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Wissen & Technik: CO2-neutral bis 2050: 9 Charts zeigen, wie weit wir davon entfernt sind

E-Auto mit CO2-negativem Verbrenner - Obrist Hyper Hybrid im Tesla Model 3

  E-Auto mit CO2-negativem Verbrenner - Obrist Hyper Hybrid im Tesla Model 3 Ein kleines Unternehmen aus Österreich will elektrisch und trotz eines Verbrenners klimafreundlich in die Zukunft fahren. Das Antriebskonzept mit durch Solarstrom erzeugtem Methanol soll in Summe sogar CO2 absorbieren. © Guido ten Brink Beim Wechsel auf den Elektroantrieb kämpfen die Entwickler mit der vergleichsweise geringen Energiedichte von Batterien. Oder je nach Blickwinkel mit der enormen von Benzin. In einem Liter des Kraftstoffs stecken 9 kWh Energie.

Auf der Klimakonferenz COP26 beraten Politiker aus aller Welt, wie der Klimawandel begrenzt werden soll. Dafür ist ein drastischer Umschwung nötig.

Wir müssen auf erneuerbare Energien setzen, wenn wir die Erderwärmung auf 1,5 Grad begrenzen wollen © VRD - Fotolia Wir müssen auf erneuerbare Energien setzen, wenn wir die Erderwärmung auf 1,5 Grad begrenzen wollen

Um CO2-neutral zu werden, müssten alle Länder ihre Wirtschaft umzubauen. Dafür soll die ausgestoßene Menge Kohlendioxyd auch wieder aus der Atmosphäre entfernt – oder erst gar nicht produziert werden.

#1 Wie sehr hängen wir von fossilen Brennstoffen ab?

Ein Ende von Kohle, Öl und Gas wäre ein wichtiger erster Schritt Richtung CO2-Neutralität. Allerdings hängen die meisten Volkswirtschaften derzeit noch sehr stark von fossilen Brennstoffen ab – und der Anteil von erneuerbaren Energiequellen im Energieverbrauch steigt nur sehr langsam.

Energiekonzern: Milliardengeschäft Kohle: Warum RWE sogar an steigenden CO2-Preisen verdient

  Energiekonzern: Milliardengeschäft Kohle: Warum RWE sogar an steigenden CO2-Preisen verdient Energiekonzern: Milliardengeschäft Kohle: Warum RWE sogar an steigenden CO2-Preisen verdientAuf den ersten Blick ist die Kohlesparte für RWE nur noch lästiger Ballast. Der Ausstieg ist besiegelt, und Deutschlands Kohlekonzern Nummer eins muss seine Kraftwerke bis spätestens 2038 schrittweise abwickeln.

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World Airlines verpflichten sich für "Netto Zero" CO2-Emissionen von 2050

 World Airlines verpflichten sich für Die weltweiten Fluggesellschaften, die in der Reichweite "Net Zero" -Kohlenstoffemissionen bis 2050, auch als Handelsgruppenprognose, die Gewinnverluste von der Pandemie, die sich in das nächste Jahr erstreckt, erreichte.

Dass eine Energieversorgung ohne oder zumindest mit weniger fossiler Energie möglich ist, zeigen Länder wie Norwegen, das in Europa mit 70% den höchsten Anteil an grüner Energie nutzt. In Amerika liegt Brasilien mit 46% vorn und Neuseeland mit 37% in der Asien-Pazifik-Region. Afrika und der Nahe Osten nutzen noch vergleichsweise wenig erneuerbare Energie. Marokko hat mit 8% in den höchsten Anteil auf dem afrikanischen Kontinent, im Nahen Osten ist es Israel mit 5%.

Den höchsten Verbrauch an Kohle, Öl und Gas haben Länder wie Saudi-Arabien oder Algerien. Auch Trinidad & Tobago und Turkmenistan decken mehr als 99% ihres Energieverbrauchs durch fossile Brennstoffe. In Europa verbraucht Polen mit 93% den größten Anteil fossiler Energien im Energiemix.

