Er kämpfte mit dem Stigma, schwänzen zu müssen, und es war eine Schulphobie

Ein Teenager aus England verpasste einen erheblichen Teil der Schule, was zu Problemen bei ihm führte. Seine Mutter warnt Lehrer davor, voreilige Urteile zu fällen.

Kai Bendall aus Chesterfield verpasste den Unterricht, weil er an Schulphobie litt, was von einem Spezialisten bestätigt wurde. Die Mutter des Jungen, Debbie Bendall, erinnerte sich, dass die Diagnose des Problems zwei Jahre dauerte und sie viele Tränen kostete. Die Familie wurde von den Sozialdiensten beaufsichtigt und bekam sogar eine Geldstrafe für das Fernbleiben des Kindes von der Schule. Frau Bendall appellierte an Eltern und Lehrer, bei häufiger Abwesenheit eines Kindes vorsichtiger mit der Problematik umzugehen.

Schulphobie – Symptome

Schulphobie (Skolionophobie) fungiert nicht als eigenständige Krankheit, sondern ist eine der Formen der sozialen Phobie. Es wird geschätzt, dass dieses Problem bei 1–5 Prozent auftritt. Kinder. Zu den somatischen Symptomen einer Schulphobie gehören:

  • Gesichtsrötung,
  • wiederkehrende Kopfschmerzen,
  • zitternde Hände,
  • übermäßiges Schwitzen,
  • Übelkeit,
  • Durchfall,
  • Atemnot.

Die Diagnose wird von einem Psychiater gestellt, an den der Student von einem Hausarzt überwiesen wird. Ein wichtiges Thema ist der Ausschluss systemischer Erkrankungen (einschließlich Hypothyreose) und Nährstoffmängeln (einschließlich Vitamin D, Vitamin B12 und Magnesium).

Schulphobie oder Faulheit?

Spezialisten haben ihre eigenen Methoden, um Wahrheit von Unwahrheit zu unterscheiden. Sie beraten Eltern, welche Verhaltensweisen auf eine Schulphobie hinweisen können:

  1. Das Kind interessiert sich für die Schule, möchte aber nicht dorthin.
  2. Die körperlichen Symptome sind deutlich und wiederholbar, treten aber in den Semesterferien nicht auf.
  3. Das Kind verheimlicht die Abwesenheit in der Schule nicht vor den Eltern.

Nach der Diagnose einer Schulphobie fragen sich Eltern oft, ob sie auf Heimunterricht umsteigen sollen. Allerdings könnte diese Lösung die Situation nur verschlimmern. Ein junger Mensch muss eines Tages zur Arbeit gehen und im Erwachsenenleben ist es viel schwieriger, sich seinen Ängsten zu stellen.

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