Krebssymptome bei Kindern: Wie erkennt man sie?

Schätzungen zufolge wird in Polen jedes Jahr bei etwa 1.200 bis 1.300 Kindern Krebs diagnostiziert. Leider wird Krebs in vielen Fällen erst in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium diagnostiziert, wenn die Symptome akut und deutlich sind. Erfahren Sie, wie Sie die frühen Symptome von Krebs bei Ihrem Kind erkennen und Ihre Heilungschancen erhöhen.

Bösartige Tumore sind eine häufige Todesursache bei Kindern. Obwohl es sich hierbei nicht um häufige Krankheiten handelt, sind die Symptome von Krebs in der Regel unspezifisch und schwer zu erkennen oder mit Krebs in Zusammenhang zu bringen. Aus diesem Grund werden viele bösartige Tumoren bei Kindern erst in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert, wenn sich die Krankheit im ganzen Körper ausbreitet, was die Chancen auf eine wirksame Behandlung deutlich verringert.

Der häufigste bösartige Tumor bei Kindern ist Leukämie, der bis zu 26 % ausmacht. alle Fälle von Krebs im Kindesalter. Eine weitere bei Kindern häufig diagnostizierte Krebserkrankung sind Lymphome und Hirntumore. Krebserkrankungen, die bei Kindern unter 2 Jahren diagnostiziert werden, sind hauptsächlich Tumoren im Bauchraum.

Was sind die Symptome von Krebs bei Kindern?

Krebssymptome bei Kindern hängen wie bei Erwachsenen weitgehend von der Lokalisation des Krebses im Körper ab. Hirnkrebs hat unterschiedliche Symptome, Augenkrebs hat unterschiedliche Symptome und Krebs des Lymphsystems hat unterschiedliche Symptome.

Leider sind die meisten Symptome von Krebs, insbesondere in den frühen Stadien seiner Entwicklung, unspezifisch, was bedeutet, dass es sich um Symptome handelt, die im Verlauf vieler anderer Krankheiten auftreten. Es lohnt sich jedoch, auf mehrere Signale zu achten, die darauf hindeuten können, dass sich im Körper des Kindes Krebs entwickelt.

Welche Symptome können auf Krebs bei einem Kind hinweisen?

  • Husten: anhaltend, langanhaltend, nicht mit Antibiotika behandelbar. Anhaltender und chronischer Husten kann ein Symptom eines Tumors im Mediastinum sein.
  • Fieber: medikamentenresistent, anhaltend (über 2 Wochen anhaltend), begleitet von Knochenschmerzen und vergrößerten Lymphknoten.
  • Erbrechen: Dies ist ein häufiges Symptom von Hirntumoren. Erbrechen, das nicht mit einer Magen-Darm-Erkrankung zusammenhängt, kann eine Folge eines durch den Tumor verursachten erhöhten Hirndrucks sein. Erbrechen kann auch ein Symptom für die Entwicklung von Tumoren in der Bauchhöhle sein.
  • Schmerzen: ständige Schmerzen ohne offensichtliche Ursache (nicht z. B. durch ein früheres Trauma verursacht), begleitet von verminderter Aktivität des Kindes, Unwohlsein, Schwäche, Reizbarkeit sollte ein Signalalarm sein. Besonders gefährlich sind Schmerzen, die mit Schmerzmitteln nicht gelindert werden können und die sich verstärken oder über einen längeren Zeitraum anhalten.

Andere häufige Symptome von Krebs bei Kindern:

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