Wissen & Technik: Das sind die typischen Symptome der Corona-Delta-Mutation und so gefährlich ist sie wirklich

Corona-Mutationen: Wie gefährlich sind die Corona-Mutationen wirklich?

  Corona-Mutationen: Wie gefährlich sind die Corona-Mutationen wirklich? Corona-Mutationen: Wie gefährlich sind die Corona-Mutationen wirklich?Die britische Variante – B.1.1.

Die Inzidenz in Deutschland sinkt weiter und auch die Zahl der verabreichten Impfungen nimmt stetig zu. Das bietet Grund zur Hoffnung auf ein Ende der Pandemie, doch am Horizont bahnt sich bereits eine vierte Corona-Welle an, vor der Gesundheitsexperten wie Karl Lauterbach in diesem Herbst warnen. Schuld daran ist die sich weiter ausbreitende Delta-Variante aus Indien. In Großbritannien beherrscht die besonders ansteckende Corona-Mutation des ursprünglichen Erregers mittlerweile das Infektionsgeschehen und sorgt erneut für rasant steigende Infektionszahlen. Hierzulande liegt der Anteil der Delta-Variante ebenfalls bereits bei 15 Prozent, wie das Robert Koch-Institut berichtet – wobei die Gesamtzahl der Infektionsfälle auch deutlich gesunken ist.

Delta-Variante europaweit auf dem Vormarsch

  Delta-Variante europaweit auf dem Vormarsch Trotz der aktuell entspannten Corona-Lage in Deutschland steigt der Anteil der ansteckenderen Delta-Variante bei Neuinfektionen. In Großbritannien, Portugal und Russland breitet sich die Mutante immer schneller aus. © Christian Ohde/imago images Provided by Deutsche Welle Die in Indien erstmals aufgetretene und besonders ansteckende Delta-Mutante des Coronavirus breitet sich auch in Deutschland immer weiter aus.

Doch wie gefährlich ist die Delta-Mutation nun wirklich, wie erkenne ich eine Infektion und welche Folgen kann das haben? Business Insider beantwortet die wichtigsten Fragen.

Was sind die typischen Symptome einer Delta-Infektion?

Die Symptome einer typischen Corona-Infektion sind mittlerweile weit bekannt. Husten, Fieber, Schnupfen sowie der Geruchs- und Geschmacksverlust sind klare Anzeichen auf eine mögliche Infektion mit dem Virus. Doch gerade hier liegt auch die Gefahr der Delta-Variante. Die typischen Symptome unterscheiden sich nämlich von den anderen Varianten. So tritt nach einer Infektion mit dem Delta-Erreger in den meisten Fällen kein typischer Geruchs- und Geschmacksverlust auf.

Während auch Fieber vermehrt nach einer Infektion mit dem Virus aus Indien auftritt, leiden Delta-Patienten außerdem vor allem unter Kopfschmerzen, einer laufenden Nase und rauen Kehle. Die unterschiedlichen Anzeichen einer Erkrankung zeigen daher, dass es auch bei harmlosen Erkältungssymptomen besonders wichtig ist, sich weiterhin testen zu lassen.

Delta drückt gegen amerikanische Airlines auf einer wichtigen wettbewerbsfähigen Route

 Delta drückt gegen amerikanische Airlines auf einer wichtigen wettbewerbsfähigen Route ©, die von den Punkten Guy MSN zur Verfügung gestellt hat MSN und die Punkte-Guy können eine Provision von Kartenausstellern erhalten. Delta Air Lines erstellt einen Kampf auf eine sehr wettbewerbsfähige 958-Meilen-Route. Am Wochenende hat der ATLANTA-Based Carrier eine bemerkenswerte Routen-Update eingereicht: Service zwischen Austin (AUS) und Cincinnati (CVG) wird jetzt am 8. September 2021 fortgesetzt. Das ist anstelle des zuvor geplanten Termins des 1. März 2022, pro Cirium-Zeitpläne.

Wie gefährlich ist die Delta-Variante wirklich?

Klar ist, dass sich die Delta-Variante aufgrund Dutzender Mutationen sich schneller ausbreitet als bisher jede andere bekannte Corona-Variante. Ein Infizierter steckt im Schnitt sechs bis sieben weitere Personen an, die keinen Immunschutz besitzen. Damit liegt die Ansteckungsgefahr der Delta-Variante fast doppelt so hoch wie beim Ursprungserreger. Auch britische Studien zeigen, dass sich die Delta-Variante 40 bis 60 Prozent leichter übertragen lässt als die ebenfalls aggressive Alpha-Variante aus Großbritannien.

