, droht Moskau mit einer Verlängerung des Kriegs. Die Waffenlieferung verlängere den Konflikt nur, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Die Ukraine werde noch mehr Schmerz spüren. Die Lieferungen änderten nichts an den Zielen Moskaus.

Putins desolate Armee: Wie ein russischer Deserteur den Krieg beschreibt

14.00 Uhr: Schlecht ausgerüstet, schlecht informiert. Bereit, sich selbst zu verletzen, um das Schlachtfeld zu verlassen. Der Bericht eines russischen Deserteurs über die ersten Kriegsmonate offenbart einen Blick auf den desolaten Zustand der russischen Armee. Hören Sie hier unseren Podcast SPIEGEL Daily.

NATO-Chef Stoltenberg: "Wir werden uns von Russland nicht erpressen lassen"

  NATO-Chef Stoltenberg: NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg fordert die Bündnispartner zu noch mehr Militärhilfe für die Ukraine auf. Die Gefahr eines Einsatzes von Atomwaffen betrachtet er als gering. © DW NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg in der DW-Sendung Jens Stoltenberg trat im Rahmen der Veranstaltung Berliner Forum Außenpolitik der Körber-Stiftung auf. Es sind dramatische Zeiten, für Europa, für die NATO, für Deutschland. Der Ukraine-Krieg eskaliert gerade, durch russische Luftangriffe auf ukrainische Städte und durch weitere nukleare Drohungen aus Moskau.

Kreml: Putin trifft Erdoğan am Donnerstag

13.32 Uhr: Der russische Präsident Wladimir Putin trifft sich am Donnerstag mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, um über die Ukraine und die bilateralen Beziehungen zu sprechen. Das teilt der Kreml mit. Das Treffen werde in der kasachischen Hauptstadt Astana stattfinden, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Peskow hatte zuvor gegenüber Reportern erklärt, es sei »möglich«, dass die beiden Staatsoberhäupter einen Vorschlag zur Aufnahme von Gesprächen zwischen Russland und dem Westen über den Frieden in der Ukraine erörtern würden.

Ukraine erwirkt nach eigenen Angaben Rückführung von 62 getöteten Soldaten

13.26 Uhr: Die Ukraine hat nach eigenen Angaben die Rückführung der Leichen von 62 getöteten ukrainischen Soldaten von Russland erwirkt. »62 gefallene Helden wurden nach Hause zurückgebracht«, erklärte das für Gebiete unter separatistischer Kontrolle zuständige ukrainische Ministerium. Darunter sollen auch die sterblichen Überreste der beim Bombardement der Haftanstalt von Oleniwka Getöteten sein. Die Verhandlungen seien schwierig gewesen, heißt es weiter.

Russland und die Ukraine hatten sich im Juli gegenseitig für die Bombenangriffe auf das russisch kontrollierte Gefängnis von Oleniwka verantwortlich gemacht. In dem Gefängnis in der seither von Moskau annektierten Donezk-Region sitzen gefangengenommene Soldaten ein.

G20-Gipfel: Russland zeigt sich offen für Treffen zwischen Putin und Biden

12.58 Uhr: Die russische Führung ist nach eigenen Angaben offen für ein Treffen zwischen Wladimir Putin und US-Präsident Joe Biden. Russland würde eine solche Begegnung bei dem bevorstehenden G20-Gipfel nicht ablehnen und den Vorschlag prüfen, sollte es einen von den USA erhalten, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow laut Nachrichtenagentur Reuters und russischen Staatsmedien.

Steinmeier sagt für Donnerstag geplante Reise nach Kiew ab

  Steinmeier sagt für Donnerstag geplante Reise nach Kiew ab Berlin. Im April hatte Kiew einen Besuch Steinmeiers abgesagt - angeblich aus Ärger über dessen russland-freundliche Haltung. Nachdem der Konflikt ausgeräumt wurde, wollte der Bundespräsident seine Reise jetzt nachholen. Aber auch der zweite Anlauf scheiterte. © Silas Stein Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier während eines Treffens im Alten Rathaus (Archivfoto). Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat einem Medienbericht zufolge eine für Donnerstag geplante Reise nach Kiew kurzfristig abgesagt.

