Insulinresistenz. Wie kann man den Geschmack der Feiertage genießen, ohne seiner Gesundheit zu schaden?

Für Menschen, die unter Insulinresistenz oder Diabetes leiden, ist Weihnachten eine Zeit voller kulinarischer Herausforderungen. Wie können Sie also das Weihnachtsmenü an die Bedürfnisse von Menschen anpassen, denen eine Diät mit niedrigem glykämischen Index (GI) empfohlen wird? Erklärt Monika Nowicka, klinische Ernährungsberaterin von Be Diet Catering.

Viele Feiertagsgerichte essen wir nur einmal im Jahr. Leider sind einige davon (zubereitet nach einem traditionellen Rezept) nicht für Menschen mit Insulinresistenz zu empfehlen. Müssen sie auf diese Lebensmittel verzichten? Nicht unbedingt, solange wir das Rezept leicht ändern und Gerichte in einer Version zubereiten, die sowohl lecker als auch freundlich für Menschen mit Problemen im Kohlenhydratstoffwechsel ist.

Planen Sie Ihr Weihnachtsmenü im Voraus

Während der Feiertage müssen Sie nicht wegen einer restriktiven Diät auf Ihre liebsten Weihnachtsgerichte verzichten. Beim Einkaufen können Sie die richtigen Produkte und Lebensmittelersatzprodukte auswählen, wodurch Sie Ihre liebsten Weihnachtsgerichte in einer gesünderen Variante erhalten. Ersetzen Sie stark verarbeitete Produkte, die viel Zucker und Weizenmehl enthalten, durch gesündere Alternativen. Sie können Roggen-, Vollkorn-, Dinkel- oder Buchweizenmehl verwenden und den Zucker durch ein Süßungsmittel ersetzen. Versuchen Sie, Ersatzstoffe zu wählen, die einen viel niedrigeren glykämischen Index haben.

Bereiten Sie gesündere Äquivalente von Weihnachtsgerichten zu

  • Knödel, Pasteten, Knödel

Menschen, die mit Insulinresistenz zu kämpfen haben, sollten in ihrer täglichen Ernährung auf Produkte verzichten, die auf Weißmehl basieren Diät . Daher lohnt es sich, traditionelle Knödel, Knödel oder Bratlinge mit Vollkorn- oder Buchweizenmehl zuzubereiten. Auf diese Weise zubereitete Gerichte haben nicht nur einen höheren Nährwert, sondern auch einen niedrigeren glykämischen Index (GI). Sie können den Knödeln beispielsweise mehr Hüttenkäse oder Bohnenfüllung oder mehr Gemüse hinzufügen und so auch den GI-Wert senken.

  • Griechischer Fisch, Karpfen

Griechischer Fisch und Karpfen sind ebenfalls wichtige Gerichte auf dem Weihnachtstisch. Fisch ist eine wertvolle Quelle hochwertiger Proteine, Mineralien und Omega-3-Säuren, die für das reibungslose Funktionieren des Körpers notwendig sind. Denken Sie bei der Zubereitung daran, sie entsprechend vorzubereiten. Vermeiden Sie gebratenen oder panierten Fisch und bereiten Sie stattdessen Weihnachtskarpfen oder Kabeljau gebacken, gedünstet oder gedünstet zu. Essen Sie sie mit Gemüse, ohne dicke Soßen.

  • Selbstgemachte Backwaren

Am besten ersetzt man gekaufte Süßigkeiten aus dem Weihnachtsregal durch selbstgemachte Backwaren. Es ist seit langem bekannt, dass Fertigkuchen und süße Snacks leider große Mengen an Zucker und ungesunden Fetten enthalten. Mit dem Selberbacken der Weihnachtsbäckerei können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen und Ihren Liebsten gesunde Alternativen zu Ihren Lieblingsgerichten anbieten, wie zum Beispiel Lebkuchen mit roten Bohnen oder Lebkuchen aus Buchweizen- oder Dinkelmehl. Es lohnt sich, die fertige Mohnkuchenmasse durch eine eigene zu ersetzen, mit einer großen Menge Nüssen, ohne Zusatz von getrockneten und kandierten Früchten, die einen hohen glykämischen Index haben. Selbst zubereitete Süßigkeiten können eine wertvolle Quelle für Vitamine und Mineralstoffe sein, unter anderem durch die Verwendung von Trockenfrüchten, Kakao, Sesam oder Mohn. Weißer Zucker wird am besten durch Xylitol oder Erythritol ersetzt, die für Menschen mit Diabetes oder Insulinresistenz geeignet sind.

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