Wo wir Wasserstoff brauchen. Und wo nicht! - Energiewende, CO2-Neutralität, Brennstoffzelle

  Wo wir Wasserstoff brauchen. Und wo nicht! - Energiewende, CO2-Neutralität, Brennstoffzelle Allein bei Thyssenkrupp emittiert die Stahlerzeugung zehnmal so viel CO2 wie der innerdeutsche Flugverkehr. Um CO2-neutral zu produzieren, braucht allein dieser Konzern 70 Prozent des für Deutschland 2030 geplanten Wasserstoffs. Da bleibt für den Verkehr nichts übrig. © HD Seufert, Asten Media, Scholz (4) Auf dem auto motor und sport Kongress am 7. Oktober in Stuttgart gab Bernhard Osburg, CEO der Thyssenkrupp Steel Europe AG, interessante Einblicke, wie sein Konzern, dessen Standort Duisburg 5 mal so groß ist, wie das Fürstentum Monaco, CO2-neutral werden soll.

Allerdings: Die mit Abstand meisten Kohleschlote rauchen in drei anderen Ländern – China (2990 Kraftwerke), Indien (855) und den USA (498). Ihren Rangplatz als Top 3 haben die drei Länder behalten, obwohl sie zusammen seit dem Jahr 2000 insgesamt rund 3.700 Kohlekraftwerke eingemottet, abgeschaltet oder abgebaut haben. Das zeigen Zahlen des Global Energy Monitors.

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Der Weg in die CO2-Neutralität - Nachbericht zun Kongress zur Mobilität der Zukunft

  Der Weg in die CO2-Neutralität - Nachbericht zun Kongress zur Mobilität der Zukunft Da ist das Missionsteam der ESA nochmal mit meinem Schrecken davongekommen. Die Raumsonde INTEGRAL wurde in den sicheren Notfallmodus versetzt und ist nur knapp einem vorzeitigen Ende entgangen.

Um das Pariser Klimaschutzabkommen einzuhalten, müsste weltweit rund 80 Prozent weniger Kohle-Energie produziert werden: von 9.300 Terawatt-Stunden im Jahr 2020 dürften 2030 nur noch 1.700 TWh übrig sein.

#2 Woher kommt die Energie für Strom und Heizung?

Energie wird in drei großen Bereichen verbraucht: Verkehr, Strom und Wärme.

Wärme ist dabei der größte Faktor, so eine Analyse der Internationalen Energie-Agentur (IEA): "Wärme für Häuser, Industrie und andere Anwendungen ist für rund die Hälfte des gesamten Energieverbrauchs verantwortlich."

Spotify veröffentlicht neuen Web-Service: „Spotify Charts“

  Spotify veröffentlicht neuen Web-Service: „Spotify Charts“ Spotify bringt mit der neuen Website „Spotify Charts“ eine neue Informations-Datenbank für Musikstreaming heraus. © Bereitgestellt von www.rollingstone.de Spotify ist die Weltmacht in Sachen Musik-Streaming. Spotify bringt mit der neuen Website „Spotify Charts“ eine neue Informations-Datenb Der Audio Streaming-Dienst Spotify hat eine neue Website online gebracht. Bei der Seite „Spotify Charts“ handelt es sich um eine Plattform, bei der Hörer wie auch Künstler Einsicht darauf haben, wo welche Musik am liebsten gehört wird.

Derzeit kommen rund 10 Prozent der Energie für Wärme aus erneuerbaren Quellen – ein Anteil, der sich bis 2030 verdoppeln wird, projiziert die IEA.

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Dreimal mehr Windräder im Jahr: „Der Weg lohnt sich und wir haben auch gar keine Alternative"

  Dreimal mehr Windräder im Jahr: „Der Weg lohnt sich und wir haben auch gar keine Alternative E.on-Manager Thomas Birr und Politstratege Patrick Graichen zu den Plänen der Ampel, falschen Gas-Träumen und dem Wunsch nach mehr Ehrlichkeit. Ein Gespräch. © Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa Windräder stehen hinter den Solarzellen einer Solarkraftanlage in Bayern. Thomas Birr und Patrick Graichen kennen sich und die Geschichte der Energiewende in Deutschland gut und lange. Thomas Birr, Strategie- und Innovationschef des Energiekonzerns E.on erlebte den vorgezogenen Atomausstieg 2011 beim Energiekonzern und Kernkraftwerksbetreiber RWE mit.