Das Treffen der Staats- und Regierungschefs der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) ist Mitte November auf der indonesischen Insel Bali geplant. Russland sei auch bereit, sich Vorschläge zu Friedensgesprächen anzuhören, sagt der Außenminister. Er könne jedoch nicht im Voraus sagen, wohin dieser Prozess führen würde.

Nissan übergibt alle Beteiligungen in Russland

12.52 Uhr: Der japanische Autohersteller Nissan hat seine Beteiligungen in Russland für den symbolischen Preis von einem Rubel abgegeben. »Im Zuge der Verhandlungen ist es gelungen, ein Format zu finden, bei dem das Unternehmen seine Betriebsfähigkeit wahrt: die Kernkompetenzen, der Produktionszyklus und die Arbeitsplätze bleiben erhalten – und das sind immerhin 2000 Mitarbeiter des Unternehmens«, sagte Industrieminister Denis Manturow laut einer Pressemitteilung seines Ministeriums. Die Anteile gehen an ein staatliches Institut. Nissan erhält ein sechs Jahre gültiges Rückkaufsrecht.

Staatschefs von Nato-Ländern verurteilen Raketenangriffe

12.40 Uhr: Die Präsidenten von elf Nato-Ländern in Mittel- und Osteuropa haben die jüngsten russischen Raketenangriffe auf die Ukraine scharf verurteilt. »Im Namen unserer Staaten fordern wir, dass Russland die Angriffe auf zivile Ziele sofort einstellt. Wir werden in unseren Bemühungen nicht nachlassen, die Verantwortlichen der heutigen Verbrechen vor Gericht zu bringen«, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung. Unterzeichnet wurde sie von den Staatschefs von Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Nordmazedonien, Montenegro, Rumänien, Ungarn, Slowenien und der Slowakei.

In ihrer Erklärung verwiesen die Staatsoberhäupter auch darauf, dass Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit keinerlei Verjährungsfristen und der Gerichtsbarkeit von Gerichten auf der ganzen Welt unterliegen.

Bürgermeister von Lwiw ruft zum Anlegen von Wasserreserven auf

12.22 Uhr: Als Folge der russischen Raketenangriffe auf die Stadt Lwiw hat Bürgermeister Andriy Sadovyi den Bewohnern Lwiws geraten, einen kleinen Wasservorrat anzulegen. Ein Drittel der Stadt sei ohne Strom, schrieb Sadovyi bereits am Vormittag auf Telegram.

Polen zur Aufnahme weiterer Geflüchteter bereit

12.10 Uhr: Polen stellt sich auf die Aufnahme weiterer Flüchtlinge aus dem Nachbarland ein. »Wir sind jederzeit bereit, unsere Grenzen sind offen, und wir sind auch logistisch darauf vorbereitet, Flüchtlinge aufzunehmen«, sagte Sozialministerin Marlena Malag dem öffentlich-rechtlichen Sender TVP. Im Bedarfsfall würden Ukrainer in Polen Unterstützung und Schutz finden, wie dies auch im Februar und den Monaten danach der Fall gewesen sei.

Orbán: »Hoffnung für den Frieden heißt Donald Trump«

11.57 Uhr: Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat Verhandlungen zwischen den USA und Russland über einen Waffenstillstand in der Ukraine gefordert – und er setzt dabei auf den vor zwei Jahren abgewählten US-Präsidenten Donald Trump. »Die Feuerpause muss nicht zwischen Russland und der Ukraine zustande kommen, sondern zwischen Amerika und Russland«, sagte Orbán bei einem öffentlichen Interview des Magazins »Cicero« in Berlin laut offizieller Übersetzung. »Wer denkt, dass dieser Krieg durch russisch-ukrainische Verhandlungen abgeschlossen wird, der lebt nicht auf dieser Welt. Die Machtrealität ist anders.«

Orbán sagte zur Begründung, dass die Ukraine den Abwehrkampf gegen die russischen Invasoren nur führen könne, weil sie von den USA militärisch unterstützt werde. Er machte deutlich, dass er US-Präsident Joe Biden nicht für den richtigen Verhandlungsführer auf amerikanischer Seite hält. »Das wird jetzt brutal klingen, was ich sage. Aber Hoffnung für den Frieden heißt Donald Trump«, sagte Orbán laut Übersetzung.