Die Delta-Variante enthält außerdem Immunflucht-Mutationen, wodurch sie Antikörpern entkommen kann, die durch eine Impfung erzeugt werden. Deshalb breitet sich die Variante auch in Ländern aus, in denen bereits ein großer Teil der Bevölkerung mindestens eine Impfung erhalten hat. Die bisherige Datenlage zeigt, dass nur vollständig Geimpfte vor der neuen Virus-Variante weitgehend sicher sind. Personen, die nur eine Dosis des Corona-Vakzins erhalten haben, sind dagegen weniger geschützt und können sich erneut anstecken. So waren einer Studie zufolge in Großbritannien ein Drittel aller Personen, die sich mit dem Delta-Virus infizierten, bereits einmal geimpft. Allerdings bieten nach aktuellen Erkenntnissen alle hierzulande zugelassenen Impfstoffe nach einer vollständigen Impfung einen sicheren Schutz gegen die Delta-Variante.

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  Das sind die typischen Symptome der Corona-Delta-Mutation und so gefährlich ist sie wirklich Die allergieauslösende Ambrosia breitet sich in Bayern weiter aus. Nur was kann man dagegen tun?

Ob die Delta-Variante auch einen schwereren Krankheitsverlauf verursacht, ist noch nicht mit Sicherheit festgestellt. In Großbritannien kam es jedoch aufgrund der höheren Viruslast zu mehr Klinikeinweisungen. Die Hospitalisierungsrate lag demnach nach der Ausbreitung der Delta-Variante doppelt so hoch. Allerdings spielten hierbei auch die Vorerkrankungen der Patienten eine Rolle, wie in der Studie betont wird. Die Sterberate sei dagegen nicht automatisch angestiegen.

Woher kommt die Delta-Variante und wie weit ist sie schon in Deutschland verbreitet?

Um die Lage zu vereinfachen, wird im Allgemeinen von vier großen Corona-Varianten gesprochen, die alle griechische Buchstaben zur Identifikation erhielten. Die Alpha-Variante stammt ursprünglich aus Großbritannien und macht nach aktuellen Stichproben des RKI 74 Prozent der Neuinfektionen in Deutschland aus. Die Beta-Variante stammt aus Südafrika und ist für ein Prozent der Neuinfektionen in Deutschland verantwortlich, genauso wie die brasilianische Gamma-Variante. Die Delta-Variante wurde zuerst im Frühjahr 2021 in Indien nachgewiesen und breitete sich von hier stark aus. Nach Auswertung der Neuinfektionen aus der Woche vom 07. Juni zum 13. Juni sind 15 Prozent der Neuinfektionen auf die Delta-Variante zurückzuführen.

+++ Corona-Update +++: Delta-Variante: RKI erwartet Wiederanstieg der Inzidenzen

  +++ Corona-Update +++: Delta-Variante: RKI erwartet Wiederanstieg der Inzidenzen +++ Corona-Update +++: Delta-Variante: RKI erwartet Wiederanstieg der InzidenzenSamstag, 26.

Die Anteile der vier Corona-Varianten an den Neuinfektionen in den jeweiligen Kalenderwochen. © Bereitgestellt von Business Insider Deutschland Die Anteile der vier Corona-Varianten an den Neuinfektionen in den jeweiligen Kalenderwochen.

Das RKI schreibt dazu: "Die aktuelle Verbreitung der Varianten in Deutschland zeigt, dass damit zu rechnen ist, dass die VOC B.1.617.2 (Delta) sich gegenüber den anderen Varianten, insbesondere auch gegenüber der dominierenden VOC B.1.1.7 (Alpha) durchzusetzen wird." Diese Entwicklung zeigte sich auch in Großbritannien, wo 90 Prozent der Infektionen mittlerweile auf die Delta-Variante zurückzuführen sind. Allerdings sinkt in Deutschland die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zu Großbritannien bisher weiter und liegt aktuell bei 6,6. Die sinkenden Fallzahlen sorgen daher auch automatisch dafür, dass sich der Anteil der Delta-Variante an den Neuinfektionen erhöht.

Aus Indien gibt es mittlerweile außerdem Berichte über eine neue Corona-Variante, die "Delta plus" genannt wird. Der neue Erreger sei demnach mit einer zusätzlichen Mutation ausgestattet, die ihn noch aggressiver macht.

  Das sind die typischen Symptome der Corona-Delta-Mutation und so gefährlich ist sie wirklich © Bereitgestellt von Business Insider Deutschland
Young man suffering from headache, migraine or hangover at home © Getty Images Young man suffering from headache, migraine or hangover at home

„So ansteckend wie Windpocken“ – Geimpfte verbreiten die Delta-Variante genauso wie Ungeimpfte .
Allerdings schützen die Coronaimpfungen vor schweren Verläufen und Todesfällen, heißt es in einem internen Dokument der CDC.Außerdem gibt es erste Anzeichen dafür, dass vollständig geimpfte Menschen das Virus ebenso leicht verbreiten können wie ungeimpfte. Allerdings schützt die Impfung Betroffene bis zu zehnmal mehr vor schweren Verläufen und Todesfällen durch die Delta-Variante, heißt es in dem Dokument.

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