In Mehrfamilien-Häusern mit vielen Wohnungen können Mieter eher selten selbst wählen, welche Energiequelle sie für die eigene Heizung möchten. Mehr Einfluss haben Verbraucher allerdings bei der Wahl der Stromquelle.

Länder im Nahen Osten produzieren derzeit noch den geringsten Anteil an grüner Energie (3%). Andere Regionen wie Afrika (22%) und besonders Südamerika (66%) schneiden deutlich besser ab. Diese Unterschiede sind interessant, denn die drei Regionen produzieren jeweils eine ähnliche Gesamtmenge Energie.

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Strom ist nicht nur für die Versorgung von Wohnungen und Häusern wichtig, sondern auch für einen kohlenstoff-neutralen Verkehrssektor. Denn Elektroautos sind nur dann wirklich klimafreundlich, wenn der Strom für ihren Antrieb aus Erneuerbaren Energiequellen stammt.

#3 Wie verändert sich der Verkehrssektor?

Nur sehr langsam. Zwar sinken die Verkaufszahlen für Autos mit Verbrennungsmotor. Doch noch sind relativ wenige Elektroautos unterwegs. Von den rund 66 Millionen verkauften Autos im Jahr 2020 hatten nur 4,3% (rund drei Millionen) einen elektrischen Antrieb.

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Für andere Verkehrsmittel wie etwa Flugzeuge – die für 2,5% der weltweiten CO2 Emissionen verantwortlich sind – gibt es noch keine nennenswerten emissionsarmen Alternativen. Immerhin hat Airbus angekündigt bis 2035 ein erstes Null-Emissionen-Flugzeug für den kommerziellen Flugverkehr zu entwickeln.

#4 Wie gut schützen wir unsere Ökosysteme?

Kurz gesagt: Nicht gut genug. Obwohl der Wald weltweit in den letzten Jahrzehnten gewachsen ist – am meisten zwischen 2000 und 2010 mit 10 Millionen Hektar pro Jahr – konnte das die globalen Waldverluste durch Rodungen nicht ausgleichen

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Die Bilanz von Waldwachstum und Entwaldung in den letzten Jahrzehnten zeigt: Die Aufforstungs-Bemühungen in Südamerika und Afrika reichen nicht aus, um die Abholzung dort auszugleichen.

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Das ist besonders bemerkenswert, da beide Regionen eine andere – eigentlich positive – Rangliste anführen: Von ihren Wäldern liegt ein besonders großer Anteil innerhalb von Naturschutzgebieten. Das wirft die Frage auf, wie effektiv dieser Schutz tatsächlich ist.

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#5 Wie haben sich die Investitionen in erneuerbare Energien entwickelt?

Grüne Energie erlebt einen Aufwärtstrend in Sachen Investition. Nach Zahlen der IEA hat der erneuerbare Energien Sektor in den letzten Jahren mehr Investitionen erhalten als fossile Brennstoffe oder Atomenergie.

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Autor: Gianna-Carina Grün

Dreimal mehr Windräder im Jahr: „Der Weg lohnt sich und wir haben auch gar keine Alternative" .
E.on-Manager Thomas Birr und Politstratege Patrick Graichen zu den Plänen der Ampel, falschen Gas-Träumen und dem Wunsch nach mehr Ehrlichkeit. Ein Gespräch. © Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa Windräder stehen hinter den Solarzellen einer Solarkraftanlage in Bayern. Thomas Birr und Patrick Graichen kennen sich und die Geschichte der Energiewende in Deutschland gut und lange. Thomas Birr, Strategie- und Innovationschef des Energiekonzerns E.on erlebte den vorgezogenen Atomausstieg 2011 beim Energiekonzern und Kernkraftwerksbetreiber RWE mit.

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