Für Ringtausch gen Ukraine: Rheinmetall liefert Panzer an Tschechien

11.52 Uhr: Der Rüstungskonzern Rheinmetall liefert 15 Panzer an Tschechien, damit der Nato-Staat modernen Ersatz bekommt für Panzer sowjetischer Bauart, die an die Ukraine abgegeben wurden. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten Vertreter Deutschlands und Tschechiens in Prag, wie Rheinmetall mitteilt. Laut früheren staatlichen Angaben geht es um 14 Kampfpanzer vom Typ Leopard 2A4 und um einen Bergepanzer Büffel.

Das erste Fahrzeug soll im Dezember übergeben werden, Ende 2023 soll die Auslieferung abgeschlossen sein. Im Auftrag enthalten sind Munition sowie Dienstleistungen für die Ausbildung und die Ersatzteilversorgung.

Russischer Raketenangriff auf Lwiw trifft offenbar Stromversorgung

11.50 Uhr: Ein russischer Raketenangriff auf Lwiw hat offenbar einen Stromausfall in Teilen der westukrainischen Stadt verursacht. Ein Drittel der Stadt sei ohne Strom, schreibt Bürgermeister Andriy Sadovyi bei Telegram. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, in der Stadt seien bei den Attacken drei Explosionen zu hören gewesen.

Uno: Russische Angriffe könnten internationales Recht verletzt haben

11.46 Uhr: Russland könnte mit den Angriffen auf die Ukraine vom Montag den Vereinten Nationen zufolge internationales Recht verletzt haben. »Es besorgt uns sehr, dass manche der Angriffe zivile Infrastruktur zum Ziel gehabt haben könnten. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass diese Angriffe die Prinzipien der internationalen Menschenrechte verletzt haben könnten«, sagte eine Sprecherin des Büros des Uno-Hochkommissars für Menschenrechte. »Wir ermahnen Russland, von einer weiteren Eskalation abzusehen und alles zu unternehmen, Opfer unter Zivilisten und Schäden an der zivilen Infrastruktur zu vermeiden.«

Polen rät seinen Bürgern von Reisen nach Belarus ab

11.38 Uhr: Mit Blick auf wachsende Spannungen im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg rät Polen seinen Bürgern von Reisen ins Nachbarland Belarus ab. Zuletzt habe es dort mehrfach Festnahmen polnischer Bürger gegeben, teilt das Außenministerium in Warschau per Twitter mit. »Wenn sich die Situation verschlimmert, die Grenzen geschlossen werden und unerwartete Situationen auftreten, könnte die Evakuierung schwierig werden.« Polnischen Bürgern, die sich derzeit in Belarus aufhalten, rät das Ministerium zur Ausreise.

Angesichts der jüngsten schweren Raketenangriffe auf ukrainische Großstädte stellt sich Polen außerdem auf die Aufnahme weiterer Flüchtlinge aus dem Nachbarland ein. »Wir sind jederzeit bereit, unsere Grenzen sind offen, und wir sind auch logistisch darauf vorbereitet, Flüchtlinge aufzunehmen«, sagte Sozialministerin Marlena Malag dem öffentlich-rechtlichen Sender TVP. Im Bedarfsfall würden Ukrainer in Polen Unterstützung und Schutz finden, wie dies auch im Februar und den Monaten danach der Fall gewesen sei.

Minsk und Moskau legen offenbar Truppen an Grenze von Belarus zusammen

11.31 Uhr: Der Zusammenschluss belarussischer und russischer Truppen soll dem belarussischen Verteidigungsministerium zufolge angeblich zur Verteidigung eingesetzt werden. Das Ministerium teilt mit, die Streitkräfte hätten sich an den Grenzen von Belarus zusammengeschlossen. »Alle Aktivitäten, die derzeit durchgeführt werden, zielen darauf ab, angemessen auf Aktionen in der Nähe unserer Grenzen zu reagieren«, so das Verteidigungsministerium. Worauf Belarus damit angeblich genau reagieren will, bleibt offen.

Präsident Alexander Lukaschenko hatte am Montag erklärt, er habe den Einsatz von Truppen zusammen mit den russischen Streitkräften in der Nähe der Ukraine angeordnet, um auf die seiner Meinung nach eindeutige Bedrohung durch Kiew und seine Unterstützer im Westen zu reagieren.

Neue Töne in der Kremlpropaganda: Die Mär vom guten Zaren

11.16 Uhr: Margarita Simonjan hat ihr Land begeistert in den Krieg gehetzt. Nun gibt sich die Chefpropagandistin als Anwältin der kleinen Leute – und sucht Schuldige für das Chaos der Mobilmachung. Nur auf Putin lässt sie nichts kommen.

Ukraine reduziert Stromlieferungen nach Moldau

10.56 Uhr: Die Ukraine hat die Stromlieferungen in die benachbarte Republik Moldau deutlich verringert. Am frühen Dienstag sei die Versorgung um rund 30 Prozent reduziert worden, teilt der stellvertretende Ministerpräsident der Republik Moldau, Andrei Spinu, auf Telegram mit. »Wir stehen in ständigem Kontakt mit der Ukraine, der Europäischen Union und Rumänien auf der Suche nach einer Lösung, um die Republik mit Strom zu versorgen.« Die Ukraine hat am Montag erklärt, sie werde die Stromexporte in das europäische Netz aussetzen, nachdem ihr eigenes Netz von russischen Raketen getroffen wurde.

Russland überzieht Ukraine mit neuen Raketenangriffen

10.18 Uhr: Russland hat mehrere Regionen der Ukraine am Dienstag erneut mit Raketen und Kampfdrohnen beschossen. Die Behörden in Saporischschja im Süden der Ukraine meldeten Angriffe mit russischen Raketen. In der Umgebung der Hauptstadt Kiew und im Gebiet Chmelnyzkyj habe es Explosionen gegeben, die Luftabwehr sei zum Einsatz gekommen, teilen offizielle Stellen mit. Die Behörden rufen die Menschen auf, in Kellern und Bunkern Schutz zu suchen. Die Gebiete Dnipropetrowsk, Wynyzja, Mykolajiw und Riwne wurden demnach ebenfalls beschossen.

Auch in Kiew gab es Luftalarm. Die Menschen suchten dort Schutz, wie eine Reporterin der Deutschen Presse-Agentur berichtete. Kremlnahe russische Militärblogger bestätigten den massiven Beschuss der Ukraine mit Raketen. Ukrainische Medien berichten, es seien 20 Raketen am Dienstagmorgen eingeschlagen. Am Montag hatten die ukrainischen Behörden mehr als 80 russische Angriffe gezählt. Viele seien durch die Luftabwehr abgewendet worden. Bei dem Beschuss starben landesweit nach vorläufigen Angaben 19 Menschen, mehr als 100 wurden verletzt.

Britischer Nachrichtendienst: Moskau geht Munition aus

10.15 Uhr: Moskau geht nach Einschätzung britischer Geheimdienste im Ukrainekrieg zunehmend die Munition aus. »Wir wissen, und das wissen auch russische Kommandeure im Krieg, dass ihnen die Ausrüstung und Munition ausgeht«, sagte der Direktor des britischen Geheimdienstes GCHQ, Jeremy Fleming einem vorab veröffentlichten Redemanuskript zufolge, aus dem die BBC zitiert. Der russische Präsident Wladimir Putin mache Fehleinschätzungen und strategische Fehler.

Britischer Nachrichtendienst: Russen erkennen mittlerweile Putins Fehler

10.01: Der Chef des britischen Nachrichten- und Sicherheitsdienstes Government Communications Headquarters geht davon aus, dass die russische Bevölkerung langsam erkennt, welche Fehler beim Angriff auf die Ukraine gemacht wurden. Die Russen sähen mittlerweile, wie sehr Präsident Wladimir Putin »die Situation falsch eingeschätzt hat«, zitieren CNN und »New York Times« Jeremy Fleming.

Die Leistung des russischen Militärs habe tiefe Schwächen offenbart, Putins Entscheidungsfindung sei »fehlerhaft«, seine Streitkräfte »erschöpft« und das Vertrauen in die Mobilisierung unerfahrener Wehrpflichtiger ein Beweis für Putins »verzweifelte Lage«, so Fleming: »Auch die russische Bevölkerung hat begonnen, das zu verstehen«, wird er zitiert.

Natalia Klitschko über die jüngsten Angriffe auf Kiew: »Russland ist ein terroristisches Land. Das ist ein Krieg ohne Regeln«

09.22 Uhr: Sie fordert Waffenlieferungen und schnelle Hilfe von der Bundesregierung: Im SPIEGEL-Interview spricht Natalia Klitschko über den bevorstehenden Winter, ihre Mutter und ihren Ex-Mann Vitali, den Bürgermeister von Kiew.

Raketenangriffe am Montag: Zahl der Toten steigt auf 19

09.00 Uhr: Nach der groß angelegten russischen Angriffsserie auf Städte in der Ukraine ist die Zahl der Todesopfer nach ukrainischen Angaben auf mindestens 19 gestiegen. Wie die Rettungsdienste des Landes mitteilen, gab es überdies mehr als 100 Verletzte. »Nach vorläufigen Angaben sind 19 Menschen getötet worden und 105 weitere verletzt worden«, schreiben die Rettungsdienste bei Telegram.

Deutscher EU-Botschafter muss Belarus verlassen

08.36 Uhr: Unter scharfer Kritik hat der deutsche EU-Botschafter in Belarus, Dirk Schuebel, seinen Posten in Minsk verlassen. Die Behörden unter Machthaber Alexander Lukaschenko verlängerten das Visum und die Akkreditierung nicht mehr, wie der Diplomat am Montagabend bei Facebook mitteilte. Der 57-Jährige, der die Mission seit 2019 geführt hatte, kritisierte »eklatante Verletzungen der Menschenrechte und des internationalen Rechts« nach der Präsidentenwahl 2020, die gefälscht und »von ständiger Gewalt gegen unschuldige Menschen« begleitet gewesen sei.

Frankreich droht Belarus mit weiteren Sanktionen

08.40 Uhr: Frankreich droht Belarus mit weiteren Sanktionen, sollte sich das Land verstärkt im Ukrainekrieg engagieren. Das sagte Außenministerin Catherine Colonna dem französischen Hörfunk. Nach Angaben der ukrainischen Armee waren einige der Drohnen, die bei den russischen Luftangriffen auf die Ukraine am Montagmorgen eingesetzt wurden, von Belarus aus gestartet. Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hatte am Montag zudem angekündigt, Belarus werde eine gemeinsame militärische Einheit mit Russland aufbauen. Wie diese aussehen soll und wo sie eingesetzt werden könnte, ist allerdings unklar.

Russlands Vizeaußenminister warnt den Westen

07.00 Uhr: Ein direkter Konflikt mit den USA und der Nato ist nach den Worten des russischen Vizeaußenministers Sergej Rjabkow nicht im Interesse seines Landes. Allerdings werde Russland angemessene Gegenmaßnahmen ergreifen und auf das zunehmende Engagement des Westens im Ukrainekonflikt reagieren, zitiert die russische Nachrichtenagentur Ria Rjabkow. »Wir warnen und hoffen, dass sie die Gefahr einer unkontrollierten Eskalation in Washington und anderen westlichen Hauptstädten erkennen.«

Strack-Zimmermann fordert vor G7-Beratungen mehr Militärhilfe für Ukraine

05.18 Uhr: Vor den Beratungen der G7-Staaten am Dienstag hat die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann eine Ausweitung der Waffenlieferungen an die Ukraine gefordert. »Wir müssen die Ukraine in dieser akuten Situation weiter mit militärischem Material unterstützen«, sagte Strack-Zimmermann den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Für die Kämpfe im Süden des Landes benötige die Ukraine in erster Linie Panzer, so Strack-Zimmermann. »Der Wunsch der Ukraine liegt vor allem auf dem Kampfpanzer Leopard 2, sie wären aber auch für den Schützenpanzer Marder sehr dankbar«, sagte die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag. Der Marder sei demnach die unkomplizierteste und schnellste Lösung: »Die Bundeswehr könnte sofort 50 Marder liefern und die Ausbildung in Deutschland anbieten. Die Industrie könnte der Bundeswehr die Marder innerhalb eines Jahres ersetzen.«

USA: Russland hat Angriffe auf Städte schon länger geplant

04.34 Uhr: Die USA teilen die Auffassung der Ukraine, dass Russland die schweren Luftangriffe auf ukrainische Städte bereits vor der Explosion auf der Krimbrücke geplant hat. Anschläge dieses Ausmaßes könnten nicht innerhalb von ein paar Tagen ausgearbeitet werden, sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates im Weißen Haus, John Kirby, dem Sender CNN. »Es war eher schon seit geraumer Zeit geplant. Das heißt nicht, dass die Explosion auf der Krimbrücke ihre Planung beschleunigt haben könnte.«

Deutscher Brigadegeneral: Schutz der Nato-Ostflanke dient »der Abschreckung gegen Russland«

04.30 Uhr: Zum besseren Schutz der Nato-Ostflanke wird die Bundeswehr die Verteidigung Litauens mit einer Kampftruppenbrigade unterstützen. Angesichts des Sicherheits- und Schutzbedürfnisses der östlichen Nato-Partner sei dieses Zeichen der Solidarität enorm wichtig und zwingend erforderlich, sagte Brigadegeneral Christian Nawrat der Deutschen Presse-Agentur auf dem litauischen Militärstützpunkt Rukla. Litauen grenzt an die russische Exklave Kaliningrad und an Russlands Verbündeten Belarus.

»Wir sind uns der Bedeutung des Auftrags bewusst. Er dient der Rückversicherung unserer baltischen Bündnispartner und der Abschreckung gegen Russland«, sagte Nawrat. Deutschland stehe klar an der Seite seiner Verbündeten. Nawrat ist Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 41 »Vorpommern«.

Uno-Flüchtlingshilfswerk rechnet mit mehr Vertriebenen

04.00 Uhr: Nach den zahlreichen russischen Raketenangriffen auf weite Teile der Ukraine rechnet der Chef des Uno-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR), Filippo Grandi, mit neuen Vertriebenen. Wenn Menschen durch die Zerstörungen keine Bleibe, keine Heizung und Versorgung mehr hätten, werde die Zahl derer, die andernorts Zuflucht suchen, steigen, sagte Grandi in Genf. Allerdings sei die Ukraine mit internationaler Unterstützung heute besser als zu Kriegsbeginn vorbereitet, um in den vom Krieg weniger betroffenen Landesteilen vertriebene Landsleute aufzunehmen. Deshalb bedeute die Eskalation nicht unbedingt eine neue Welle von Flüchtlingen in den Nachbarländern.

Ukraine brandmarkt Russland auf Uno-Vollversammlung als »Terrorstaat«

03.49 Uhr: Bei einer Dringlichkeitssitzung der Uno-Vollversammlung zur Annexion von vier ukrainischen Regionen durch Russland hat die Ukraine Russland als »Terrorstaat« gebrandmarkt. Der ukrainische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Serhij Kyslyzja, sagte in New York City, die ganze Welt habe »wieder einmal das wahre Gesicht eines Terrorstaates gesehen, der unser Volk tötet«. Der russische Uno-Botschafter Wassili Nebensia verteidigte indes die Annexionen.

Nach Angaben des ukrainischen Diplomaten Kyslyzja starben bei der russischen Angriffsserie vom Montag 14 Zivilisten, 97 weitere seien verletzt worden. »Das absichtliche Zielen auf Zivilisten durch den Abschuss von Raketen ist ein Kriegsverbrechen«, sagte er.

Hofreiter fordert nach Raketenangriffen Panzerlieferungen an Ukraine

02.25 Ihr: Nach der Serie von russischen Raketenangriffen auf ukrainische Städte dringt der Grünen-Europapolitiker Anton Hofreiter auf eine Ausweitung der Rüstungslieferungen an Kiew. »Angesichts der Angriffe des russischen Militärs auf Zivilisten und nichtmilitärische Infrastruktur in der Ukraine müssen Europa und Deutschland noch mehr tun«, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe: »Es gilt zu prüfen, ob Luftabwehrsysteme schneller geliefert werden können.«

Außerdem müssten »jetzt endlich Schützen- und Kampfpanzer auch westlicher Bauart geliefert werden«, verlangte Hofreiter. Die Bundesregierung lehnt es bisher ab, derartiges Militärgerät an die Ukraine zu liefern. Hofreiter forderte außerdem, die Anstrengungen zu verstärken, um »Russland international zu isolieren«.

Migrationsbeauftragte fordert Vorbereitung auf neue Fluchtbewegung

01.20 Uhr: Die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Reem Alabali-Radovan (SPD), hat Vorbereitungen auf mögliche neue Fluchtbewegungen aus der Ukraine gefordert. Zurzeit seien die Zahlen der neu ankommenden Geflüchteten aus der Ukraine mit rund 150 pro Tag zwar weiter rückläufig, »aber ein harter Kriegswinter kann das ändern«, sagte Alabali-Radovan dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Eine veränderte Fluchtbewegung träfe zunächst den direkten Nachbarn Polen und auch Tschechien, sagte sie. »Wir müssen daher in engem Austausch mit unseren Nachbarländern bleiben und bereit sein zur weiteren Aufnahme von Menschen, die vor Krieg und großer Not aus der Ukraine fliehen.«

Offenbar 98 Bergleute in Krywyj Rih in Ostukraine eingeschlossen

01.09 Uhr: Nach einem russischen Raketenangriff auf die ostukrainische Stadt Krywyj Rih sind nach Angaben des örtlichen Militärchefs Oleksandr Wilkul noch 98 Bergleute wegen eines Stromausfalls unter Tage eingeschlossen. Die Bergarbeiter sollten noch in der Nacht zum Dienstag befreit werden, wie Wilkul nach Angaben der ukrainischen Nachrichtenagentur Ukrinform am Montagabend über seinen Telegram-Kanal mitteilte. Laut Wilkul waren demnach zunächst mehr als 850 Kumpel in vier Minen eingeschlossen gewesen. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig prüfen.

CDU-Außenpolitiker Kiesewetter: »Unsere Bevölkerung muss darauf eingestellt werden, dass dieser Krieg womöglich noch zwei Jahre gehen kann«

01.00 Uhr: Nach Ansicht des CDU-Außenpolitikers Roderich Kiesewetter müssen die Menschen in Deutschland darüber aufgeklärt werden, dass der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine noch längere Zeit dauern könnte. »Auch unsere Bevölkerung muss darauf eingestellt werden, dass dieser Krieg womöglich noch zwei Jahre gehen kann und dass er sich ausweitet«, sagte Kiesewetter dem Sender Welt. Die kritische Infrastruktur sei unter Druck. »Es wird nicht nur auf ukrainischem Boden stattfinden, das ist auch ein Krieg gegen uns«, sagte Kiesewetter.

Putin gehe es darum, Angst und Schrecken zu verbreiten. »Und viele Bilder sehen wir ja gar nicht, weil sie so furchtbar sind. Und das ist etwas, was unserer Bevölkerung auch immer klar sein muss: Der Krieg ist schlimmer, als manche Bilder anmuten lassen«, so Kiesewetter.

Steinmeier sagt für Donnerstag geplante Reise nach Kiew ab .
Berlin. Im April hatte Kiew einen Besuch Steinmeiers abgesagt - angeblich aus Ärger über dessen russland-freundliche Haltung. Nachdem der Konflikt ausgeräumt wurde, wollte der Bundespräsident seine Reise jetzt nachholen. Aber auch der zweite Anlauf scheiterte. © Silas Stein Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier während eines Treffens im Alten Rathaus (Archivfoto). Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat einem Medienbericht zufolge eine für Donnerstag geplante Reise nach Kiew kurzfristig abgesagt.

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